Malaria · Namibia
Malaria in Namibia betrifft vor allem den Norden des Landes, etwa den Norden von Etosha, die Kavango-Region und den Sambesi-Streifen. Windhoek, Sossusvlei, die Küste um Swakopmund und der Süden sind risikoarm.
Für viele Namibia-Reisen ist Malaria kaum ein Thema. Windhoek, die Wüstenregion um Sossusvlei, die Küste bei Swakopmund und der ganze Süden gelten als risikoarm. Relevant wird Malaria vor allem im Norden: am Nordrand des Etosha-Nationalparks, in der Kavango-Region und im Sambesi-Streifen im Nordosten.
Das Risiko schwankt mit der Jahreszeit und ist in der wärmeren, feuchten Zeit höher. Wer eine Route in den Norden plant, sollte das Thema deshalb ernst nehmen.
Der wichtigste Schutz ist konsequenter Mückenschutz: Mückenschutzmittel auf die Haut, lange, helle Kleidung in der Dämmerung und ein Moskitonetz, wo nötig. Ob für eine Reise in den Norden zusätzlich eine medikamentöse Vorbeugung sinnvoll ist, entscheidet eine reisemedizinische Beratung anhand deiner Route und Reisezeit.
Zur gesundheitlichen Vorbereitung gehört auch der Impfschutz. Was empfohlen wird, liest du im Ratgeber zu Impfungen für Namibia.
Fieber während oder nach einer Reise in den Norden solltest du ernst nehmen. Suche bei anhaltendem oder hohem Fieber rasch ärztliche Hilfe und weise auf deine Reise hin, auch noch Wochen nach der Rückkehr.