Die Fjord-Route, Lofoten, Hurtigruten-Küste: Norwegen Backpacking ist ein Traumabenteuer, aber eines der teuersten Reiseziele weltweit. Ohne ausreichende Versicherung kann ein einziger Unfall auf einer Wanderung dein gesamtes Reisebudget aufbrauchen und darüber hinaus.
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Reisekrankenversicherung Standard für 4 Wochen Norwegen zwischen 20 und 60 Euro. Backpacker-Tarif 3 Monate Norwegen zwischen 60 und 180 Euro mit umfassender Aktivitäts-Klausel und Helikopter-Evakuierungs-Klausel.
Im Schadensfall mit EHIC: staatliche Behandlung mit Selbstbeteiligung (egenandel) 200-400 NOK pro Besuch, max 3.183 NOK pro Jahr.
In Privatklinik: Notaufnahme 3.000-8.000 NOK (260-700 Euro), Klinikbett pro Nacht 6.000-15.000 NOK (520-1.300 Euro). Knochenbruch-OP 80.000-250.000 NOK (7.000-22.000 Euro). Schädel-Hirn-Trauma mit Intensivbehandlung 500.000-1.500.000 NOK (43.000-130.000 Euro).
Helikopter-Rettungsflug aus Trolltunga, Preikestolen, Kjeragbolten, Lofoten 50.000-150.000 NOK (4.300-13.000 Euro) je nach Schwierigkeit, Distanz und Wetter. Bei Wetterproblemen Mehrfach-Einsätze möglich.
Selbstbehalt 0 oder 50 Euro Premium, 100 Euro Standard. Bei Helikopter-Rettung mit 13.000-Euro-Rechnung ist Selbstbehalt egal.
Für Backpacker ist Norwegen das teuerste Versicherungsrisiko in Europa. Die Kombination aus hohen Medizinkosten, kostenpflichtiger Bergrettung und möglichem Medevac von Svalbard oder Lofoten macht eine Police mit Bergrettungsklausel zur wichtigsten Ausgabe vor der Reise.
Norwegen mit 5,5 Millionen Einwohnern und 385.000 km² (mit Spitzbergen-Inseln) ist Top-Fjord- und Polarlicht-Destination weltweit. Über 6 Millionen Touristen jährlich. Visumsfrei für deutsche Pässe als EWR-Mitglied (Schengen).
Die typische Backpacker-Route Oslo → Bergen → Fjord-Tour → Lofoten → Tromsø dauert 3-6 Wochen mit Hurtigruten-Schiff oder Mietauto-Roadtrip. Wer länger bleibt, ergänzt Spitzbergen (4-7 Tage in Longyearbyen, Eisbär-Sicherheit-Themen) oder Süd-Norwegen (Stavanger, Kristiansand).
Lebenshaltungskosten am höchsten Skandinaviens und unter den höchsten Europas: Hostelbett 35-65 Euro, Restaurant-Mahlzeit 30-60 Euro, Bier 8-12 Euro, Pølse-Streetfood 5-8 Euro, Tankstellen-Snack 8-15 Euro. Mit 90-130 Euro pro Tag rechne als Backpacker. Camper-Van-Tour kostgünstiger.
Norwegisch ist Amtssprache (Bokmål und Nynorsk), Sami in Lappland-Region, Englisch flächendeckend gesprochen (Norwegen hat einen der höchsten Englisch-Niveaus weltweit). In Krankenhäusern durchgängig Englisch.
Das medizinische Niveau in Norwegen ist westlich-westlich, Universitätskliniken weltweit anerkannt mit Forschungsschwerpunkt. Polarmedizin und Rettungsmedizin auf höchstem Niveau (UNN Tromsø).
Geographisch zwischen Schweden im Osten, Atlantik im Westen, Russland im Nordosten (Grenze Pasvik-Tal). Über 100.000 Inseln entlang Atlantik-Küste mit dramatischen Fjorden, dem längsten der Welt (Sognefjord 205 km).
