Reisekrankenversicherung für Au-pairs in den USA: Das J-1 Au-pair-Programm ist das beliebteste Au-pair-Visum weltweit. Die Gasteltern zahlen meist eine Basis-Versicherung – aber die ist oft nicht ausreichend. Prüfe, was dein Host Family-Versicherungspaket wirklich abdeckt.
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Programmkosten an Agency (Cultural Care, Au Pair in America, EurAupair, AuPairCare) einmalig 1.000-1.500 Euro inklusive Vermittlung an Gastfamilie, Visa-Unterstützung, Orientation Week, Local Counselor vor Ort, 24-Stunden-Notfall-Hotline.
SEVIS-Gebühr 220 USD an US-Behörden für J-1-Visa-Programm, Visa-Gebühr 160 USD beim US-Konsulat Berlin oder Frankfurt, biometrisches Foto und Reisepass mit Restgültigkeit über das Au-Pair-Jahr hinaus.
Krankenversicherung über Agency ist im Programm enthalten: Cultural Care Insurance, Au Pair in America via Erika Insurance, EurAupair Insurance, AuPairCare Insurance erfüllen J-1-Mindeststandards 100.000 USD pro Erkrankung.
Ergänzende deutsche Auslandskrankenversicherung (Long-Term-Tarif für 12 Monate) zwischen 250-700 Euro je nach Anbieter und Deckungssumme. Care Concept Au-Pair Care, DR-WALTER Care College USA, Hanse Merkur Langzeit Care als spezialisierte Tarife. Für 24 Monate Verlängerung 500-1.400 Euro.
Im Schadensfall in Notaufnahme (Emergency Room) eines US-Krankenhauses ohne ausreichende Versicherung: Erstaufnahme 1.500-5.000 USD, Klinikbett pro Nacht 3.000-8.000 USD, Intensivbett 8.000-20.000 USD pro Nacht.
Knochenbruch-OP 15.000-50.000 USD, Blinddarm-OP 20.000-70.000 USD, Gallenblasen-OP 25.000-80.000 USD je nach Bundesstaat (New York und Kalifornien teurer, mittlerer Westen günstiger). MRT-Untersuchung 2.000-5.000 USD, CT 1.500-4.000 USD, Röntgen 500-1.500 USD.
Schädel-Hirn-Trauma mit Intensivbehandlung 100.000-500.000 USD, hier reicht J-1-Mindestdeckung von 100.000 USD nicht aus, ergänzende deutsche Police mit unbegrenzter Heilbehandlung notwendig.
Schwangerschaft und Geburt: normaler Verlauf 25.000-50.000 USD, Kaiserschnitt 35.000-80.000 USD, Komplikationen mit Frühgeburt und NICU 80.000-300.000 USD, von Standard-Au-Pair-Versicherung meist ausgeschlossen.
Verdienst Au-Pair: 195,75 USD pro Woche Taschengeld als Federal Mandate, etwa 800 USD pro Monat oder 10.000 USD pro Jahr. Plus Kost und Logis (eigenes Zimmer mit Verpflegung), 500 USD Education Award für Sprachkurs.
Rückführung nach Deutschland Liegendtransport 30.000-80.000 USD mit Lufthansa oder United Airlines, Charter-Ambulanzjet bei kritischen Fällen 80.000-200.000 USD je nach Strecke.
Appendizitis als Au-pair in den USA – OP plus 3 Tage Krankenhaus: 30.000–50.000 USD. Basis-Au-pair-Police deckt oft nur 50.000 USD. Bei schwerem Fall reicht das nicht.
Die Vereinigten Staaten von Amerika USA mit etwa 333 Millionen Einwohnern und 9,8 Millionen km² Fläche sind das beliebteste Au-Pair-Ziel weltweit, gerade für deutsche Au-Pairs. Hauptstadt Washington DC, größte Städte New York, Los Angeles, Chicago, Houston, Philadelphia. Währung US-Dollar USD.
Au-Pair-Programm in den USA läuft ausschließlich über das J-1-Visa-Programm des US-Außenministeriums (US Department of State) mit vier designierten Sponsor-Agencies, die seit 1986 zugelassen sind: Cultural Care Au Pair (größte Agency mit über 11.000 Au-Pairs pro Jahr aus 70 Ländern, Hauptsitz Cambridge MA), Au Pair in America (zweitgrößte mit Hauptsitz Stamford CT, Tochter von American Institute for Foreign Study), EurAupair (Hauptsitz Newport Beach CA), AuPairCare (Hauptsitz San Francisco CA). Andere Anbieter sind nicht zugelassen, das J-1-Programm ist streng reguliert.
