versichermeinereise.com
Jetzt absichern→
versichermeinereise.comJetzt absichern→

Versicherungen

  • Reisekrankenversicherung
  • Reiserücktritts­versicherung
  • Auslandskrankenversicherung
  • Auslandskrankenversicherung für Studenten

Rechtliches

  • Impressum
  • Datenschutzerklärung

© 2026 versichermeinereise.com · Alle Rechte vorbehalten

Nomads Worldwide Association

  1. Startseite
  2. ›Reisekrankenversicherung
  3. ›Europa
Region
Mittleres Risiko

Reisekrankenversicherung für Europa

Eine Reisekrankenversicherung für Europa ist sinnvoller als viele denken: Die EU-Karte gilt nur im staatlichen System, nicht bei Privatärzten, beim Zahnarzt oder für den Rücktransport nach Deutschland. Schweiz und UK sind ohnehin außen vor.

Jetzt abschließen→

Direkt online · Sofort aktiv · Police per E-Mail

<24h
Antwortzeit
100%
Digital
Sofort
Police per E-Mail

Das Wichtigste in 30 Sekunden

  • EU-Karte deckt Eigenanteile und Privatärzte nicht ab, die Versicherung schließt diese Lücken in ganz Europa
  • Bergrettung in den Alpen kostet 5.000 bis 25.000 Euro und ist von der EU-Karte komplett ausgeschlossen
  • In der Schweiz gilt die EU-Karte gar nicht, dort trägst du alle Kosten ohne Zusatzschutz selbst

Typische Behandlungskosten in Europa

Allgemeinarzt-Besuch50–350 € (Schweiz oben)
Krankenhaus / Tag300–1.000 €
Notaufnahme50–600 €
Zahnbehandlung80–1.500 € (Schweiz)
Ambulanzflug nach Deutschland8.000–25.000 €

Die Behandlungskosten in Europa variieren stark je nach Land. In Deutschland oder den Niederlanden zahlst du beim Allgemeinarzt wenig bis nichts, in Ländern wie Frankreich oder Belgien bleibt ein Eigenanteil von 20 bis 30 Prozent. In Griechenland oder Kroatien, beides EU-Länder, sind öffentliche Krankenhäuser in Touristenregionen im Sommer oft überlastet, und du wirst schnell in private Strukturen verwiesen.

Was Reisende konkret zahlen

Ein Krankenhausaufenthalt in Spanien oder Italien kostet auch mit EU-Karte täglich 20 bis 50 Euro Eigenanteil. Ohne EHIC oder bei Privatbehandlung entstehen 200 bis 800 Euro pro Tag. Zahnbehandlungen liegen in Westeuropa bei 80 bis 300 Euro, in der Schweiz deutlich mehr.

Eine Bergrettung per Hubschrauber in den Alpen kostet zwischen 5.000 und 25.000 Euro, je nach Einsatzort, Dauer und Land. Der Ambulanzflug zurück nach Deutschland ist auch innerhalb Europas teuer: Bei intensivmedizinischem Transport rechne mit 8.000 bis 25.000 Euro, da auch innerkontinentale Flüge mit medizinischem Personal nicht günstig sind.

Kosten-Spreizung über die Region

Die staatlichen Eigenanteile reichen von null Prozent (Spanien, manche Notfälle) bis 100 Prozent in der Schweizer Privatpraxis. Frankreich liegt bei 30 Prozent Arztkosten, Belgien ähnlich.

Im Privatsektor variiert ein einfacher Arztbesuch stark: 30 bis 80 Euro in Tschechien oder Bulgarien, 100 bis 250 Euro in Schweden, 200 bis 500 Schweizer Franken in der Schweiz.

Eine Notaufnahme im Privatbereich kostet 200 bis 500 Euro im Süden, 400 bis 1.000 Euro im Norden, in der Schweiz 500 bis 1.500 Franken.

Eine Pistenrettung im Skigebiet ist in allen Alpenländern ähnlich teuer: 600 bis 2.500 Euro per Pistenfahrzeug, 5.000 bis 15.000 Euro per Helikopter.

Ein medizinischer Rücktransport innerhalb Europas kostet 8.000 bis 25.000 Euro per Krankentransportflugzeug, deutlich weniger per Liegendtransport im Linienflug.

Eine Zahnnotfallbehandlung ist überall in Europa Selbstzahler-Bereich. Eine Wurzelkanalbehandlung kostet 200 bis 600 Euro in der Schweiz, 100 bis 300 Euro in Spanien oder Portugal.

