Eine Auslandskrankenversicherung für Griechenland ist Pflicht, wenn du länger als sechs Wochen auf Kreta, Korfu oder einer anderen Insel lebst. Standard-Reisepolicen enden nach 42 Tagen – danach stehst du ohne Schutz da.
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Reisende mit längerem Aufenthalt in Griechenland zahlen für medizinische Behandlungen ähnliche Preise wie Kurzurlauber, müssen aber statistisch häufiger zum Arzt. Ein Allgemeinarzt-Besuch in einer Privatpraxis kostet 60–150 €. Eine Zahnarztbehandlung schlägt mit 80–180 € zu Buche; komplizierte Eingriffe deutlich mehr. Physiotherapie nach einem Sturz oder Sportunfall liegt bei 40–80 € pro Sitzung. Wer stationär behandelt werden muss, zahlt in einer Privatklinik 300–600 € pro Tag. Chronische Erkrankungen, die sich über Monate hinziehen, summieren sich schnell auf mehrere tausend Euro. Hinzu kommt: Auf kleinen Inseln fehlen Fachärzte – du musst für jeden Spezialisten eine Fähre oder einen Flug nach Heraklion, Rhodos-Stadt oder Athen einplanen, inklusive Übernachtungskosten.
Bei Langzeitaufenthalten fällt nicht nur Akutmedizin an. Routine-Hausarztbesuche, Vorsorge-Untersuchungen, Zahnvorsorge und Augenarzt sind regelmässige Posten.
In Griechenland kostet ein Hausarzt-Besuch in einer Privatpraxis 50 bis 130 Euro.
Eine Vorsorge-Untersuchung 150 bis 400 Euro im Privatbereich.
Ein MRT 250 bis 600 Euro im Privatbereich.
Eine Zahnreinigung 50 bis 130 Euro.
Eine Fraünarzt-Vorsorge mit PAP-Test 60 bis 180 Euro.
Eine Schwangerschaftsvorsorge mit Ultraschall, Bluttests und Geburtsvorbereitung kostet über 9 Monate je nach Land 800 bis 4.000 Euro im Privatbereich.
Eine Zahnvorsorge mit professioneller Zahnreinigung und Kontrolle 60 bis 200 Euro pro Termin.
Augenarzt-Kontrolle mit Sehtest 50 bis 150 Euro. Brille oder Kontaktlinsen-Anpassung 100 bis 400 Euro.
Eine Fraünarzt-Vorsorge mit Krebsabstrich 60 bis 200 Euro.
Bei einem Einsatz im Ausland über mehrere Monate solltest du diese Routine-Posten in deiner Kostenkalkulation einplanen.
Griechenland – besonders Kreta, Korfu und die Kykladen – hat sich in den letzten Jahren zu einem beliebten Ziel für Reisende mit längerem Aufenthalt entwickelt. Digitale Nomaden, Frührentner, Wintersaison-Flüchtige: Viele Deutsche verbringen drei bis zwölf Monate auf einer griechischen Insel. Das Problem mit der Versicherung taucht dabei regelmäßig auf: Die meisten Reisekrankenversicherungen enden nach 42 Tagen. Wer länger bleibt, ist ab Tag 43 unversichert – ohne es zu merken. Eine Auslandskrankenversicherung schließt diese Lücke und gilt bis zu zwölf Monate, teils darüber hinaus. Sie deckt Notfälle, aber auch Zahnarztbesuche, Physiotherapie nach einem Sturz und – entscheidend – medizinische Rücktransporte nach Deutschland. Auf Inseln wie Milos, Ikaria oder Paros gibt es keine Spezialversorgung. Ernsthaftere Fälle landen im Hubschrauber Richtung Athen oder Heraklion – Kosten: 3.000–8.000 €, die du ohne Versicherung selbst trägst.
Griechenland hat mediterranes Klima mit heissen Sommern und milden Wintern.
Erasmus-Aufenthalte starten im September oder Februar.
Sprachreisen sind ganzjährig möglich.
Sabbatical auf den Inseln konzentriert sich auf April bis Oktober.
Im Hochsommer (Juli, August) erreichen Athen, Rhodos und Kreta 38 bis 47 Grad. Hitzschlag häufig.
