Für 6 Monate Europa zwischen 180 und 480 Euro, für 18 Monate zwischen 540 und 1.440 Euro mit umfassender Aktivitäts-Klausel.
Im Schadensfall in staatlichen Krankenhäusern (Hôpital Pitié-Salpêtrière Paris, Hospital La Paz Madrid, Policlinico Umberto I Rom, Amsterdam UMC) mit lokaler Krankenversicherungs-Anmeldung größtenteils kostenfrei oder mit geringer Selbstbeteiligung 5-100 Euro je nach Land.
In Privatkliniken (Hôpital Américain Paris, Hospital Quirón Madrid, Klinik Hirslanden Zürich, Klinik Beau-Site Bern): Erstkonsultation 80-300 Euro, Notaufnahme 200-600 Euro, Klinikbett pro Nacht 500-2.500 Euro je nach Land und Klinik, Intensivbett 2.000-7.000 Euro pro Nacht.
Knochenbruch-OP staatlich mit lokaler Versicherung größtenteils kostenfrei (Selbstbeteiligung 100-1.000 Euro je nach Land), privat 5.000-20.000 Euro je nach Land und Komplexität (Stürze beim Spielen mit Au-Pair-Kindern und Skiunfälle bei Wochenend-Trips häufig).
Schädel-Hirn-Trauma mit Intensivbehandlung 30.000-200.000 Euro privat in Europa, mit lokaler Versicherung staatlich größtenteils gedeckt.
Helikopter-Bergrettung in Schweizer/Französischen/Österreichischen Alpen 5.000-15.000 Euro (in der Schweiz mit REGA-Gönnerstatus 40 CHF pro Jahr oft kostenfrei).
Rückführung nach Deutschland Liegendtransport 3.000-10.000 Euro mit Lufthansa, Air France, KLM, Iberia, Alitalia, Swiss via Direktflug zu Frankfurt-München-Düsseldorf, Charter-Ambulanzjet bei kritischen Fällen 8.000-25.000 Euro.
*IM EMPFOHLENEN TARIF · RICHTWERTE, ABHÄNGIG VON KLINIK UND REGION
Ein Zahnarztnotfall als Au-pair in Zürich kann 600 bis 1.200 Euro kosten. Ein Krankenhausaufenthalt in Paris mit Eigenanteilen kostet 500 bis 2.000 Euro. Für Au-pairs mit begrenztem Budget ist eine Reisekrankenversicherung die einzige sinnvolle Absicherung.
Kein Vergleich von 50 Optionen. Wir empfehlen genau einen geprüften Tarif – abgeschlossen wird direkt beim Versicherer.
FÜR REISEN NACH EUROPA · EINZELPERSONEN & FAMILIEN
Europa als Top-Au-Pair-Region für deutsche junge Erwachsene zwischen 18 und 30 Jahren mit großer Auswahl an Ländern, Programmen und Sprachoptionen. Schengen-Raum mit Personenfreizügigkeit ermöglicht für deutsche EU-Bürger Au-Pair ohne Visum in fast allen europäischen Ländern.
Top-Au-Pair-Länder: Frankreich (Stagiaire-Aide-Familial-Programm mit 320 Euro Taschengeld pro Monat, DELF-Sprachkurs-Pflicht, top Standorte Paris, Lyon, Bordeaux), Spanien (sehr beliebt mit Madrid und Barcelona, 70-100 Euro Taschengeld pro Woche, DELE-Sprachkurs Pflicht), Italien (300-400 Euro Taschengeld pro Monat, CILS-Sprachkurs Pflicht, Standorte Mailand, Rom, Florenz), Niederlande (300-450 Euro Taschengeld pro Monat, Niederländisch-Sprachkurs nicht Pflicht da Englisch funktioniert, top Standorte Amsterdam, Den Haag, Utrecht), Belgien (300-450 Euro Taschengeld, Französisch oder Niederländisch-Sprachkurs).
