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Geringes Risiko

Auslandskrankenversicherung Studenten für Frankreich

Frankreich verlangt seit 2018 keine zusätzliche studentische Pflichtversicherung mehr – stattdessen werden Studenten direkt in die Sécurité Sociale Étudiante eingegliedert. Eine private Auslandskrankenversicherung Studenten ergänzt diesen Basisschutz um Privatleistungen und Rücktransport.

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Das Wichtigste in 30 Sekunden

  • Bachelor, Master oder PhD bis zu 5 Jahre durchgehend abgesichert
  • Überbrückt Wartezeit bei Sécurité Sociale Étudiante
  • Englische und französische Versicherungsbestätigung für Hochschule

Wichtig: Die Anmeldung bei der Sécurité Sociale dauert oft Wochen – in dieser Zeit hast du keinen lückenlosen Schutz. Eine private Police überbrückt diese Lücke.

Typische Behandlungskosten in Frankreich

Allgemeinarzt (Secteur 1, Eigenanteil)10–15 €
Facharzt Paris (Secteur 2, Eigenanteil)100–350 €
Krankenhaus / Tag (Eigenanteil öffentlich)20–150 €
Zahnbehandlung (Füllung bis Krone)80–600 €
Ambulanzflug nach Deutschland8.000–25.000 €

Was kostet die Auslandskrankenversicherung für Frankreich?

Studenten-Tarife für ein Vollstudium in Frankreich starten bei 25 bis 32 Euro pro Monat für Basis-Absicherung mit CPAM-Ergänzung und Akut-Behandlung. Komfort-Tarife mit Privatklinik-Direktabrechnung Hôpital Américain Paris, Mental Health und Zahn-Modul kosten 40 bis 55 Euro monatlich. Ein gesamtes Bachelor-Studium über drei Jahre liegt bei 900 bis 2.000 Euro Versicherungsprämie.

Im Vergleich: Eine OP nach einem Verkehrsunfall in einer Pariser Privatklinik kostet 12.000 bis 30.000 Euro, davon erstattet CPAM nur etwa 70 Prozent. Der Reste-à-charge von 4.000 bis 10.000 Euro bleibt ohne Versicherung am Studierenden hängen. Ein medizinisch begleiteter Rücktransport kostet 20.000 bis 50.000 Euro und wird von CPAM nicht übernommen.

Lebenshaltungskosten in Paris liegen bei 1.200 bis 1.700 Euro monatlich (Studio 800 bis 1.200 Euro, Essen 300 bis 400 Euro, Navigo-Monatsticket 86 Euro). In Lyon, Toulouse oder Bordeaux sind es 800 bis 1.100 Euro. APL-Wohnungsbeihilfe von der CAF kann 100 bis 250 Euro monatlich reduzieren.

Studiengebühren an öffentlichen Universitäten: Licence 170 Euro, Master 243 Euro, Doktorat 380 Euro pro Jahr. Sciences Po: 0 bis 14.000 Euro. Grandes Écoles HEC, ESSEC, Polytechnique: 14.000 bis 22.000 Euro. Im Verhältnis sind 300 bis 660 Euro Jahresprämie für die Versicherung minimal.

Realistisches Schadens-Szenario: Eine Sportverletzung mit Knie-OP und drei Tagen Krankenhaus kostet 6.000 bis 12.000 EUR. Sécu erstattet 70 %, die Mutuelle den Rest – aber nur, wenn beide korrekt angemeldet sind. Mit deutscher Studenten-Police komplett gedeckt, ohne Wartezeit.

Mit der Auslandskrankenversicherung Studenten überbrückst du die Anmeldezeit bei der Sécu und bekommst Zugang zu Privatkliniken in Paris, Lyon und Bordeaux – ohne Selbstbeteiligung.

Auslandskrankenversicherung für ein Vollstudium in Frankreich

Frankreich ist ein Top-Studienziel für deutsche Bachelor-, Master- und PhD-Studierende. Sorbonne Université, Université Paris-Saclay, Sciences Po Paris, ENS Paris, Université de Lyon, Université Toulouse Capitole und HEC Paris bieten exzellente Programme zu sehr günstigen Studiengebühren von 170 bis 380 Euro pro Jahr an staatlichen Universitäten. Sciences Po und Grandes Écoles sind teurer.