Ein Skiunfall in Österreich mit Hubschrauberrettung und OP kann schnell 15.000 Euro kosten. Ein Zahnnotfall in der Schweiz ist mit 500 bis 1.000 Euro dabei. All das liegt vollständig außerhalb des EU-Karte-Schutzes und trifft dich ohne Reisekrankenversicherung direkt im Portemonnaie.

Europa ist für die meisten Deutschen der Reisekontinent schlechthin: Städtereisen nach Barcelona, Prag und Amsterdam, Strandurlaub in Kroatien und Griechenland, Skifahren in Österreich, Frankreich und der Schweiz, Roadtrips durch Skandinavien. Dazu kommen Erasmus-Semester, Au-pair-Aufenthalte, Kreuzfahrten im Mittelmeer und Backpacking-Touren durch Osteuropa. Das Besondere an Europa als Reiseziel ist die vermeintliche Sicherheit durch die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC): Sie gilt im öffentlichen System aller EU- und EWR-Länder und lässt viele Reisende glauben, sie seien gut abgesichert.

Was Reisende erwartet

Tatsächlich gibt es entscheidende Lücken. Die EHIC deckt keine Behandlungen bei Privatärzten ab, also genau die Praxen, zu denen Touristen in Urlaubsregionen oft als erstes geschickt werden. Zahnarztkosten, egal wie schmerzhaft und dringend, sind nicht gedeckt.

Repatriierungsflüge nach Deutschland, selbst wenn sie medizinisch notwendig sind, zahlt die EU-Karte nicht. In der Schweiz, einem der teuersten Gesundheitssysteme der Welt, gilt die EHIC gar nicht. Im Vereinigten Königreich ist die EHIC seit dem Brexit Geschichte.

Eine Reisekrankenversicherung für Europa schließt all diese Lücken konsequent und kümmert sich im Ernstfall auch um die Koordination des Rücktransports nach Hause. Das ist keine Vorsichtsmaßnahme für Angsthasen, sondern schlicht das, was hinter der EU-Karte fehlt.

Länder-Übersicht der Region

Die Reisekranken-Anforderungen variieren stark zwischen den europäischen Ländern.

Die DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) hat Spitzenmedizin auf Weltniveau. EHIC gilt überall, Schweiz via bilaterales Abkommen. Selbstbehalte und Privatklinik-Kosten bleiben offen.

Mittel- und Westeuropa (Frankreich, Belgien, Niederlande, Luxemburg, Dänemark, Irland, UK) bietet exzellente staatliche Versorgung mit moderaten Eigenanteilen. UK seit Brexit über GHIC erreichbar.

Südeuropa (Spanien, Portugal, Italien, Griechenland, Malta, Zypern) hat gute Versorgung in Großstädten, im Sommer überlastete Notaufnahmen in Touristenregionen. Eigenanteile gestaffelt.

Skandinavien und Island haben Top-Versorgung mit hohen Eigenanteilen. Norwegen und Island über EWR.

Osteuropa (Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Baltikum, Kroatien, Slowenien) hat breite EHIC-Abdeckung, Qualität in Großstädten gut, ländlich variabel.

Westbalkan (Albanien, Nordmazedonien, Serbien, Bosnien, Montenegro) und EU-Anwärter sind außerhalb der EHIC. Reisekrankenversicherung Pflicht.

Du planst eine Reise nach Europa?

Finde in 60 Sekunden den passenden Tarif.

Tarife vergleichen→

Gesundheitsrisiken in Europa

Das größte finanzielle Risiko bei Europareisen sind Skiunfälle in den Alpen. Österreich, Schweiz, Frankreich und Italien sind die vier großen Skiländer, und in allen vier entstehen bei Hubschrauberrettungen Kosten von 5.000 bis 25.000 Euro. Diese Kosten trägt weder die EU-Karte noch irgendeine Basiskarte.

Wenn der Ernstfall eintritt

Hinzu kommen Reiseunterbrechungen durch Streiks bei Air France oder Iberia, Überschwemmungen auf dem Balkan oder Waldbrände in Südeuropa, die jährlich zehntausende Touristen betreffen. In mediterranen Küstenregionen sorgen im Sommer überfüllte Notaufnahmen dafür, dass du als Tourist schnell in eine Privatklinik weitergeleitet wirst, was dann auf eigene Rechnung geht. Lebensmittelvergiftungen sind in Südeuropa im Hochsommer ein reales Risiko, ebenso Mopedunfälle auf griechischen Inseln.

