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Geringes Risiko

Reisekrankenversicherung für Großbritannien

Großbritannien ist nach dem Brexit kein EU-Land mehr – der EHIC gilt nicht länger. Privatkliniken in London kosten über 1.000 £ pro Tag. Eine Reisekrankenversicherung Großbritannien 2026 ist für Deutschlandreisende inzwischen Pflicht.

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Zuletzt aktualisiert: 6. Mai 2026

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Das wichtigste in 30 Sekunden

  • Post-Brexit: EHIC gilt nicht mehr – du bist als ausländischer Patient auf eigene Kosten angewiesen
  • NHS bietet Notfallversorgung – aber Wartezeiten und Privatarzt-Kosten können brutal sein
  • Ambulanzflug nach Deutschland: 8.000–15.000 € – Rücktransport bei schweren Erkrankungen

Typische Behandlungskosten in Großbritannien

Arzt (Privatpraxis)200–500 £
Krankenhaus / Tag (Privatklinik)1.000–3.000 £
Notaufnahme (Privatklinik)600–1.500 £
Zahnbehandlung150–400 £
Ambulanzflug nach Deutschland8.000–15.000 €

Das britische Gesundheitssystem (NHS) behandelt Notfälle kostenlos – auch für Ausländer. Aber die NHS-Notaufnahmen (A&E) haben teils mehrstündige Wartezeiten, und viele Grundversorgungsleistungen (GP-Praxen) sind für ausländische Patienten ohne Registrierung schwer zugänglich. Privatärzte kosten 200 bis 500 £ pro Konsultation. Stationär in einer Privatklinik: 1.000 bis 3.000 £ pro Tag.

Privat-Notaufnahme: 600 bis 1.500 £. Zahnbehandlung privat: 150 bis 400 £. Ein Ambulanzflug von London nach Deutschland kostet 8.000 bis 15.000 Euro.

Diagnostik und typische Eingriffe im Detail

Diagnostik in britischen Privatkliniken kostet: Röntgen 100 bis 250 Pfund, Ultraschall 200 bis 400 Pfund, CT-Scan 600 bis 1.200 Pfund, MRT 800 bis 1.500 Pfund.

Eine ambulante Wundnaht in einer Walk-in Clinic oder Privatklinik liegt bei 200 bis 500 Pfund. Eine Tetanus-Auffrischung kostet 40 bis 80 Pfund.

Eine Notaufnahme-Aufnahme in einer privaten Londoner Klinik (HCA Wellington, Cromwell, London Clinic) startet bei 800 bis 1.500 Pfund pro Konsultation, exklusive Diagnostik.

Eine Nacht stationär in der Wellington oder London Clinic kostet 1.500 bis 4.000 Pfund (Grundtarif Zimmer plus Pflege), Intensivstation 3.500 bis 6.500 Pfund.

Bei Magen-Darm-Infektionen mit ambulanter Infusion und Laborkontrolle in einer Privatklinik solltest du mit 400 bis 900 Pfund rechnen.

Eine Blinddarm-OP mit drei Nächten stationär in einer Londoner Privatklinik kostet 12.000 bis 22.000 Pfund. In einer Spire- oder Nuffield-Klinik ausserhalb Londons 8.000 bis 15.000 Pfund.

Eine Sturz-Versorgung mit OP, dreitägiger stationärer Aufnahme und Physiotherapie summiert sich auf 10.000 bis 25.000 Pfund.

Eine Bergrettung per Coastguard-Helikopter ist offiziell kostenfrei (steürfinanziert), die anschliessende Klinikbehandlung jedoch nicht.

Diagnostik und typische Eingriffe im Detail

Diagnostik in britischen Privatkliniken kostet: Röntgen 100 bis 250 Pfund, Ultraschall 200 bis 400 Pfund, CT-Scan 600 bis 1.200 Pfund, MRT 800 bis 1.500 Pfund.

Eine ambulante Wundnaht in einer Walk-in Clinic oder Privatklinik liegt bei 200 bis 500 Pfund. Eine Tetanus-Auffrischung kostet 40 bis 80 Pfund.

Eine Notaufnahme-Aufnahme in einer privaten Londoner Klinik (HCA Wellington, Cromwell, London Clinic) startet bei 800 bis 1.500 Pfund pro Konsultation, exklusive Diagnostik.