Klippen-Stürze auf Trolltunga, Preikestolen, Kjeragbolten bei Selfies mit dokumentierten tödlichen Unfällen. Sicherheitsabstand zur Klippe mindestens 5 Meter, niemals dem Wasser zukehren.
Wander-Verletzungen auf Fjord-Trecks: Sprunggelenk-Verstauchung auf glitschigen Steinen, Knie-Probleme bei steilem Abstieg, Wetter-Umschwung mit Hypothermie. Norway Mountain App für Wetter-Warnungen.
Skifahr- und Heliskiing-Verletzungen in Hemsedal, Trysil, Lyngen: Knie-Bandriss, Schulterausrenkung, Schädel-Hirn-Trauma. Lawinen-Risiko bei Heliskiing mit dokumentierten Unfällen.
Erfrierungen in Tromsø und Lappland im Winter (-30 bis -40 Grad). Down-Jacke, gute Stiefel, Skihandschuhe, Mütze, Buff Pflicht.
Verkehrsunfälle auf Lofoten-Inseln-Straßen, in Tunneln und auf engen Bergstraßen häufig. Wildtier auf Straßen (Rentiere im Norden, Schafe).
Surf-Verletzungen am Unstad-Strand Lofoten: Reef-Cuts, Hypothermie wegen Wassertemperatur 6-12 Grad. Wetsuit ganzjährig Pflicht.
Hypothermie und Erfrierung bei Eis-Tauchen, Eisschwimmen, Saison-Schwimmen.
Boots-Unfälle und Stürze an Bord auf Hurtigruten-Schiffen bei rauem Atlantik-Wetter.
Auf Spitzbergen Eisbär-Sicherheit-Themen: Außerhalb Longyearbyen-Stadt nur mit bewaffnetem Guide oder Gewehr-Lizenz erlaubt. Eisbär-Begegnungen mit dokumentierten Angriffen.
Mücken in Lappland-Sommer extrem aggressiv, Insektenspray DEET Pflicht.
Klassische Backpacker-Routen: Norway in a Nutshell (Oslo → Flåm → Bergen, 1 Tag), Fjord-Tour (Bergen → Geiranger → Trolltunga → Preikestolen → Kjeragbolten, 1-2 Wochen), Lofoten-Inseln (Bodø → Reine → Henningsvær, 1 Woche), Nord-Tour (Tromsø, Lyngen, Senja, Nordkap, 1-2 Wochen), Spitzbergen-Anschluss (Longyearbyen, 4-7 Tage).
In Oslo medizinisch unauffällig, aber Verkehrsunfälle möglich, vor allem in Wintermonaten mit Glatteis. Sicherheits-Themen minimal in Touristen-Hochburgen.
In Bergen und Fjord-Region Wandern auf Trolltunga (28 km, 8-12 Stunden, Sturz-Risiko), Preikestolen (8 km, 4 Stunden, Klippen-Stürze bei Selfies), Kjeragbolten (12 km, 5 Stunden, Klippen-Sprung-Risiko an Felsspalte).
Auf Lofoten Wandern (Reinebringen 448 m, Festvågtinden, Munken), Klettern, Surfen Unstad-Strand (kalter Atlantik), Kajak. Verkehrsunfälle auf engen Inseln-Straßen.
In Lyngen-Region Heliskiing-Saison März-Mai mit Lawinen-Risiko und Aufprall-Verletzungen.
In Tromsø und Sami-Region Polarlichter im Winter, Hundeschlitten-Touren mit Sturz-Risiko, Schneemobil-Stürze, Eis-Tauchen.
Auf Roadtrip durch Fjord-Region und Lofoten Tunneln mit eingeschränkter Sicht, schmalen Bergstraßen mit Tier auf Straßen (Schafe, Rentiere im Norden), Wetter-Umschwung mit Sturm und Schneefall.
Im Hochgebirge (Jotunheimen, Hardangervidda) Mehrtages-Wandern mit Wetter-Risiken, Hypothermie, Sturzverletzungen.
