Eine Auslandskrankenversicherung für Südkorea ist die richtige Wahl für alle, die langfristig in Seoul, Busan oder Jeju leben und keinen deutschen Krankenversicherungsschutz mehr haben.
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Das südkoreanische Gesundheitssystem ist für die koreanische Bevölkerung mit der NHIS erschwinglich. Für Ausländer ohne NHIS-Zugang gelten jedoch Selbstzahler-Preise. Ein Allgemeinarztbesuch kostet 30 bis 60 Euro, internationale Kliniken in Seoul berechnen 80 bis 150 Euro. Ein Krankenhaustag liegt bei 200 bis 500 Euro, auf der Intensivstation deutlich mehr. Spezialisten-Konsultationen in privaten Einrichtungen kosten 100 bis 300 Euro. Zahnbehandlungen, die bei einem mehrjährigen Aufenthalt unweigerlich anfallen, kosten 80 bis 200 Euro pro Eingriff, für größere Arbeiten entsprechend mehr. Eine Notaufnahme kostet 80 bis 250 Euro. Der absolute Ausreißer ist der Ambulanzflug nach Deutschland mit 20.000 bis 45.000 Euro. Die Auslandskrankenversicherung übernimmt all diese Kosten und stellt sicher, dass du ohne finanzielles Risiko auf das koreanische Gesundheitssystem zugreifen kannst.
Bei Langzeitaufenthalten fällt nicht nur Akutmedizin an. Routine-Hausarztbesuche, Vorsorge, Zahnvorsorge und Augenarzt sind regelmäßige Posten.
In Südkorea kostet ein Hausarzt-Besuch in einer Privatklinik 40 bis 100 Euro.
Eine Vorsorge-Untersuchung 200 bis 500 Euro im Privatbereich.
Ein MRT 300 bis 700 Euro im Privatbereich.
Eine Zahnreinigung 40 bis 130 Euro.
Eine Schwangerschaftsvorsorge mit Ultraschall, Bluttests und Geburtsvorbereitung kostet über 9 Monate je nach Land 800 bis 4.000 Euro im Privatbereich.
Eine Zahnvorsorge mit professioneller Zahnreinigung und Kontrolle 60 bis 200 Euro pro Termin.
Eine Augenarzt-Kontrolle mit Sehtest 50 bis 150 Euro.
Eine Frauenarzt-Vorsorge mit Krebsabstrich 60 bis 200 Euro.
Südkorea hat sich zu einem ernsthaften Ziel für deutsche Reisende mit längerem Aufenthalt entwickelt. Seoul bietet eine außergewöhnliche Kombination aus moderner Infrastruktur, niedrigen Lebenshaltungskosten im Vergleich zu westlichen Städten, kultureller Tiefe und einer lebendigen internationalen Gemeinschaft. Busan lockt mit einem entspannteren Lifestyle am Meer, Jeju Island mit Natur und Ruhe. Wer aus Deutschland nach Südkorea für längere Zeit ins Ausland geht oder für mehrere Jahre dorthin zieht, verliert in der Regel seinen deutschen Krankenversicherungsschutz und muss sich neu absichern. Die Auslandskrankenversicherung für Südkorea ist die Lösung für die Zeit, bis eine Integration in das koreanische NHIS-System möglich ist. Sie deckt ambulante und stationäre Behandlungen, Zahnnotfälle, medizinischen Rücktransport und alle anderen Gesundheitsleistungen ab, die du als Selbstzahler ohne Versicherung teuer bezahlen müsstest. Das Gesundheitssystem in Seoul ist dabei exzellent: Asan Medical Center, Severance Hospital und Samsung Medical Center sind Weltklasse, haben englischsprachiges Personal und sind für internationale Patienten eingerichtet. Die Auslandskrankenversicherung macht diesen Zugang ohne bürokratische Hürden möglich.
Südkorea hat ausgeprägte vier Jahreszeiten.
Studienjahre starten März (Hauptsemester) oder September (Nebensemester).
Yellow-Dust-Saison März bis Mai mit Atemwegsproblemen.
Beim Versicherungsschutz solltest du Südkorea in drei Versorgungs-Regionen denken. Seoul, Busan, Daegu, Incheon, Daejeon mit JCI-Spitze. Mittelstädte und Jeju gut. Inland Erstversorgung mit Verlegung in Großstadt.
Reisender mit längerem Aufenthalt in Südkorea sind anderen Gesundheitsrisiken ausgesetzt als Kurzurlauber. Der Feinstaub im Frühjahr belastet die Atemwege über Wochen, chronische Erkrankungen können sich verschlechtern. Das extreme Klima mit Sommerhitze über 35 Grad und Winterkälte unter minus 10 Grad in Seoul belastet Kreislauf und Immunsystem. Wer arbeitet oder studiert, hat oft stundenlang sitzende Tätigkeiten, die Rücken- und Nackenbeschwerden fördern. Die Trinkkultur mit Soju ist sozial stark verankert und kann langfristig Gesundheitsrisiken bedeuten. Magen-Darm-Erkrankungen durch rohe Meeresfrüchte (Hoe) sind nicht selten. Hinzu kommt die Sprachbarriere außerhalb der internationalen Kliniken: Wer in einem Vorort Seouls oder auf Jeju krank wird, kann ohne koreanische Sprachkenntnisse oder ohne eine Versicherung, die die Kommunikation übernimmt, in eine schwierige Lage geraten.
Bei Aufenthalten über mehrere Monate treten Risiken auf, die bei Kurzreisen kaum eine Rolle spielen.
Anpassungserkrankungen, Heimweh, Kulturschock führen zu Schlafstörungen, Angstzuständen und depressiven Episoden.
