Familienurlaub in Frankreich, ob an der Côte d'Azur, auf Korsika oder in der Bretagne, bringt viel Freude. Aber Kinder erkranken, verunfallen oder brauchen schnell einen Arzt. Eine Familien-Reisekrankenversicherung deckt alle Familienmitglieder ab und erstattet die Eigenanteile, die die EU-Karte offenlässt.
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Ein Kinderarztbesuch (Secteur 1) kostet 26,50 Euro, davon 10,50 Euro Eigenanteil. In der Hochsaison an der Côte d'Azur oder auf Korsika zahlt man beim Privatarzt 80 bis 200 Euro pro Kind pro Besuch. Seeigelverletzungen (Entfernung im Arzthaus): 50 bis 150 Euro.
Ohrentzündung mit Antibiotika: 30 bis 80 Euro Arzt plus 20 bis 50 Euro Apotheke. Eine Knochenbruch-Behandlung bei einem Sturz vom Fahrrad: 200 bis 800 Euro. Korsika-Evakuierung nach Marseille bei schwerem Fall: 2.000 bis 8.000 Euro.
Stationäre Behandlung für ein Kind: 300 bis 600 Euro pro Tag in privaten Kliniken. Ambulanzflug der ganzen Familie zurück nach Deutschland im Extremfall: 8.000 bis 25.000 Euro.
Kinderkrankheiten sind im Urlaub die häufigste Notfallursache. Magen-Darm, Fieber, Mittelohrentzündung und Atemwegsinfekte treten saisonunabhängig auf.
Im staatlichen System mit gültiger EHIC sind Kinder mit 30 Prozent Eigenanteil abgedeckt.
Im Hôpital Américain de Paris kostet eine Kinderarzt-Konsultation 100 bis 250 Euro.
Eine Notaufnahme mit Kind 200 bis 600 Euro Erstgebühr im Privatbereich.
Bei stationärer Aufnahme über zwei Nächte 2.000 bis 5.000 Euro.
Eine Kinderarzt-Konsultation in einer Privatklinik kostet je nach Land 30 bis 200 Euro.
Eine Notaufnahme mit Kind 100 bis 600 Euro Erstgebühr, plus Behandlung.
Eine stationäre Aufnahme über zwei Nächte bei Bronchitis oder Magen-Darm-Erkrankung 800 bis 3.000 Euro.
Mittelohrentzündung mit Antibiotika 50 bis 200 Euro ambulant.
Bei Kleinkindern unter 3 Jahren ist die Hospitalisierungs-Schwelle niedriger, was die Kosten erhöht.
Mit Kindern im Gepäck steigt das Risiko medizinischer Inanspruchnahme deutlich. Eine Familien-Reisekrankenversicherung, die alle Familienmitglieder einschließt, ist oft günstiger als die Einzelpolicen aller Beteiligten und deckt alle ab, ohne dass du an Eigenanteilen hängenbleibst.
Frankreich bietet für Familien eine riesige Auswahl an Urlaubszielen. Die Côte d'Azur mit ihren Stränden, Korsika mit atemberaubender Natur, die Bretagne mit Fischerdörfern und Atlantikküste, Paris mit seinen Museen, oder die Loire-Schlösser als Kulturreise. Kinder erleben Frankreich intensiv, und mit dieser Intensität steigt die Wahrscheinlichkeit kleiner und größerer Gesundheitsmomente im Urlaub.
Ein Sturz vom Fahrrad in der Provence, eine Ohrentzündung nach dem Schwimmen, Seeigelverletzungen an der Küste, Hitzeschutzprobleme für Kleinkinder bei 35 Grad Sommer. Mit der EU-Karte seid ihr als Familie grundsätzlich abgesichert, aber der Teufel liegt im Detail. Eigenanteile beim Allgemeinarzt, Eigenanteile im Krankenhaus, und in der Hochsaison sind viele Arztpraxen an der Côte d'Azur oder auf Korsika überlastet, sodass nur Privatärzte kurzfristig verfügbar sind, die die EHIC nicht akzeptieren.
Wer mit drei Kindern zum Privatarzt muss, zahlt schnell 300 bis 600 Euro. Auf Korsika kommt dazu: Bei schweren Erkrankungen ist eine medizinische Evakuierung nach Marseille per Hubschrauber oder Ambulanzflugzeug notwendig, was mehrere tausend Euro kostet. Eine Familien-Reisekrankenversicherung deckt alle Familienmitglieder ab, erstattet Eigenanteile und übernimmt im Ernstfall den Rücktransport der gesamten Familie.
