Work and Travel in Ozeanien bedeutet für die meisten Deutschen: ein Jahr Australien oder Neuseeland als Hub, mit Abstechen auf die Pazifikinseln. Eine Reisekrankenversicherung für Work-and-Travel schützt dich auf all diesen Reiseabschnitten, auch wenn du von Sydney aus für zwei Wochen nach Fidschi fliegst.
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Australien und Neuseeland haben Gesundheitskosten auf US-Niveau. Eine Nacht im Royal Prince Alfred Hospital in Sydney oder im Auckland City Hospital liegt bei 1500 bis 3500 AUD oder NZD. Eine Blinddarm-OP mit drei Tagen Klinik kommt schnell auf 18.000 bis 30.000 AUD. Ein komplizierter Beinbruch beim Snowboarden in Thredbo oder Queenstown mit OP und Reha frisst 25.000 bis 60.000 AUD.
Helikopter-Bergungen sind in Ozeanien normaler Alltag. Eine Rettung vom Great Barrier Reef oder aus dem Outback kostet 8000 bis 25.000 AUD. Ein Boots-Notfall im Pazifik mit Verlegung nach Brisbane oder Sydney sprengt jede Reisekasse.
Der teuerste Posten ist immer der medizinische Rücktransport nach Deutschland. Ein Liegendtransport mit Arzt von Cairns, Perth oder Queenstown kostet 90.000 bis 220.000 Euro. Auch ein normaler Linienflug mit Begleitperson und Bordarzt liegt bei 25.000 Euro aufwärts. Diese Summen sind ohne Versicherung privater Ruin.
WHV-Reisende arbeiten in Australien für jeden Dollar. Ein einziger Notfall auf Fidschi oder Vanuatu ohne Versicherung kann Monate des Verdiensts auffressen. Die Reisekrankenversicherung ist das Sicherheitsnetz, das du dir leisten kannst.
Ozeanien ist der Klassiker für Work and Travel und gleichzeitig das Ziel mit den höchsten Gesundheitskosten weltweit. Wer 12 bis 24 Monate Australien, Neuseeland und Pazifik-Inseln plant, kommt ohne saubere Auslandskrankenversicherung nicht weiter.
Das Australian Working Holiday Visa Subclass 417 ist für Deutsche zwischen 18 und 30 das zentrale Tor in die Region. Es erlaubt 12 Monate Aufenthalt, mit 88 Tagen Farmwork ein zweites Jahr und mit 6 Monaten weiterer Regional Work ein drittes Jahr. Das Subclass 462 (Work and Holiday) funktioniert ähnlich. Neuseeland gibt mit dem WHV bis zu 12 plus 3 Monaten. Die Pazifik-Inseln Fidschi, Vanuatu, Samoa und Tonga sind eher Reise- als Arbeitsziele.
Die deutsche Krankenkasse hilft in Ozeanien wenig. Australien hat zwar ein Reciprocal Health Care Agreement, das Akut-Notfälle im Medicare-System abfedert, aber Privatklinik, Rücktransport und volle WHV-Dauer deckt es nicht. Neuseeland hat gar kein Abkommen, hier zahlst du ohne Versicherung jede Rechnung selbst. Eine Auslandskrankenversicherung für 12 bis 36 Monate ist daher Standard und kostet je nach Anbieter 60 bis 110 Euro pro Monat für Backpacker zwischen 18 und 30.
Verkehrsunfälle stehen ganz oben. Australien fährt links, die Distanzen zwischen Sydney, Brisbane, Cairns und Darwin sind brutal, Müdigkeit am Steuer ist ein Hauptkiller. Mietautos für Backpacker sind oft alt, Reifenpannen im Outback bedeuten stundenlanges Warten. Wer mit dem Camper Roadtrip macht, sollte besonders auf Versicherung mit Insassen-Schutz achten.
