Auslandskranken-Langzeit für 12-24 Monate Japan zwischen 250 und 700 Euro je nach Anbieter und Aktivitäten-Klauseln.
Für 36-48 Monate Bachelor oder PhD zwischen 700 und 1.500 Euro mit umfassender Aktivitäts-Klausel und Vorerkrankungen-Deckung.
NHI-Pflichtbeitrag etwa 20-30 Euro pro Monat für Studenten ohne Einkommen (in Tokyo etwas höher 25-35 Euro), jährlich 250-400 Euro.
Im Schadensfall mit NHI in staatlicher Klinik wie Tokyo University Hospital Todai-Byoin: Notaufnahme 30 Prozent Selbstbeteiligung etwa 30-100 Euro, Klinikbett pro Tag 60-150 Euro Selbstbeteiligung, stationäre Behandlung 30 Prozent Selbstbeteiligung. Auslandskranken-Langzeit erstattet diese Selbstbeteiligung.
In Privatklinik St. Lukes International Hospital Tokyo Seiroka Kokusai Byoin oder Kameda Medical Center ohne NHI als Selbstzahler: Notaufnahme 200-500 Euro, Klinikbett pro Nacht 350-700 Euro mit westlichem Komfort, Intensivbett 1.500-3.000 Euro pro Nacht.
Knochenbruch-OP staatlich mit NHI 30 Prozent Selbstbeteiligung 1.500-4.500 Euro, privat ohne NHI 5.000-15.000 Euro je nach Komplexität. MRT-Untersuchung mit NHI 90-180 Euro Selbstbeteiligung, privat 300-600 Euro.
Schädel-Hirn-Trauma mit Intensivbehandlung 30.000-100.000 Euro privat, mit NHI 9.000-30.000 Euro Selbstbeteiligung.
Rückführung nach Deutschland Liegendtransport 12.000-25.000 Euro mit ANA, JAL oder Lufthansa via Tokyo-Frankfurt-Direktflug, Charter-Ambulanzjet 80.000-150.000 Euro mit Beatmung und Arzt-Begleitung.
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Mit der Auslandskrankenversicherung Studenten übernimmt deine Police die 30 %, die NHI nicht zahlt – plus Privatklinik-Komfort und Rücktransport.
Realistisches Schadens-Szenario: Eine Sportverletzung mit Knie-OP und drei Tagen Krankenhaus kostet 4.500 bis 9.000 EUR. NHI übernimmt 70 %, die restlichen 30 % bezahlt deine deutsche Police – kein Eigenanteil für dich.
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Für ein Studium in Japan empfehlen wir die Auslandskrankenversicherung Studenten als Ergänzung zur NHI-Pflicht. Du sparst den 30 %-Eigenanteil, hast Privatklinik-Zugang und – entscheidend – den Rücktransport nach Deutschland.
Police vor Studienbeginn abschließen, damit der Schutz ab Tag eins greift.
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Wichtig: Japan verlangt Anmeldung bei der National Health Insurance (NHI) für alle Studenten mit Visum über 3 Monate. Beiträge sind moderat (1.500–3.000 Yen/Monat), aber NHI deckt nur 70 % der Kosten – Privatpolice deckt den Rest.
Japan (Nippon-koku) mit etwa 125 Millionen Einwohnern und 378.000 km2 Fläche ist drittgrößte Volkswirtschaft weltweit nach USA und China. Hauptstadt Tokyo (etwa 14 Millionen Einwohner Stadt, 38 Millionen im Großraum als größte Metropolregion weltweit). Inselstaat mit vier Hauptinseln Hokkaido, Honshu, Shikoku, Kyushu und etwa 6.800 kleineren Inseln.
Top-Universitäten für internationale Vollstudenten: Todai University of Tokyo (öffentlich, gegründet 1877, etwa 28.000 Studierende, Top-Universität Japans und Asiens, beliebt für Wirtschaft, Recht, Ingenieurwissenschaften, Medizin), Kyoto University (öffentlich, gegründet 1897, etwa 22.000 Studierende, zweitbeste Universität Japans mit Schwerpunkt Naturwissenschaften und 11 Nobelpreistraegern), Osaka University (öffentlich, gegründet 1931, etwa 23.000 Studierende, drittbeste Universität Japans, beliebt für Ingenieurwissenschaften und Medizin), Waseda University in Tokyo (privat, gegründet 1882, etwa 50.000 Studierende, größte private Universität Japans, beliebt für Wirtschaft, International Studies, School of International Liberal Studies SILS komplett englischsprachig), Keio University in Tokyo (privat, gegründet 1858 als älteste private Universität Japans, etwa 33.000 Studierende, beliebt für Wirtschaft und Medizin), Hitotsubashi University in Kunitachi Tokyo (öffentlich, klein und elite mit etwa 4.500 Studierenden, Top-Wirtschaftsuniversität Japans).