Die EHIC reicht für ein Vollstudium nicht aus. Frankreich verlangt nach drei Monaten die Anmeldung bei der CPAM Caisse Primaire d Assurance Maladie, die dann etwa 70 Prozent der Behandlungskosten erstattet. Der Reste-à-charge von etwa 30 Prozent plus Privatklinik-Komfort und Rücktransport bleibt offen. Eine Auslandskrankenversicherung mit Studenten-Tarif schließt diese Lücke.

Tarife für ein Vollstudium in Frankreich liegen bei 25 bis 55 Euro pro Monat und decken CPAM-Reste-à-charge, Privatkliniken Hôpital Américain Paris, Rücktransport, Zahn-Notfall und Mental Health ab. Laufzeiten von zwölf Monaten mit jährlicher Verlängerung sind Standard für Bachelor mit drei und Master mit zwei Jahren.

Die Versicherung wird zwar nicht zwingend für die Einreise verlangt, da Deutsche EU-Bürger sind, aber von vielen Universitäten als Voraussetzung für die Immatrikulation und vom CROUS Wohnheim für die Mietgarantie als Nachweis eingefordert.

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Gesundheitsrisiken in Frankreich

Häufigste Behandlungsanlässe in Frankreich: Sportverletzungen aus Vereinssport, Atemwegsinfekte im Winter, Magen-Darm-Beschwerden bei Ernährungsumstellung, mentale Belastungen durch das intensive Bildungssystem.

Saisonale Risiken: Hitzewellen im Sommer in Süd-Frankreich (besonders Provence und Mittelmeerküste), gelegentlich Stürme an der Atlantikküste, Skifahr-Verletzungen in den Alpen zwischen Dezember und April.

Typische Gesundheitsrisiken im Studium in Frankreich

Verkehrsunfälle mit Vélib-Leihrad, E-Scooter Trottinette oder als Fußgänger sind in Paris das größte akute Risiko. Pariser Verkehr ist hektisch, Auto-Fahrer aggressiv. Frakturen, Schädelhirntrauma und Schlüsselbeinbrüche sind häufige Befunde in Pariser Notaufnahmen. Eine Erstversorgung kostet ohne Carte Vitale schnell 1.500 bis 5.000 Euro vor Ort.

Sport-Verletzungen beim Skifahren in den Alpen Chamonix, Val d Isère, Tignes oder Les Trois Vallées sind die teuersten Vorfälle für Studierende. Helikopter-Bergrettung kostet 3.000 bis 8.000 Euro und ist nicht in CPAM enthalten. Eine Auslandskrankenversicherung mit Bergrettung-Modul ist Pflicht, wenn du in den Skiferien planst.

Magen-Darm-Probleme durch Lebensmittel sind selten in Frankreich. Aber Stress-bedingte Erkrankungen (Magengeschwüre, Kreislaufprobleme) während Klausurphasen sind häufig. Mental-Health-Themen wie Burnout, Heimweh und Depression treten oft im ersten Semester auf.

Privattherapie in Paris kostet 70 bis 120 Euro pro Sitzung und wird von CPAM nicht erstattet. Eine Auslandskrankenversicherung mit Mental-Health-Komponente deckt typischerweise 10 bis 30 Sitzungen pro Jahr ab und ist gerade für junge Studierende sehr wertvoll.

Sécu-Anmeldung

Anmeldung bei der Sécurité Sociale Étudiante dauert Wochen. Bis dahin keine direkte Erstattung – ohne Privatpolice riskant.

Restkosten 30 %

Sécu deckt 70 %. Die restlichen 30 % plus Zahnersatz und Brillen zahlst du selbst – außer mit Mutuelle oder Auslandspolice.

Sportverletzungen

Universitätssport an Sciences Po und Sorbonne. Skifahren in den Alpen oder Pyrenäen. Sport-Reha oft privat.

Mentale Gesundheit

Grandes Écoles und Concours-Druck führen zu Burnout. Therapeut-Wartezeiten in Frankreich oft 4–8 Wochen.

Typische Routen & Risiken in Frankreich

Typische Routen und Risiken in Frankreich

Beliebte Wochenend-Trips von Paris: Versailles, Fontainebleau, Reims, Mont-Saint-Michel, Loire-Schlösser. Von Lyon: Annecy, Genfer See, Beaune. Von Bordeaux: Saint-Émilion, Arcachon, Biarritz. Skiferien in den Alpen Chamonix, Val Thorens, Tignes oder den Pyrenäen sind Standard für deutsche Studierende.