Eine Reisekrankenversicherung für Europa übernimmt die Behandlungskosten, koordiniert den Rücktransport und zahlt, was die EU-Karte nicht zahlt.

Regionale Risikomuster

FSME ist in Mitteleuropa endemisch. Risikogebiete laut Robert Koch-Institut sind Süddeutschland, Österreich, Tschechien, südliches Polen, Ungarn, das Baltikum, Schweden und Finnland.

Lawinenrisiko abseits gesicherter Pisten ist in den Alpen und Pyrenäen ein Dauerthema. Skifahrer ohne Lawinen-Airbag und LVS-Gerät übernehmen volles Eigenrisiko.

Hitzewellen in Südeuropa erreichen seit 2003 regelmäßig 45 Grad. 2023 und 2024 wurden Rekordwerte in Italien, Griechenland, Spanien und Portugal gemessen. Hitzschlag bei Senioren ist häufige Notfalldiagnose.

Waldbrandsaison in Südeuropa läuft Juni bis Oktober. 2017 in Portugal, 2023 auf Rhodos und Korfu, 2024 in Athen und an der Algarve. Atemwegsbeschwerden und Reise-Disruptionen sind Folge.

In Südfrankreich und Spanien wurden 2024 erstmals lokale Dengue-Übertragungen dokumentiert. Aedes-Mücken sind in Mittelmeerregionen aktiv.

Borreliose durch Zecken ist in ganz Mitteleuropa verbreitet, mit höchster Inzidenz in Bayern, Österreich, Tschechien und im Baltikum.

Vulkanaktivität in Italien (Ätna, Stromboli, Vesuv) und auf Island ist konstant. Ascheauswurf kann den Flugverkehr beeinflussen, lokale Gesundheitsrisiken sind begrenzt.

Typische Routen & Risiken in Europa

Klassische Mehr-Länder-Routen in Europa

Auf der Skitour durch die Alpen kombinieren viele Reisende Frankreich, Schweiz, Italien und Österreich. Pistenrettung und Helikopter-Bergung kosten in jedem dieser Länder 600 bis 5.000 Euro pro Einsatz, EHIC deckt sie nicht.

Beim Interrail durch Osteuropa (Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien) ist FSME ein Dauerthema, vor allem in den südböhmischen und Karpaten-Gebieten.

Iberien-Rundreisen kombinieren Spanien und Portugal, oft mit Stopps in Andorra. Hitzewellen im Sommer, Surfunfälle an Atlantik und Mittelmeer und Magen-Darm sind die häufigsten Notfälle.

Skandinavien-Roadtrips (Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland) führen schnell aus dem Schengen- ins EWR-Gebiet. Norwegen und Island gelten EHIC-rechtlich anders, Bergrettungskosten bleiben in beiden Fällen außen vor.

Mediterranes Inselhopping in Griechenland (Kreta, Santorini, Mykonos, Rhodos) bringt Hubschrauber-Verlegungs-Risiken zwischen Inseln.

Die Schweiz und Großbritannien sind seit Brexit beziehungsweise immer schon nicht in der EU. EHIC gilt in der Schweiz via bilaterales Abkommen, in UK über das GHIC.

Das Gesundheitssystem

Die Qualität der Gesundheitssysteme in Europa ist sehr unterschiedlich. Deutschland, die Schweiz, die Niederlande und Skandinavien bieten Weltklasse-Medizin.

Frankreich und Österreich liegen ebenfalls sehr weit oben. In Spanien, Griechenland und Italien ist das öffentliche System grundsolide, in Touristenregionen im Sommer aber oft überlastet: lange Wartezeiten und Sprachbarrieren sind die Regel.

In Osteuropa, also Ländern wie Bulgarien, Rumänien oder Albanien, ist die öffentliche Versorgung deutlich schwächer, Privatkliniken oft die bessere Wahl. In der Schweiz gibt es keine staatliche Grundversorgung im EHIC-Sinne: Jeder Besuch beim Arzt wird voll in Rechnung gestellt. Die Notfallnummer 112 gilt europaweit in allen EU-Ländern und darüber hinaus in vielen weiteren Staaten.

Versorgungs-Gefälle in Europa

Spitzenversorgung mit JCI-Akkreditierung findest du in den Universitätskliniken aller westeuropäischen und nordischen Länder. Charité Berlin, Karolinska Stockholm, AKH Wien, Inselspital Bern, Pitié-Salpêtrière Paris, Hôpital Universitaire de Genève, AMC Amsterdam, Karolinska gehören zu den führenden europäischen Häusern.

