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Mittleres Risiko

Auslandskrankenversicherung Studenten für Kanada

Kanada verlangt für die Study Permit oft einen Krankenversicherungs-Nachweis – besonders in Provinzen wie Ontario oder British Columbia, wo internationale Studenten erst nach Wartezeit Zugang zur Provinzversicherung haben. Die Auslandskrankenversicherung Studenten füllt diese Lücke und deckt das gesamte Studium ab.

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Das Wichtigste in 30 Sekunden

  • Bachelor, Master oder PhD bis zu 5 Jahre durchgehend abgesichert
  • Überbrückt 3-Monats-Wartezeit bei Provinz-Krankenversicherung
  • Englische Versicherungsbestätigung für Study Permit

Wichtig: In Ontario und British Columbia musst du teilweise drei Monate auf den OHIP- bzw. MSP-Zugang warten – in dieser Zeit zahlst du jede Behandlung selbst, wenn keine private Versicherung existiert.

Typische Behandlungskosten in Kanada

Allgemeinarzt (Walk-in Clinic)150–400 €
Krankenhaus / Tag2.000–5.000 €
Notaufnahme800–2.500 €
Zahnbehandlung (Füllung)100–250 €
Ambulanzflug nach Deutschland35.000–80.000 €

Was kostet ein Studium und Versicherung in Kanada wirklich

Studiengebühren in Kanada sind hoch für internationale Studierende. An der University of Toronto zahlst du für einen Bachelor zwischen 45.000 und 65.000 CAD pro Jahr, an der McGill in Montreal zwischen 25.000 und 55.000 CAD, an UBC Vancouver ähnlich wie UofT. McMaster, Queen s und Waterloo bewegen sich zwischen 35.000 und 65.000 CAD pro Jahr je nach Fach.

Lebenshaltungskosten kommen obendrauf. In Toronto und Vancouver rechnest du mit 1.800 bis 2.500 CAD pro Monat für Miete, Essen, Transport. Montreal ist günstiger, etwa 1.300 bis 1.800 CAD. Insgesamt bewegst du dich pro Studienjahr zwischen 50.000 und 90.000 CAD inklusive Studiengebühren und Leben.

Die Pflicht-Krankenversicherung der Provinz oder Universität kostet zusätzlich. UHIP in Ontario etwa 216 CAD pro Monat oder 632 CAD pro Schuljahr für Single. MSP in BC ist nach Wartezeit beitragsfrei, vorher private Versicherung etwa 100 CAD pro Monat. RAMQ-Ersatz an McGill etwa 1.300 CAD pro Jahr.

Eine deutsche Auslandskrankenversicherung als Studenten-Langzeit-Tarif kostet 50 bis 120 Euro pro Monat. Für 4 Jahre Bachelor sind das insgesamt 2.400 bis 5.800 Euro. Lohnt sich für Heimflug, Privatklinik und deutschsprachigen Service.

Realistisches Schadens-Szenario: Eine Sportverletzung mit Knie-OP und drei Tagen Krankenhaus kostet 12.000 bis 25.000 CAD – mit Studententarif vollständig gedeckt. Ohne Versicherung in der Wartezeit zur Provinzversicherung wäre das eine existenzielle Belastung.

Mit der Auslandskrankenversicherung Studenten bist du ab dem ersten Tag in Kanada abgesichert – Wartezeit bei Provinzversicherung oder kompletter Ausschluss spielen keine Rolle mehr.

Auslandskrankenversicherung für ein Vollstudium in Kanada

Du planst einen Bachelor an der University of Toronto, einen Master an McGill in Montreal oder eine Promotion an der UBC Vancouver. Kanada gehört zu den beliebtesten Studienländern für deutsche Studierende, neben den USA und Großbritannien. Top-Universitäten wie UofT, McGill, UBC, McMaster, Queen s, Waterloo und Alberta bieten exzellente Forschung und einen guten Ruf weltweit.

Die Krankenversicherung ist in Kanada anders organisiert als in Deutschland. Es gibt kein Sozialversicherungsabkommen, deine TK, AOK oder Barmer leistet vor Ort gar nichts. Jede Provinz hat ein eigenes staatliches System: Ontario hat OHIP für Einheimische und UHIP für internationale Studierende, British Columbia hat MSP mit 3 Monaten Wartezeit, Quebec hat RAMQ, in Alberta gibt es AHCIP.