Beim Versicherungsschutz solltest du Griechenland in vier Versorgungs-Regionen denken. Athen JCI-Spitze. Thessaloniki gut (Interbalkan European Medical Center). Grosse Inseln (Kreta, Rhodos, Korfu) Krankenhäuser mit Notaufnahme. Mittlere und kleine Inseln Erstversorgung mit Verlegung nach Athen.
Reisende mit längerem Aufenthalt auf griechischen Inseln sind anderen Risiken ausgesetzt als Kurzurlauber. Mehrmonatiger Aufenthalt in der Hitze erhöht das Risiko für Kreislaufprobleme und Dehydration. Motorroller sind auf Kreta und anderen Inseln das Standardfortbewegungsmittel – nach Monaten des täglichen Fahrens steigt statistisch das Unfallrisiko. Wanderungen wie die Samaria-Schlucht locken Reisende mit längerem Aufenthalt mehrmals an, was das Verletzungsrisiko erhöht. Magen-Darm-Probleme über Wochen können auf eine ernst zu nehmende Infektion hindeuten, die ohne Facharzt nicht richtig behandelt wird. Chronische Erkrankungen, die durch den Klimawechsel oder die veränderte Ernährung ausgelöst werden, brauchen längerfristigen medizinische Begleitung.
Bei Aufenthalten über mehrere Monate treten Risiken auf, die bei Kurzreisen kaum eine Rolle spielen.
Anpassungserkrankungen treffen viele Langzeitreisende. Heimweh, Kulturschock und sozialer Stress führen zu Schlafstörungen, Angstzuständen und depressiven Episoden.
Burnout bei Au-Pair-Stellen, Praktikanten und Sprachreisenden ist dokumentiert. Überforderung mit Sprache, Kultur und neüm Alltag kann Krisen auslösen.
Sport-Verletzungen sind über Monate häufiger als bei Kurzreisen. Mountainbike, Surfen, Klettern, regelmässiges Training führen zu Überlastungs-Schäden.
Chronische Erkrankungen können sich verschlechtern, wenn Vorsorge oder Medikation unterbrochen wird. Eine Auslandskrankenversicherung mit Vorsorge-Klausel ist hier entscheidend.
Suchtprobleme (Alkohol, Drogen, Spielen) treten bei Langzeitaufenthalten in fremden sozialen Kontexten häufiger auf.
Sexüll übertragbare Infektionen sind bei längeren Aufenthalten statistisch wahrscheinlicher. Vorsorge und Tests gehören zur Routine.
Erasmus-Aufenthalte in Athen, Thessaloniki und auf Kreta sind 5 bis 10 Monate.
Sprachreisen in Athen und Thessaloniki sind 2 bis 6 Monate üblich.
Volunteer-Aufenthalte in Schildkrötenschutz (Zakynthos) oder Sozialprojekten 1 bis 6 Monate.
Sabbatical auf Kreta, Rhodos, Korfu oder den Kykladen über Wintermonate.
Sailing-Saison-Aufenthalte (April bis Oktober) als Skipper oder Crew.
Praktika in Athen (Tourismus, Schifffahrt) dauern 3 bis 6 Monate.
Das staatliche Gesundheitssystem (EOPYY) ist in Athen und Heraklion präsent, auf kleineren Inseln jedoch kaum nutzbar. Als Reisender mit längerem Aufenthalt ohne griechische Sozialversicherungsnummer hast du keinen regulären Zugang zum EOPYY-System. In Heraklion auf Kreta gibt es exzellente Privatkliniken; das PAGNI-Universitätsklinikum bietet hohe Standards. Auf den Kykladen oder Ionischen Inseln bist du auf lokale Gesundheitszentren angewiesen, die für ernsthafte Behandlungen nicht ausgerüstet sind. Eine Auslandskrankenversicherung ermöglicht dir direkten Zugang zu Privatkliniken auf dem gesamten Festland und den größeren Inseln – inklusive direkter Abrechnung ohne Vorauszahlung.
Bei Aufenthalten über 3 Monate solltest du dir vor Ort einen Hausarzt suchen. Sprachschule, Au-Pair-Familie oder Arbeitgeber kennen oft Empfehlungen.