Eine Nacht stationär in der Wellington oder London Clinic kostet 1.500 bis 4.000 Pfund (Grundtarif Zimmer plus Pflege), Intensivstation 3.500 bis 6.500 Pfund.

Bei Magen-Darm-Infektionen mit ambulanter Infusion und Laborkontrolle in einer Privatklinik solltest du mit 400 bis 900 Pfund rechnen.

Eine Blinddarm-OP mit drei Nächten stationär in einer Londoner Privatklinik kostet 12.000 bis 22.000 Pfund. In einer Spire- oder Nuffield-Klinik ausserhalb Londons 8.000 bis 15.000 Pfund.

Eine Sturz-Versorgung mit OP, dreitägiger stationärer Aufnahme und Physiotherapie summiert sich auf 10.000 bis 25.000 Pfund.

Eine Bergrettung per Coastguard-Helikopter ist offiziell kostenfrei (steuerfinanziert), die anschliessende Klinikbehandlung jedoch nicht.

Der NHS ist für echte Notfälle kostenlos – aber alles andere zahlt sich in britischen Pfund. Ein Privatarzt in London kostet schnell 300–400 £ pro Besuch. Stationär in einer Privatklinik 1.000–3.000 £ pro Tag. Ohne Reisekrankenversicherung trägst du das selbst.

Großbritannien zieht jährlich Millionen deutsche Touristen an: London mit Buckingham Palace, Tower Bridge und Tate Modern. Schottland mit Highlands und Edinburgh. Wales, Cornwall, der Lake District. Kulturreisende, Städtereisende und Outdoor-Enthusiasten – alle finden hier ihr Ziel.

Was sich verändert hat: Seit dem Brexit 2021 ist Großbritannien kein EU-Land mehr, und die EHIC gilt hier nicht. Das bedeutet: Wer medizinische Versorgung braucht, zahlt im privaten Sektor britische Preise – die gehören zu den höchsten in Europa. Eine Reisekrankenversicherung Großbritannien schließt diese Lücke.

Saisonalität und regionale Unterschiede

Grossbritannien ist ganzjährig bereisbar, das Wetter ist aber wechselhaft. London und der Süden haben milde Winter (4 bis 8 Grad) und kühle Sommer (18 bis 24 Grad).

In Schottland und im Lake District ist das Wetter raür. Sommertemperaturen liegen bei 15 bis 19 Grad, Winter bei minus 2 bis plus 5 Grad. Schneefall in den Highlands von November bis April.

Die Hauptwandersaison läuft Mai bis September. In den Highlands und auf Ben Nevis (1.345 Meter, höchster Berg Grossbritanniens) sind Wetterumschwünge ganzjährig möglich, Schnee im Juni nicht ungewöhnlich.

Surfsaison in Cornwall und Wales: Hauptwellengang September bis April, Wassertemperaturen 8 bis 17 Grad. Neoprenanzug ist Pflicht.

Skifahren in Schottland ist möglich (CairnGorm, Glencö, Glenshee, Lecht, Nevis Range), die Saison ist aber kurz und schneeunsicher.

Beim Versicherungsschutz solltest du Grossbritannien in vier Versorgungs-Regionen denken. London hat das dichteste Privatklinikangebot Europas. Manchester, Birmingham, Edinburgh und Glasgow haben grosse Nuffield- und Spire-Kliniken. In den Highlands, auf den Inseln und in ländlichen Gebieten von Wales und Cornwall ist die nächste OP-fähige Klinik teils über eine Stunde entfernt. Auf den Äusseren Hebriden, Orkney und Shetland erfolgen ernste Verlegungen per Coastguard-Helikopter.

Saisonalität und regionale Unterschiede

Grossbritannien ist ganzjährig bereisbar, das Wetter ist aber wechselhaft. London und der Süden haben milde Winter (4 bis 8 Grad) und kühle Sommer (18 bis 24 Grad).

In Schottland und im Lake District ist das Wetter rauer. Sommertemperaturen liegen bei 15 bis 19 Grad, Winter bei minus 2 bis plus 5 Grad. Schneefall in den Highlands von November bis April.

Die Hauptwandersaison läuft Mai bis September. In den Highlands und auf Ben Nevis (1.345 Meter, höchster Berg Grossbritanniens) sind Wetterumschwünge ganzjährig möglich, Schnee im Juni nicht ungewöhnlich.

Surfsaison in Cornwall und Wales: Hauptwellengang September bis April, Wassertemperaturen 8 bis 17 Grad. Neoprenanzug ist Pflicht.