Hurtigruten-Schiff-Touren mit Stürzen an Bord bei rauem Wetter (Atlantik-Küste).
Erfrierungen in Polarregion (Spitzbergen Wintertemperaturen -30 bis -50 Grad) und in Tromsø-Region.
Norwegen hat ein universelles staatliches Gesundheitssystem mit Top-Niveau weltweit. Mit EHIC können EU/EWR-Bürger staatliche Notfall- und Akut-Behandlung mit Selbstbeteiligungen nutzen.
Top-Universitätskliniken: Rikshospitalet/Oslo Universitetssykehus (eines der größten Skandinaviens), Haukeland Universitetssjukhus Bergen, St. Olavs Hospital Trondheim, Universitetssykehuset Nord-Norge (UNN) Tromsø. Niveau wie deutsche Maximal-Versorgungsklinik.
UNN Tromsø ist Top-Adresse für Polarmedizin und Rettungsmedizin, Spezialisierung auf Erfrierungen, Hypothermie, Bergrettung, Tauchunfälle.
Privatkliniken existieren in Oslo (Volvat Medisinske Senter, Aleris Sykehus), aber das System ist staatlich dominiert. Privatkliniken haben kürzere Wartezeiten und Komfort-Standard.
Bergrettung: Hovedredningssentralen mit Sea King-Helikoptern aus Bodø, Banak, Sola und Florø. Norsk Folkehjelp ist freiwillige Bergrettung. Beide kostenfrei für Touristen, aber bei missbräuchlichen Anrufen Suchkosten berechnet.
Bei lebensbedrohlichen Notfällen ist Behandlung in Norwegen medizinisch optimal. Rückführung nach Deutschland nur bei spezifischen Indikationen.
Apotheken (Apotek) in größeren Städten flächendeckend, in ländlichen Regionen begrenzt. Original-Markenware Standard, am teuersten Skandinaviens.
Notruf-Nummer 112 (zentralisiert), 113 (Krankenwagen Norwegen-spezifisch), 110 (Feuerwehr), 116117 (Legevakt für nicht-lebensbedrohliche Beratung).
In Oslo Rikshospitalet (+47 23 07 00 00) als Teil von Oslo Universitetssykehus ist eine der führenden Universitätskliniken Skandinaviens. Spezialisiert auf Forschung, Onkologie, Kardiologie, Trauma. Akershus Universitetssykehus (Ahus) in Lørenskog ist zweitgrößtes Krankenhaus, Ullevål Sykehus in Oslo-Ullevål Top-Notaufnahme-Adresse. Direktrechnungsstellung mit Hanse Merkur, ERV und Allianz Standard.
In Bergen Haukeland Universitetssjukhus ist Top-Adresse für West-Norwegen und Fjord-Region. In Trondheim St. Olavs Hospital. In Tromsø Universitetssykehuset Nord-Norge (UNN) ist Top-Universitätsklinik für Nord-Norwegen mit Spezialisierung auf Polarmedizin und Rettungsmedizin.
In Stavanger Stavanger Universitetssjukhus ist nahe Preikestolen-Region. In Lofoten Nordlandssykehuset Bodø ist nächste größere Klinik (1-2 Stunden Fähre/Flug von Lofoten). Bei Berg-Notfällen Hubschrauber per Sea King Helikopter aus Bodø oder Tromsø, oder per Norsk Folkehjelp (norwegische Volkshilfe Bergrettung).
Apotheken (Apotek mit grünem Vitus-Logo) flächendeckend in Städten, in ländlichen Regionen und auf Lofoten begrenzt. Resorb (orale Rehydratation), Paracet (Paracetamol), Imodium (Loperamid), Insektenspray DEET 50% für Mücken in Lappland im Sommer. Original-Markenware Standard, sehr teuer (Norwegen ist teuerstes Land Skandinaviens).