In Südeuropa sind die staatlichen Universitätskliniken in Madrid, Barcelona, Mailand, Rom, Athen und Lissabon auf hohem Niveau. Die Wartezeiten in Notaufnahmen sind im Hochsommer in Touristenregionen lang.

In Osteuropa hat sich die Privatmedizin in den letzten zwei Jahrzehnten deutlich entwickelt. Polen, Tschechien und Ungarn sind Medizintourismus-Ziele für Zahnbehandlungen und Schönheitsoperationen.

Im Westbalkan ist die Versorgung außerhalb der Hauptstädte (Tirana, Skopje, Belgrad, Sarajevo, Podgorica) deutlich dünner. Privatkliniken sind die einzige sinnvolle Option für Touristen.

Apotheken sind in Europa flächendeckend mit gleichem Versorgungsstandard. Antibiotika sind außer in Griechenland, Spanien und Osteuropa rezeptpflichtig.

Die Direktrechnungsstellung an deutsche Tarife läuft in fast jedem europäischen Land über die Notrufzentrale. Bei staatlichen Behandlungen erfolgt die EHIC-Erstattung im Hintergrund.

Im Notfall vor Ort

Notruf-Logik in Europa

In allen EU-Mitgliedsstaaten und im EWR funktioniert 112 als universeller Notruf. Englischsprachige Vermittlung ist in den meisten Ländern Standard, in einigen kleineren Sprachregionen kann es Verzögerungen geben.

Bei länderübergreifenden Reisen mit Aufenthalt in mehreren Schengen-Ländern speicherst du 112 plus die Notrufzentrale deines Tarifs im Smartphone. Die Versicherungs-Hotline koordiniert Verlegungen und Klinikwahl länderübergreifend.

Die Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts (Elefand) ist für längere Reisen sinnvoll. Im Ernstfall (Naturkatastrophe, politische Krise) ist die deutsche Botschaft erreichbar und vermittelt Hilfe.

Apotheken-Bezeichnungen variieren: Pharmacie (FR/BE), Farmacia (ES/IT/PT), Aptiaki (GR), Apotek (Skandinavien). Die Notdienst-Liste hängt überall im Schaufenster aus.

Bei Mietwagen-Routen (z.B. Skandinavien-Roadtrip, Mittelmeer-Tour) ist die Mitgliedskarte deines Automobilclubs (ADAC, ÖAMTC) ergänzend nützlich.

Brauche ich eine Reisekrankenversicherung?

Ja, auch für Europa ist eine Reisekrankenversicherung sinnvoll, selbst wenn du mit der EU-Karte ausgestattet bist. Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt über die EHIC nur das, was das jeweilige Land an seine eigenen Bürger zahlt, inklusive aller Eigenanteile und ausschließlich im öffentlichen System. Das bedeutet: Privatärzte, Zahnarzt, Bergrettung und Rücktransport nach Deutschland bleiben komplett bei dir.

In der Schweiz gilt die EHIC gar nicht, dort bist du ohne Zusatzschutz komplett auf dich gestellt. Für Kurzreisen nach Paris oder Amsterdam ohne bekannte Gesundheitsrisiken mag die EU-Karte ausreichen. Für alle anderen Szenarien, egal ob Skiurlaub, Mehrländer-Reise, Schweiz-Trip oder Fernwandern, ist eine Reisekrankenversicherung Europa die klügere Entscheidung.

Finde in 60 Sekunden deinen passenden Tarif.

Tarif finden→

Worauf du beim Tarifvergleich achten solltest

Tarif-Checkliste für Europa-Reisen

Die geografische Deckung muss alle Länder deiner Route einschließen. Standardtarife decken EU plus EWR, Schweiz und UK ab. Russland, Belarus und Türkei sind oft Aufpreis oder ausgeschlossen.

Eine Reisekrankenversicherung ergänzt die EHIC, ersetzt sie nicht. Sie übernimmt Selbstbehalte (in Frankreich 30 Prozent, Spanien 0 Prozent, Italien gestaffelt), Privatklinikkosten und Rücktransport.

Bei Skireisen muss Pistenrettung und Helikopter-Bergung ausdrücklich eingeschlossen sein. Off-Piste in Frankreich, der Schweiz oder Österreich braucht meist Aufpreis.