Skifahren in Schottland ist möglich (CairnGorm, Glencoe, Glenshee, Lecht, Nevis Range), die Saison ist aber kurz und schneeunsicher.

Beim Versicherungsschutz solltest du Grossbritannien in vier Versorgungs-Regionen denken. London hat das dichteste Privatklinikangebot Europas. Manchester, Birmingham, Edinburgh und Glasgow haben grosse Nuffield- und Spire-Kliniken. In den Highlands, auf den Inseln und in ländlichen Gebieten von Wales und Cornwall ist die nächste OP-fähige Klinik teils über eine Stunde entfernt. Auf den Äußeren Hebriden, Orkney und Shetland erfolgen ernste Verlegungen per Coastguard-Helikopter.

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Gesundheitsrisiken in Großbritannien

Großbritannien hat keine tropischen Gesundheitsrisiken, aber reale Alltagsrisiken: Verkehrsunfälle (Linksverkehr ist für Deutsche gewöhnungsbedürftig), Sportunfälle beim Wandern in Schottland oder Wales, und klassische Erkältungskrankheiten. In Schottland gibt es echte Bergrettungs-Szenarien – die Scottish Mountain Rescue Teams rücken jährlich Hunderte Male aus, bei Sturz und Unterkühlung.

Tick-borne encephalitis (FSME) kommt in südengland und Schottland in geringem Maß vor. Die Hauptgefahr für Reisende ist nicht ein bestimmtes Krankheitsbild, sondern die unerwarteten Behandlungskosten.

Verkehr, Wetter und NHS-Wartezeiten

Linksverkehr ist die häufigste Ursache für Touristenunfälle. Beim Strassenüberqüren in London, Edinburgh oder Dublin schaün Deutsche reflexartig in die falsche Richtung. Dokumentierte Schwerverletzte pro Jahr.

Wetter in den Highlands schlägt schnell um. Eine Wanderung bei 18 Grad und Sonne kann in zwei Stunden in Nebel, Regen und 4 Grad enden. Unterkühlung und Orientierungsverlust sind die häufigsten Notfallgründe.

Auf Ben Nevis fordert der Wechsel von Sommerpfad zu vereistem Geröllfeld jährlich Schwerverletzte. Auf Helvellyn (Striding Edge) sind Stürze in den Abgrund dokumentiert.

Surfen an der Atlantikküste Cornwalls hat starke Strömungen (rip currents). Lifeguards sind nur an Hauptstränden zwischen Mai und September im Dienst.

Klippenstürze entlang der Jurassic Coast (Devon/Dorset), Old Harry Rocks und an der Causeway Coast in Nordirland sind dokumentiert. Klippenränder sind erodiert, ungesicherte Pfade riskant.

NHS-Wartezeiten in der Notaufnahme erreichen in Spitzenzeiten acht bis zwölf Stunden. Bei nicht lebensbedrohlichen Fällen ist ein Walk-in Centre oder Urgent Treatment Centre oft schneller.

NHS deckt Touristen mit GHIC nur für akute Notfälle. Geplante Behandlungen, Folgetermine und Reha sind nicht abgedeckt.

Hundebisse durch ungeleinte Hunde in Stadtparks sind selten, kommen aber vor. Tetanus-Schutz und Wundversorgung in einem Walk-in Centre sind Standardprozedere.

Verkehr, Wetter und NHS-Wartezeiten

Linksverkehr ist die häufigste Ursache für Touristenunfälle. Beim Strassenüberqueren in London, Edinburgh oder Dublin schauen Deutsche reflexartig in die falsche Richtung. Dokumentierte Schwerverletzte pro Jahr.

Wetter in den Highlands schlägt schnell um. Eine Wanderung bei 18 Grad und Sonne kann in zwei Stunden in Nebel, Regen und 4 Grad enden. Unterkühlung und Orientierungsverlust sind die häufigsten Notfallgründe.

Auf Ben Nevis fordert der Wechsel von Sommerpfad zu vereistem Geröllfeld jährlich Schwerverletzte. Auf Helvellyn (Striding Edge) sind Stürze in den Abgrund dokumentiert.

Surfen an der Atlantikküste Cornwalls hat starke Strömungen (rip currents). Lifeguards sind nur an Hauptstränden zwischen Mai und September im Dienst.