Voraussetzungen: 18-26 Jahre alt, Führerschein (US-Familien wollen, dass du das Familienauto fährst), 200 Stunden dokumentierte Kinderbetreuungs-Erfahrung, English-Kenntnisse mindestens B1 (Sprachtest oft mündlich am Telefon), psychisch und körperlich gesund, polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintrag, ledig und ohne eigene Kinder.
Kosten und Verdienst: Programmkosten an Agency etwa 1.000-1.500 Euro plus 220 USD SEVIS-Gebühr und 160 USD Visa-Gebühr beim Konsulat in Berlin oder Frankfurt. Du verdienst 195,75 USD pro Woche Taschengeld als Federal Mandate (etwa 800 USD pro Monat), bei 12 Monaten also etwa 10.000 USD. Plus Kost und Logis (eigenes Zimmer mit Verpflegung) und 500 USD Education Award für Sprachkurs am Community College.
Arbeitszeiten: maximal 45 Stunden pro Woche, maximal 10 Stunden pro Tag, mindestens ein freies Wochenende pro Monat, 2 Wochen bezahlter Urlaub pro Jahr.
Au-Pair-Jahr verlängerbar auf 24 Monate (Extension um 6, 9 oder 12 Monate möglich), nach Au-Pair-Jahr 30-tägiges Travel-Window für Reisen durch die USA bevor du das Land verlassen musst.
Programm-Komponenten: 4-tägige Orientation am Anfang, 32 Stunden Sprachkurs oder College-Kurse während des Jahres, monatliche Treffen mit Local Counselor und anderen Au-Pairs in der Region, jährliche Conference oder Reise.
Verkehrsunfälle als Fahrer im Familienauto: Au-Pairs fahren meist täglich mit dem Familienauto zum Schul-Pickup, Sport-Termin oder Einkauf. Highway-Fahren mit hohen Geschwindigkeiten von 65-75 mph (105-120 km/h), große SUVs sind ungewohnt für deutsche Fahranfänger. Im Winter in Nordstaaten (Massachusetts, Connecticut, Vermont, New York, Illinois, Minnesota) kommen Schnee, Eis und Glatteis dazu, Black Ice ist tückisch.
Verletzungen bei der Kinderbetreuung: Stürze auf Spielplätzen oder Trampolinen mit Brüchen oder Bänderrissen, Rückenverletzungen beim Heben kleinerer Kinder von 1-3 Jahren oder beim Tragen von Kinderwagen über Treppen, Schnittverletzungen beim Kochen mit scharfen US-Messern, Verbrennungen am Herd oder beim Bügeln, Hundebisse durch Familienhunde besonders in den ersten Wochen.
Infektionskrankheiten durch intensiven Kinderkontakt: Erkältungswellen alle 4-6 Wochen besonders in den ersten 2-3 Monaten weil ungewohnte US-Virenstämme, Magen-Darm-Infekte mit Norovirus oder Rotavirus, Hand-Fuß-Mund-Krankheit (klassisch in Daycare-Einrichtungen mit kleineren Kindern), Läuse-Befall, Grippe (Flu-Shot von der Gastfamilie meist bezahlt empfohlen), seltener auch Mumps oder Masern in Communities mit niedriger Impfquote besonders in Religionsgemeinschaften.
Im Sommer in Südstaaten Florida, Texas, Georgia, Kalifornien Süd: Sonnenstich und Dehydratation bei Pool-Tagen mit Kindern, hohe UV-Strahlung mit Sonnenbrand und langfristigem Hautkrebs-Risiko, Insektenstiche mit West-Nil-Virus-Risiko (selten aber dokumentiert besonders Florida und Texas), Quallen- und Stachelrochen-Stiche an Atlantik-Stränden Florida und Golf-Küste.
Im Winter in Nordstaaten: Glatteis-Stürze beim Schul-Pickup besonders an Treppen und Einfahrten, Verkehrsunfälle bei Schnee und Eis, Erkältung und Bronchitis bei Wechsel zwischen warmer Innenluft und Außentemperaturen unter -20 Grad in Massachusetts oder Minnesota.
Reise-Risiken bei Wochenend-Trips und 2-Wochen-Urlaub: Verkehrsunfälle bei Mietwagen-Roadtrips von Au-Pair-Gruppen (oft junge Fahrer ohne US-Erfahrung), Wanderstürze in Nationalparks Yellowstone, Grand Canyon, Yosemite, Zion, Glacier, Höhenkrankheit beim Wandern in Rocky Mountains Colorado über 3.000 Meter.
