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Mittleres Risiko

Reisekrankenversicherung für Frankreich

In Frankreich gilt die EU-Karte, aber das allein reicht nicht. Eigenanteile beim Arztbesuch, teure Pariser Fachärzte im Secteur 2 und eine Bergrettung in den Alpen, die die EHIC nicht abdeckt, machen eine Reisekrankenversicherung auch für Frankreich-Reisen sinnvoll.

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Zuletzt aktualisiert: 6. Mai 2026

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Das wichtigste in 30 Sekunden

  • EU-Karte gilt, aber Eigenanteile von 20–30 % bleiben, die Versicherung übernimmt diese Lücke
  • Pariser Spezialisten (Secteur 2/3) können 100–350 € pro Besuch kosten, ohne Erstattung
  • Hubschrauberrettung in den Alpen kostet 2.000–8.000 € und wird von der EHIC nicht gedeckt

Typische Behandlungskosten in Frankreich

Allgemeinarzt (Secteur 1, Eigenanteil)10–15 €
Facharzt Paris (Secteur 2, Eigenanteil)100–350 €
Krankenhaus / Tag (Eigenanteil öffentlich)20–150 €
Zahnbehandlung (Füllung bis Krone)80–600 €
Ambulanzflug nach Deutschland8.000–25.000 €

Die Behandlungskosten in Frankreich liegen auf hohem europäischen Niveau. Ein einfacher Arztbesuch bei einem Allgemeinarzt im Secteur 1 kostet 26,50 Euro, wovon die EHIC etwa 16 Euro übernimmt. Den Rest zahlst du selbst. Bei einem Facharzt in Paris (Secteur 2) können die Honorare bei 80 bis 350 Euro liegen, die EHIC erstattet davon nur den Grundtarif.

Was Reisende konkret zahlen

Die Notaufnahme im Hôpital Américain de Paris, einer der bekanntesten Privatkliniken für Touristen, kostet zwischen 300 und 700 Euro. Ein Krankenhausaufenthalt im öffentlichen System kostet dich trotz EHIC täglich 20 Euro Pauschale plus 20 % Eigenanteil. Private Kliniken verlangen 300 bis 700 Euro pro Tag.

Eine Ski-Knie-OP (Kreuzband) inklusive zweier Kliniktage kommt auf 5.000 bis 12.000 Euro. Ein Ambulanzflug von Frankreich nach Deutschland ist vergleichsweise günstiger als aus Asien, aber immer noch 8.000 bis 25.000 Euro. Zahnbehandlungen liegen bei 30 bis 100 Euro für einfache Fälle.

Diagnostik und typische Eingriffe im Detail

Im staatlichen System (Sécurité Sociale) erstattet die EHIC den jeweiligen Sozialversicherungsanteil, du zahlst den Eigenanteil selbst.

Diagnostik im privaten Bereich kostet: Röntgen 50 bis 150 Euro, Ultraschall 80 bis 200 Euro, CT-Scan 200 bis 600 Euro, MRT 250 bis 700 Euro.

Eine ambulante Wundnaht nach Sturz oder Schnittverletzung liegt bei 80 bis 250 Euro. Eine Tetanus-Auffrischung kostet 30 bis 60 Euro.

Eine Pistenrettung im Skigebiet kostet 600 bis 2.500 Euro je nach Lage und Aufwand. Eine Helikopter-Bergung im Hochgebirge 5.000 bis 15.000 Euro.

Eine Kreuzbandrekonstruktion nach Skiunfall in Chamonix oder Val d'Isère liegt bei 6.000 bis 12.000 Euro im Privatbereich, im staatlichen System mit EHIC weitgehend gedeckt.

Bei einer Hüftfraktur durch Sturz mit OP und drei bis fünf Übernachtungen rechne mit 8.000 bis 18.000 Euro im Privatklinik-Bereich.

Eine Notaufnahme in Paris (Privatklinik) kostet 200 bis 600 Euro, im staatlichen Bereich nach EHIC etwa 25 Euro Eigenanteil pro Aufnahme.

Rezeptpflichtige Medikamente werden in Frankreich häufig in Vorkasse bezahlt. Die Erstattung läuft über deine deutsche Krankenkasse oder über die Reisekrankenversicherung.