Klippenstürze entlang der Jurassic Coast (Devon/Dorset), Old Harry Rocks und an der Causeway Coast in Nordirland sind dokumentiert. Klippenränder sind erodiert, ungesicherte Pfade riskant.

NHS-Wartezeiten in der Notaufnahme erreichen in Spitzenzeiten acht bis zwölf Stunden. Bei nicht lebensbedrohlichen Fällen ist ein Walk-in Centre oder Urgent Treatment Centre oft schneller.

NHS deckt Touristen mit GHIC nur für akute Notfälle. Geplante Behandlungen, Folgetermine und Reha sind nicht abgedeckt.

Hundebisse durch ungeleinte Hunde in Stadtparks sind selten, kommen aber vor. Tetanus-Schutz und Wundversorgung in einem Walk-in Centre sind Standardprozedere.

Typische Routen & Risiken in Großbritannien

Risikoprofil pro Region und Aktivität

Grossbritannien ist medizinisch gut versorgt, die typischen Reiseziele unterscheiden sich aber stark im Notfallprofil.

In London dominieren Verkehrsunfälle (Linksverkehr, falsche Blickrichtung beim Strassenüberqüren), Stürze auf nasser U-Bahn-Treppe und Atemwegsbeschwerden bei Vorerkrankten durch Smog. The London Clinic, Wellington und Cromwell Hospital sind in 30 Minuten erreichbar.

In den schottischen Highlands sind Wanderunfälle, Unterkühlung und Stürze auf nassem Gelände Standardbefunde. Wetterumschwünge sind plotzlich, das Mountain Rescü Team ist ehrenamtlich organisiert. Die nächsten OP-fähigen Kliniken sind Raigmore Hospital Inverness und Belford Hospital Fort William.

Auf Skye, Mull und den Äusseren Hebriden ist die Versorgung dünn. Bei ernsten Fällen erfolgt die Verlegung per Hubschrauber der Coastguard nach Glasgow oder Inverness.

In Cornwall und Devon sind Surfunfälle in Newquay, Fistral Beach und Croyde dokumentiert. Schulterluxationen, Rippenprällungen und Trommelfellrisse sind typisch. Royal Cornwall Hospital Truro ist die nächste Notaufnahme.

Im Lake District sind Stürze beim Fellwalking, Unterkühlung und Krampfanfälle auf Helvellyn-Striding-Edge dokumentiert. Cumberland Infirmary Carlisle und Royal Lancaster Infirmary versorgen die Region.

In Snowdonia (Wales) sind Bergwanderunfälle und Klettersturzverletzungen Standard. Ysbyty Gwynedd Bangor ist die nächste Klinik mit OP.

In Edinburgh und Glasgow sind Alkoholunfälle am Wochenende, Stürze auf Kopfsteinpflaster und Magen-Darm-Beschwerden die häufigsten Notaufnahmegründe.

In Nordirland (Belfast, Causeway Coast) sind Wanderunfälle und Klippenstürze entlang der Küstenwege relevant. Royal Victoria Hospital Belfast ist Standardklinik.

Das Gesundheitssystem

Der NHS (National Health Service) ist eines der größten Gesundheitssysteme der Welt und bietet Notfallversorgung für alle. Für akute Notfälle: die A&E-Departments der NHS Hospitals sind kostenlos zugänglich. Das Problem für Touristen: NHS GP-Praxen nehmen in der Regel keine nicht registrierten Patienten an.

Privatkliniken wie die Bupa Cromwell Hospital in London oder Nuffield Health bieten exzellente Versorgung – zu entsprechenden Preisen. In Schottland und Wales ist die NHS-Versorgung flächendeckend ähnlich strukturiert. Mit Reisekrankenversicherung wird du direkt zum richtigen Anbieter geleitet.

NHS und private Klinikgruppen

Grossbritannien hat ein zweigleisiges System. Der NHS (National Health Service) deckt alle akuten Notfälle, ist aber durch Wartezeiten, Personalmangel und Streiks belastet.

Mit der GHIC (Global Health Insurance Card) erhalten EU-Bürger seit Brexit weiterhin NHS-Notversorgung zu denselben Konditionen wie Briten. GHIC deckt aber keine Privatkliniken und keinen Rücktransport.

Private Kliniken sind in London konzentriert. Die HCA Healthcare-Gruppe betreibt die Wellington Hospital, Princess Grace, London Bridge Hospital und Harley Street Clinic. The London Clinic und Cromwell Hospital sind unabhängige Spitzenadressen.