Für ein Vollstudium über mehrere Jahre brauchst du zwei Bausteine: erstens die provinziale oder universitäre Pflicht-Versicherung (UHIP, MSP, RAMQ), zweitens eine deutsche Auslandskrankenversicherung als Ergänzung für Heimflug, Privatklinik und Notfall-Hotline auf Deutsch. Reise-Tarife mit 56-Tage-Limit reichen nicht, du brauchst einen Langzeit-Studenten-Tarif.

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Gesundheitsrisiken in Kanada

Häufigste Behandlungsanlässe in Kanada: Sportverletzungen aus Wintersport und Universitätsteams, Erfrierungen und Hypothermie in extremen Wintern (vor allem in Manitoba, Saskatchewan, Yukon), grippale Infekte, Magen-Darm-Probleme bei Ernährungsumstellung.

Saisonale Risiken: Extremkälte zwischen November und März in den Prärie- und Nordprovinzen mit Temperaturen unter -30 °C, Waldbrände und Rauchbelastung in BC und Alberta zwischen Juli und September, gelegentliche Tornados in Süd-Ontario.

Typische Risiken im Studienalltag in Kanada

Kanada gilt als sicher, aber es gibt Risiken. Wintersport in den Rocky Mountains: Skiunfälle in Whistler oder Banff sind häufig, Hubschrauber-Rettung kann 15.000 bis 50.000 CAD kosten. Wandern und Outdoor: Bärenbegegnungen in Banff, Jasper, BC, Verletzungen beim Trekking, Unterkühlung im Winter.

Verkehrsunfälle: Lange Strecken, oft schlechtes Winterwetter, Glatteis, Whiteout. Studierende ohne Wintererfahrung haben erhöhtes Risiko. Mietwagen-Unfälle, Fahrradstürze in Toronto-Verkehr.

Gesundheitliche Risiken: Erkältungen und Grippe im langen kalten Winter, mentale Gesundheit ist großes Thema, Universitäten bieten Counseling. Alkohol- und Drogen-Konsum auf Campus, in Quebec niedriges Trinkalter 18.

Kriminalität: Toronto, Vancouver, Montreal sind generell sicher. In Stadtvierteln wie Downtown Eastside Vancouver oder Jane and Finch Toronto solltest du vorsichtig sein, vor allem nachts. Fahrraddiebstahl ist häufig.

Akademische Risiken: Hohe Anforderungen, Plagiats-Regeln streng, Verlust des Study Permits bei Studienabbruch. Versicherung deckt das nicht, aber Notfälle, Klinik und Rückflug.

Wartezeit Provinzversicherung

In Ontario und BC drei Monate Wartezeit bevor OHIP/MSP greift – ohne private Police trägst du die Kosten selbst.

Wintersport-Verletzungen

Skifahren in Whistler oder Banff, Eishockey im College-Sport. Knie- und Schulter-OPs sind die häufigsten Behandlungsanlässe.

Lange Distanzen

Im ländlichen Kanada bis zu 500 Kilometer zur nächsten Spezialklinik. Lufttransport kostet 8.000 bis 25.000 CAD.

Out-of-Province-Aufschlag

Behandlung außerhalb der eigenen Provinz wird oft doppelt berechnet – ohne Versicherung übernimmst du das selbst.

Typische Routen & Risiken in Kanada

Typische Studienorte und ihre Besonderheiten

Toronto (UofT, York, Ryerson): größte Stadt Kanadas, multikulturell, teuer. Studierende leben in Downtown, Annex, Junction. Winter kalt mit Schnee und Glatteis, Sommer heiß und schwül. Krankenhäuser wie Toronto General sind weltweit führend.

Montreal (McGill, Concordia): französischsprachig, lebendig, günstiger als Toronto. Plateau und Mile End sind Studierenden-Viertel. Winter sehr kalt minus 20 Grad. RAMQ-Ersatz-Versicherung der McGill ist Pflicht.