Skifahren ist das größte Risiko für teure Verletzungen. Knieverletzungen Kreuzbandriss, Schienbein-Frakturen, Schulterausrenkungen und Schädelhirntrauma sind die häufigsten Befunde in Chamonix-Notaufnahmen. Helikopter-Bergrettung Heliski kostet 3.000 bis 8.000 Euro. Eine OP mit Knie-Rekonstruktion liegt bei 8.000 bis 15.000 Euro.

Surfen an der Atlantikküste in Biarritz, Hossegor und Lacanau zieht Studierende aus Bordeaux und Toulouse an. Schulterausrenkungen, Schnitte durch Brett-Finnen und Quallen-Begegnungen am Mittelmeer (Marseille, Nizza) sind typische Vorfälle.

Festival-Saison Hellfest in Clisson, Solidays in Paris und Festival d Avignon im Sommer ziehen viele Studierende an. Hitze-Erschöpfung, Alkohol-bedingte Stürze und Drogen-Notfälle sind die häufigsten Anlässe für Notaufnahmen-Besuche. Eine Auslandskrankenversicherung mit Akut-Komponente ist Pflicht.

Das Gesundheitssystem

Gesundheitssystem Frankreich für Studierende

Das französische System ist eines der besten der Welt mit Universalversorgung über Sécurité Sociale und Pflicht zur Anmeldung bei CPAM für alle Studierenden mit Aufenthalt über drei Monate. Die Carte Vitale ist die zentrale Versicherten-Karte und wird in jeder Apotheke und Praxis akzeptiert.

Top-Universitätskliniken in Paris (alle unter AP-HP Assistance Publique Hôpitaux de Paris): Hôpital Pitié-Salpêtrière im 13. Arrondissement als größtes Krankenhaus Europas mit allen Fachrichtungen, Hôpital Necker-Enfants Malades im 15. Arrondissement als führende Kinder-Klinik mit Erwachsenen-Abteilungen, Hôpital Cochin im 14. Arrondissement als Lehrkrankenhaus der Université Paris Cité, Hôpital Européen Georges-Pompidou HEGP im 15. Arrondissement als modernstes Krankenhaus Paris mit Spezialisierung in Kardiologie und Onkologie.

In Lyon Hospices Civils de Lyon HCL als zweitgrößter Krankenhaus-Verbund Frankreichs mit Hôpital Édouard Herriot und Hôpital de la Croix-Rousse. In Toulouse CHU de Toulouse mit Hôpital Purpan und Hôpital Rangueil. In Marseille AP-HM Assistance Publique Hôpitaux de Marseille mit Hôpital de la Timone als Top-Klinik des Mittelmeerraums.

Privatklinik-Optionen: Hôpital Américain de Paris in Neuilly-sur-Seine als private Top-Adresse mit englisch- und deutschsprachigem Personal und westlichem Komfort, Clinique du Trocadéro im 16. Arrondissement Paris für gynäkologische und chirurgische Eingriffe, Hôpital Privé d Antony für Privatpatienten im südlichen Großraum Paris, Clinique Tivoli-Ducos in Bordeaux als Privatklinik-Standard für Süd-Westfrankreich.

Studierende haben Zugang zum Service de Santé Universitaire SSU jeder Universität für Allgemeinmedizin und psychologische Erstberatung kostenlos. Apotheken Pharmacie sind dicht verteilt und identifizieren sich mit grünem Kreuz. Notruf-Nummer 15 für SAMU oder 112 allgemein.

Eine Auslandskrankenversicherung mit Privatklinik-Modul ermöglicht den Zugang zu Hôpital Américain Paris mit Direktabrechnung und deutschsprachiger Betreuung, was bei komplexen Behandlungen oder fehlenden Französisch-Kenntnissen entscheidend ist.

Privatklinik / Hochschulambulanz

  • Top-Versorgungsqualität in Hôpital Américain Paris, Clinique du Trocadéro
  • Direktabrechnung mit deutscher Versicherung in Top-Kliniken
  • Mehrsprachiges Personal (Französisch, Englisch, oft Deutsch)
  • Kurze Wartezeiten bei Privatpatienten
  • Spezialisierung in Sportmedizin in Lyon und Grenoble

Staatliches System

  • Sécurité Sociale Étudiante kostenlos für eingeschriebene Studenten
  • Erstattung 70 % der Standardkosten – Rest über Mutuelle
  • Hausarzt-Termin meist 1–2 Tage Vorlauf in Großstädten
  • Carte Vitale als Versicherungs-Chipkarte
  • Notrufnummer 15 (SAMU) oder 112 EU-weit