BMI Healthcare (jetzt grossteils Circle Health Group) und Spire Healthcare sind die landesweiten Privatklinikketten mit Standorten in Manchester, Birmingham, Leeds, Edinburgh, Glasgow, Cardiff, Bristol und Nottingham.

Nuffield Health betreibt 31 Krankenhäuser mit Schwerpunkt orthopädische Chirurgie, Sportmedizin und onkologische Versorgung.

Bupa ist primär ein privater Krankenversicherer, betreibt aber auch das Cromwell Hospital in Kensington.

Walk-in Centres und Urgent Treatment Centres bieten Erstversorgung ohne Termin für kleine Verletzungen, Infektionen und Wundnahten. Sie sind über nhs.uk auffindbar.

Die Direktrechnungsstellung an deutsche Tarife funktioniert bei den HCA-Kliniken, Spire, Nuffield und Cromwell routinemässig über die Notrufzentrale.

NHS und private Klinikgruppen

Grossbritannien hat ein zweigleisiges System. Der NHS (National Health Service) deckt alle akuten Notfälle, ist aber durch Wartezeiten, Personalmangel und Streiks belastet.

Mit der GHIC (Global Health Insurance Card) erhalten EU-Bürger seit Brexit weiterhin NHS-Notversorgung zu denselben Konditionen wie Briten. GHIC deckt aber keine Privatkliniken und keinen Rücktransport.

Private Kliniken sind in London konzentriert. Die HCA Healthcare-Gruppe betreibt die Wellington Hospital, Princess Grace, London Bridge Hospital und Harley Street Clinic. The London Clinic und Cromwell Hospital sind unabhängige Spitzenadressen.

BMI Healthcare (jetzt grossteils Circle Health Group) und Spire Healthcare sind die landesweiten Privatklinikketten mit Standorten in Manchester, Birmingham, Leeds, Edinburgh, Glasgow, Cardiff, Bristol und Nottingham.

Nuffield Health betreibt 31 Krankenhäuser mit Schwerpunkt orthopädische Chirurgie, Sportmedizin und onkologische Versorgung.

Bupa ist primär ein privater Krankenversicherer, betreibt aber auch das Cromwell Hospital in Kensington.

Walk-in Centres und Urgent Treatment Centres bieten Erstversorgung ohne Termin für kleine Verletzungen, Infektionen und Wundnahten. Sie sind über nhs.uk auffindbar.

Die Direktrechnungsstellung an deutsche Tarife funktioniert bei den HCA-Kliniken, Spire, Nuffield und Cromwell routinemässig über die Notrufzentrale.

Im Notfall vor Ort

Notruf-Reihenfolge in Grossbritannien

Im Notfall wählst du in Grossbritannien 999 oder 112. Beide Nummern führen zur gleichen Leitstelle und decken Krankenwagen, Polizei und Feürwehr ab. Operatoren sprechen Englisch.

Im Krankheitsfall ohne unmittelbare Lebensgefahr wählst du 111 (NHS non-emergency). Die Hotline triagiert telefonisch und vermittelt Termine in Walk-in-Centres oder Urgent Treatment Centres.

Ruf zürst die deutschsprachige 24/7-Notrufzentrale deines Tarifs an. Sie organisiert die Kostenzusage gegenüber privaten Kliniken, sonst wird Vorkasse in Pfund verlangt.

Direktdurchwahlen privater Kliniken in London: The London Clinic +44 20 7935 4444, Cromwell Hospital Kensington +44 20 7460 5700, Wellington Hospital St John's Wood +44 20 7586 5959, King Edward VII's Hospital +44 20 7486 4411, HCA Princess Grace Marylebone +44 20 7486 1234.

Ausserhalb Londons: Spire Manchester +44 161 232 2303, BMI The Park Hospital Nottingham +44 115 967 0670, Nuffield Health Leeds +44 113 388 2000, Spire Edinburgh Murrayfield +44 131 334 0363, Spire Cardiff +44 29 2073 5515.

Apotheken heissen Pharmacy oder Chemist. Grosse Ketten sind Boots und Lloyds Pharmacy. Notdienst-Apotheken (late-night pharmacy) findest du über den NHS-Service-Finder unter nhs.uk.

Hebe alle Originalbelege auf (discharge summary, prescription, invoice, receipt). Privatkliniken stellen englische Rechnungen aus, NHS-Notaufnahmen geben einen discharge letter mit.