Frankreich ist Familienliebling für Atlantikküste, Bretagne, Provence und Disneyland Paris.
Hauptsaison Juli und August (französische Sommerferien).
EHIC gilt im staatlichen System mit 30 Prozent Eigenanteil beim Arzt.
Beim Versicherungsschutz solltest du Frankreich für Familien in vier Versorgungs-Regionen denken. Paris mit Hôpital Américain (englischsprachig) und Pediatric-Spitzenkliniken Necker und Robert Debré. Côte d'Azur mit CHU Nice und Privatkliniken. In den Alpen Pistenrettung Standard. In Korsika begrenzte Versorgung.
Typische Risiken für Familien in Frankreich sind Kinderkrankheiten, die im Urlaub ausbrechen, Stürze und Schürfwunden beim Aktivurlaub, Seeigelverletzungen an der Mittelmeerküste, Hitzebeschwerden bei Kleinkindern und Wanderunfälle auf Korsika oder in den Pyrenäen. Die Côte d'Azur lockt mit Wassersport: Jetski, Schnorcheln, Wasserski, Wakeboard. Sportliche Aktivitäten erhöhen das Unfallrisiko auch bei Kindern.
Auf Korsika ist der GR 20 zwar nichts für Familien, aber leichtere Wanderrouten führen dennoch in abgelegenes Terrain. Der Sommer ist für Hitzewellen bekannt, Paris 2003 war mit 14.000 Toten ein Extrembeispiel, das zeigt, wie ernst Hitzeschutz in Frankreich genommen werden muss.
Magen-Darm-Erkrankungen treffen Kinder im Urlaub deutlich häufiger als Erwachsene. Eiscreme, Buffet-Salate, Eiswürfel und ungewohntes Wasser sind Hauptauslöser.
Sonnenstich und Sonnenbrand sind bei Kindern wegen ihrer dünnen Haut und höheren Hitzeanfälligkeit häufige Notfallgründe.
Mittelohrentzündungen treten beim Schwimmen und Tauchen auf, vor allem in den ersten Urlaubstagen.
Fieberkrämpfe bei Kleinkindern sind harmlos, aber für Eltern oft schockierend. Im Urlaub mit fremder Sprache und unbekannter Klinik besonders belastend.
Stürze auf nassen Hotelpoolfliesen und an steilen Treppen sind dokumentierte Notfallursachen.
Bei Tropenreisen ist Dengue-Fieber bei Kindern wegen schnellerer Dehydrierung gefährlicher als bei Erwachsenen.
Tierbisse durch streunende Hunde oder Katzen erfordern Tollwut-Postexpositionsprophylaxe innerhalb von 24 Stunden.
Bretagne, Normandie, Atlantikküste, Côte d'Azur, Provence, Korsika und französische Alpen sind klassische Familienziele.
In den Alpen Skifahren mit Kindern, Pistenrettung und Helikopter-Bergung Hauptthema.
An der Atlantikküste Riptides ein unterschätztes Risiko. In Hossegor und Lacanau ertrinken jährlich Schwimmer.
Sonnenstich an der Côte d'Azur im Hochsommer bei 35 bis 40 Grad häufig.
In Korsika sind Wandern auf dem GR 20 mit Kindern wegen Höhe und Schwierigkeitsgrad nicht empfehlenswert.
Im Disneyland Paris sind Stürze und Erschöpfung dokumentierte Familien-Notfälle.
Für Familien mit Kindern in Frankreich sind Kinderfachärzte (Pédiatres) oft im Secteur 2 angesiedelt, besonders in touristischen Regionen. Das öffentliche Krankenhaus hat eine Notaufnahme für Kinder, aber in der Hochsaison mit langen Wartezeiten. Auf Korsika sind die Kapazitäten des Centre Hospitalier d'Ajaccio begrenzt, schwere Fälle werden nach Marseille ausgeflogen.
An der Côte d'Azur gibt es das CHU Pasteur Nizza mit gutem Ruf. Im Ernstfall: SAMU unter 15 anrufen, der Notrufwesen entscheidet über die beste Versorgung.