Im Notfall vor Ort

Praktisch vor Ort in Frankreich

Nach der Ankunft beantragst du als Erstes deine CPAM-Anmeldung über etudiant-etranger.ameli.fr mit Pass, Studienbescheinigung Certificat de Scolarité, Wohnsitz-Nachweis Justificatif de Domicile (Mietvertrag oder EDF-Stromrechnung) und einer Geburtsurkunde mit Apostille. Der Prozess dauert oft acht bis zwölf Wochen, bis die Carte Vitale per Post kommt.

Ein französisches Bankkonto bei BNP Paribas, Société Générale, LCL oder bei der günstigeren Online-Bank Boursorama oder N26 (mit französischer IBAN-Option) ist sinnvoll für Mietzahlungen, APL-Antrag und Studiengebühren. Viele Vermieter und CROUS verlangen ein französisches Konto.

Transport: Paris hat hervorragendes Metro- und RER-System. Studenten unter 26 Jahren bekommen Imagine R-Karte für 350 Euro pro Jahr (statt 86 Euro Monatsticket). In Lyon, Toulouse, Bordeaux und Marseille gibt es ähnliche Studenten-Tickets unter 200 Euro pro Jahr. SNCF Avantage Jeune für vergünstigte Bahnfahrten zwischen Städten.

Sicherheit: Paris ist allgemein sicher, aber Taschendiebstahl in Metro Linie 1, am Eiffelturm, in Châtelet-Les Halles und an der Sacré-Coeur sind verbreitet. Pass und Karten getrennt aufbewahren. In Saint-Denis und in Vorstädten La Banlieue nachts vorsichtig sein.

Brauche ich eine Auslandskrankenversicherung Studenten?

Ja – auch wenn du als EU-Bürger zur Sécurité Sociale Étudiante gehörst. Die Sécu ist gut, aber mit Restkosten von 30 % und langen Anmelde-Zeiten ist sie als alleiniger Schutz unzureichend für ein mehrjähriges Studium.

Die Auslandskrankenversicherung Studenten ist die saubere Ergänzung: Sie überbrückt die Sécu-Anmelde-Wartezeit, deckt die 30-%-Restkosten und enthält den medizinisch begleiteten Rücktransport nach Deutschland im Notfall.

Außerdem: Bei längerer Krankheit oder geplanter OP kannst du dich entscheiden, ob die Behandlung in Frankreich oder Deutschland sinnvoller ist. Der Rücktransport ist über deine Police gedeckt – über die Sécu nicht.

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Worauf du beim Tarifvergleich achten solltest

Worauf bei der Auslandskrankenversicherung achten

Erstens: CPAM-Ergänzung mit Reste-à-charge-Übernahme muss explizit im Tarif stehen, da Frankreich anders funktioniert als andere EU-Länder mit reiner EHIC.

Zweitens: Privatklinik-Direktabrechnung mit Hôpital Américain Paris ist für Studierende mit schwachem Französisch sehr wertvoll. Direktabrechnung erspart Vorkasse von 5.000 bis 20.000 Euro.

Drittens: Bergrettung mit Helikopter-Einsatz in den Alpen und Pyrenäen muss eingeschlossen sein, sonst ist ein Skiunfall extrem teuer. Mindestsumme 10.000 Euro für Bergrettung.

Viertens: Mental-Health-Modul mit ambulanter Psychotherapie (mindestens zehn Sitzungen pro Jahr) ist essentiell, da Studien-Stress in Frankreich für deutsche Studierende oft unterschätzt wird.

Fünftens: Rücktransport nach Deutschland muss als medizinisch sinnvoll und nicht nur medizinisch notwendig definiert sein. Sonst zahlt die Versicherung erst, wenn ein Transport unvermeidlich ist.

Sechstens: Verlängerungs-Option ohne neue Gesundheitsprüfung für Bachelor mit drei oder vier Jahren Studiendauer. Ohne diese Option kann ein Tarif nach zwölf Monaten beendet werden, was bei laufender Behandlung problematisch ist.

Sécurité Sociale Étudiante ist kostenlos, aber langsam in der Anmeldung und mit langen Wartezeiten für Spezialisten. Die Auslandskrankenversicherung Studenten ist die saubere Ergänzung für umfassenden Schutz.