Die deutsche Botschaft in London erreichst du unter +44 20 7824 1300. Generalkonsulat Edinburgh +44 131 337 2323. Honorarkonsulate gibt es in Belfast, Cardiff, Liverpool und Glasgow.

Brauche ich eine Reisekrankenversicherung?

Ja. Post-Brexit bedeutet: kein EHIC, keine EU-Versicherungsabkommen. Der NHS behandelt Notfälle, aber nicht die gesamte Versorgung, die Touristen typischerweise brauchen.

Privatärzte und Privatkliniken sind in Großbritannien extrem teuer. Eine Reisekrankenversicherung Großbritannien gibt dir echte Absicherung – für alles, was der NHS nicht abdeckt oder wo du nicht wochenlang auf einen Termin warten möchtest.

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Worauf du beim Tarifvergleich achten solltest

Tarif-Checkliste für Grossbritannien

Die Heilbehandlungssumme sollte mindestens 250.000 Euro betragen. Privatklinikrechnungen in London erreichen schnell hohe Summen, eine Nacht in der HCA Wellington kostet 1.500 bis 4.000 Pfund Grundtarif.

Rücktransport nach Deutschland muss als medizinisch sinnvoll eingeschlossen sein, nicht nur als medizinisch notwendig. Linienflug-Rückholung kostet 3.000 bis 8.000 Euro, Ambulanzflug 15.000 bis 30.000 Euro.

Die GHIC (Global Health Insurance Card, löst seit Brexit die EHIC ab) deckt nur NHS-Notbehandlungen, keine Privatkliniken und keinen Rücktransport. Sie ist nur Grundabsicherung, kein Ersatz für eine Reisekrankenversicherung.

Direct-Billing mit grossen Privatklinikgruppen wie HCA Healthcare, BMI Healthcare, Spire Healthcare, Nuffield Health und Bupa Cromwell ist bei deutschen Tarifen üblich, läuft aber über die Notrufzentrale.

Wenn du Wandern in den Highlands, Lake District oder Snowdonia planst, sollte Bergrettung und Hubschrauberbergung eingeschlossen sein. Die Mountain Rescü ist ehrenamtlich, die Coastguard-Helikopter werden bei Schwerverletzten gerufen.

Surfen in Cornwall sollte als Standardsport ohne Zusatzprämie eingeschlossen sein.

NHS-Wartezeiten in der Notaufnahme erreichen in London und Manchester regelmässig vier bis acht Stunden. Wenn du die Wahl Privatklinik oder NHS hast, klärt das die Notrufzentrale deines Tarifs.

Eine Klausel zur Storno bei verschärfter Reisewarnung des Auswärtigen Amts ist sinnvoll, etwa bei grösseren Streiks oder Anschlägen.

Großbritannien fühlt sich vertraut an – aber medizinisch bist du seit dem Brexit in einem anderen Land. Deine EHIC gilt nicht mehr. Der NHS behandelt Notfälle, aber private Ärzte und Kliniken rechnen direkt ab – zu Preisen, die mit deutschen Verhältnissen nicht vergleichbar sind. Eine Reisekrankenversicherung Großbritannien ist deine Absicherung für diese Lücke.

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Quick Facts

Versicherungspflicht
Nein (EHIC gilt seit Brexit nicht mehr)
Empf. Deckung
500.000 €+
GKV-Leistung
Keine (seit Brexit)
Impfungen
Kein besonderer Impfbedarf; Standardschutz aktuell halten
Notfallnummer
999 / 112 (Notfall)

Unser Tipp

Wer in London erkrankt, sollte nicht automatisch zum nächsten NHS Walk-in Centre gehen – Wartezeiten von 4–8 Stunden sind keine Seltenheit. Mit einer Reisekrankenversicherung wirst du direkt zu einem geeigneten Privatarzt oder in eine Privatklinik verwiesen.

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Visa & Versicherungspflicht

Deutsche Staatsbürger können für bis zu 6 Monate visumfrei nach Großbritannien einreisen (Touristenvisum). Die Einreise erfolgt mit Reisepass (Personalausweis wird seit Brexit nicht mehr akzeptiert). Ein Versicherungsnachweis ist nicht erforderlich.

Häufige Fragen

Weitere Versicherungen für Großbritannien

Andere Versicherungstypen für deine Reise nach Großbritannien – passend kombinierbar zur Reisekrankenversicherung.

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