Wer länger als sechs Wochen in Frankreich bleibt, braucht mehr als die EU-Karte. Eine Auslandskrankenversicherung deckt Nomaden in Paris, Saisonarbeiter in Südfrankreich und alle, die Frankreich als temporäre Wahlheimat nutzen, lückenlos ab.
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Langfristige Gesundheitskosten in Frankreich summieren sich schneller als erwartet. Wer einmal im Monat zum Allgemeinarzt geht, zahlt über sechs Monate rund 60 Euro Eigenanteil. Ein Facharztbesuch bei einem Pariser Spezialisten (Secteur 2) kostet 100 bis 350 Euro, ohne Erstattung durch die EHIC. Eine einfache Zahnbehandlung schlägt mit 80 bis 200 Euro zu Buche, komplexere Eingriffe mit 500 bis 2.000 Euro. Wer stationär aufgenommen wird, zahlt im öffentlichen Krankenhaus 20 Euro Tagespauschale plus 20 % der Behandlungskosten. Private Kliniken verlangen 300 bis 700 Euro pro Tag. Ein medizinischer Rücktransport nach Deutschland kostet 8.000 bis 25.000 Euro. Korsika ist ein Sonderfall: Bei schweren Erkrankungen ist eine Evakuierung nach Marseille oder sogar nach Paris nötig, was als Hubschrauber- oder Flugzeugevakuierung mehrere tausend Euro kostet.
Bei Langzeitaufenthalten fällt nicht nur Akutmedizin an. Routine-Hausarztbesuche, Vorsorge-Untersuchungen, Zahnvorsorge und Augenarzt sind regelmässige Posten.
In Frankreich kostet ein Hausarzt-Besuch im Secteur 1 26,50 Euro, im Secteur 2 80 bis 350 Euro.
Eine Vorsorge-Untersuchung im Privatbereich 150 bis 500 Euro.
Ein MRT 250 bis 700 Euro im Privatbereich.
Eine Zahnreinigung 60 bis 150 Euro.
Eine Fraünarzt-Vorsorge mit PAP-Test 60 bis 200 Euro.
Im staatlichen System mit gültiger EHIC mit Eigenanteilen.
Eine Schwangerschaftsvorsorge mit Ultraschall, Bluttests und Geburtsvorbereitung kostet über 9 Monate je nach Land 800 bis 4.000 Euro im Privatbereich.
Eine Zahnvorsorge mit professioneller Zahnreinigung und Kontrolle 60 bis 200 Euro pro Termin.
Augenarzt-Kontrolle mit Sehtest 50 bis 150 Euro. Brille oder Kontaktlinsen-Anpassung 100 bis 400 Euro.
Eine Fraünarzt-Vorsorge mit Krebsabstrich 60 bis 200 Euro.
Bei einem Einsatz im Ausland über mehrere Monate solltest du diese Routine-Posten in deiner Kostenkalkulation einplanen.
Frankreich ist eines der attraktivsten beliebtes Reiseziele Europas. Paris als globale Metropole, die Provence mit ihrem Lebensrhythmus, das Weinland Bordeaux, die Mittelmeerküste. Reisende mit längerem Aufenthalt, Saisonarbeiter, Sprachreisende und Ruheständler verbringen dort Monate. Was viele nicht wissen: Die EU-Karte (EHIC) gilt in Frankreich zwar unbegrenzt, deckt aber nur das öffentliche Gesundheitssystem ab, und das auch nur mit substanziellen Eigenanteilen. Beim Allgemeinarzt im Secteur 1 bleiben 10 Euro pro Besuch, im Krankenhaus 20 % der Kosten plus Tagespauschale. Wer in Paris lebt und einen Spezialisten braucht, landet meistens bei Secteur-2-Ärzten, wo die Eigenanteile pro Besuch 100 bis 350 Euro betragen können. Über einen längeren Aufenthalt summieren sich diese Kosten erheblich. Hinzu kommt: Bei einem schwerwiegenden Gesundheitsproblem, das einen Rücktransport nach Deutschland erfordert, zahlt die EHIC gar nichts. Eine Auslandskrankenversicherung schließt all diese Lücken für bis zu 18 Monate. Sie übernimmt Eigenanteile, deckt Privatärzte ab, zahlt Zahnarztbehandlungen und organisiert im Ernstfall den Rücktransport. Für alle, die Frankreich länger als sechs Wochen zur Heimat machen, ist sie keine Option, sondern die logische Ergänzung zur EHIC.
Frankreich hat unterschiedliche Klimazonen vom Mittelmeer bis zum Atlantik und Hochalpen.
Erasmus-Aufenthalte starten im September oder Februar.