Schweiz (über bilaterale Abkommen Schweiz-EU mit L-Bewilligung, 700-1.000 CHF Taschengeld pro Monat, KVG-Pflicht über Gastfamilie übernommen, top Standorte Zürich, Genf, Bern), Österreich (Familieneinheit mit Deutsch ohne Sprachbarriere, 500-650 Euro Taschengeld, top Standorte Wien, Salzburg, Innsbruck), Irland (Englisch als Sprachgewinn, 100-120 Euro Taschengeld pro Woche), Großbritannien (seit Brexit schwierig ohne explizites Au-Pair-Visum, Skilled Worker Visa oder Youth Mobility Scheme nötig).
Vermittlung über AuPairWorld als größte Plattform mit etwa 70 Prozent aller Au-Pair-Vermittlungen weltweit (kostenlose Registrierung als Au-Pair, Direkt-Kontakt zu Familien). Alternative Au-Pair-Agenturen: Smart Au Pair, Cultural Care Au Pair, Pro Filia in der Schweiz, Smile Au Pair, EuroPair Services.
Sprachkurse: Alliance Française für Französisch, Instituto Cervantes für Spanisch, Società Dante Alighieri für Italienisch, Goethe-Institut für Deutsch in der Schweiz und Österreich. Sprachkurs-Kosten 200 bis 600 Euro pro Semester.
Aufenthaltsdauer Standard 6 bis 18 Monate je nach Land und Programm.
Medizinisches Niveau in europäischen Top-Universitätskliniken westlich auf hohem Level.
Verletzungen bei Kinderbetreuung als häufigste Au-Pair-Risiken: Stürze beim Spielen im Park (in europäischen Großstadt-Parks Pariser Jardin du Luxembourg, Madrider El Retiro, Römer Villa Borghese, Amsterdamer Vondelpark, Wiener Prater), Spielplatz-Unfälle mit Schaukel und Klettergerüst, Fahrradstürze bei Schulweg-Begleitung mit Kindern, Schnitt-Verletzungen beim Kochen, Verbrennungen am Herd.
Verkehrsunfälle in europäischen Großstädten: Paris mit chaotischem Verkehr und Vélib-Fahrradunfällen, Madrid mit Metro-Unfällen, Rom mit Vespa und chaotischem Auto-Verkehr (Italien hat eine der höchsten Verkehrsunfall-Raten in Europa), Amsterdam mit Fahrradverkehr (Achtung an Trambahnen und Autoverkehr, Fahrräder kreuzen ständig), Brüssel mit komplexen Kreuzungen, Wien mit Tram-Verkehr, Zürich-Genf-Bern mit Tram.
Skifahren-Verletzungen sehr häufig bei Wochenend-Trips: in Schweizer Alpen (Davos, St. Moritz, Zermatt, Verbier, Saas-Fee, Engelberg), Französischen Alpen (Chamonix, Val d Isère, Les Trois Vallées, Megève), Österreichischen Alpen (Sölden, Ischgl, Kitzbühel, St. Anton), Italienischen Dolomiten (Cortina d Ampezzo, Selva di Val Gardena) mit Knie-Bänderrissen als häufigster Skiverletzung, Knöchelbrüchen, Schlüsselbein-Brüchen, Schulter-Luxationen, Schädel-Hirn-Trauma bei Stürzen ohne Helm.
Wander-Stürze bei Wochenend-Trips: in Schweizer Bergen (Berner Oberland, Wallis), Französischen Alpen (Mont-Blanc-Region), Österreichischen Alpen (Tirol, Salzburger Land), Italienischen Dolomiten, Pyrenäen mit Knöchelbrüchen und Schädel-Hirn-Trauma bei Stürzen in Schluchten.
Surfen an Atlantikküste in Biarritz Frankreich, Hossegor, Ericeira Portugal mit Brett-Verletzungen, Rip-Currents-Risiko.
Erkältungswellen im Winter Oktober-März bei Kindergarten-Begleitung (Maternelle in Frankreich, Guardería in Spanien, Asilo in Italien, Kleuterschool in den Niederlanden, Kindergarten in Österreich) mit häufigem Kontakt zu kranken Kindern, Grippe-Saison November-März, Magen-Darm-Wellen Norovirus und Rotavirus saisonal.
Stress-bedingte Krankheiten: Burn-out bei langen Betreuungstagen, depressive Episoden bei Heimweh besonders im November-Dezember mit kurzen Tageslicht-Stunden, im Mittelland Schweiz und Wien mit Inversionswetterlage und Nebel teilweise wochenlang ohne Sonne. Sprachbarriere-Stress in den ersten 2-3 Monaten häufig dokumentiert mit Anpassungsstörungen und Schlaf-Problemen.