Studiengebühren für internationale Studenten an öffentlichen Universitäten Todai, Kyoto, Osaka 535.800 Yen pro Jahr (etwa 4.500 Euro) plus 282.000 Yen Aufnahmegebühr (2.300 Euro). An privaten Universitäten Waseda und Keio 800.000-1.500.000 Yen pro Jahr (6.500-12.500 Euro je nach Studiengang).
Stipendien für Japan: MEXT Monbukagakusho-Stipendium der japanischen Regierung für Bachelor und Master mit Vollstipendium und Studiengebuehren-Befreiung, JASSO Japan Student Services Organization, DAAD-Jahresstipendien, Universitäts-eigene Stipendien wie Todai Scholarship for International Students.
Lebenshaltungskosten in Tokyo hoch: WG oder Apartment 500-900 Euro pro Monat, Studentenwohnheim auf Campus 250-500 Euro pro Monat. In Kyoto und Osaka deutlich günstiger mit 350-700 Euro pro Monat WG. Mit 1.000-1.500 Euro pro Monat reichst du in Tokyo aus.
Sprachen: Japanisch (Nihongo) als Amtssprache. Englisch in Studentenkreisen an Top-Universitäten und in Tokyo verbreitet, viele Master-Programme englischsprachig besonders Todai PEAK, Waseda SILS, Keio Faculty of Economics PEARL Programs.
Häufigste Behandlungsanlässe in Japan: Magen-Darm-Beschwerden bei Ernährungsumstellung, Atemwegsinfekte bei hoher Luftverschmutzung in Tokyo, Pollenallergien (Sugi-Pollen) im Frühling, Sportverletzungen aus Universitätssport.
Saisonale Risiken: Erdbeben das ganze Jahr, Tsunamis bei stärkeren Beben an Pazifikküste, Taifune zwischen Juli und Oktober, hohe Hitze und Luftfeuchtigkeit im Sommer in Tokyo und Osaka, Pollenallergien zwischen Februar und Mai.
Verkehrsunfälle in Tokyo: dichter Stadtverkehr besonders in Shibuya und Shinjuku, schnelle Busse mit straffem Zeitplan, Fahrradunfälle bei Erasmus- und Vollstudium-Studenten häufig (in Japan auf Buergersteig erlaubt aber dichter Fussgänger-Verkehr besonders an Bahnhöfen), Sturzgefahr in U-Bahn bei dichter Belegung in Rush-Hour besonders Yamanote-Linie und Tokyo Metro Tozai-Linie.
Wetter-Risiken nach Saison: Hitzewellen Juli-August mit 35+ Grad und 80 Prozent Luftfeuchtigkeit, Hitzschlag-Risiko Netsuchusho mit jährlich tausenden Notaufnahmen besonders bei Outdoor-Aktivitäten und Klimaanlagen-Verzicht aus Energiespar-Gruenden, Tsuyu-Regenzeit Juni-Juli mit Sturzfluten in Tokyo-Stadtzentrum, Taifun-Saison August-Oktober mit Sturmschäden besonders an Süd- und Ostküste, im Winter Januar-Februar Erfrierungs-Risiko in Hokkaido bei Skifahren.
Erdbeben-Risiko: Japan etwa 1.500 spürbare Beben pro Jahr, die meisten harmlos unter Magnitude 4. Universitäten führen regelmäßige Erdbeben-Sicherheits-Drills durch. Notfall-Set mit Wasser, Energieriegeln, Taschenlampe in Wohnheim empfohlen. Tsunami-Risiko an Pazifikküste (Tohoku 2011 mit Fukushima-Reaktorunfall, mehr als 18.000 Tote).
Sport-Verletzungen: Skifahren in Niseko Hokkaido und Hakuba Nagano im Winter mit Lawinen-Risiko bei Off-Piste-Skiing, Wandern auf Mount Fuji im Juli-September mit Höhenkrankheit über 3.000 m und Erschöpfung bei Nachtaufstieg, Klettern in Yatsugatake-Bergen mit Stürzen, Surfen an Shonan-Küste mit Quallen-Risiko Juli-September und Hai-Risiko (sehr selten in Japan), Tauchen in Okinawa und Izu-Halbinsel.