Frankreich-Tarife 2026

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Quick Facts

Versicherungspflicht
Sécu via Hochschule (kostenlos)
Sécu-Erstattungssatz
70 % der Standardkosten
Empf. Privat-Deckung
500.000 €+ inkl. Rücktransport
Notrufnummer
15 (SAMU) / 112 (EU)
Carte Vitale
Versicherungschipkarte für Direktabrechnung
Sprache
Französisch (Englisch in Top-Kliniken)

Unser Tipp

Wer in Paris studiert, sollte das Hôpital Américain in Neuilly-sur-Seine oder die Clinique du Trocadéro als Privatklinik-Adresse kennen – beide arbeiten mit deutschen Auslandskrankenversicherungen direkt zusammen.

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Unsere Empfehlung

Vollständiger Schutz für Frankreich

Für ein Studium in Frankreich empfehlen wir die Auslandskrankenversicherung Studenten als Ergänzung zur Sécurité Sociale Étudiante. Du kombinierst die staatliche Versorgung mit schnellem Privatzugang und Rücktransport-Schutz.

Police vor Studienbeginn abschließen, damit der Schutz ab Tag eins greift – wichtig wegen der Sécu-Anmelde-Wartezeit.

  • Bis zu 5 Jahre Laufzeit für Bachelor, Master, PhD
  • Überbrückt Sécu-Anmelde-Wartezeit
  • Übernimmt 30 % Sécu-Restkosten
  • Skifahr-Unfälle in Alpen und Pyrenäen abgedeckt
  • Direktabrechnung in französischen Privatkliniken
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Visa & Versicherungspflicht

Als EU-Bürger brauchst du für ein Studium in Frankreich kein Visum. Du musst dich aber an der Hochschule einschreiben, eine Wohnsitzanmeldung machen und über die Universität in die Sécurité Sociale Étudiante eingegliedert werden.

Für Nicht-EU-Studenten ist ein Long-Stay-Studentenvisum (Visa de Long Séjour Étudiant) nötig – Krankenversicherungs-Nachweis dabei verpflichtend. Die Auslandskrankenversicherung erfüllt diese Anforderung.