In Athen sind Hygeia Hospital, Metropolitan Hospital, IASO General Hospital und Mediterraneo Hospital JCI-akkreditiert auf US-Niveau. In Thessaloniki ist Interbalkan European Medical Center die zentrale Privatklinik.
Die Direktabrechnung mit der Auslandskrankenversicherung funktioniert in den meisten Privatkliniken über den Letter of Guarantee, der durch die deutschsprachige Notrufzentrale ausgestellt wird.
Bei Hausarzt-Besuchen ist meist Vorkasse Standard. Du reichst die Belege bei der Versicherung ein und bekommst die Erstattung in der Regel innerhalb von 4 Wochen.
Apotheken in deiner Stadt solltest du früh kennenlernen. Notdienst-Apotheken und Online-Bestellungen sind je nach Land unterschiedlich geregelt.
Wer eine Daürmedikation braucht, sollte frühzeitig prüfen, ob das Medikament im Reiseland verfügbar ist. Originalmedikamente und Generika können sich unterscheiden, manche Tarife erstatten nur Originale.
Im Notfall wählst du in Griechenland 112 (universell, mit englischsprachiger Vermittlung) oder 166 (medizinischer Notruf, EKAB).
Bei Langzeitaufenthalten suchst du dir frühzeitig einen Hausarzt in Hygeia, Metropolitan Hospital, IASO oder Mediterraneo Hospital in Athen.
Direktdurchwahlen: Hygeia Hospital +30 210 686 7000, Metropolitan Hospital +30 210 480 9000, Heraklion University Hospital (PAGNI) +30 2810 392 111.
Apotheken (Farmakeio) führen 24-Stunden-Notdienst (Diavlimeno Farmakeio).
Die deutsche Botschaft in Athen (+30 210 728 5111), Honorarkonsulate in Heraklion, Patras, Korfu, Rhodos und Thessaloniki.
Wer länger als sechs Wochen in Griechenland verbringt, ist mit einer normalen Reisekrankenversicherung schlicht nicht mehr abgesichert – die meisten Policen haben eine klare 42-Tage-Grenze. Als EU-Bürger gilt zwar die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) über die EU-Karte auch im Ausland, aber auf griechischen Inseln wird sie häufig nicht akzeptiert, und der Zugang zum öffentlichen System als Reisender mit längerem Aufenthalt ohne lokale Anmeldung ist bürokratisch. Eine Auslandskrankenversicherung ist die sauberste Lösung: Sie gilt bis zu zwölf Monate, deckt Notfälle und Rücktransporte und funktioniert mit Privatkliniken reibungslos.
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Tarif findenDie EU-Karte ist in Griechenland theoretisch gültig, wird aber von vielen Privatärzten und einigen Kliniken nicht akzeptiert.
Die Heilbehandlungssumme sollte mindestens 250.000 Euro betragen, plus medizinisch sinnvoller Rücktransport.
Direct-Billing mit Hygeia, Metropolitan, IASO und Mediterraneo ist Standard bei grossen deutschen Tarifen.
Hubschrauber-Verlegung von Inseln nach Athen muss ausdrücklich eingeschlossen sein. Coast Guard-Anforderung 3.000 bis 8.000 Euro.
Bei Tauchen Druckkammer-Klausel prüfen. Naval Hospital Athen oder Hyperbaric Center Crete.
Heimatfahrten über 6 Wochen können Schutz beenden. Klausel prüfen.
Wer mehrere Monate auf einer griechischen Insel verbringt, ist mit einer normalen Reisekrankenversicherung oft nicht ausreichend abgesichert. Eine Auslandskrankenversicherung gilt bis zu 12 Monate und deckt auch chronische Schübe, Zahnbehandlungen und medizinische Rücktransporte – genau das, was Insel-Reisende mit längerem Aufenthalt brauchen.
EU-Bürger reisen mit Personalausweis nach Griechenland und können sich bis zu 90 Tage frei aufhalten. Für längere Aufenthalte – etwa sechs Monate auf Kreta – reicht das offiziell nicht, obwohl die Kontrolle in der Praxis locker ist. Wer für mehrere Monate in Griechenland verbringt, muss sich anmelden und benötigt formal eine private Krankenversicherung. Für Nicht-EU-Bürger gilt die Schengen-Visumspflicht mit Pflicht-Versicherungsnachweis.
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