Eine Reisekrankenversicherung für Work and Travel in Südkorea ist Pflicht: Das Working Holiday Visum (WHV) für Deutsche unter 30 erlaubt bis zu einem Jahr in Korea, ohne Versicherung bist du dabei Selbstzahler.
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Korea hat ein modernes, schnelles Gesundheitssystem auf Top-Niveau. Eine Nacht im Samsung Medical Center oder Asan Medical Center in Seoul liegt bei 300.000 bis 800.000 KRW (200 bis 550 Euro). Eine Blinddarm-OP mit drei Tagen Klinik kommt auf 4 bis 8 Millionen KRW (2700 bis 5400 Euro). Ein Beinbruch beim Skifahren in Pyeongchang mit OP startet bei 6 Millionen KRW.
Privatklinik-Aufpreis und Englisch-Service kosten extra, in spezialisierten Häusern wie Severance International Health Care Center oder St. Mary's in Seoul zahlst du 1,5 bis 2,5x den Public-Tarif. Notfall-Helikopter von Jeju Island oder den Skiresorts liegt bei 15 bis 30 Millionen KRW.
Der teuerste Posten ist der medizinische Rücktransport nach Deutschland. Liegendtransport mit Begleitarzt von Seoul oder Busan kostet 50.000 bis 110.000 Euro. Linienflug mit Bordarzt fängt bei 18.000 Euro an. Diese Summen sind ohne Versicherung Existenz-Bedrohend.
Schon ein kurzer Krankenhausaufenthalt in Seoul kann als unversicherter WHV-Inhaber 2.000 bis 8.000 Euro kosten. Das übersteigt den monatlichen Verdienst der meisten Work-and-Travel-Jobs. Die Reisekrankenversicherung ist deshalb keine Option, sondern die Grundvoraussetzung.
Südkorea ist als Work-and-Travel-Ziel klein, aber wachsend. Das H-1 Working Holiday Visum auf Basis des Deutschland-Korea-Abkommens erlaubt 18- bis 30-Jährigen 12 Monate Aufenthalt mit Arbeitsrecht. Visumgebühr liegt bei 80.000 KRW (etwa 55 Euro), Antrag in Berlin oder Frankfurt.
Korea ist nicht Australien. Die Sprache ist eine echte Hürde, ohne Hangul-Lesen wirst du im Alltag oft scheitern. Itaewon, Hongdae und Gangnam in Seoul sind Backpacker-Hotspots mit englischsprachigen Bar- und Café-Jobs, Hostels in Seoul und Busan suchen oft Reception. Farm-Arbeit auf Jeju Island, Skiresort-Jobs in Pyeongchang oder Yongpyong und Statisten-Rollen für K-Drama-Produktionen sind weitere Optionen.
Die deutsche Krankenkasse hilft in Korea nicht. Es gibt kein Sozialversicherungsabkommen. Ab 6 Monaten Aufenthalt bist du in der Korean National Health Insurance (NHI) pflichtversichert, die deckt Grundversorgung mit 20 bis 50 Prozent Eigenbeteiligung. Eine deutsche Auslandskrankenversicherung für 12 Monate WHV ergänzt NHI sinnvoll und kostet 50 bis 95 Euro pro Monat.
Verkehrsunfälle in Seoul sind häufig. Die Stadt ist hektisch, Roller- und Lieferdienst-Fahrer (Baemin, Coupang Eats) fahren oft riskant, Fußgänger werden gestreift. Statistisch hat Korea eine der höchsten Verkehrstoten-Raten der OECD. Wer in Seoul oder Busan Roller fährt, sollte Versicherungs-Klausel für Zweirad bis 125ccm prüfen, viele Tarife schließen Mopeds aus.
Skiunfälle in Pyeongchang, Yongpyong und Vivaldi Park gehören zur zweiten Kategorie. Saisonale Job-Phase Dezember bis Februar bringt Kreuzbandrisse, Frakturen, Gehirnerschütterungen. Arbeitsunfälle als Lifty oder Ski-Lehrer werden in günstigen Tarifen oft ausgeschlossen.
Magen-Darm-Infekte durch Streetfood in Myeongdong, Gwangjang oder Jagalchi-Markt in Busan sind klassisch. Ein Norovirus mit drei Tagen Klinik kostet 1,5 bis 3 Millionen KRW. Tuberkulose-Fälle sind in Korea höher als in Deutschland, ein TB-Test vor Abflug ist sinnvoll. Hitze und Smog in Seoul im Sommer belasten Atemwege, Asthma-Patienten sollten Medikamente mitführen.
Klassiker eins: Seoul-Hub. 8 bis 10 Monate Seoul mit Bar-, Café- oder Hostel-Job in Itaewon, Hongdae oder Gangnam, Wochenend-Trips nach Busan, Jeonju, Andong und ins DMZ-Grenzgebiet. Diese Variante ist sprachlich am einfachsten und Job-technisch am sichersten.
Klassiker zwei: Jeju-Loop. 4 bis 6 Monate Farm- oder Pension-Arbeit auf Jeju Island mit Mango-, Mandarine- und Tee-Plantagen, dazwischen Surfen am Jungmun Beach und Wandern auf Hallasan. Anschließend 3 bis 4 Monate Seoul oder Busan.
Klassiker drei: Skiseason in Pyeongchang. 3 bis 4 Monate Dezember bis Februar als Lifty, Ski-Lehrer oder Resort-Service in Pyeongchang, Yongpyong oder Vivaldi Park, danach 6 bis 8 Monate Seoul oder Reise durch Korea mit Abstecher Japan oder Taiwan.
