Provence, Loire-Tal, Burgund: Frankreich ist das Senioren-Reiseziel in Europa schlechthin. Hervorragende Krankenhäuser in Lyon und Paris bieten Weltklasse-Medizin. Trotzdem hinterlässt die EU-Karte Eigenanteile und schließt Rücktransporte aus. Eine Auslandskrankenversicherung für Senioren schließt diese Lücken vollständig.
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Senioren haben in Frankreich typischerweise häufigere Arztbesuche als jüngere Reisende. Ein Allgemeinarzt (Secteur 1) kostet 26,50 Euro, davon 10,50 Euro Eigenanteil. Ein Pariser Kardiologe oder Orthopäde (Secteur 2): 100 bis 350 Euro ohne EHIC-Erstattung. Augenarzt (Ophtalmologue, Secteur 2): 80 bis 200 Euro. Medikamente auf Rezept: teilweise erstattbar, Eigenanteil variiert. Stationäre Behandlung im öffentlichen Krankenhaus: 20 Euro Tagespauschale plus 20 % Eigenanteil. Private Klinik (Hôpital Américain de Paris, englischsprachig): 400 bis 800 Euro pro Tag. Herzoperationen in Privatklinikniveau: 10.000 bis 40.000 Euro. Ambulanzflug nach Deutschland: 8.000 bis 25.000 Euro. Krankenwagen-Rücktransport auf dem Landweg: 3.000 bis 8.000 Euro.
Frankreich ist für deutsche Senioren eines der beliebtesten Reiseziele überhaupt. Die Provence mit ihren Lavendelfeldern, das Burgund mit seinen Weinen, das Loire-Tal mit majestätischen Schlössern und das Elsass mit seinen Fachwerkstädten ziehen jedes Jahr Hunderte tausend ältere Deutsche an. Dazu kommen Paris-Städtereisen, Flusskreuzfahrten auf dem Rhône oder der Seine und Senioren-Gruppenreisen in die Normandie. Die gute Nachricht für Senioren: Frankreich hat eines der besten Gesundheitssysteme der Welt. Die Kliniken in Lyon, Paris und Marseille sind hervorragend ausgestattet, die Versorgung im Notfall schnell und professionell. Die EU-Karte gilt für Senioren genauso wie für jüngere Reisende. Aber: Die Eigenanteile beim Arztbesuch und im Krankenhaus sind auch für Senioren nicht null. Facharztbesuche bei Pariser Spezialisten (Kardiologen, Orthopäden, Ophthalmologen) im Secteur 2 können 100 bis 350 Euro kosten, ohne Erstattung durch die EHIC. Am kritischsten ist das Rücktransport-Risiko: Ein medizinischer Rücktransport aus der Provence oder dem Loire-Tal nach Deutschland kostet 8.000 bis 25.000 Euro, und die EU-Karte zahlt diesen nicht. Eine Auslandskrankenversicherung für Senioren schließt all diese Lücken und gibt dir die Sicherheit, die du für einen entspannten Frankreich-Urlaub brauchst.
Das größte Gesundheitsrisiko für Senioren in Frankreich sind Hitzewellen. Die Hitzekatastrophe 2003 hat gezeigt, wie gefährlich extreme Hitze für ältere Menschen ist: Über 14.000 Menschen starben in Frankreich an Hitzeschäden. In der Provence und Paris können Temperaturen im Sommer über 40 Grad steigen. Senioren sind bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen besonders gefährdet. Das zweitgrößte Risiko sind Stürze und Frakturen, besonders beim Wandern in der Provence oder bei Besichtigungen über Kopfsteinpflaster. Herzprobleme sind das drittgrößte Risiko. Die exzellenten Kliniken in Lyon und Paris sind zwar in der Lage, Herzpatienten optimal zu versorgen, aber ohne Versicherung entstehen erhebliche Kosten. Auf Korsika ist die Infrastruktur eingeschränkter, schwere Fälle werden nach Marseille evakuiert.
Für Senioren ist das französische Gesundheitssystem ein Vorteil: Die Versorgungsqualität in öffentlichen CHU-Kliniken ist auf Weltklasseniveau. Lyon (HCL) und Paris (Pitié-Salpêtrière, Lariboisière, Bichat) sind für komplexe Erkrankungen ausgezeichnet aufgestellt. Das Hôpital Américain de Paris in Neuilly-sur-Seine ist englischsprachig, privat und ideal für Touristen. CHU Nizza an der Côte d'Azur ist gut erreichbar. In der Provence gibt es solide Regionalkliniken in Aix-en-Provence, Avignon und Arles. Für Herznotfälle: SAMU (15) rufen, der Notruf dispatcht spezialisierte Notarztteams.
Für Senioren in Frankreich ist eine Auslandskrankenversicherung die beste Ergänzung zur EU-Karte. Die gesetzliche Krankenversicherung erstattet in Frankreich über die EHIC nur die Eigenanteile des öffentlichen Systems nicht, und Rücktransporte übernimmt sie nicht. Bei einem schweren Herzproblem in der Provence ohne AKV trägst du alle Kosten selbst: Privatarzt, Klinik, Rücktransport. Das ist mit einer AKV vollständig abgesichert. Je älter du bist und je mehr Vorerkrankungen bestehen, desto wichtiger wird diese Absicherung.
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Tarif findenFrankreich bietet Senioren eine perfekte Kombination aus Komfort, Kultur und exzellenter Medizin. Für einen sorgenfreien Aufenthalt brauchen Senioren aber mehr als die EU-Karte. Eigenanteile, Fachärzte im Secteur 2 und vor allem die Kosten eines Rücktransports nach Deutschland sind ohne Auslandskrankenversicherung komplett selbst zu tragen. Eine Seniorenpolicy ist die Grundlage für entspanntes Reisen in Frankreich.
Deutsche Senioren brauchen für Frankreich keinen Reisepass und kein Visum, der Personalausweis reicht. Für Aufenthalte über 90 Tage empfiehlt sich eine Meldeadresse. Wer mit dem Auto reist, sollte eine Liste der Medikamente auf Deutsch und Französisch mitführen, um an der Apotheke keine Zeit zu verlieren. Rezeptpflichtige Medikamente können in Frankreich nur auf lokales Rezept ausgegeben werden; bei längerer Auslandsaufenthalten sollte ein Arztbesuch eingeplant werden, um Folgerezepte zu erhalten.
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