Inlandsverkehr: Norway in a Nutshell (Bahn-Bus-Fjord-Tour Oslo-Bergen mit Flåmsbana-Bahn), Hurtigruten-Postschiffe entlang gesamter Atlantik-Küste (Bergen-Kirkenes, 7 Tage), Inlandsflüge mit SAS oder Norwegian. Mietauto für Lofoten-Roadtrip oder Senja-Insel.
Notruf-Nummer 112 (zentralisiert EU/EWR-weit), 113 (Krankenwagen Norwegen-spezifisch), 110 (Feuerwehr), 116117 (Legevakt für nicht-lebensbedrohliche medizinische Beratung). Bei einem Notfall ist die deutschsprachige Versicherungsnotrufzentrale der bessere erste Anruf für Privatklinik-Wahl.
Als Backpacker in Norwegen bist du über die EU-Karte nur eingeschränkt abgesichert. Die GKV hilft im EWR, aber nur für öffentliche Behandlungen mit Eigenanteilen. Bergrettung und Rücktransport sind ausgeschlossen.
Für Backpacking-Reisen, die typischerweise viel Outdoor-Aktivität beinhalten, ist eine Reisekrankenversicherung mit Bergrettungsklausel die wichtigste Absicherung. Für längere Touren (mehr als sechs Wochen) brauche eine Auslandskrankenpolice.
Finde in 60 Sekunden deinen passenden Tarif.
Tarif findenHeilbehandlungssumme mindestens 500.000 Euro wegen sehr hoher Behandlungskosten. EHIC reicht für staatliche Behandlung mit Selbstbeteiligungen (egenandel max 3.183 NOK pro Jahr).
Aktivitäts-Klausel umfassend: Wandern (Trolltunga, Preikestolen, Kjeragbolten, Reinebringen, Besseggen), Klettern (Romsdal, Kjerag), Skifahren (Hemsedal, Trysil, Geilo, Voss), Heliskiing (Lyngen, Bella Coola), Snowmobil, Hundeschlitten, Eis-Tauchen, Surfen (Unstad-Strand Lofoten, Hoddevik), Kajak (Lysefjord, Lofoten), Whitewater-Rafting (Sjoa-Fluss), Stand-Up-Paddling, Klippen-Springen.
Wintersport-Klausel umfassend für norwegische Skigebiete. Heli-Skiing-Klausel separat: Lyngen-Heliskiing braucht Spezial-Klausel mit Lawinen-Versicherung.
Helikopter-Evakuierungs-Klausel mit Mindestsumme 30.000 Euro Pflicht. Helikopter-Rettungsflüge aus Fjord-Trekking-Regionen 50.000-150.000 NOK.
Erfrierungs-Klausel: Bei Wintertemperaturen unter -30 Grad in Lappland und auf Spitzbergen ist Erfrierung Risiko.
Mountain-Rescue-Klausel: Hovedredningssentralen ist staatlich und kostenfrei für Touristen, aber bei missbräuchlichen Anrufen können Such-Kosten berechnet werden.
Direktrechnungsstellung mit Rikshospitalet, Haukeland, UNN bei Hanse Merkur, ERV und Allianz Standard.
Norwegen Backpacking ist spektakulär, aber Norwegen ist eines der teuersten Länder der Welt. Ein einziger Unfall beim Wandern, Klettern oder Kajak auf dem Fjord kann einen Backpacker mit Kosten von 5.000 bis 30.000 Euro für die Bergrettung allein konfrontieren. Die EU-Karte hilft eingeschränkt, aber die wirklich teuren Risiken sind damit nicht gedeckt.
Keine Visumpflicht für Deutsche in Norwegen, Personalausweis reicht. Norwegen ist Schengen-Mitglied. Für Backpacker ohne festen Plan: Theoretisch unbegrenzter Aufenthalt möglich, praktisch sollte man bei Aufenthalten über drei Monate die Anmeldung beim Folkeregister in Betracht ziehen.
Andere Versicherungstypen für deine Reise nach Norwegen – passend kombinierbar zur Backpacking Versicherung.
Reisekrankenversicherung
für Norwegen
Reiserücktrittsversicherung
für Norwegen
Auslandskrankenversicherung
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