Burnout bei Au-Pair-Stellen, Praktikanten und Sprachreisenden ist dokumentiert.
Chronische Erkrankungen können sich verschlechtern, wenn Vorsorge oder Medikation unterbrochen wird.
Suchtprobleme treten bei Langzeitaufenthalten in fremden sozialen Kontexten häufiger auf.
Sexuell übertragbare Infektionen sind bei längeren Aufenthalten statistisch wahrscheinlicher.
Working-Holiday-Visa für Deutsche bis 30 Jahre erlauben 12 Monate Aufenthalt.
Studienaufenthalte (Seoul National University, Yonsei, Korea University) 5 bis 12 Monate.
Sprachreisen (Koreanisch) in Seoul, Busan und Jeju 2 bis 12 Monate.
K-Pop und Tanz-Aufenthalte in Seoul sind ein wachsendes Segment.
Skifahrer-Saisonarbeit in Pyeongchang und Yongpyong Dezember bis März.
Praktika in Seoul (Tech, Banking) 3 bis 6 Monate.
Das koreanische Gesundheitssystem ist für Einheimische durch die NHIS vollständig abgedeckt und qualitativ hochwertig. Für Ausländer bietet Seoul exzellente internationale Kliniken: Asan Medical Center, Severance Hospital (Yonsei University), Samsung Medical Center und Seoul National University Hospital haben alle International Healthcare Center mit englischsprachigem Personal. Diese Kliniken sind auf Reisender mit längerem Aufenthalt-Patienten eingestellt und rechnen direkt mit internationalen Versicherern ab. Außerhalb der Metropolen ist die Versorgung gut, aber Sprachbarrieren sind real. In ländlichen Gebieten oder auf Jeju ist englischsprachige medizinische Versorgung dünn gesät. Die Auslandskrankenversicherung stellt sicher, dass du überall in Südkorea Zugang zur richtigen medizinischen Versorgung hast.
Bei Aufenthalten über 3 Monate solltest du dir vor Ort einen Hausarzt suchen.
In Südkorea ist Asan Medical Center Seoul die größte Klinik Asiens und JCI-akkreditiert. Samsung Medical Center, Severance Hospital und Seoul National University Hospital sind weitere Spitzenadressen.
Die Direktabrechnung mit der Auslandskrankenversicherung funktioniert in den meisten Privatkliniken über den Letter of Guarantee.
Bei Hausarzt-Besuchen ist meist Vorkasse Standard. Erstattung in der Regel innerhalb von 4 Wochen.
Apotheken in deiner Stadt solltest du früh kennenlernen.
Im Notfall wählst du in Südkorea 119 (medizinisch und Feuerwehr) oder 112 (Polizei). Tourist Helpline 1330 mehrsprachig.
Bei Langzeitaufenthalten suchst du dir früh einen Hausarzt im Asan Medical Center, Samsung Medical Center oder Severance Hospital in Seoul.
Direktdurchwahlen: Asan Medical Center +82 2 3010 5500, Samsung Medical Center +82 2 3410 2114, Severance Hospital +82 2 2228 0114.
Apotheken (약국, Yakguk) 24 Stunden in Großstädten.
Die deutsche Botschaft in Seoul (+82 2 748 4114).
Ja, wenn du nach Südkorea für längere Zeit ins Ausland gehst oder langfristig dort lebst und keinen deutschen Krankenversicherungsschutz mehr hast, brauchst du eine Auslandskrankenversicherung. Die gesetzliche Krankenversicherung endet in der Regel, wenn du dich in Deutschland abmeldest oder ins Ausland ziehst. Ohne eigenen Schutz bist du in Südkorea vollständiger Selbstzahler. Die koreanische NHIS steht Ausländern erst nach einem Aufenthalt von über sechs Monaten und unter bestimmten Bedingungen offen. Die Auslandskrankenversicherung überbrückt diese Phase und bietet darüber hinaus Leistungen, die die NHIS für Ausländer nicht vollständig abdeckt.
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Tarif findenAuslandskrankenversicherungen für Südkorea sind auf Aufenthalte zwischen 2 und 12 Monaten zugeschnitten.
Die Heilbehandlungssumme sollte unbegrenzt oder mindestens 1 Million Euro betragen. Bei Langzeitaufenthalten ist die Wahrscheinlichkeit für ernsthafte Behandlungen deutlich höher.
Vorsorge-Untersuchungen und Routine-Hausarzt-Besuche sollten ausdrücklich eingeschlossen sein.
Zahnbehandlung und Zahnersatz sind bei Langzeitaufenthalten besonders relevant.
Schwangerschaft und Geburt sind bei manchen Tarifen ausgeschlossen oder mit Wartezeit nach Vertragsbeginn.
Visumsnachweis und Sprachschulbescheinigung werden bei manchen Tarifen verlangt.
Wer nach Südkorea für längere Zeit ins Ausland geht oder für mehrere Jahre dort lebt, braucht einen vollständigen Krankenversicherungsschutz. Die Auslandskrankenversicherung für Südkorea übernimmt diese Funktion, bis eine NHIS-Mitgliedschaft möglich oder sinnvoll ist, und deckt alles ab, von ambulanten Behandlungen bis zum Rücktransport nach Deutschland.
Für einen langfristigen Aufenthalt in Südkorea brauchst du ein entsprechendes Visum, etwa ein E-2-Visum für Englischlehrer, ein D-2 für Studierende, ein H-1 für Working Holiday oder ein D-10 für Jobsuchende. Das koreanische Konsulat verlangt für viele Visa-Typen einen Krankenversicherungsnachweis. Stelle sicher, dass du die Auslandskrankenversicherung vor dem Visumantrag abschließt und die Police als Nachweis einreichen kannst.
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