Stress-Risiken: extremer akademischer Druck an Top-Universitäten Todai und Kyoto mit Suizid-Risiko, Burn-out bei Klausur-Phasen, depressive Episoden bei kulturellem Anpassungsschock und Heimweh besonders in den ersten 3-6 Monaten, Suizidalitaet ist gesellschaftliches Thema in Japan (Karoshi-Phänomen Tod durch Überarbeitung), psychologische Versorgung wichtig. Internationale Studenten haben Zugang zu Counseling Services an Todai, Kyoto, Waseda, Keio mit teils englischsprachigem Personal.
Nacht-Leben-Risiken: Alkohol-Vergiftung bei Nomihodai-All-You-Can-Drink-Angeboten in Izakaya-Kneipen, Stürze in Shibuya und Roppongi-Bar-Bezirken, U-Bahn-Stuerze bei letzter Bahn um Mitternacht.
Erkältungswellen in Studentenwohnheimen mit dichter Belegung, Grippe-Saison November-März mit jährlicher Welle.
Sicherheits-Themen: Japan extrem sicher mit niedriger Kriminalitätsrate, Taschendiebstahl selten, Drogen-Risiko sehr niedrig wegen sehr strenger Gesetze.
NHI-Lücke 30 %
NHI deckt 70 %, du zahlst 30 % selbst – außer mit deutscher Police, die diese Restkosten übernimmt.
Sprachbarriere
Englischsprachige Ärzte vor allem in Tokyo. Deutsche Police organisiert mehrsprachige Versorgung.
Naturkatastrophen
Erdbeben, Tsunamis, Taifune. Notfall-Versorgung gut – aber Rücktransport ohne Auslandspolice unbezahlbar.
Rücktransport-Kosten
Distanz 9.000 km – Ambulanzflug kostet 60.000–120.000 EUR. Nur über deutsche Auslandspolice gedeckt.
Klassischer Vollstudium-Verlauf in Japan (Bachelor 4 Jahre, Master 2 Jahre, PhD 3-5 Jahre): COE-Antrag durch japanische Universität 4-8 Wochen vor Reise, Studentenvisum bei japanischer Botschaft Berlin, Ankunft mit Residence Card am Flughafen Narita oder Haneda, NHI-Pflichtversicherung-Anmeldung beim City Office Kuyakusho innerhalb 14 Tagen ab Einreise, Eröffnung Bankkonto bei Japan Post Bank Yucho, MUFG oder Mizuho, Suche WG oder Bewerbung um Studentenwohnheim auf Campus.
Internationale Studenten in Japan sind sehr aktiv: ESN-aequivalente Buddy-Programs an Todai, Kyoto, Osaka, Waseda, Keio. Wochenend-Trips mit JR Pass zu Mount Fuji, Hakone-Onsen, Nikko-Tempelanlagen, Hiroshima-Friedensgedenkstaette, Okinawa-Inseln im Süden mit subtropischem Klima, Hokkaido-Insel im Norden für Skifahren in Niseko und Furano.
Risiken im Studentenalltag: Verkehrsunfälle in Tokyo mit dichtem Stadtverkehr und schnellen Bussen, Fahrradunfälle (in Japan auf Buergersteig erlaubt aber dichter Fussgänger-Verkehr), Sturzgefahr in U-Bahn bei dichter Belegung in Rush-Hour besonders Yamanote-Linie und Tokyo Metro Tozai-Linie.
Wetter-Risiken: Hitzewellen Juli-August mit 35+ Grad und 80 Prozent Luftfeuchtigkeit, Hitzschlag-Risiko Netsuchusho mit jährlich tausenden Notaufnahmen, Tsuyu-Regenzeit Juni-Juli mit Sturzfluten, Taifun-Saison August-Oktober mit Sturmschäden, im Winter Januar-Februar Erfrierungs-Risiko in Hokkaido, in Tokyo selten unter 0 Grad.
Erdbeben-Risiko: Japan etwa 1.500 spürbare Beben pro Jahr, die meisten harmlos. Universitäten führen regelmäßige Erdbeben-Sicherheits-Drills durch.