Au-Pair-Konflikte mit Gastfamilie: Erschöpfung bei zu vielen Stunden über vereinbarte 25-30 Stunden pro Woche hinaus, Konflikte mit Kindern, kulturelle Missverständnisse als psychische Belastung dokumentiert mit Au-Pair-Wechsel-Quote etwa 15-20 Prozent.
Sicherheits-Themen: Taschendiebstahl in Touristen-Hotspots (Paris-Métro, Barcelona-Las-Ramblas, Rom-Termini-Bahnhof, Amsterdam-Zentrum), in Nord- und Mitteleuropa allgemein sehr sicher.
Klassischer Au-Pair-Verlauf in Europa (6 bis 18 Monate je nach Land): Ankunft mit Flug oder Bahn, Anmeldung bei lokalen Behörden (in den meisten EU-Ländern formlos für deutsche EU-Bürger oder mit Wohnsitz-Anmeldung), Krankenversicherungs-Anmeldung (CPAM in Frankreich, INSS in Spanien, ASL in Italien, KVG in der Schweiz über Gastfamilie), Einschreibung am Sprachkurs (Alliance Française, Instituto Cervantes, Società Dante Alighieri, Goethe-Institut, Migros Klubschule in der Schweiz), Aufnahme der Kinderbetreuungs-Tätigkeit maximal 25-30 Stunden pro Woche je nach Land.
Au-Pair-Aktivitäten im Alltag: Schulweg-Begleitung morgens und nachmittags, Spielplatz-Besuche, Hausaufgaben-Hilfe, Mahlzeiten zubereiten, gelegentlich Babysitten am Abend für Gastfamilie. Wochenend-Trips innerhalb Europa sehr beliebt mit Schengen-Raum-Personenfreizügigkeit ohne Visum.
Risiken im Au-Pair-Alltag: Verletzungen bei Kinderbetreuung wie Stürze beim Spielen im Park, Fahrradunfälle bei Schulweg-Begleitung, Schnitt-Verletzungen beim Kochen für Kinder, Verbrennungen am Herd.
Verkehrsunfälle in europäischen Großstädten: Paris mit chaotischem Verkehr und Vélib-Fahrradunfällen, Madrid mit Metro-Unfällen, Rom mit Vespa und Auto-Verkehr, Amsterdam mit Fahrradverkehr (Achtung an Trambahnen und Autoverkehr), Brüssel mit komplexen Kreuzungen.
ÖPNV-Unfälle: Métro-Unfälle in Paris, Madrid, Rom, U-Bahn-Unfälle in Wien, Tram-Unfälle in Zürich, Genf, Wien, Mailand-Stürze an Bahnsteigen besonders in der Rush-Hour.
Erkältungswellen im Winter Oktober-März bei Kindergarten-Begleitung mit häufigem Kontakt zu kranken Kindern, Grippe-Saison November-März, Magen-Darm-Wellen Norovirus und Rotavirus saisonal.
Outdoor-Risiken bei Wochenend-Trips: Skifahren in Schweizer Alpen (Davos, Zermatt), Französischen Alpen (Chamonix, Val d Isère), Österreichischen Alpen (Sölden, Ischgl), Italienischen Dolomiten mit Knie-Bänderrissen und Knöchelbrüchen typisch. Wandern in Pyrenäen, Alpen, Dolomiten mit Stürzen in Schluchten. Surfen an Atlantikküste in Biarritz Frankreich, Hossegor, Ericeira Portugal.
Stress-bedingte Krankheiten: Burn-out bei langen Betreuungstagen mit zwei oder drei Kindern, depressive Episoden bei Heimweh besonders im November-Dezember mit kurzen Tageslicht-Stunden in nordeuropäischen Au-Pair-Standorten. Sprachbarriere-Stress in den ersten 2-3 Monaten häufig dokumentiert.
Au-Pair-Konflikte mit Gastfamilie: Erschöpfung bei zu vielen Stunden, Konflikte mit Kindern, kulturelle Missverständnisse als psychische Belastung dokumentiert.