Sprachreisen sind ganzjährig möglich.
Sommerprakttika und Sabbatical-Reisen konzentrieren sich auf Juli und August an der Cote d'Azur.
Skifahren in den Alpen Dezember bis April.
Beim Versicherungsschutz solltest du Frankreich in vier Versorgungs-Regionen denken. Paris hat JCI-Spitze (Hopital Americain). Lyon, Marseille, Toulouse, Bordeaux haben Universitätskliniken auf hohem Niveau. Cote d'Azur, Provence-Mittelgrosse-Städte mit privaten Polikliniken. Bretagne, Korsika, Massif Central dünner.
Bei längeren Aufenthalten in Frankreich steigen die Wahrscheinlichkeit medizinischer Inanspruchnahme und damit das Kostenrisiko deutlich. Chronische Erkrankungen, die regelmäßige Facharztbesuche erfordern, werden im Secteur-2-Umfeld Frankreichs teuer. Wanderurlaube auf dem GR 20 auf Korsika oder in den Pyrenäen erhöhen das Unfallrisiko. Sommerhitze in der Provence mit bis zu 38 Grad ist vor allem für ältere Reisende mit längerem Aufenthalt ein ernstes Risiko. Stadtleben in Paris bringt Alltagsrisiken mit sich: Fahrradunfälle, Taschendiebstahl mit Verlust von Medikamenten, Stresssymptome. Wer Motorrad- oder Fahrradtouren plant, trägt ein erhöhtes Unfallrisiko auf kurvigen Berg- und Landstraßen.
Bei Aufenthalten über mehrere Monate treten Risiken auf, die bei Kurzreisen kaum eine Rolle spielen.
Anpassungserkrankungen treffen viele Langzeitreisende. Heimweh, Kulturschock und sozialer Stress führen zu Schlafstörungen, Angstzuständen und depressiven Episoden.
Burnout bei Au-Pair-Stellen, Praktikanten und Sprachreisenden ist dokumentiert. Überforderung mit Sprache, Kultur und neüm Alltag kann Krisen auslösen.
Sport-Verletzungen sind über Monate häufiger als bei Kurzreisen. Mountainbike, Surfen, Klettern, regelmässiges Training führen zu Überlastungs-Schäden.
Chronische Erkrankungen können sich verschlechtern, wenn Vorsorge oder Medikation unterbrochen wird. Eine Auslandskrankenversicherung mit Vorsorge-Klausel ist hier entscheidend.
Suchtprobleme (Alkohol, Drogen, Spielen) treten bei Langzeitaufenthalten in fremden sozialen Kontexten häufiger auf.
Sexüll übertragbare Infektionen sind bei längeren Aufenthalten statistisch wahrscheinlicher. Vorsorge und Tests gehören zur Routine.
Erasmus-Aufenthalte in Paris, Lyon, Marseille, Bordeaux, Toulouse und Lille sind 5 bis 10 Monate.
Sprachreisen in Paris, Nizza, Lyon, Aix-en-Provence sind 2 bis 6 Monate üblich.
Au-Pair-Stellen in französischen Familien dauern 6 bis 12 Monate, vor allem im Pariser Raum.
Sabbatical in der Provence, an der Cote d'Azur oder in der Bretagne über Wochen oder Monate.
Praktika in Mode (Paris), Wein (Bordeaux) und Tourismus (Cote d'Azur) dauern 3 bis 6 Monate.
Bei Aufenthalt im Elsass gibt es deutschsprachige Versorgung in Strassburg.
Das französische Gesundheitssystem gehört zu den besten der Welt. Öffentliche Universitätskliniken (CHU) in Paris, Lyon und Marseille bieten Weltklasse-Versorgung. Das Hôpital Américain de Paris in Neuilly-sur-Seine und das Hôpital Franco-Britanniqü in Levallois-Perret sind englischsprachige Privatkliniken, die direkt mit internationalen Versicherern abrechnen. Für längerer Auslandsaufenthalte ist relevant, dass das System komplex ist: Du brauchst einen Médecin traitant (Hausarzt), der dich ins System einträgt, um die volle EHIC-Leistung zu erhalten. Ohne Anmeldung kannst du zwar behandelt werden, aber die Erstattungsquoten sinken. In ländlichen Regionen gibt es oft Ärztemangel (désert médical), was die Versorgung verzögert.
Bei Aufenthalten über 3 Monate solltest du dir vor Ort einen Hausarzt suchen. Sprachschule, Au-Pair-Familie oder Arbeitgeber kennen oft Empfehlungen.