Sport-Risiken: Skifahren in Niseko Hokkaido und Hakuba Nagano im Winter mit anspruchsvollem Powder, Wandern auf Mount Fuji im Juli-September mit Höhenkrankheit (3.776 m), Klettern in Yatsugatake-Bergen, Surfen an Shonan-Küste mit Quallen-Risiko Juli-September. Stress-Risiken: extremer akademischer Druck an Top-Universitäten Todai und Kyoto, Burn-out, depressive Episoden bei kulturellem Anpassungsschock.
Japan hat universelles staatliches Gesundheitssystem auf hohem westlichem Niveau, aufgeteilt in zwei Hauptzweige: Shakai Hoken (Sozialversicherung für Angestellte) und NHI National Health Insurance Kokumin Kenko Hoken (für Selbständige, Studenten, Rentner). NHI-Pflichtversicherung für alle Einwohner inklusive internationale Studenten ab 3 Monaten Aufenthalt mit Beitrag 20-30 Euro pro Monat für Studenten ohne Einkommen. NHI deckt staatliche und meiste private Klinik-Behandlung mit 30 Prozent Selbstbeteiligung. Wartezeiten in nicht-akuten Fällen kurz bis mittel (1-3 Wochen für MRT, 2-8 Wochen für planbare OPs).
Top-Universitätskliniken in Tokyo: Tokyo University Hospital Todai-Byoin in Bunkyo-ku als öffentliches Universitätsklinikum mit allen Fachabteilungen einschließlich Trauma-Center und Top-Onkologie, Keio University Hospital in Shinjuku-ku als zweites großes Universitätsklinikum mit Spitzen-Onkologie und Transplantationsmedizin, NTT Medical Center Tokyo in Shinagawa-ku, Tokyo Medical University Hospital, Juntendo University Hospital in Bunkyo-ku als großes Universitätsklinikum mit Spezialisierung in Sportmedizin und Orthopädie.
In Kyoto Kyoto University Hospital als Universitätsklinikum mit hohem westlichem Standard und allen Fachabteilungen. In Osaka Osaka University Hospital als Universitätsklinikum, Kansai Medical University Hospital. In Sendai Tohoku University Hospital. In Sapporo Hokkaido University Hospital.
Top-Privatkliniken: St. Lukes International Hospital Seiroka Kokusai Byoin in Chuo-ku Tokyo als eine der besten Privatkliniken Japans mit JCI-Akkreditierung und englischsprachigem International Patient Service (sehr beliebt bei Expats und ausländischen Diplomaten). Kameda Medical Center in Kamogawa Chiba als Top-Privatklinik mit JCI-Akkreditierung und westlichem Standard.
Studenten-spezifische Versorgung: Hokenshitsu (Studenten-Gesundheitszentrum auf Campus) an Todai, Kyoto, Osaka, Waseda, Keio für Erstversorgung und psychologische Beratung kostenlos oder mit geringer Selbstbeteiligung, oft mit teilweise englischsprachigem Personal an Top-Universitäten.
Apotheken (Yakkyoku oder Doraggu Sutoa, Hauptketten Matsumoto Kiyoshi mit gelbem M-Logo, Sundrug, Tsuruha Drug, Cocokarafine) flächendeckend, in Tokyo und Osaka 24-Stunden-Apotheken in Bahnhofsnaehe vorhanden. Achtung: einige in Deutschland erhältliche Medikamente wie Pseudoephedrin oder bestimmte ADHS-Medikamente in Japan verboten, vor Einreise Yakkan-Shoumei-Genehmigung prüfen.
Notruf 119 für Krankenwagen und Feuerwehr zentralisiert, 110 für Polizei. AMDA International Medical Information Center mit englischsprachiger medizinischer Beratung kostenlos 03-5285-8088.
Privatklinik / Hochschulambulanz
Staatliches System
In Tokyo sind die Top-Adressen für medizinische Behandlung Tokyo University Hospital Todai-Byoin in Bunkyo-ku als Universitätsklinikum mit westlichem Standard und allen Fachabteilungen einschließlich Trauma-Center, St. Lukes International Hospital Seiroka Kokusai Byoin in Chuo-ku als eine der besten Privatkliniken Japans mit JCI-Akkreditierung und englischsprachigem International Patient Service (sehr beliebt bei Expats und ausländischen Diplomaten), Keio University Hospital in Shinjuku-ku als zweites großes Universitätsklinikum mit Spitzen-Onkologie, NTT Medical Center Tokyo in Shinagawa-ku, Tokyo Medical University Hospital, Juntendo University Hospital in Bunkyo-ku.