Europa hat das weltweit dichteste Netz an universellen Gesundheitssystemen auf hohem westlichem Niveau, finanziert durch Steuern und Sozialversicherungs-Beiträge. EU-Karte Europäische Krankenversicherungskarte als wichtigstes Instrument für deutsche Au-Pairs in EU-Ländern, EWR-Mitgliedern Norwegen, Island, Liechtenstein und Schweiz (eingeschränkt).
Lokale Krankenversicherungs-Anmeldung als Au-Pair Pflicht ab 3-6 Monaten Aufenthalt: in Frankreich CPAM Caisse Primaire d Assurance Maladie für Carte Vitale (Sécu erstattet 70 Prozent, Mutuelle-Zusatzversicherung für 30 Prozent), in Spanien INSS Instituto Nacional de la Seguridad Social für Tarjeta Sanitaria Individual (mit nahezu 100 Prozent Erstattung im staatlichen System), in Italien ASL Azienda Sanitaria Locale für Tessera Sanitaria (mit Servizio Sanitario Nazionale SSN), in den Niederlanden Zorgverzekeringswet-Pflicht (Krankenversicherungs-Pflicht für alle Einwohner mit Eigen Risico Selbstbeteiligung 385 Euro pro Jahr), in Belgien Mutualité-Anmeldung, in der Schweiz KVG-Pflicht über Gastfamilie übernommen, in Österreich ÖGK Österreichische Gesundheitskasse oder GKV.
Top-Universitätskliniken: Hôpital Pitié-Salpêtrière Paris, Hospital Universitario La Paz Madrid, Hospital Clínico San Carlos Madrid, Policlinico Umberto I Rom, Ospedale San Raffaele Mailand, Amsterdam UMC mit AMC und VUmc, UZ Brussel, Allgemeines Krankenhaus AKH Wien als größtes Krankenhaus Österreichs und Universitätsklinikum mit über 1.700 Betten, Universitätsspital Zürich USZ, Hôpitaux Universitaires de Genève HUG.
Renommierte Kinderkliniken (sehr relevant wenn Au-Pair-Kinder betroffen sind): Hôpital Necker-Enfants malades Paris als weltbekannte Kinderklinik, Ospedale Pediatrico Bambino Gesù Rom als renommierteste italienische Kinderklinik, Kinderspital Zürich Eleonorenstiftung als renommierteste Kinderklinik der Schweiz, Great Ormond Street Hospital London als weltbekannte britische Kinderklinik, Universitäts-Kinderspital beider Basel UKBB.
Privatklinik-Optionen in jedem Land: Hôpital Américain de Paris in Neuilly mit englischsprachigem Personal, Hospital Quirón in Spanien, Klinik Hirslanden in der Schweiz, Privatklinik Döbling in Wien.
Apotheken flächendeckend in allen europäischen Ländern, Antibiotika in der Regel rezeptpflichtig.
Notruf 112 EU-weit zentralisiert seit 2008 als einheitliche Notruf-Nummer in allen EU-Ländern, Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein. Lokale Krankenwagen-Nummern: 15 SAMU Frankreich, 061 Spanien, 118 Italien, 144 Schweiz und Österreich, 113 Niederlande, 100 Belgien.
Englisch-Niveau in europäischen Top-Universitätskliniken Standard solide bei jüngerem Personal, in den Niederlanden und Skandinavien exzellent flächendeckend, in Süd- und Osteuropa begrenzt mit lokalen Sprachkenntnissen empfehlenswert.
In den europäischen Hauptstädten findest du sehr gute medizinische Versorgung. In Paris Hôpital de la Pitié-Salpêtrière als größtes Universitätsklinikum Europas mit über 1.600 Betten, Hôpital Necker-Enfants malades als weltbekannte Kinderklinik. In Madrid Hospital Universitario La Paz, Hospital Clínico San Carlos, Hospital Universitario 12 de Octubre als große öffentliche Krankenhäuser. In Rom Policlinico Umberto I, Ospedale Pediatrico Bambino Gesù als renommierteste italienische Kinderklinik. In Amsterdam Amsterdam UMC mit Standorten AMC und VUmc als Universitätsklinikum. In Brüssel UZ Brussel und Hôpital Erasme als Universitätskliniken.