In Frankreich ist Hopital Americain de Paris zentrale Anlaufstelle für englischsprachige Patienten. Pitie-Salpetriere und Cochin sind die grössten Universitätskliniken in Paris. In Lyon Hospices Civils de Lyon, in Marseille AP-HM, in Bordeaux CHU Bordeaux.
Die Direktabrechnung mit der Auslandskrankenversicherung funktioniert in den meisten Privatkliniken über den Letter of Guarantee, der durch die deutschsprachige Notrufzentrale ausgestellt wird.
Bei Hausarzt-Besuchen ist meist Vorkasse Standard. Du reichst die Belege bei der Versicherung ein und bekommst die Erstattung in der Regel innerhalb von 4 Wochen.
Apotheken in deiner Stadt solltest du früh kennenlernen. Notdienst-Apotheken und Online-Bestellungen sind je nach Land unterschiedlich geregelt.
Wer eine Daürmedikation braucht, sollte frühzeitig prüfen, ob das Medikament im Reiseland verfügbar ist. Originalmedikamente und Generika können sich unterscheiden, manche Tarife erstatten nur Originale.
Im Notfall wählst du in Frankreich 15 (SAMU, medizinisch), 18 (Feuerwehr) oder 112 (universell).
Bei Langzeitaufenthalten über 3 Monate solltest du dich bei der Caisse Primaire d'Assurance Maladie (CPAM) anmelden und eine Carte Vitale beantragen, falls du EU-Bürger bist.
Bei Wunsch nach Privatbehandlung suchst du dir einen Hausarzt (medecin traitant) in einer der grossen Privatklinik-Gruppen.
Direktdurchwahlen: Hopital Americain de Paris +33 1 46 41 25 25, Hopitaux Universitaires Pitie-Salpetriere +33 1 42 16 00 00, CHU Nice +33 4 92 03 33 33.
Apotheken (Pharmacie) führen 24-Stunden-Notdienst (Pharmacie de Garde), deren Liste im Schaufenster aushängt oder über 3237 abrufbar ist.
Die deutsche Botschaft in Paris (+33 1 53 83 45 00), Generalkonsulate in Marseille, Lyon, Strassburg und Bordeaux.
Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) kann bei längerer Auslandsaufenthalten in der EU über die EHIC Grundleistungen abdecken, aber mit allen Eigenanteilen und ohne Rücktransportschutz. Für Aufenthalte über sechs Wochen ist eine Auslandskrankenversicherung die bessere Wahl, weil sie Eigenanteile erstattet, Privatarztkosten übernimmt und Rücktransporte organisiert. Wenn du planst, in Frankreich halbjährig zu arbeiten, zu studieren oder als Nomad zu leben, schützt dich die Auslandskrankenpolice deutlich umfassender als die EHIC allein.
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Tarif findenDie EU-Karte deckt staatliche Behandlungen ab, mit Eigenanteil von 30 Prozent beim Arzt und 20 Prozent im Krankenhaus.
Die Heilbehandlungssumme sollte mindestens 250.000 Euro betragen, plus medizinisch sinnvoller Rücktransport.
Direct-Billing mit Hopital Americain de Paris ist Standard bei grossen deutschen Tarifen. Bei staatlichen Krankenhäusern läuft Abrechnung über EHIC plus Erstattung des Eigenanteils.
Erasmus-Aufenthalte verlangen meist Visumsnachweis bei der Police.
Schwangerschaft und Geburt im Privatbereich kosten in Frankreich 4.000 bis 12.000 Euro. Tarif-Klausel prüfen.
Bei Skifahren in den französischen Alpen sollten Pistenrettung und Helikopter-Bergung ausdrücklich eingeschlossen sein.
Heimatfahrten über 6 Wochen können Schutz beenden. Klausel prüfen.
Wer mehrere Monate in Frankreich verbringt, ob als Reisende mit längerem Aufenthalt in Paris, Saisonarbeiter in der Provence oder Sprachschüler in Bordeaux, braucht eine Auslandskrankenversicherung. Die EU-Karte deckt zwar Grundleistungen ab, aber sie hat zeitliche Einschränkungen und lässt bei Secteur-2-Ärzten, Zahnbehandlungen und Rücktransporten erhebliche Lücken offen.
Deutsche brauchen für Frankreich nur einen Personalausweis, kein Visum. Als EU-Bürger kannst du unbegrenzt in Frankreich leben und arbeiten. Für Aufenthalte über 90 Tage mit fester Bleibe kann eine Meldung bei den Behörden sinnvoll sein. Für eine Carte Vitale (französische Krankenversicherungskarte) als Resident musst du in das französische CPAM-System eintreten, was aufwendig ist. Eine Auslandskrankenversicherung spart diesen bürokratischen Weg.
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