Stress-bedingte Krankheiten: Heimweh-Depressionen besonders in den ersten 2-3 Monaten und in der Vorweihnachtszeit November-Dezember, Burn-out bei Konflikten mit der Gastfamilie über Arbeitszeiten oder Privatsphäre, Essstörungen bei Veränderung der Ernährung mit US-Fast-Food-Kultur, Gewichtszunahme von 5-15 Kilogramm bei vielen Au-Pairs typisch (Freshman 15).
Sicherheits-Themen: Diebstahl in Großstädten New York, Los Angeles, Chicago, San Francisco besonders in U-Bahn und an Tourist-Hotspots, in einigen Stadtteilen erhöhte Kriminalität, deine Local Counselor erklärt sichere und unsichere Gebiete deiner Region.
Klassischer Au-Pair-Verlauf in den USA (12 Monate Standardprogramm verlängerbar auf 24 Monate): Ankunft mit Flug Frankfurt-New York oder Frankfurt-Washington (Lufthansa, United, Delta direkt 8-10 Stunden), Training Week am Au Pair Training School der Agency (Cultural Care in Boston, Au Pair in America in Stamford CT, EurAupair in Newport Beach CA, AuPairCare in San Francisco), Anreise zur Gastfamilie nach dem 4-tägigen Orientierungstraining.
Im Alltag mit Gastfamilie: Schul-Pickup mit dem Familienauto (Linksverkehr nicht in den USA, aber große Distanzen, Highway-Fahren ist umgewöhnungsbedürftig), Sport-Termine der Kinder, Hausaufgaben-Betreuung, Kochen einfacher Mahlzeiten, Wäsche, leichte Hausarbeit. Maximal 45 Stunden pro Woche und 10 Stunden pro Tag.
Risiken im Au-Pair-Alltag: Verkehrsunfälle als Fahrer im Familienauto (besonders bei Schnee in Nordstaaten Massachusetts, Connecticut, New York im Winter), Stürze beim Spielen mit Kindern auf Spielplätzen oder Trampolinen, Rückenverletzungen beim Heben kleiner Kinder, Schnittverletzungen beim Kochen, Verbrennungen am Herd, Hundebisse bei Familien-Hunden.
Infektionskrankheiten durch Kinderkontakt: Erkältungswellen (besonders erste 2-3 Monate, weil ungewohnte US-Virenstämme), Magen-Darm-Infekte, Hand-Fuß-Mund-Krankheit (klassisch in Daycare-Einrichtungen), Läuse, Grippe (Flu-Shot von der Gastfamilie meist bezahlt), seltener auch Mumps oder Masern in Communities mit niedriger Impfquote.
Im Sommer in Süden (Florida, Texas, Kalifornien): Sonnenstich, Dehydratation bei Pool-Tagen mit den Kindern, Insektenstiche mit West-Nil-Virus-Risiko (selten aber dokumentiert), Quallen-Stiche an Atlantik-Stränden Florida.
Im Winter in Norden (Massachusetts, Connecticut, New York, Illinois, Minnesota): Erkältungen, Bronchitis, Glatteis-Stürze beim Schul-Pickup, Verkehrsunfälle bei Schnee und Eis.
Reise-Risiken: am freien Wochenende und im 2-Wochen-Urlaub am Ende des Au-Pair-Jahres reisen viele Au-Pairs durch die USA (New York, Florida, Kalifornien, Las Vegas, Nationalparks Yellowstone, Grand Canyon, Yosemite). Dabei Verkehrsunfälle bei Mietwagen-Roadtrips, Wanderstürze in Nationalparks, Höhenkrankheit in Rocky Mountains über 3.000 Meter.
Heimweh und Kulturschock besonders in den ersten 2 Monaten, Konflikte mit der Gastfamilie über Arbeitszeiten oder Aufgabenbereich (Local Counselor der Agency hilft bei Vermittlung).
Die USA haben ein privatwirtschaftlich organisiertes Gesundheitssystem ohne staatliche Krankenversicherung für die meisten Erwachsenen (Ausnahmen Medicare ab 65 und Medicaid für Geringverdiener). Krankenversicherung entweder über Arbeitgeber oder privat über den Marketplace (Affordable Care Act, ObamaCare). Behandlungskosten extrem hoch, eine kleine OP kostet schnell 50.000 USD, ein Krankenhausaufenthalt von einer Woche 100.000 USD.