In Kyoto Kyoto University Hospital als Universitätsklinikum mit hohem westlichem Standard. In Osaka Osaka University Hospital als Universitätsklinikum, Kansai Medical University Hospital. In Kunitachi Tokyo bei Hitotsubashi University Tachikawa Hospital als regionale Adresse, kritische Fälle werden ins Tokyo-Stadtzentrum transferiert.
Englisch-Service in International Patient Centers von St. Lukes Tokyo und einigen Universitätskliniken vorhanden, außerhalb dieser Zentren ist Japanisch-Kenntnis hilfreich. Internationale Studenten haben oft Zugang zu Hokenshitsu (Studenten-Gesundheitszentrum auf Campus) für Erstversorgung mit teils englischsprachigem Personal an Todai, Kyoto und Waseda.
Apotheken (Yakkyoku oder Doraggu Sutoa, Hauptketten Matsumoto Kiyoshi mit gelbem M-Logo, Sundrug, Tsuruha Drug, Cocokarafine) flächendeckend, in Tokyo und Osaka 24-Stunden-Apotheken in Bahnhofsnaehe vorhanden. Antibiotika rezeptpflichtig und sehr restriktiv. Achtung: einige in Deutschland erhältliche Medikamente wie Pseudoephedrin oder bestimmte ADHS-Medikamente in Japan verboten, vor Einreise prüfen.
Mit NHI-Karte (Hokensho) direkter Zugang zu staatlichen und meisten privaten Kliniken mit 30 Prozent Selbstbeteiligung. Auslandskranken-Langzeit erstattet diese Selbstbeteiligung mit mehreren spezialisierten Anbietern.
Notruf 119 für Krankenwagen und Feuerwehr zentralisiert, 110 für Polizei. AMDA International Medical Information Center mit englischsprachiger medizinischer Beratung 03-5285-8088.
Ja – auch wenn du als Student NHI-pflichtig bist. Die NHI deckt 70 % der Behandlungskosten – die restlichen 30 % zahlst du selbst, wenn du keine Zusatzpolice hast. Über mehrere Studienjahre summiert sich das.
Außerdem: Ein Rücktransport nach Deutschland aus Japan kostet 60.000 bis 120.000 EUR – das wird weder von NHI noch von der EU-Karte (gilt in Japan nicht) übernommen. Nur eine deutsche Auslandskrankenversicherung Studenten deckt diese existenziellen Kosten.
Die deutsche Police ist außerdem die Brücke zur englischsprachigen Versorgung – die Hotline organisiert dir Termine in englischsprachigen Kliniken und übersetzt im Notfall.
EU-Karte gilt in Japan nicht. NHI-Pflichtversicherung ab 3 Monaten deckt staatliche und meiste private Behandlung mit 30 Prozent Selbstbeteiligung. Auslandskranken-Langzeit für 12-48 Monate ist Standard und schließt Lücken: NHI-Selbstbeteiligung, Privatklinik-Komfort in St. Lukes International Hospital Tokyo und Kameda Medical Center, Sprach-Service mit Dolmetscher, Rückführung nach Deutschland bei längerer Behandlung.
Mindest-Deckungssumme 1 Million Euro Heilbehandlung empfohlen wegen hoher Privatklinik-Kosten in Tokyo.
Aktivitäts-Klausel umfassend für studentisches Freizeitprogramm: Skifahren in Niseko Hokkaido und Hakuba Nagano im Winter (Top-Powder-Skigebiete), Wandern auf Mount Fuji im Juli-September mit Höhenkrankheits-Risiko über 3.000 m, Klettern in Yatsugatake-Bergen und Yamanashi-Region, Surfen an Shonan-Küste und Sendai im Sommer, Tauchen in Okinawa und Izu-Halbinsel mit Aktivitäts-Klausel-Pflicht.
Erdbeben- und Naturkatastrophen-Klausel prüfen: die meisten Auslandskranken-Tarife decken medizinische Folgen ab, aber prüfe Wortlaut bei expliziten Ausschlüssen.
Heimreise-Klausel oder Familien-Besuch-Klausel: viele Langzeit-Tarife decken Heimreisen nach Deutschland 1-2 Mal pro Jahr automatisch ab.
Praktikum-Klausel prüfen wenn Pflichtpraktikum bei Toyota, Sony, Nintendo, Mitsubishi oder Universitäts-Forschungsbereich.