In Frankreich sind Hôpital Necker und Hôpital Robert Debré in Paris die führenden Pediatric-Spezialkliniken Europas. Hôpital Américain de Paris ist Standardadresse für englischsprachige Familien.
Bei Kindern ist die Direktabrechnung besonders wichtig. Vorkasse von mehreren tausend Euro im Urlaub ist für Familien kaum zumutbar.
Hotelarzt-Strukturen in Touristenresorts sind bei Familien problematisch. Sie rechnen oft überhöht ab und behandeln nicht immer kindgerecht.
Suche im Urlaub gezielt eine Klinik mit Pediatric-Abteilung. In Großstädten sind diese Standardadresse, in Touristenregionen oft nur in größeren Privatkliniken.
Halte den Impfpass deiner Kinder im Reisegepäck. Bei Notfallbehandlung ist er für die Anamnese wichtig.
Im Notfall wählst du in Frankreich 15 (SAMU, medizinisch), 18 (Feuerwehr) oder 112 (universell).
Direktdurchwahlen: Hôpital Américain de Paris +33 1 46 41 25 25, Hôpital Necker (führende Pediatric-Klinik in Paris) +33 1 44 49 40 00, Hôpital Robert Debré (Pediatric Paris) +33 1 40 03 20 00.
An der Côte d'Azur ist CHU de Nice und Princess Grace Hospital Monaco zentrale Anlaufstelle.
Im Elsass deutschsprachige Versorgung in Strassburg.
Apotheken (Pharmacie) führen 24-Stunden-Notdienst (Pharmacie de Garde), abrufbar über 3237.
Die deutsche Botschaft in Paris (+33 1 53 83 45 00), Generalkonsulate in Marseille, Lyon, Strassburg, Bordeaux.
Für Familien mit Kindern ist eine Reisekrankenversicherung in Frankreich eine klare Empfehlung. Die EU-Karte deckt zwar die Grundversorgung ab, aber die Eigenanteile für mehrere Familienmitglieder können sich summieren, und auf Korsika oder in Ferienregionen im Hochsommer gibt es häufig keine EHIC-Vertragsärzte mehr verfügbar.
Die gesetzliche Krankenversicherung erstattet in Frankreich nur das, was das französische System zahlen würde, also mit allen Eigenanteilen.
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Tarif findenFamilien-Tarife für Frankreich versichern Kinder unter 18 Jahren in der Regel kostenfrei mit. Manche Tarife setzen ein Höchstalter der Kinder von 21 Jahren bei Studienbescheinigung.
Achte auf den Begriff "Familientarif" oder "Kinder kostenlos mitversichert". Manche Tarife verlangen extra Beiträge pro Kind.
Heilbehandlungssumme mindestens 500.000 Euro pro Person, bei Reisen außerhalb der EU mindestens 1 Million.
Direct-Billing mit Privatkliniken vor Ort spart die Vorkasse, die im Familienurlaub schnell vierstellig werden kann.
Kinderkrankheiten (RSV, Magen-Darm, Mittelohrentzündung, Fieberkrämpfe) müssen ohne Wartezeit eingeschlossen sein.
Eine Klausel zur Reiseabbruch-Erstattung bei plötzlicher schwerer Erkrankung eines Kindes ist sinnvoll.
Bei Schwangeren in der Familie: Schwangerschafts-Klausel prüfen. Manche Tarife schließen Geburtskomplikationen ab der 36. Woche aus.
Frankreich ist ein ideales Familienziel, aber mit Kindern steigt die Wahrscheinlichkeit, dass unterwegs ein Arzt gebraucht wird. Die EU-Karte gilt für alle Familienmitglieder, lässt aber Eigenanteile offen und deckt in der Hochsaison an der Côte d'Azur und auf Korsika oft nur noch Privatärzte, die EHIC nicht akzeptieren. Eine Familien-Reisekrankenversicherung sorgt für vollständige Absicherung ohne Nachzahlung.
Deutsche Familien brauchen für Frankreich keinen Reisepass, der Personalausweis reicht für alle Familienmitglieder. Kinder unter zwölf Jahren reisen mit dem Kinderausweis. Korsika ist französisches Staatsgebiet, kein zusätzliches Visum nötig. Fährenverbindungen nach Korsika aus Nizza, Marseille und Toulon sind gut gebucht, frühzeitig buchen empfohlen.
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