Für eine EU-Destination sind die Kosten in Frankreich überraschend hoch, sobald du vom öffentlichen Sektor abweichst oder in den Bergen unterwegs bist. Eine Reisekrankenversicherung kostet einen Bruchteil dieser Summen und übernimmt alle anfallenden Kosten, die die EU-Karte nicht abdeckt.

Frankreich ist für Deutsche das wichtigste Reiseziel außer Österreich und Spanien. Paris, die Côte d'Azur, Korsika, die Normandie und die Alpen ziehen jedes Jahr Millionen deutsche Urlauber an. Als EU-Mitglied gilt in Frankreich die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC), was viele dazu verleitet, auf eine zusätzliche Reisekrankenversicherung zu verzichten.

Was Reisende erwartet

Das ist ein Fehler. Die EU-Karte deckt zwar Behandlungen im öffentlichen Sektor ab, aber mit einem entscheidenden Haken: Beim Arzt (Généraliste) bleibt ein Eigenanteil von rund 10 Euro pro Besuch, im Krankenhaus 20 % der Kosten plus 20 Euro Tagespauschale. Wer in Paris zum Facharzt muss, trifft häufig auf Secteur-2- oder Secteur-3-Ärzte, die deutlich höhere Honorare verlangen.

Die EHIC erstattet nur den Basissatz, der tatsächliche Eigenanteil kann 100 bis 350 Euro pro Besuch betragen. Auf Korsika gibt es weniger Vertragsärzte, die die EHIC akzeptieren, sodass du dort ebenfalls schnell auf Privatpreisen sitzt. Am teuersten wird es beim Ski- und Bergurlaub: Die PGHM, der französische Bergrettungsdienst, stellt Hubschrauberrettungen in Rechnung, 2.000 bis 8.000 Euro sind keine Seltenheit.

Diese Kosten trägt die EU-Karte definitiv nicht. Eine Reisekrankenversicherung schließt all diese Lücken, erstattet Eigenanteile, übernimmt Privatarzthonorare und zahlt im schwersten Fall den Ambulanzflug zurück nach Deutschland.

Saisonalität und regionale Unterschiede

Die französische Hauptsaison verteilt sich auf zwei Schwerpunkte. Sommerreisen (Côte d'Azur, Provence, Atlantik) konzentrieren sich auf Juli und August, Skireisen in den Alpen auf Dezember bis April.

Im Mittelmeerraum (Nizza, Marseille, Korsika) erreichen die Sommertemperaturen regelmäßig 35 bis 40 Grad. Hitzewellen 2003 und 2022 führten zu rekordhoher Klinikauslastung. 2024 wurden in Nizza erstmals lokale Dengue-Fälle dokumentiert.

In den Alpen ist die Wintersaison Hauptauslastung der Bergrettung. Lawinenrisiko abseits gesicherter Pisten ist real, das ANENA dokumentiert jährlich rund 30 Todesfälle.

In der Bretagne und an der Atlantikküste sind Herbst- und Winterstürme verbreitet. Lokale Fähren und Klinikversorgung können bei Sturm eingeschränkt sein.

Beim Versicherungsschutz solltest du Frankreich in vier Versorgungs-Regionen denken. Paris und die großen Universitätsstädte (Lyon, Marseille, Toulouse, Bordeaux, Strasbourg) bieten weltklasse Medizin mit JCI-Akkreditierung. Die Côte d'Azur und touristische Küstenorte haben gute private Polikliniken. In den Alpen ist Pistenrettung organisiert und schnell. In ländlichen Regionen (Massif Central, Korsika-Inneres, Pyrenäen) und in DOM-TOM ist die Versorgungsdichte deutlich geringer.

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Gesundheitsrisiken in Frankreich

Das größte gesundheitliche Risiko für Deutsche in Frankreich sind Ski- und Bergunfälle in den Alpen. Kreuzbandrisse sind die häufigste ernsthafte Verletzung auf den Pisten von Chamonix, Val d'Isère oder Tignes. Auf Korsika ist der GR 20, einer der härtesten Fernwanderwege Europas, Quelle vieler Wanderunfälle.