Vancouver (UBC, SFU): Pazifikküste, mild aber regnerisch. Outdoor-Paradies mit Skifahren in Whistler, Wandern in den Coast Mountains. Sehr teuer, Mieten ähnlich wie Toronto. MSP nach 3 Monaten Wartezeit.

Ottawa und Kingston (Queen s): kleinere Studierendenstädte, ruhiger. Kalt im Winter. Hamilton (McMaster): Industriestadt mit Fokus auf Health Sciences. Waterloo: Tech-Hub, Co-op-Programme.

Edmonton und Calgary (Alberta, U of C): kontinental, sehr kalte Winter, Nähe zu Banff und Jasper. Outdoor-Risiken in den Rockies erhöht. Versicherung sollte Bergrettung und Wintersport mitversichern.

Das Gesundheitssystem

Gesundheitssystem in Kanada verstehen

Kanada hat ein staatliches Gesundheitssystem namens Medicare, finanziert durch Steuern. Jede Provinz organisiert es selbst, Leistungen unterscheiden sich. Für Einheimische ist die ärztliche Versorgung kostenlos, für internationale Studierende greift UHIP, MSP oder eine Universitäts-Versicherung.

Hausärzte (Family Doctors) sind knapp, viele Studierende haben keinen festen Arzt. Walk-in-Clinics sind weit verbreitet, ohne Termin, Wartezeit 1 bis 3 Stunden. Universitäten betreiben eigene Health Services auf dem Campus mit Allgemeinmedizinern, Krankenpflege, Psychologen.

Notaufnahme (Emergency Room) ist für ernsthafte Fälle. Wartezeit 4 bis 8 Stunden bei nicht lebensbedrohlichen Beschwerden. Bei akuter Lebensgefahr sofortige Behandlung. Krankenhäuser in Toronto, Vancouver, Montreal sind hochmodern, Standards vergleichbar mit Deutschland.

Apotheken heißen Pharmacy. Verbreitet sind Shoppers Drug Mart, Rexall, Pharmaprix in Quebec. Rezepte holst du beim Hausarzt oder in Walk-in-Clinic. UHIP und MSP zahlen Medikamente nur teilweise, oft Selbstbeteiligung.

Zahnarzt und Augenarzt sind nicht im staatlichen System enthalten. Private Versicherung der Universität deckt das oft, aber mit Limit etwa 750 CAD pro Jahr. Deutsche Auslandskrankenversicherung ergänzt sinnvoll.

Privatklinik / Hochschulambulanz

  • Spezialkliniken in Toronto, Vancouver und Montreal mit Top-Qualität
  • Direktabrechnung mit deutscher Versicherung in den meisten Kliniken
  • Englischsprachiges Personal in allen Provinzen außer Quebec
  • Schnelle Diagnostik (MRT, CT) ohne lange Wartezeiten
  • Sportmedizinische Spezialisierung in Whistler, Banff, Calgary

Staatliches System

  • Provinzversicherung kostenlos für Versicherte (OHIP, MSP, RAMQ)
  • Wartezeit von 3 Monaten in Ontario und BC für Internationals
  • Notaufnahme nimmt jeden – Rechnung kommt aber, wenn nicht versichert
  • Lange Wartezeiten für Spezialisten und planbare OPs
  • Notrufnummer 911 funktioniert überall in Kanada

Im Notfall vor Ort

Praktische Tipps für deinen Studienalltag

Bei Ankunft in Toronto, Vancouver oder Montreal registrierst du dich als Erstes bei der Universität. UHIP, MSP oder die Hochschul-Versicherung wird automatisch aktiviert. Du bekommst eine Health Card oder ein Kärtchen, das du immer dabei haben solltest.

In British Columbia musst du dich aktiv für MSP anmelden, der Antrag dauert mehrere Wochen. In den ersten 3 Monaten nutzt du deine deutsche Auslandskrankenversicherung. In Ontario greift UHIP ab dem ersten Tag.

Notrufnummer in Kanada ist 911 für Polizei, Feuerwehr und Ambulanz. Krankentransport per Ambulance ist nicht immer kostenlos, in Ontario etwa 45 CAD bei medizinischer Notwendigkeit, sonst 240 CAD.

Für Termine bei Fachärzten brauchst du Überweisung vom Hausarzt. Das kann Wochen dauern. Privatklinik-Termine sind schneller, kosten aber selbst. Hier hilft die deutsche Auslandskrankenversicherung mit Rückerstattung.