Häufige Fragen

  • Reicht die EHIC für ein Studium in Frankreich?
    Nein, die EHIC reicht für ein Vollstudium in Frankreich nicht aus. Sie deckt zwar Akut-Behandlung im staatlichen System Sécurité Sociale ab, aber Frankreich hat ein Reste-à-charge-Prinzip mit etwa 30 Prozent Selbstbeteiligung Ticket Modérateur, der ohne Mutuelle privat zu zahlen ist. Außerdem gilt bei Studienaufenthalten über drei Monate die Pflicht zur Anmeldung bei der CPAM Caisse Primaire d Assurance Maladie. Eine Auslandskrankenversicherung deckt die Reste-à-charge, Privatklinik-Komfort, Rücktransport und Mental Health ab und ist Standard.
  • Was kostet ein Studium in Frankreich an staatlichen Universitäten?
    Studiengebühren an öffentlichen Universitäten sind in Frankreich für EU-Bürger sehr günstig: Bachelor Licence 170 Euro pro Jahr, Master 243 Euro pro Jahr, Doktorat 380 Euro pro Jahr. Sciences Po Paris liegt bei 0 bis 14.000 Euro je nach Einkommen. Grandes Écoles wie HEC Paris, ESSEC oder École polytechnique kosten 14.000 bis 22.000 Euro pro Jahr. Lebenshaltung in Paris liegt bei 1.200 bis 1.700 Euro monatlich, in Lyon, Toulouse oder Bordeaux bei 800 bis 1.100 Euro. Die Auslandskrankenversicherung kostet 25 bis 55 Euro pro Monat.
  • Welche Universitäten in Frankreich sind für deutsche Studierende interessant?
    Die Sorbonne Université und Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne haben eine starke Tradition in Geistes- und Rechtswissenschaften. Université Paris-Saclay ist im Ranking eine der weltweit besten Forschungs-Universitäten mit Naturwissenschaften und Ingenieurwesen. Sciences Po Paris ist führend für Politik und internationale Beziehungen. ENS Paris (École normale supérieure) bildet die akademische Elite aus. Université de Lyon 1, Université Toulouse Capitole und Université de Bordeaux sind starke regionale Alternativen mit niedrigeren Lebenshaltungskosten.
  • Welches Sprachniveau brauche ich für ein französisches Studium?
    Für ein Bachelor- oder Master-Studium auf Französisch verlangen die meisten Universitäten DELF B2 (Diplôme d Études en Langue Française) oder TCF B2. Geisteswissenschaften, Jura und Medizin fordern oft DALF C1. Englischsprachige Programme an Sciences Po, HEC oder einigen Pariser Mastern erwarten IELTS 7.0 oder TOEFL 100. Für den Alltag und CPAM-Anmeldungen brauchst du mindestens B1, da viele Behörden in Paris kein Englisch sprechen. Sprachkurse über das Crous oder die Alliance Française sind günstig und sinnvoll.
  • Was ist die CPAM und muss ich mich dort anmelden?
    Ja, alle Studierenden mit Aufenthalt über drei Monate müssen sich kostenlos bei der Caisse Primaire d Assurance Maladie CPAM anmelden, das ist seit 2018 die zentrale Krankenversicherung für Studierende über das Portal etudiant-etranger.ameli.fr. Du bekommst eine Carte Vitale mit Sozialversicherungsnummer. Die CPAM erstattet etwa 70 Prozent der Behandlungskosten, der Rest Reste-à-charge ist privat. Eine Auslandskrankenversicherung oder eine französische Mutuelle Étudiante (Heyme, LMDE) deckt diesen Restbetrag und Privatkliniken ab.
  • Wie ist der Wohnungsmarkt in Paris?
    Paris hat einen extrem teuren Wohnungsmarkt mit Studio-Mieten von 800 bis 1.200 Euro im Stadtkern und 600 bis 900 Euro in Nanterre, Saint-Denis oder Montrouge. Crous-Studentenwohnheime bieten möblierte Zimmer von 200 bis 500 Euro, sind aber stark begrenzt. WG-Zimmer Colocation über Plattformen wie LeBonCoin, Studapart oder La Carte des Colocs sind die häufigste Lösung mit 500 bis 750 Euro. APL-Wohnungsbeihilfe der CAF Caisse d Allocations Familiales wird auch für ausländische EU-Studierende gewährt und kann monatlich 100 bis 250 Euro reduzieren.
  • Wie ist das französische Gesundheitssystem im Vergleich?
    Frankreich hat eines der besten Gesundheitssysteme der Welt mit hoher medizinischer Qualität. Universitätskliniken AP-HP Assistance Publique Hôpitaux de Paris in Paris (Pitié-Salpêtrière, Necker, Cochin) sind weltweit führend. Wartezeiten sind kürzer als in Spanien oder Großbritannien, aber dennoch vorhanden. Allgemeinmediziner Médecin Généraliste sind als Médecin Traitant ein Pflichtsystem für die volle Erstattung. Ohne deklarierten Hausarzt erstattet die CPAM nur 30 statt 70 Prozent. Eine Auslandskrankenversicherung deckt den Reste-à-charge und Privatklinik-Komfort ab.
  • Lohnt sich eine Mutuelle oder Auslandskrankenversicherung mehr?
    Eine deutsche Auslandskrankenversicherung mit Studenten-Tarif kostet 25 bis 55 Euro monatlich und deckt CPAM-Reste-à-charge, Privatkliniken, Rücktransport und Mental Health ab. Eine französische Mutuelle Étudiante (Heyme, LMDE, MGEN) kostet 10 bis 30 Euro pro Monat, deckt aber meist nur den Reste-à-charge im staatlichen System und keinen Rücktransport. Für ein Bachelor- oder Master-Studium mit jährlicher Heimfahrt nach Deutschland und möglicher Notfall-Rückkehr ist die deutsche Auslandskrankenversicherung praktischer und umfassender.
  • Was passiert bei einem Notfall in Paris?
    Bei einem medizinischen Notfall in Paris rufst du SAMU 15 oder den allgemeinen Notruf 112. Die Notaufnahme Service des Urgences in Pitié-Salpêtrière, Hôpital Cochin oder Hôpital Necker ist auf hohem Niveau. Mit Carte Vitale erstattet CPAM 70 Prozent, der Reste-à-charge wird vor Ort kassiert oder per Rechnung nachträglich. Die Auslandskrankenversicherung übernimmt diese Restkosten gegen Beleg. Bei Privatklinik-Bedarf oder Komfort-Behandlung ist Direktabrechnung mit Hôpital Américain de Paris in Neuilly oder Clinique du Trocadéro möglich.

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