Bei Trekking auf bekannten Routen (GR 20 Korsika, Tour du Mont Blanc, Cinque Terre, Camino de Santiago) ist Bergrettung ab 2.000 Meter Höhe sinnvoll.

Wenn du in die Türkei (außerhalb EU) oder nach Israel reist, prüfe die Länder-Liste deines Tarifs separat. Beide sind oft als Sonder-Region geführt.

Eine Klausel zur Erstattung von Eigenanteilen nach EHIC-Vorleistung ist bei mehrfachen Arztbesuchen entscheidend.

Wer in Europa reist, denkt oft: Die EU-Karte reicht. Stimmt nicht ganz. Eigenanteile, Privatärzte, Zahnarzt, Bergrettung und Rücktransport bleiben deine Rechnung. Und sobald du in die Schweiz oder zum Skifahren in die Alpen fährst, braucht die EU-Karte eine echte Ergänzung. Eine Reisekrankenversicherung Europa kostet wenig und hält dich aus dem finanziellen Risiko heraus.

Europa-Tarife 2026

Der passende Tarif, von uns geprüft.

Jetzt abschließen!→

Quick Facts

Versicherungspflicht
Keine (Touristen)
Empf. Deckung
Mind. 500.000 € inkl. Bergrettung
EU-Karte
Gilt im staatl. System, nicht Privat, Zahnarzt, Schweiz
Impfungen
Standardschutz ausreichend; Zeckenschutz für Wanderungen
Notfallnummer
112 (europaweit)

Unser Tipp

Plane du eine Mehrländer-Reise durch Europa mit Stopp in der Schweiz? Dann achte darauf, dass deine Police explizit Europa ohne Einschränkungen abdeckt, da die Schweiz im EU-Karte-System gar nicht vorkommt.

← Alle Reiseziele für Reisekrankenversicherung

Wenn du tiefer in Europa reingehen willst

Folge-Fragen, die typisch nach der ersten Recherche zu Reisekrankenversicherung für Europa aufkommen.

Brauche ich für eine Europa-Reise eine Reisekrankenversicherung trotz EHIC?

Ja. Die EHIC gilt im gesamten EU-Raum, EWR und in der Schweiz, deckt aber nur den öffentlichen Tarif des jeweiligen Landes. Du zahlst Eigenanteile selbst, etwa 30 Prozent in Frankreich oder 50 Euro stationär in Italien. Privatkliniken sind nirgends über EHIC abgedeckt. Rücktransport nach Deutschland zahlt die EHIC nie. Die Reisekrankenversicherung für Europa schließt diese Lücken.

Reicht eine Police für eine Tour Italien-Frankreich-Spanien-Portugal?

Eine Europa-Reisekrankenversicherung deckt mehrere Länder in einer Reise ab. Die Reisekrankenversicherung für Europa gilt im gesamten EU-Raum, EWR, Schweiz, Großbritannien und westlichen Balkanstaaten. Achte beim Geltungsbereich auf Türkei und Marokko, die sind je nach Tarif Europa oder weltweit zugeordnet. Auch bei Mehrländer-Touren mit Zug oder Mietwagen greift der Schutz.

Welche Krankenhäuser in Europa sind für Touristen relevant?

Über EHIC gehst du in öffentliche Häuser wie Charité Berlin, AP-HP Paris, Policlinico Mailand oder San Raffaele. Privatkliniken sind Quirónsalud Spanien, Hôpital Américain Paris, Humanitas Mailand, Hospital da Luz Lissabon. Direct-Billing läuft in allen großen Privatkliniken über die Reisekrankenversicherung für Europa mit deutschen Versicherern reibungslos.

Was kostet ein Rücktransport innerhalb Europas nach Deutschland?

Ein medizinisch begleiteter Rücktransport innerhalb Europas liegt zwischen 5.000 und 20.000 Euro, je nach Strecke und Befund. Aus Spanien oder Süditalien rund 10.000 Euro, aus Skandinavien 8.000 bis 15.000 Euro, aus den Kanaren oder Madeira teurer. Die EHIC zahlt davon nichts. Die Reisekrankenversicherung für Europa übernimmt den Rücktransport vollständig.

Welche Risiken sind bei Europa-Reisen besonders relevant?