Wassersport-Unfälle sind die zweite große Kategorie. Surfen an der Gold Coast oder Piha Beach, Tauchen am Great Barrier Reef, Schnorcheln in Cairns. Riff-Schnitte infizieren sich, Quallen wie der Box Jellyfish können tödlich sein, Tauch-Dekompression braucht Druckkammern. Achte darauf, dass dein Tarif Surfen ohne Ausschluss und Tauchen mindestens bis 30m abdeckt.
Farm-Unfälle sind das dritte Thema. Bananen-, Mango- und Weinpflücke in Queensland oder Victoria bringt Schnittwunden, Sehnenentzündungen, Sonnenstich, Schlangenbisse. Outback-Bauarbeit und Skiresort-Jobs in Thredbo oder Falls Creek bringen Stürze, Kreuzbandrisse, Frakturen. Eine gute WHV-Versicherung deckt Arbeitsunfälle mit, viele günstige Tarife schließen sie aus.
Klassiker eins: Australien Ostküste. Sydney als Startpunkt mit ein paar Wochen Bar- oder Café-Job, dann Camper Richtung Norden über Byron Bay, Brisbane, Fraser Island, Whitsundays, Cairns. Dazwischen 88 Tage Farmwork in Queensland oder Victoria für das zweite Jahr. Diese Route dauert 6 bis 12 Monate.
Klassiker zwei: Neuseeland-Loop. Auckland, Coromandel, Rotorua, Wellington, dann Fähre nach Picton, Marlborough Sounds, Abel Tasman, Westcoast, Queenstown, Milford Sound, Christchurch. Saisonarbeit auf Apfel-Farmen in Hawkes Bay oder Skiresort Queenstown. 4 bis 8 Monate.
Klassiker drei: Outback und Westküste Australien. Darwin, Kakadu, Kimberley, Broome, Pilbara, Perth, Esperance. Bauarbeit in Pilbara-Minen oder Hostel-Jobs in Broome. Brutale Hitze, lange Distanzen, Versicherung mit Outback-Klausel und Helikopter-Bergung ist hier kritisch.
Klassiker vier: Pazifik-Pause. Zwischen Australien und Neuseeland 4 bis 6 Wochen Fidschi, Vanuatu oder Samoa als Reise-Phase ohne Arbeit. Tropenkrankheiten, Quallen, Tauch-Risiken, Air-Ambulance-Klausel ist Pflicht.
Australien hat mit Medicare ein staatliches System auf hohem Niveau. Als Deutscher mit WHV bekommst du über das Reciprocal Health Care Agreement Akut-Behandlung im öffentlichen Krankenhaus zu Medicare-Konditionen. Routine-GP-Besuche, Zahnarzt, Brillen, Privatklinik und Rücktransport sind ausgeschlossen. Die Wartezeiten in Public Hospitals sind teils lang, Privatklinik-Service ist teuer. Top-Häuser sind Royal Melbourne Hospital, Royal Prince Alfred Sydney und Princess Alexandra Brisbane.
Neuseeland hat ein staatliches System ähnlich Australien, aber kein Abkommen mit Deutschland. Du zahlst alle Rechnungen selbst und reichst sie bei deiner Auslandskrankenversicherung ein. Top-Kliniken sind Auckland City Hospital, Wellington Hospital und Christchurch Hospital. Auf der Südinsel sind Wege weit, Ambulanz-Einsätze in Queenstown oder Wanaka oft per Helikopter.
Pazifik-Inseln wie Fidschi, Vanuatu, Samoa und Tonga haben einfache Grundversorgung. Bei schweren Fällen erfolgt Verlegung per Air-Ambulance nach Auckland oder Brisbane, das kostet 60.000 bis 150.000 Euro. Ohne Versicherung mit Verlegungs-Klausel bist du hier verloren.
In Australien startest du nach der Einreise mit TFN-Antrag bei der ATO, Konto-Eröffnung bei Commonwealth, ANZ oder Westpac und SIM-Karte von Telstra, Optus oder Vodafone. Eine Adresse für TFN bekommst du über Hostel-Adressen oder Job-Agentur. Die meisten Backpacker landen die ersten Wochen in Sydney oder Melbourne, organisieren Auto oder Camper und fahren dann Richtung Cairns, Outback oder Tasmanien.