In Wien Allgemeines Krankenhaus AKH als größtes Krankenhaus Österreichs und Universitätsklinikum mit über 1.700 Betten. In Zürich Universitätsspital Zürich USZ und Kinderspital Zürich Eleonorenstiftung. In Genf Hôpitaux Universitaires de Genève HUG als sehr internationales Universitätsklinikum.
In Lissabon Hospital de Santa Maria CHULN als Universitätsklinikum. In Stockholm Karolinska Universitetssjukhuset als renommiertes Universitätsklinikum mit Nobel-Preis-Tradition. In Kopenhagen Rigshospitalet als wichtigstes Krankenhaus Dänemarks. In Dublin St James s Hospital und Mater Misericordiae University Hospital. In London St Thomas Hospital, Royal London Hospital, Great Ormond Street Hospital für Kinder.
Als Au-Pair in EU-Ländern hast du mit EU-Karte oder lokaler Versicherungs-Anmeldung Zugang zum staatlichen Gesundheitssystem. In Frankreich CPAM-Anmeldung für Carte Vitale, in Spanien INSS-Anmeldung für Tarjeta Sanitaria, in Italien ASL-Anmeldung für Tessera Sanitaria, in der Schweiz KVG-Pflicht-Anmeldung über Gastfamilie.
Apotheken flächendeckend in allen europäischen Ländern, Antibiotika in der Regel rezeptpflichtig (Ausnahme Spanien und Griechenland mit teilweise rezeptfreiem Verkauf einiger Antibiotika).
Notruf 112 EU-weit zentralisiert seit 2008 als einheitliche Notruf-Nummer in allen EU-Ländern, Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein. Lokale Krankenwagen-Nummern: 15 SAMU Frankreich, 061 Spanien, 118 Italien, 144 Schweiz, 144 Österreich. Englisch-Niveau in europäischen Top-Universitätskliniken Standard solide.
Ja, für Au-pairs in Europa ist eine eigene Reisekrankenversicherung in fast jedem Szenario notwendig. Die gesetzliche Krankenversicherung gilt über die EU-Karte in EU-Ländern für kurzfristige Aufenthalte, aber bei einem Au-pair-Aufenthalt von sechs bis zwölf Monaten entsteht die Frage, ob die Heimatkrankenkasse noch vollständig leistet. In der Schweiz gilt die EU-Karte gar nicht.
Viele Gastfamilien und Au-pair-Vermittler verlangen ohnehin den Nachweis einer eigenen Krankenversicherung. Eine Reisekrankenversicherung für Au-pairs Europa mit Laufzeit bis zu zwölf Monaten ist die unkomplizierte und günstige Lösung.
EU-Karte reicht für staatliche Akut-Behandlung in EU-Ländern und EWR-Mitgliedern Norwegen, Island, Liechtenstein. In Schweiz EU-Karte eingeschränkt, KVG-Pflicht. Bei Au-Pair-Aufenthalt über 6 Monate gilt das Au-Pair-Land als gewöhnlicher Aufenthalt, EU-Karten-Status reicht nicht mehr.
Lokale Krankenversicherungs-Anmeldung Pflicht: in Frankreich CPAM Caisse Primaire d Assurance Maladie für Carte Vitale, in Spanien INSS Instituto Nacional de la Seguridad Social für Tarjeta Sanitaria Individual, in Italien ASL Azienda Sanitaria Locale für Tessera Sanitaria, in den Niederlanden Zorgverzekeringswet-Pflicht (Krankenversicherungs-Pflicht für alle Einwohner), in Belgien Mutualité-Anmeldung, in der Schweiz KVG über Gastfamilie.
Auslandskrankenversicherung deutscher Anbieter mit Au-Pair-Tarif für 6 bis 18 Monate ergänzt lokale Systeme sinnvoll: Privatklinik-Komfort, Sprach-Service mit Dolmetscher (in Spanien, Italien, Frankreich besonders relevant), Rückführung nach Deutschland bei längerer Behandlung, Mutuelle-Ersatz für Eigenanteile (in Frankreich, Belgien zahlt Sécu nur 70 Prozent), Zahnersatz, weltweite Reisen während Au-Pair.
Mindest-Deckungssumme 1 Million Euro Heilbehandlung empfohlen.