Für Au-Pairs im J-1-Programm gilt die Krankenversicherung über die Sponsor-Agency: Cultural Care Insurance, Au Pair in America via Erika Insurance, EurAupair Insurance, AuPairCare Insurance erfüllen die J-1-Mindeststandards 100.000 USD pro Erkrankung, 25.000 USD Rückführung Todesfall, 50.000 USD medizinische Rückführung.
Top-Krankenhäuser in den USA: Mayo Clinic in Rochester Minnesota (führendes Krankenhaus weltweit, JCI-Standard), Cleveland Clinic Ohio, Massachusetts General Hospital MGH in Boston (Harvard-Klinikum), Johns Hopkins Hospital Baltimore, NewYork-Presbyterian und Mount Sinai Hospital New York, UCLA Medical Center und Cedars-Sinai Los Angeles, UCSF Medical Center San Francisco, Northwestern Memorial Chicago. Diese Krankenhäuser sind teuer aber bieten Spitzenmedizin.
Großstädtische Krankenhausketten und Versorgung: HCA Healthcare als größte private Klinikgruppe USA mit 180 Krankenhäusern, Sutter Health Kalifornien, Kaiser Permanente Westküste, Mount Sinai Health System New York, NYU Langone Health, Partners HealthCare Massachusetts.
Urgent Care Clinics als günstigere Alternative zur Notaufnahme: CityMD in New York und New Jersey, MinuteClinic in CVS-Apotheken bundesweit, Concentra, NextCare, kleinere Beschwerden, Erkältungen und kleinere Verletzungen kosten 100-300 USD statt 1.500-5.000 USD in der Emergency Room.
Notruf 911 für Krankenwagen, Polizei und Feuerwehr universell in den USA. Englisch flächendeckend in Kliniken Standard, in einigen Großstädten auch spanischsprachiges Personal, deutsche Sprache selten verfügbar.
Apotheken (Pharmacy) flächendeckend mit großen Ketten CVS Pharmacy, Walgreens und Rite Aid, viele 24-Stunden-Filialen in Großstädten. Rezeptpflichtige Medikamente brauchen US-Rezept (Prescription) vom US-Arzt, deutsches Rezept gilt nicht. Antibiotika rezeptpflichtig.
Bei lebensbedrohlichen Notfällen ist Behandlung in jedem akkreditierten US-Krankenhaus medizinisch top, allerdings extrem teuer. Bei extrem kritischen Fällen Verlegung nach Deutschland per Ambulanzjet möglich, kostet 80.000-200.000 USD je nach Strecke.
Bei Notfällen rufst du in den USA die zentrale Notruf-Nummer 911 für Krankenwagen, Polizei oder Feuerwehr. In jeder größeren Stadt findest du Emergency Rooms an den großen Krankenhäusern: in New York Mount Sinai Hospital in Manhattan, NewYork-Presbyterian, NYU Langone, in Boston Massachusetts General Hospital und Brigham and Women's Hospital, in Washington DC George Washington University Hospital und Sibley Memorial, in Chicago Northwestern Memorial und Rush University Medical Center, in San Francisco UCSF Medical Center und California Pacific Medical Center, in Los Angeles Cedars-Sinai und UCLA Medical Center.
Wichtig in den USA: jeder Arztbesuch und jede Notaufnahme ist teuer. Bei Erkältungen oder kleineren Beschwerden gehst du erstmal zur Urgent Care Clinic (CityMD in New York, MinuteClinic in CVS-Apotheken bundesweit, Concentra), das kostet 100-300 USD und ist deutlich günstiger als die Notaufnahme bei 1.500-5.000 USD Erstaufnahme. Bei kleineren Verletzungen mit Kindern beim Spielen ist die Urgent Care Clinic dein erster Anlaufpunkt.
Apotheken (Pharmacy) flächendeckend in den USA, große Ketten CVS Pharmacy, Walgreens und Rite Aid mit 24-Stunden-Filialen in Großstädten. Rezeptpflichtige Medikamente brauchen ein US-Rezept (Prescription) vom US-Arzt, deutsches Rezept gilt nicht. Antibiotika rezeptpflichtig, viele rezeptfreie Medikamente verfügbar (Ibuprofen unter dem Namen Advil, Paracetamol als Tylenol).