Vorerkrankungen-Deckung prüfen: Langzeit-Tarife mit mehreren spezialisierten Anbietern decken oft chronische Erkrankungen nach Wartezeit von 3-6 Monaten.
Direktrechnungsstellung in International Patient Centers von St. Lukes Tokyo und einigen Universitätskliniken oft möglich, sonst Vorkasse mit Receipt-Rechnung in Japanisch und Englisch (Universitäts-Klinik bietet oft Übersetzung) für Erstattung.
NHI-Pflicht in Japan kostet wenig, deckt aber nur 70 %. Privatklinik-Komfort, Zahnbehandlungen und Rücktransport gehen über die deutsche Auslandskrankenversicherung Studenten.
Für ein Studium in Japan brauchst du ein Studentenvisum (College Student / 留学生). Das Visum verlangt einen Versicherungsnachweis – die Hochschule stellt dafür den Certificate of Eligibility aus.
Mit Studentenvisum bist du NHI-pflichtig. Die Anmeldung erfolgt nach Wohnsitzanmeldung im Stadtamt – innerhalb von 14 Tagen nach Einzug. Eine deutsche Auslandskrankenversicherung Studenten ist parallel dazu zu empfehlen.
Anderes Land prüfen im Visa-CheckIn Japan besteht Passzwang, der Reisepass ist jederzeit mitzuführen.
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EINREISE OKJPNNein, die deutsche gesetzliche Krankenkasse reicht für ein Vollstudium in Japan nicht aus. Japan ist Nicht-EU-Land, EU-Karte gilt hier nicht. Für Bachelor, Master oder PhD an Todai (Tokyo University), Kyoto, Osaka, Waseda, Keio oder Hitotsubashi brauchst du eine Auslandskranken-Langzeit für 12-48 Monate. Zusätzlich bist du als internationaler Student ab 3 Monaten Aufenthalt automatisch in der japanischen NHI National Health Insurance pflichtversichert. Eine private deutsche Auslandskranken-Langzeit füllt die Lücken bei NHI-Selbstbeteiligung 30 Prozent, Privatklinik-Komfort und Rückführung nach Deutschland.
Für Todai University of Tokyo (Top-Universität Japans und Asiens, gegründet 1877, beliebt für Wirtschaft, Recht, Ingenieurwissenschaften), Kyoto University (zweitbeste Universität Japans mit Schwerpunkt Naturwissenschaften und 11 Nobelpreistraegern), Osaka University (drittbeste Universität Japans), Waseda University in Tokyo (größte private Universität, beliebt für Wirtschaft und International Studies), Keio University in Tokyo (älteste private Universität Japans, gegründet 1858) oder Hitotsubashi University in Kunitachi Tokyo (Top-Wirtschaftsuniversität Japans) brauchst du eine Auslandskranken-Langzeit. Mindest-Deckung 1 Million Euro Heilbehandlung empfohlen.
Ja, für Vollstudium in Japan brauchst du das Student-Visa basierend auf der Status of Residence Ryugaku (Studieren). Beantragung in zwei Schritten: erst Certificate of Eligibility COE-Antrag durch die japanische Universität beim Immigration Bureau (Bearbeitungszeit 4-8 Wochen), dann Visum-Antrag bei der japanischen Botschaft Berlin oder Konsulat Frankfurt mit COE als Grundlage. Erforderlich sind Zulassungsbescheinigung, Finanzierungsnachweis 18.000-30.000 Euro pro Jahr, Polizeiführungszeugnis. Nach Einreise erhältst du die Residence Card Zairyu Card am Flughafen Narita oder Haneda, mit der du ab 3 Monaten Aufenthalt automatisch NHI-pflichtversichert bist.
Die NHI National Health Insurance (Kokumin Kenko Hoken) ist die staatliche japanische Krankenversicherung für Selbständige, Studenten und nicht-Angestellte. Internationale Studenten sind ab 3 Monaten Aufenthalt automatisch pflichtversichert. Beitrag etwa 20-30 Euro pro Monat für Studenten ohne Einkommen (1.500-2.500 Yen, einkommens-abhaengig), in Tokyo etwas höher. Die NHI deckt staatliche Klinik-Behandlung mit 30 Prozent Selbstbeteiligung. Eine private deutsche Auslandskranken-Langzeit zusätzlich übernimmt die Selbstbeteiligung, Privatklinik-Aufpreis bei wenigen Privatkliniken und Rückführung nach Deutschland bei kritischen Fällen.