Aktivitäts-Klausel umfassend: Skifahren in Schweizer/Französischen/Österreichischen/Italienischen Alpen, Wandern in Pyrenäen und Alpen, Surfen an Atlantikküste, Klettern, Mountain-Biking.
Berufliche-Tätigkeit-Klausel wichtig: Au-Pair-Tätigkeit als Stagiaire Aide-Familial in Frankreich, Niñera in Spanien, Tagesmutter im Au-Pair-Status in Italien ist berufliche Tätigkeit und muss explizit im Tarif eingeschlossen sein.
Heimreise-Klausel: viele Au-Pair-Tarife decken Heimreisen nach Deutschland 1-2 Mal pro Jahr automatisch ab.
Als Au-pair in Europa bist du nicht automatisch krankenversichert. Die EU-Karte hilft in EU-Ländern begrenzt, aber nicht für längere Auslandsaufenthalte, nicht in der Schweiz und nicht für Zahnarzt oder Privatärzte. Eine Reisekrankenversicherung für Au-pairs Europa ist erschwinglich, deckt die gesamte Au-pair-Zeit ab und wird von den meisten Gastfamilien und Vermittlern gefordert.
Deutsche Au-pairs brauchen für EU- und EWR-Länder sowie die Schweiz kein Visum. In Nicht-EU-Ländern wie UK oder Norwegen außerhalb des EWR gelten eigene Aufenthaltsregeln. Frankreich und Spanien verlangen beim Au-pair-Vertrag oder bei der Anmeldung oft den Nachweis einer eigenen Krankenversicherung.
Anderes Land prüfen im Visa-CheckNein, die deutsche gesetzliche Krankenkasse reicht für ein Au-Pair-Jahr in Europa nicht aus. Mit der EU-Karte (Europäische Krankenversicherungskarte) hast du in EU-Ländern Anspruch auf medizinisch notwendige Akut-Behandlung im staatlichen System. Aber: Au-Pair-Aufenthalt von 6 bis 18 Monaten zählt als gewöhnlicher Aufenthalt, der EU-Karten-Status reicht nicht mehr. Privatklinik-Komfort, Sprach-Service, Rückführung nach Deutschland deckt EU-Karte nicht. In Nicht-EU-Ländern wie Schweiz und Großbritannien gilt EU-Karte eingeschränkt. Auslandskrankenversicherung mit Au-Pair-Tarif für 6 bis 18 Monate ist Standard.
Top-Au-Pair-Länder in Europa für deutsche Au-Pairs: Frankreich (Stagiaire-Aide-Familial-Programm mit 320 Euro Taschengeld pro Monat und DELF-Sprachkurs-Pflicht), Spanien (sehr beliebt mit Madrid und Barcelona als Top-Standorte, 70-100 Euro Taschengeld pro Woche, Spanisch-Sprachkurs Pflicht), Italien (300-400 Euro Taschengeld pro Monat, Italienisch-Sprachkurs Pflicht), Niederlande (300-450 Euro Taschengeld pro Monat, Niederländisch-Sprachkurs nicht Pflicht da Englisch funktioniert), Belgien (Französisch oder Niederländisch-Sprachkurs), Schweiz (über bilaterale Abkommen mit 700-1.000 CHF Taschengeld), Österreich (Familieneinheit mit Deutsch ohne Sprachbarriere, 500-650 Euro Taschengeld), Irland und Großbritannien (Englisch).
Als deutscher Staatsbürger und EU-Bürger brauchst du kein Visum für Au-Pair in EU-Ländern und Norwegen, Island, Liechtenstein (EWR-Mitglieder mit Personenfreizügigkeit). Für Schweiz brauchst du L-Bewilligung über bilaterale Abkommen Schweiz-EU mit Personenfreizügigkeit. Für Großbritannien seit Brexit Skilled Worker Visa oder Youth Mobility Scheme nötig (Au-Pair-Visum gibt es seit Brexit nicht mehr explizit, daher Au-Pair-Aufenthalt schwer organisierbar).
Für ein typisches 12-Monate-Au-Pair-Jahr also zwischen 360 und 960 Euro Gesamtkosten. Mindest-Deckungssumme 1 Million Euro Heilbehandlung empfohlen. Direktrechnungsstellung mit mehreren spezialisierten Anbietern an viele europäische Privatkliniken Standard.