Apps wie Maple oder Telus Health bieten Online-Arzt-Termine. Versichere vorher, ob deine Krankenversicherung das zahlt. Apotheke öffnet meist 9 bis 21 Uhr, in Großstädten oft 24/7-Filialen.

Bei medizinischen Notfällen ruf zuerst die Notfall-Hotline deiner deutschen Auslandskrankenversicherung an, dann 911. Die Hotline organisiert Klinik, Übersetzung und Rückflug.

Brauche ich eine Auslandskrankenversicherung Studenten?

Ja – aus drei Gründen. Erstens fordert die Universität in vielen Provinzen einen Versicherungsnachweis, vor allem in Ontario und British Columbia. Zweitens hast du in diesen Provinzen eine drei-monatige Wartezeit, bevor du Zugang zur Provinz-Krankenversicherung bekommst. Drittens deckt selbst die Provinzversicherung keinen Rücktransport nach Deutschland.

Die Auslandskrankenversicherung Studenten löst alle drei Probleme: Sie liefert den Versicherungsnachweis in englischer Sprache, schützt dich ab Tag eins in Kanada und enthält den medizinisch begleiteten Rücktransport im Notfall.

Sie ist außerdem oft günstiger als universitäre Pflichtversicherungen wie UHIP (University of Toronto), welche internationale Studenten automatisch versichern und 600 bis 800 CAD pro Jahr kosten – mit eingeschränkten Leistungen.

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Worauf du beim Tarifvergleich achten solltest

Worauf du beim Tarif für Kanada achten solltest

Laufzeit muss passen. Bachelor 4 Jahre, Master 1 bis 2 Jahre, PhD 4 bis 6 Jahre. Wähle einen Tarif, der die volle Studiendauer abdeckt oder einfach verlängerbar ist. Reise-Tarife mit 56-Tage-Limit fallen raus, du brauchst Langzeit oder Auswanderer-light.

Heimflug bei medizinischer Notwendigkeit muss enthalten sein, ohne Selbstbeteiligung. Bei schwerer Krankheit oder Unfall kostet ein Air-Ambulance-Flug Toronto-Frankfurt 80.000 bis 150.000 Euro.

Privatklinik-Komfort und freie Arztwahl wichtig, da Wartezeiten in staatlichen Kliniken lang sind. Notfall-Hotline auf Deutsch, 24/7 erreichbar. Kostenübernahme direkt mit der Klinik (Direktabrechnung).

Zahnbehandlung Schmerzbeseitigung sollte mindestens enthalten sein, Wurzelkanal und Krone idealerweise auch. Rezeptpflichtige Medikamente werden in Kanada teuer.

Ausschlüsse beachten: Wintersport in Whistler oder Banff oft nur mit Zusatz-Modul. Vorerkrankungen wie Asthma, Diabetes, psychische Erkrankungen vorab klären, sonst Leistungsverweigerung.

Doppelversicherung mit UHIP, MSP, RAMQ ist gewollt und wird von der Universität verlangt. Die deutsche Versicherung ergänzt, ersetzt nicht.

Kanada hat ein staatliches System – aber als internationaler Student hast du oft erst nach Wartezeit oder gar keinen Zugang. Die Auslandskrankenversicherung Studenten ist deshalb von Anfang an Pflicht.

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Quick Facts

Versicherungspflicht
Ja, in Ontario und BC
Provinzversicherung-Wartezeit
0–3 Monate
Empf. Deckung
500.000 €+ inkl. Rücktransport
Notrufnummer
911
Sprache
Englisch (außer Quebec)
Studiendauer
Bachelor 4 Jahre, PhD 4–6 Jahre

Unser Tipp

Wenn du an der University of Toronto oder einer anderen Ontario-Hochschule eingeschrieben bist, beantrage rechtzeitig den UHIP-Waiver mit deiner Auslandskrankenversicherung – das spart 600 CAD pro Studienjahr.

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Unsere Empfehlung

Vollständiger Schutz für Kanada

Für ein Studium in Kanada empfehlen wir die Auslandskrankenversicherung Studenten mit voller Laufzeit-Abdeckung. Sie überbrückt die kritische Wartezeit zur Provinzversicherung, deckt Wintersport-Unfälle ab und ist meistens günstiger als universitäre Pflichtversicherungen.