Bei Auslandskrankenversicherung Direktrechnung mit Hanse Merkur, ERV, Allianz, DR-WALTER, Care Concept bei großen Krankenhausketten oft möglich bei vorheriger Zusage. Sonst Vorkasse mit englischsprachigen Original-Belegen (Itemized Bill anfordern, nicht nur Summary) und Diagnose-Codes (ICD-10) für Erstattung in Deutschland.
Au-Pair-Agency-Notfallnummer: alle vier Sponsor-Agencies (Cultural Care, Au Pair in America, EurAupair, AuPairCare) haben 24-Stunden-Notfall-Hotlines, bei Schwierigkeiten in der Gastfamilie, Krankheit oder anderen Problemen erste Anlaufstelle.
Local Counselor (LCC oder LCC) deiner Agency vor Ort ist persönlicher Ansprechpartner für regelmäßige monatliche Treffen mit anderen Au-Pairs in deiner Region und Hilfe bei Problemen mit der Gastfamilie.
Ja – mindestens prüfen. Die Basis-Au-pair-Police von Gasteltern reicht oft nicht für ernstere Erkrankungen. Eine Zusatz-Reisekrankenversicherung oder ein Upgrade der Basis-Police ist für Au-pairs in den USA empfohlen.
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Tarif findenDie deutsche gesetzliche Krankenkasse gilt in den USA gar nicht, EHIC ist für die USA wertlos. Die Krankenversicherung über deine Au-Pair-Agency ist im J-1-Visa-Programm Pflicht und Bestandteil des Programms (Cultural Care Insurance, Au Pair in America Insurance via Erika Insurance, EurAupair Insurance, AuPairCare Insurance), erfüllt aber nur die J-1-Mindeststandards von 100.000 USD pro Erkrankung.
Eine ergänzende deutsche Auslandskrankenversicherung mit höherer Deckungssumme empfehlenswert, weil US-Behandlungskosten extrem hoch sind. Mindest-Deckungssumme 1 Million USD oder besser unbegrenzt, in den USA ist Heilbehandlung unbegrenzt das einzig sinnvolle Niveau bei schweren Fällen.
Wichtige Klauseln: Selbstbehalt unter 100 USD oder 0 USD, ambulante Behandlungen ohne hohen Selbstbehalt, stationäre Aufenthalte vollständig, Rückführung nach Deutschland bei medizinischer Notwendigkeit, Krankenrücktransport mit Ambulanz-Jet 50.000-100.000 USD bei kritischen Fällen.
Schwangerschaftsleistungen und Geburt: Standard-Au-Pair-Tarife schließen das aus, einige Premium-Tarife (Care Concept Au-Pair Care Plus, Hanse Merkur Langzeit Care Premium) bieten Schwangerschafts-Vorsorge und Geburt mit Mehrkosten an.
Zahnbehandlung: Standard-Tarife decken nur Notfall-Behandlung bei akuten Schmerzen, keine Zahnreinigung, keine Füllungen, keine Wurzelbehandlung. Zahnzusatzversicherung Auslands-Aufenthalt sinnvoll bei längeren Aufenthalten von 12-24 Monaten.
Aktivitäts-Klausel: Skifahren in Vermont, Colorado oder Utah am freien Wochenende, Wandern in Nationalparks, Schwimmen, Radfahren sollten abgedeckt sein. Extremsportarten wie Skydiving in Las Vegas oder Bungee-Jumping nicht in jedem Tarif drin.
Direktrechnungsstellung mit Hanse Merkur Langzeit Care, DR-WALTER Care College USA, Care Concept Au-Pair Care, Allianz Travel Long-Term bei großen US-Krankenhausketten (HCA Healthcare, Mount Sinai Health System, Sutter Health, Kaiser Permanente Krankenhäuser) bei vorheriger Zusage oft möglich.
Long-Term-Tarif: viele Standard-Reiseversicherungen enden nach 12 Monaten oder 56 Tagen, deshalb Long-Term-Tarif für 12-24 Monate mit Option auf Verlängerung wählen.
Als Au-pair in den USA bist du durch die Gasteltern-Versicherung minimal abgesichert – aber minimal bedeutet in den USA: fast nichts. Eine Zusatzversicherung ist für Au-pairs in den USA dringend empfohlen, um nicht bei einem ernsteren Notfall auf 50.000+ USD sitzen zu bleiben.
J-1 Au-pair-Visum: über lizenzierte Au-pair-Agenturen (Cultural Care, Au Pair in America, AuPairCare, InterExchange). Laufzeit 12 Monate, verlängerbar auf 24 Monate. Altersgrenze 18–26 Jahre bei Antritt. Versicherungsnachweis ist Teil des J-1 Programms.
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