Im Sommer droht auf der Côte d'Azur und in der Provence Hitzestress, besonders für ältere Reisende. Motorradtouren durch die Gorges du Verdon und die Pyrenäen führen jedes Jahr zu Verkehrsunfällen auf kurvigen Bergstraßen. An der Küste sind Seeigelverletzungen und Strömungsunfälle beim Schwimmen in Fels- und Hafenbuchten an der Côte d'Azur häufig.

In Paris ist Taschendiebstahl zwar kein Gesundheitsrisiko, aber der Verlust von Medikamenten oder Rezepten kann teuer werden.

Berge, Wasser und Hitze

Lawinenunfälle abseits gesicherter Pisten sind in den französischen Alpen das gefährlichste Risiko. Der Verband ANENA dokumentiert jährlich rund 100 Lawinenunfälle mit Personenbeteiligung. Lawinen-Airbag und LVS-Gerät sind Pflichtausrüstung im freien Gelände.

Auf dem GR 20 in Korsika sind Sturzverletzungen, Knöchelbrüche und Hitzschlag die häufigsten Behandlungsgründe. Die ersten beiden Etappen ab Calenzana gelten als härtester Fernwanderabschnitt Europas.

An der Atlantikküste sind Riptides ein unterschätztes Risiko. In Hossegor, Lacanau und Biarritz ertrinken jährlich Schwimmer im offenen Atlantik. Schwimmen außerhalb der bewachten Strandabschnitte ist riskant.

In Südfrankreich tritt Dengue-Fieber seit einigen Jahren saisonal auf. 2024 wurden in Nizza, Cannes und Montpellier lokale Übertragungen dokumentiert. Mückenschutz mit DEET wird vom Robert Koch-Institut für Sommerreisen empfohlen.

Hitzewellen 2003, 2019 und 2022 verursachten in Paris und Südfrankreich Tausende Tote, vor allem bei älteren Reisenden. Klimatisierte Klinik-Aufenthalte sind im Hochsommer Standard-Behandlung von Hitzeerschöpfung.

In den Pyrenäen und den Alpen ist Höhenkrankheit ab 3.000 Metern relevant. Bei schnellem Aufstieg auf den Mont Blanc oder Vignemale sind akute Bergkrankheit und Höhenlungenödem dokumentiert.

Typische Routen & Risiken in Frankreich

Risikoprofil pro Region und Aktivität

Die typischen Reiserouten in Frankreich unterscheiden sich stark im Risikoprofil.

In Paris dominieren Verkehrsunfälle mit E-Scooter und Fahrrad, Stürze in der Métro und Hitzeerschöpfung im Sommer. Pitié-Salpêtrière und Cochin sind innerhalb von 30 Minuten erreichbar.

In den französischen Alpen (Chamonix, Megève, Val d'Isère, Tignes, Les Arcs, La Plagne, Trois Vallées) sind Skiunfälle das Hauptthema. Pistenrettung durch das PGHM (Peloton de Gendarmerie de Haute Montagne) kostet ohne Versicherung 600 bis 2.500 Euro pro Einsatz, Helikopter-Bergung im Hochgebirge 5.000 bis 15.000 Euro.

An der Côte d'Azur und in der Provence treten zwischen Juni und September Mistral-Wetterlagen auf, mit Sturmböen und plötzlichem Wettersturz. Hitzeerschöpfung bei Stadtbesichtigungen in Avignon, Aix-en-Provence und Nîmes ist verbreitet.

An der Atlantikküste (Biarritz, Hossegor, La Rochelle, Brest) sind Surfunfälle und starke Brandungswellen Notfallgründe. Surfer's Ear und Schulterluxationen sind typische Behandlungen.

Auf Korsika ist der GR 20 einer der härtesten Fernwanderwege Europas. Sturzverletzungen, Erschöpfung und Hitzschlag führen jede Saison zu Helikopter-Rettungseinsätzen. CHU Bastia und Hôpital de Sartène sind die Anlaufstellen.

In den DOM-TOM (Réunion, Martinique, Guadeloupe, Französisch-Polynesien) gilt zwar EHIC, die geographischen Distanzen machen Repatriierung aber teuer. Eine separate Reisekrankenversicherung mit Übersee-Klausel ist sinnvoll.