In Neuseeland brauchst du IRD-Number, Konto bei ANZ oder ASB und SIM von Spark oder One NZ. Auckland und Wellington sind Job-Hotspots auf der Nordinsel, Queenstown und Wanaka auf der Südinsel. Saisonarbeit in Hawkes Bay (Apfel, Wein) und Marlborough (Wein) startet im Februar.
Sprich Versicherer und Hausarzt vor Abflug ab. Lass eine 24/7-Notfallnummer (Tegut, Allianz, ADAC, HanseMerkur) in dein Handy. In ländlichen Regionen funktioniert oft nur Telstra oder Spark, Vodafone-Roaming ist meist nicht ausreichend. Plane 1500 bis 2500 Euro Puffer für die ersten zwei Wochen.
Für WHV-Reisende, die von Australien oder Neuseeland auf die Pazifikinseln ausbrechen, ist die Antwort: Ja, du brauchst eine Reisekrankenversicherung, die explizit Ozeanien abdeckt. Die gesetzliche Krankenversicherung aus Deutschland zahlt im Pazifik nichts. Das australische Medicare deckt dich nur in Australien.
Sobald du nach Fidschi oder Vanuatu fliegst, bist du ohne eigene Police komplett ungesichert.
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Tarif findenErstens: Tarif-Dauer. Standard sind 12 oder 24 Monate, mit Verlängerungs-Option auf 36 Monate. Wer das zweite oder dritte WHV-Jahr in Australien plant, sollte nicht knapp kalkulieren. Eine Verlängerung im Ausland ist bei vielen Tarifen schwierig.
Zweitens: Wassersport und Tauchen. Surfen ist meist Standard, Tauchen oft nur bis 18 oder 30m. Wer am Great Barrier Reef tauchen will, braucht oft Erweiterung auf 40m oder Tec-Diving-Klausel. Quallen, Riff-Schnitte und Druckkammer-Behandlung sollten ausdrücklich genannt sein.
Drittens: Arbeitsunfälle. Farm-, Bau-, Skiresort- und Hostel-Jobs sind in vielen günstigen Tarifen ausgeschlossen. Eine echte WHV-Versicherung deckt Arbeitsunfälle mit, das sollte schwarz auf weiß stehen.
Viertens: Rücktransport-Klausel. Achte auf medizinisch sinnvoll statt nur medizinisch notwendig. Erstere bringt dich nach Deutschland, sobald es geht, letztere lässt dich oft monatelang in Australien liegen.
Fünftens: Selbstbehalt. Tarife mit 0 Euro Selbstbehalt sind teurer, aber bei kleinen GP-Besuchen praktisch. Tarife mit 100 oder 250 Euro Selbstbehalt sind günstiger, lohnen sich bei seltenen großen Schadensfällen.
Work and Travel in Ozeanien findet praktisch immer in Australien oder Neuseeland statt, aber die klassischen Pazifikinseln sind von dort aus günstig und schnell erreichbar: Fidschi in 4 Stunden ab Sydney, Vanuatu in 2 Stunden ab Brisbane. Diese Ausflüge in die Inselwelt sind wunderschön, aber medizinisch komplex. Eine Work-and-Travel-Reisekrankenversicherung muss Ozeanien als Region explizit abdecken.
Work-and-Travel-Visa (Working Holiday Visa) gibt es in Ozeanien nur für Australien (bis 30 Jahre, verlängerbar durch Farm Work) und Neuseeland (bis 35 Jahre). Für die Pazifikinseln selbst gibt es kein Working Holiday Visa.
Für Kurztrips von Australien nach Fidschi, Vanuatu oder auf die Cookinseln reicht das jeweilige Touristenvisum: Fidschi visumfrei 90 Tage, Vanuatu visumfrei 30 Tage, Cookinseln visumfrei 31 Tage. Für die Ausflüge musst du keinen neuen Aufenthaltstitel beantragen, aber die Versicherung sollte die Region abdecken.
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