Verkehrsunfälle auf Roadtrips, Skiunfälle im Alpenraum, Wanderunfälle in Cinque Terre oder den Pyrenäen. Magen-Darm-Infekte im Süden bei Hitze, Sonnenstich. Tauchunfälle Malta, Mallorca, Mittelmeer. Surf-Verletzungen Portugal-Algarve und Frankreich-Atlantikküste. Die Reisekrankenversicherung für Europa deckt all das ab, mit Bergung und Rücktransport.

Bin ich in der Schweiz und Großbritannien automatisch über die Europa-Police versichert?

Ja, in den meisten Tarifen. Die Schweiz gilt über das bilaterale Abkommen mit der EU, Großbritannien über das Reciprocal-Healthcare-Agreement nach Brexit. Die Reisekrankenversicherung für Europa schließt beide Länder ein. Achte trotzdem auf hohe Schweizer Klinikkosten und die NHS-Versorgung in UK, die parallel zur Privatklinik-Abrechnung über deine Police läuft.

Visa & Versicherungspflicht

Deutsche Staatsbürger brauchen für Reisen innerhalb der EU, des EWR und der Schweiz kein Visum. Der Personalausweis reicht für EU- und EWR-Länder vollständig aus. Eine Versicherungspflicht besteht für Touristen in Europa generell nicht.

Wer ins Vereinigte Königreich reist, braucht seit 2024 eine eTA (Electronic Travel Authorisation) für 2 GBP, die online beantragt wird.

Häufige Fragen

  • Reicht die EU-Karte für Europa wirklich nicht aus?
    Die EU-Karte ist ein guter Start, aber sie hat klare Lücken. Sie gilt nur im staatlichen Sektor, nicht bei Privatärzten oder Zahnärzten. Eigenanteile bleiben bei dir. Bergrettung und Rücktransport sind komplett ausgeschlossen. Und in der Schweiz gilt die EU-Karte gar nicht. Eine Reisekrankenversicherung schließt genau diese Lücken.
  • Gilt die EU-Karte auch in der Schweiz?
    Nein, die Europäische Krankenversicherungskarte gilt in der Schweiz nicht. Die Schweiz ist zwar Teil des Schengen-Raums, aber nicht Mitglied der EU oder des EWR. Jede Behandlung wird dort vollständig privat abgerechnet, und das Schweizer Gesundheitssystem ist eines der teuersten der Welt. Ohne Reisekrankenversicherung trägst du alle Kosten selbst.
  • Bin ich bei einer Mehrländer-Reise durch Europa mit einer Police abgedeckt?
    Ja, eine Reisekrankenversicherung für Europa gilt für alle Länder, die in der Police als Reisegebiet angegeben sind. Achte darauf, dass explizit Europa inklusive Schweiz und ggf. UK abgedeckt ist, wenn du diese Länder bereist. Manche Policen schließen bestimmte Länder aus oder verlangen Zusatzbausteine.
  • Was kostet ein Hubschraubereinsatz in den Alpen?
    Eine Hubschrauberrettung in den österreichischen, Schweizer oder französischen Alpen kostet zwischen 5.000 und 25.000 Euro, je nach Einsatzdauer, Land und Distanz. Diese Kosten sind von der EU-Karte nicht gedeckt und fallen vollständig auf dich zurück, wenn du keine Reisekrankenversicherung mit Bergrettungsklausel hast.
  • Was tue ich im medizinischen Notfall in Europa?
    Ruf die europäische Notfallnummer 112 an, die in allen EU-Ländern und vielen weiteren europäischen Staaten gilt. Informiere parallel die Notfallhotline deines Reisekrankenversicherers, damit Direktabrechnung und ggf. Rücktransport organisiert werden können. Halt Versicherungspolice und EU-Karte immer griffbereit.

Weitere Versicherungen für Europa

Andere Versicherungs-Hauptarten für deine Reise nach Europa – passend kombinierbar zur Reisekrankenversicherung.

Reiserücktrittsversicherung

für Europa

Auslandskrankenversicherung

für Europa

Auslandskrankenversicherung Studenten

für Europa

Spezial-Tarife für Europa

Themen-spezifische Varianten der Reisekrankenversicherung.

Familien Europa

Für die ganze Familie

Skifahren Europa

Winter- & Skisport

Kreuzfahrt Europa

Kreuzfahrt & Schiffsreisen

Beliebte Reiseziele für Reisekrankenversicherung

Andere Reiseziele, für die deutsche Reisende eine Reisekrankenversicherung suchen.

ÖsterreichSchweizUSAÄgyptenAustralienFrankreichGriechenlandGroßbritannien
Alle Reiseziele für Reisekrankenversicherung →