Die größte Vermittlungsplattform ist AuPairWorld mit etwa 70 Prozent aller Au-Pair-Vermittlungen weltweit. Kostenlose Registrierung als Au-Pair, Profile-Erstellung mit Foto, Erfahrungsbeschreibung, Sprach-Niveau, Verfügbarkeitszeitraum. Direkter Kontakt zu Familien ohne Vermittlungs-Gebühr für Au-Pair (Familien zahlen Premium-Mitgliedschaft etwa 60 Euro). Alternative: Au-Pair-Agenturen wie Smart Au Pair, Cultural Care Au Pair, Pro Filia in der Schweiz, Smile Au Pair, EuroPair Services. Vermittlungs-Gebühr 0-700 Euro je nach Land und Agentur.
Klassische Risiken: Verletzungen bei Kinderbetreuung wie Stürze beim Spielen im Park, Fahrradunfälle bei Schulweg-Begleitung, Schnitt-Verletzungen beim Kochen für Kinder. Verkehrsunfälle in europäischen Großstädten Paris, Madrid, Rom, Amsterdam, Brüssel mit chaotischem Verkehr. Erkältungswellen im Winter bei Kindergarten-Begleitung mit häufigem Kontakt zu kranken Kindern. Sprachbarriere-Stress in den ersten 2-3 Monaten häufig dokumentiert. Outdoor-Risiken bei Wochenend-Trips: Skifahren in Schweizer/Französischen/Österreichischen Alpen, Wandern in Pyrenäen oder Alpen, Surfen an Atlantikküste. Stress-bedingte Krankheiten: Burn-out bei langen Betreuungstagen, depressive Episoden bei Heimweh.
Au-Pair-Aufenthalt in Europa als perfekte Basis für Reisen: Schengen-Raum mit Personenfreizügigkeit ermöglicht günstige und einfache Wochenend-Trips ohne Visum. Top-Reisen während Au-Pair: Paris von Brüssel oder Amsterdam mit Eurostar oder Thalys 1-3 Stunden, Berlin-Wochenende von Niederlanden, Italien-Trip von Frankreich oder Schweiz, Spanien-Reise von Frankreich, Skandinavien-Trip ab Niederlanden oder Deutschland. Auslandskrankenversicherung deckt Reisen innerhalb Europas automatisch ab solange Hauptaufenthaltsort das Au-Pair-Land bleibt. Aktivitäts-Klausel solltest du checken: Skifahren, Wandern, Surfen.
Eine Auslands-Haftpflichtversicherung ist sehr empfehlenswert für Au-Pairs in Europa. Im Au-Pair-Alltag passiert viel: Ein Kind verletzt sich beim Spielen unter deiner Aufsicht, du beschädigst etwas im Haushalt der Gastfamilie, Fahrradunfälle bei der Schulweg-Begleitung. Viele deutsche Privathaftpflichtversicherungen decken weltweite Auslandsaufenthalte bis 12 Monate automatisch mit, prüfe deinen Vertrag. Bei längerem Au-Pair-Aufenthalt über 12 Monate brauchst du oft Verlängerung oder eigene Police. Au-Pair-Haftpflicht für 12 Monate kostet 30 bis 80 Euro separat erhältlich. In Schweiz oft Familien-Haftpflicht über Gastfamilie inkludiert.
In den meisten europäischen Au-Pair-Programmen ist ein Sprachkurs Pflicht oder sehr empfohlen: Frankreich verlangt Französisch-Kurs mit Ziel DELF B1 (Diplôme d Études en Langue Française), Spanien verlangt Spanisch-Kurs mit Ziel DELE-Niveau A2-B1, Italien verlangt Italienisch-Kurs (CILS oder CELI), Schweiz verlangt Deutsch oder Französisch-Kurs je nach Region, Österreich kein expliziter Pflichtkurs aber empfohlen. Niederlande und Belgien meist ohne Pflichtkurs (Englisch reicht oft). Sprachkurs-Kosten 200 bis 600 Euro pro Semester (oft von Gastfamilie subventioniert). Anbieter: Alliance Française, Instituto Cervantes, Società Dante Alighieri, Goethe-Institut.
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