Das Gesundheitssystem

Frankreich hat eines der besten Gesundheitssysteme der Welt und belegt laut WHO-Ranking Platz eins. Das öffentliche System (Sécurité Sociale) ist gut ausgebaut, mit exzellenten Universitätskliniken (CHU) in Paris, Lyon und Marseille. Das Hôpital Américain de Paris in Neuilly-sur-Seine ist die bekannteste englischsprachige Privatklinik für Touristen und rechnet direkt mit internationalen Versicherern ab.

In Chamonix und den Alpen-Skigebieten gibt es spezialisierte Unfallzentren. Problematisch sind ländliche Regionen und Korsika: Dort gibt es weniger Vertragsärzte, und bei schweren Fällen auf Korsika ist oft eine Evakuierung nach Marseille nötig. Die Notfallnummer SAMU ist unter 15 erreichbar, der europäische Notruf unter 112.

Privatmedizin und Direktabrechnung

Frankreich kombiniert ein sehr gut ausgebautes staatliches System mit einer dichten Privatmedizin.

In Paris ist das Hôpital Américain de Paris die zentrale Anlaufstelle für deutsche und englischsprachige Touristen. Direktrechnungsstellung an deutsche Tarife ist Standard. Pitié-Salpêtrière und Cochin sind die größten Universitätskliniken mit 24/7-Notaufnahme.

In Lyon dominieren Hospices Civils de Lyon, in Marseille die AP-HM (Assistance Publique - Hôpitaux de Marseille). In Bordeaux ist CHU Bordeaux Standardadresse, in Toulouse CHU Toulouse.

In den Alpenregionen sind Hôpital Privé Pays de Savoie (Annemasse) und Centre Hospitalier Alpes-Léman (Contamine-sur-Arve) auf Skiverletzungen spezialisiert. In Chamonix versorgt das Hôpital de Chamonix akute Bergunfälle.

In Nizza ist CHU de Nice mit 24/7-Notaufnahme zentrale Anlaufstelle. Im benachbarten Monaco ist das Princess Grace Hospital eine Privatklinik auf US-Niveau.

In Korsika sind CHU Bastia und CH Castelluccio in Ajaccio die größten Häuser. Bei komplexen Fällen erfolgt die Verlegung nach Marseille oder Nizza.

Französische Apotheker (Pharmaciens) sind sehr kompetent und beraten zu Rezeptfreien Medikamenten. Sie können bei kleineren Beschwerden direkt Empfehlungen aussprechen.

Die Direktrechnungsstellung an deutsche Tarife funktioniert beim Hôpital Américain de Paris und in den größeren Privatkliniken meist routinemäßig. Bei staatlichen CHUs erfolgt die Abrechnung über die EHIC.

Im Notfall vor Ort

Notruf-Reihenfolge in Frankreich

Im Notfall wählst du in Frankreich 15 (SAMU, medizinischer Notruf), 18 (Feuerwehr) oder 112 (universell). Die Polizei erreichst du unter 17. Hörgeschädigte wählen 114 (SMS).

Apotheken heißen Pharmacie, der Notdienst ist als Pharmacie de Garde gekennzeichnet. Die Liste hängt im Schaufenster jeder Apotheke aus oder ist über 3237 abrufbar.

Im Krankheitsfall ruf zuerst die deutschsprachige 24/7-Notrufzentrale deines Tarifs an. Sie übernimmt die Kostenzusage gegenüber Privatkliniken (prise en charge).

Direktdurchwahlen in Paris: Hôpital Américain de Paris (Neuilly) +33 1 46 41 25 25, Hôpital Cochin +33 1 58 41 41 41, Pitié-Salpêtrière +33 1 42 16 00 00, Hôpital Necker (Kinder) +33 1 44 49 40 00.

In Nizza: CHU de Nice +33 4 92 03 33 33, Princess Grace Hospital Monaco +377 97 98 99 00. In Lyon: Hospices Civils de Lyon +33 4 72 11 73 11.

Hebe alle Originalbelege auf (feuille de soins, ordonnance, facture). Sie sind in Deutschland direkt einreichbar.