Tarif so abschließen, dass er ab Tag eins in Kanada greift – vor der Anreise. Die englische Versicherungsbestätigung für die Hochschule und die Study Permit beantragen.

  • Bis zu 5 Jahre Laufzeit für Bachelor, Master, PhD
  • Schließt Wartezeit bei Provinzversicherung
  • Wintersport ohne Risikosport-Aufpreis
  • Englische Versicherungsbestätigung für Study Permit
  • Direktabrechnung in kanadischen Privatkliniken
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Visa & Versicherungspflicht

Für ein Studium in Kanada brauchst du eine Study Permit. Der Antrag verlangt einen Reisepass, ein Letter of Acceptance der Hochschule, Nachweis über finanzielle Mittel und in einigen Fällen einen Krankenversicherungs-Nachweis (vor allem für Quebec).

Universitäten in Ontario und BC fordern den Versicherungsnachweis bei der Immatrikulation, unabhängig vom Visum. Die englische Bestätigung deiner Auslandskrankenversicherung Studenten erfüllt diese Anforderung.

Häufige Fragen

  • Reicht meine deutsche gesetzliche Krankenkasse (TK, AOK, Barmer) für ein Vollstudium in Kanada?
    Nein, die deutsche gesetzliche Krankenkasse leistet in Kanada gar nichts. Es gibt kein Sozialversicherungsabkommen für medizinische Versorgung. Eine EHIC ist hier wirkungslos, Kanada ist nicht in der EU. Du brauchst zwingend eine Auslandskrankenversicherung. Zusätzlich verlangen die Provinzen oder Universitäten eine eigene Pflicht-Krankenversicherung. In Ontario zahlst du UHIP (University Health Insurance Plan) mit etwa 216 CAD pro Monat, in British Columbia greift MSP nach 3 Monaten Wartezeit, in Quebec gilt RAMQ. Der deutsche Auslandskranken-Tarif ist sinnvoll als Ergänzung für Heimflug und private Klinik.
  • Brauche ich für das Studium an UofT, McGill oder UBC ein Study Permit?
    Ja, für ein Vollstudium über 6 Monate brauchst du ein Study Permit von Immigration, Refugees and Citizenship Canada (IRCC). Voraussetzung ist ein Letter of Acceptance einer Designated Learning Institution (University of Toronto, McGill Montreal, UBC Vancouver, McMaster, Queen s, Waterloo, Alberta sind alle DLI). Nachweis der finanziellen Mittel etwa 20.635 CAD pro Jahr plus Studiengebühren. Studiengebühren für Internationale liegen je nach Programm zwischen 25.000 und 60.000 CAD pro Jahr. Antrag online über das IRCC-Portal mit biometrischen Daten.
  • Was kostet ein Bachelor an der University of Toronto oder McGill für deutsche Studierende?
    Internationale Studiengebühren in Kanada sind hoch. An der University of Toronto zahlst du als International Student für einen Bachelor in Arts and Science zwischen 60.000 und 65.000 CAD pro Jahr, in Engineering oder Computer Science noch mehr. McGill in Montreal liegt bei 25.000 bis 55.000 CAD pro Jahr je nach Fach. UBC Vancouver ähnlich wie UofT. McMaster, Queen s und Waterloo bewegen sich zwischen 35.000 und 65.000 CAD. Plus Lebenshaltung 15.000 bis 25.000 CAD pro Jahr. Krankenversicherung kommt obendrauf, UHIP in Ontario kostet etwa 632 CAD pro Schuljahr für Single.
  • Was ist UHIP und muss ich das wirklich zahlen?
    UHIP steht für University Health Insurance Plan und ist die Pflicht-Krankenversicherung für internationale Studierende an allen Universitäten in Ontario, also UofT, McMaster, Queen s, Waterloo. Ohne UHIP bekommst du keinen Studienplatz und keine Einschreibung. Kosten etwa 216 CAD pro Monat für Single, mehr für Familie. Deckt ärztliche Behandlung, Krankenhaus, Rezepte teilweise. Eine deutsche Auslandskrankenversicherung ersetzt UHIP nicht, aber ergänzt sinnvoll für Privatklinik-Komfort, Heimflug, Zahnbehandlung und Rückführung nach Deutschland im Notfall.
