Malaria · Kenia
Malaria ist in Kenia ein ernstes Thema: In weiten Teilen des Landes bis etwa 2500 Meter Höhe besteht ein hohes Risiko, auch an der Küste. Gering ist es dagegen in Nairobi und im zentralen Hochland.
Anders als in manchen anderen Reiseländern ist Malaria in Kenia weit verbreitet. Ein hohes Risiko besteht in weiten Teilen des Landes unterhalb von etwa 2500 Metern, auch an der beliebten Küste um Mombasa und Diani sowie in Safari-Gebieten wie der Masai Mara und rund um den Victoriasee. Gering ist das Risiko dagegen in der höher gelegenen Hauptstadt Nairobi und im zentralen Hochland.
Wegen des hohen Risikos wird für viele Kenia-Reisen eine medikamentöse Vorbeugung empfohlen. Ob und welche für dich sinnvoll ist, entscheidet eine reisemedizinische Beratung anhand deiner Route und Reisezeit. Unverzichtbar ist konsequenter Mückenschutz: Mückenschutzmittel auf die Haut, lange, helle Kleidung in der Dämmerung und ein Moskitonetz, wo nötig.
Zur gesundheitlichen Vorbereitung gehört auch der Impfschutz. Was empfohlen und teils Pflicht ist, liest du im Ratgeber zu Impfungen für Kenia.
Fieber während oder nach einer Kenia-Reise solltest du unbedingt ernst nehmen. Suche bei anhaltendem oder hohem Fieber rasch ärztliche Hilfe und weise auf deine Reise hin. Das gilt auch noch Wochen nach der Rückkehr, denn Malaria kann verzögert und dann schwer verlaufen.