Die deutsche Botschaft in Paris erreichst du unter +33 1 53 83 45 00. Generalkonsulate gibt es in Marseille, Lyon, Strasbourg und Bordeaux.

Brauche ich eine Reisekrankenversicherung?

Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) zahlt in der EU theoretisch im Rahmen der EHIC, aber nur in dem Umfang, den das jeweilige Land bietet, inklusive aller Eigenanteile. In Frankreich bedeutet das: Du zahlst 30 % beim Arzt, 20 % im Krankenhaus und gar nichts bei Privatärzten oder Bergrettung.

Eine Reisekrankenversicherung schließt diese Lücken vollständig. Wenn du nach Frankreich fährst und nur in Paris ein paar Tage bist und gesund bleibst, reicht die EU-Karte oft aus.

Sobald du aber in die Alpen fährst, länger reist, korsika-wanderst oder einfach auf der sicheren Seite sein willst, ist die Reisekrankenversicherung die logische Ergänzung zur EHIC. Ohne sie trägst du alle Eigenanteile und Privatarztkosten selbst.

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Worauf du beim Tarifvergleich achten solltest

Tarif-Checkliste für Frankreich

Die EHIC deckt staatliche Behandlungen ab, aber mit Selbstbehalten von 30 Prozent beim Arzt und 20 Prozent im Krankenhaus. Eine Reisekrankenversicherung übernimmt diese Selbstbehalte.

Bergrettung und Pistenrettung müssen ausdrücklich eingeschlossen sein. Standard-Reisepolicen enden oft bei der medizinischen Hubschrauber-Rettung und schließen die reine Bergungskosten aus.

Direct-Billing mit dem Hôpital Américain de Paris ist Standard bei großen deutschen Tarifen. Bei staatlichen CHUs läuft die Abrechnung über die EHIC plus Erstattung des Eigenanteils.

Wenn du Skifahren oder Snowboarden in den Alpen planst, sollten Wintersport-Aktivitäten Standard ohne Zusatzprämie eingeschlossen sein. Off-Piste-Fahrten benötigen meist eine Erweiterung, ebenso Heliskiing.

Für Wanderungen auf dem GR 20 oder Tour du Mont Blanc ist Bergrettung über 2.000 Meter Höhe Pflicht.

Wenn du auch in DOM-TOM (Karibik, Réunion) reisen willst, prüfe die geographische Deckung. Manche Tarife schließen Übersee-Departements aus.

Eine Klausel zur Erstattung von rezeptpflichtigen Medikamenten in der Pharmacie ist hilfreich. Französische Apotheker rechnen Touristen oft mit voller Vorkasse ab, die EHIC erstattet nur Sécurité-Sociale-Anteile.

Frankreich ist kein klassisches Hochrisikoland, aber die Lücken der EU-Karte sind real. Wer in die Alpen fährt oder in Paris einen Spezialisten braucht, zahlt ohne Zusatzversicherung schnell mehrere hundert Euro aus eigener Tasche. Eine Reisekrankenversicherung schließt genau diese Lücken, übernimmt Eigenanteile und sorgt im Ernstfall für den Rücktransport nach Deutschland.

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Quick Facts

Versicherungspflicht
Keine. EU-Karte als Basisschutz
Empf. Deckung
Mind. 500.000 € inkl. Bergrettung
EU-Karte
Gilt, aber mit Eigenanteilen (20–30 %)
Impfungen
Standardschutz ausreichend
Notfallnummer
112 / SAMU: 15 / Bergrettung: +33 4 50 53 16 89

Unser Tipp

Achte darauf, dass deine Police explizit Bergrettungskosten abdeckt, wenn du in die Alpen fährst. Viele Standardpolicen sind für Skigebiete nicht ausreichend und schließen Hubschrauberrettung aus.

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Visa & Versicherungspflicht

Deutsche Staatsbürger brauchen für Frankreich keinen Reisepass, der Personalausweis reicht vollständig aus. Frankreich ist EU- und Schengen-Mitglied. Eine Versicherungspflicht besteht für Touristen nicht, die EU-Karte gilt als Basisschutz. Für Korsika gelten dieselben Einreisebedingungen wie für das französische Festland.

Häufige Fragen

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