  • Wie funktioniert MSP in British Columbia und RAMQ in Quebec?
    In British Columbia (UBC Vancouver) gilt der Medical Services Plan (MSP). Du musst dich registrieren, es gibt eine Wartezeit von etwa 3 Monaten ab Ankunft. In dieser Zeit brauchst du zwingend eine private Auslandskrankenversicherung. Danach übernimmt MSP Grundleistungen, ist für Studierende beitragsfrei. In Quebec (McGill Montreal) gilt RAMQ, aber nur wenn Quebec ein Sozialversicherungsabkommen mit deinem Heimatland hat. Deutschland hat das nicht, also musst du in eine von McGill anerkannte Versicherung etwa 1.300 CAD pro Jahr.
  • Was passiert bei einem Notfall in Toronto oder Vancouver, wer zahlt?
    Notaufnahme in Kanada ist für Versicherte über UHIP oder MSP grundsätzlich abgedeckt. Aber: Privatklinik-Behandlung, Verlegung mit Air Ambulance, Rückflug nach Deutschland mit medizinischer Begleitung sind nicht oder nur teilweise enthalten. Eine Hubschrauber-Rettung in den Rocky Mountains kann 15.000 bis 50.000 CAD kosten. Die Auslandskrankenversicherung mit Studenten-Tarif übernimmt diese Lücken, organisiert Repatriierung und stellt deutschsprachige Notfall-Hotline. Achte auf medizinisch sinnvollen Rücktransport ohne Selbstbeteiligung im Vertrag.
  • Kann ich nach dem Studium in Kanada bleiben mit Post-Graduation Work Permit?
    Ja, das Post-Graduation Work Permit (PGWP) erlaubt Absolventen einer DLI bis zu 3 Jahre Arbeit in Kanada. Voraussetzung ist ein abgeschlossenes Studium von mindestens 8 Monaten an einer berechtigten Hochschule. Antrag innerhalb von 180 Tagen nach Studienabschluss. Während der Arbeitsphase greift in der Regel die provinziale Krankenversicherung (OHIP, MSP, RAMQ) ohne Wartezeit. Die studentische Auslandskrankenversicherung läuft mit Exmatrikulation aus. Für die Übergangszeit zwischen Studienende und PGWP-Genehmigung empfiehlt sich eine kurze private Anschluss-Versicherung.
  • Welcher Auslandskranken-Tarif passt für 4 Jahre Bachelor in Kanada?
    Für ein Vollstudium über mehrere Jahre brauchst du einen Langzeit-Auslandskranken-Tarif speziell für Studenten oder Auswanderer-light. Reise-Tarife mit 56-Tage-Limit greifen nicht. Wichtig sind: Laufzeit bis 5 Jahre verlängerbar, Heimflug bei medizinischer Notwendigkeit, Zahnbehandlung Schmerzbeseitigung, Schwangerschaft falls relevant, keine Selbstbeteiligung im Notfall. Anbieter wie Hanse Merkur Langzeit, Care Concept Student oder Dr Walter Educare Travel haben passende Produkte. Monatsbeitrag liegt zwischen 50 und 120 Euro je nach Alter und Leistung. UHIP oder MSP zahlst du parallel.
  • Wie ist das Gesundheitssystem in Kanada für Studierende?
    Kanada hat ein staatliches Gesundheitssystem (Medicare), aber jede Provinz organisiert es selbst. Hausarzt-Termine sind oft schwer zu bekommen, Wartezeiten für Fachärzte können Monate dauern. Notaufnahmen sind voll, Wartezeit 4 bis 8 Stunden ist üblich. Universitäten haben eigene Health Services auf dem Campus, oft mit Ärzten, Psychologen und Krankenpflege. Apotheken (Shoppers Drug Mart, Rexall) sind weit verbreitet. Verschreibungspflichtige Medikamente sind nicht immer durch UHIP gedeckt. Eine zusätzliche private Auslandskrankenversicherung verkürzt Wartezeiten durch Privatklinik-Zugang.

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