Das hängt vom Studiengang ab. Für japanischsprachige Bachelor- und Master-Programme an Todai, Kyoto und Osaka brauchst du JLPT N1 (höchste Stufe Japanese Language Proficiency Test), oft JLPT N2 als Mindestanforderung mit Pflicht zum Aufstieg auf N1 während des Studiums. Für englischsprachige Programme reicht TOEFL iBT 80-100 oder IELTS 6.5-7.0. Englischsprachige Programme wachsen stark: Todai PEAK Programs in Liberal Arts, Waseda School of International Liberal Studies SILS komplett englischsprachig, Sophia University Faculty of Liberal Arts, Akita International University. Viele Universitäten bieten 6-12 Monate Japanese Language Program vor Studienbeginn.
Tokyo ist eine der teuersten Städte Asiens. WG-Zimmer oder Apartment in Tokyo 500-900 Euro pro Monat, Studentenwohnheim auf Campus Todai-Komaba oder Waseda 250-500 Euro pro Monat (begrenzt verfügbar mit Bewerbungsverfahren). In Kyoto deutlich günstiger mit 350-600 Euro pro Monat WG. Mensa-Essen auf Campus 4-8 Euro pro Mahlzeit, kleine Restaurants Ramen oder Donburi 5-10 Euro pro Mahlzeit, Conbini-Essen (7-Eleven, Lawson, FamilyMart) 3-7 Euro. JR-Pass und Tokyo Metro-Studenten-Monatsticket 80-120 Euro. Mit 1.000-1.500 Euro pro Monat reichst du in Tokyo aus, in Kyoto oder Osaka mit 800-1.200 Euro.
In Tokyo sind die Top-Adressen Tokyo University Hospital Todai-Byoin in Bunkyo-ku (Universitätsklinikum mit westlichem Standard und allen Fachabteilungen), St. Lukes International Hospital Seiroka Kokusai Byoin in Chuo-ku (eine der besten Privatkliniken Japans, JCI-akkreditiert mit englischsprachigem International Patient Service), Keio University Hospital in Shinjuku-ku, NTT Medical Center Tokyo, Tokyo Medical University Hospital. In Kyoto Kyoto University Hospital als Universitätsklinikum. In Osaka Osaka University Hospital. Englisch-Niveau in Top-Universitätskliniken und JCI-akkreditierten Privatkliniken sehr gut, außerhalb dieser Zentren ist Japanisch-Kenntnis hilfreich. Notruf 119 für Krankenwagen und Feuerwehr, 110 für Polizei.
In St. Lukes International Hospital Tokyo oder Kameda Medical Center: Notaufnahme 100-300 Euro, Klinikbett pro Nacht 250-600 Euro mit westlichem Komfort, Intensivbett 1.000-2.500 Euro pro Nacht. Knochenbruch-OP 5.000-15.000 Euro je nach Komplexität, MRT-Untersuchung 300-600 Euro. Schädel-Hirn-Trauma mit Intensivbehandlung 30.000-100.000 Euro. Mit NHI reduzieren sich die Kosten auf 30 Prozent Selbstbeteiligung. Charter-Ambulanzflug Tokyo Frankfurt etwa 80.000-150.000 Euro mit Beatmung und Arzt-Begleitung. Auslandskranken-Langzeit übernimmt NHI-Selbstbeteiligung und Rückführung. Mindest-Deckungssumme 1 Million Euro Heilbehandlung in Police empfohlen.
Japan ist Erdbeben-Land mit etwa 1.500 spürbaren Beben pro Jahr (die meisten harmlos). Studenten in Tokyo, Kyoto und Osaka sollten an Erdbeben-Sicherheits-Drills teilnehmen, die Universitäten regelmäßig durchführen. Notfall-Set mit Wasser, Energieriegeln, Taschenlampe in Wohnheim empfohlen. Taifun-Saison August-Oktober mit Sturmschäden besonders an Süd- und Ostküste. Tsunami-Risiko an Pazifikküste (Tohoku 2011 mit Fukushima-Reaktorunfall). Vulkan-Risiken bei Wandern auf Mount Fuji oder Sakurajima. Auslandskranken-Langzeit deckt medizinische Folgen von Naturkatastrophen ab, aber Sachschäden separat in Hausrat- oder Reisegepaeck-Versicherung absichern.
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