Malaria · Peru
Malaria in Peru betrifft nur das Amazonas-Tiefland, etwa die Region um Iquitos. Die klassische Andenroute mit Lima, Cusco, dem Titicacasee und Machu Picchu liegt in großer Höhe und ist malariafrei.
Für die klassische Peru-Reise ist Malaria kein Thema. Lima an der Küste sowie Cusco, der Titicacasee und Machu Picchu liegen so hoch, dass dort kein Malariarisiko besteht. Relevant wird Malaria nur im Amazonas-Tiefland, etwa in der Region Loreto rund um Iquitos oder im Regenwald von Madre de Dios.
Wer eine Amazonas-Lodge oder eine Dschungeltour plant, sollte das Thema also ernst nehmen; wer nur die Andenroute bereist, muss sich nicht sorgen.
Der wichtigste Schutz ist konsequenter Mückenschutz: Mückenschutzmittel auf die Haut, lange, helle Kleidung in der Dämmerung und ein Moskitonetz, wo nötig. Ob für eine Reise ins Amazonas-Tiefland zusätzlich eine medikamentöse Vorbeugung sinnvoll ist, entscheidet eine reisemedizinische Beratung anhand deiner Route.
Zur gesundheitlichen Vorbereitung gehört auch der Impfschutz, gerade Gelbfieber fürs Tiefland. Was empfohlen wird, liest du im Ratgeber zu Impfungen für Peru.
Fieber während oder nach einer Reise ins Amazonas-Tiefland solltest du ernst nehmen. Suche bei anhaltendem oder hohem Fieber rasch ärztliche Hilfe und weise auf deine Reise hin, auch noch Wochen nach der Rückkehr.