Klassiker vier: K-Drama- und Statisten-Route. 12 Monate Seoul mit Casting-Agenturen, Statisten-Jobs in K-Drama- und K-Pop-Produktionen, kombiniert mit Sprachkurs am Yonsei oder Sogang. Job-Volumen schwankt stark, finanzieller Puffer wichtig.
Südkorea hat ein staatlich-privat-gemischtes System auf hohem technischen Niveau. Die NHI deckt 50 bis 80 Prozent der Kosten in öffentlichen Kliniken, Eigenbeteiligung 20 bis 50 Prozent. Top-Häuser sind Samsung Medical Center und Asan Medical Center in Seoul, Severance Hospital (Yonsei University), St. Mary's Catholic Medical Center und Seoul National University Hospital.
In Busan sind Pusan National University Hospital und Inje University Haeundae Paik Hospital führend. Auf Jeju ist Cheju Halla General Hospital die erste Adresse, schwere Fälle werden meist nach Seoul geflogen. Englisch-Service gibt es in International Health Care Centers großer Häuser, dort sind Wartezeiten kurz und Kommunikation einfach.
Apotheken (yakkug) findest du an jeder Ecke, Apotheker sprechen oft Englisch und geben rezeptfreie Medikamente. Notruf ist 119 (Rettung) und 112 (Polizei). Ambulanzen kommen schnell, in Seoul oft unter 8 Minuten. Wartezeiten in Privatkliniken sind in der Regel kurz, in öffentlichen Krankenhäusern für Spezialisten teils Wochen.
Nach Einreise hast du 90 Tage für die Alien Registration Card (ARC) bei der Immigration in Seoul (Sejongno), Busan (Yeonje-gu) oder Daegu. Mit ARC kannst du Konto bei KEB Hana, KB Kookmin oder Shinhan eröffnen, Handy-SIM von KT, SK Telecom oder LG U+ buchen und langfristig wohnen.
Die ersten Tage landen die meisten in Hongdae, Itaewon oder Gangnam in Seoul. Hostels wie Kimchee Hongdae oder Ekonomy Hongdae sind klassische Startpunkte. Eine T-Money-Karte für U-Bahn, Bus und Taxi gibt es im 7-Eleven oder GS25 für 4000 KRW Pfand. Apps wie Naver Map (Google Maps funktioniert in Korea schlecht) und KakaoTalk sind Pflicht.
Für Wohnungssuche sind Goshiwon (kleine Studio-Zimmer ab 350.000 KRW pro Monat), Hasukjib (Pension mit Vollpension) und Wolse (monatliche Miete mit Kaution) Standard. Jeonse mit hoher Kaution lohnt sich für 12 Monate selten. Plane 1500 bis 2500 Euro Puffer für die ersten Wochen.
Ja, als WHV-Inhaber in Südkorea brauchst du unbedingt eine Reisekrankenversicherung. Die gesetzliche Krankenversicherung zahlt außerhalb der EU nicht, und du wirst als WHV-Inhaber nicht automatisch Teil des koreanischen Krankenversicherungssystems.
Das koreanische Konsulat in Frankfurt verlangt für den WHV-Antrag in der Regel einen Versicherungsnachweis. Schließe die Reisekrankenversicherung vor dem Antrag ab, damit du die Police als Nachweis einreichen kannst. Wähle einen Tarif, der die gesamte WHV-Dauer von bis zu einem Jahr abdeckt.
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Tarif findenErstens: Tarif-Dauer 12 Monate. Das H-1-Visum ist nicht verlängerbar, also reicht eine 12-Monats-Police plus 1 bis 2 Wochen Puffer. Wer Korea mit Sprachkurs oder Studenten-Visum verlängert, braucht Anschluss-Police.
Zweitens: Ergänzung zu NHI. Achte auf Klausel, dass Eigenbeteiligungen aus der koreanischen Pflichtversicherung erstattet werden. Ohne diese Klausel bleibst du auf 20 bis 50 Prozent jeder NHI-Rechnung sitzen.
Drittens: Skiunfälle und Arbeitsunfälle. Wer Skiresort-Jobs in Pyeongchang plant, braucht Tarif mit Skifahren auf der Piste ohne Ausschluss und mit Arbeitsunfall-Klausel. Tiefschnee abseits der Piste ist meist nicht versichert.
Viertens: Roller- und Mopedfahren. In Seoul fahren viele Backpacker als Lieferdienst-Fahrer (Baemin, Coupang). Mopeds bis 125ccm sollten ausdrücklich versichert sein, viele Tarife schließen Zweirad-Unfälle aus.
Fünftens: Rücktransport-Klausel. Achte auf medizinisch sinnvoll statt nur medizinisch notwendig. Korea ist medizinisch top, aber Rückführung nach Deutschland für längere Reha ist oft sinnvoll.
Work and Travel in Südkorea ist für Deutsche unter 30 eine einmalige Gelegenheit, ein Jahr in einem faszinierenden Land zu leben und zu arbeiten. Die Reisekrankenversicherung ist dabei nicht optional, sondern die Grundvoraussetzung für einen sicheren und sorgfreien Aufenthalt, von der ersten Arbeitsstelle in Seoul bis zum letzten Tag auf Jeju.
Das Working Holiday Visum (WHV) für Südkorea können Deutsche unter 30 Jahren beim koreanischen Konsulat in Frankfurt oder anderen deutschen Konsulaten beantragen. Das WHV erlaubt einen Aufenthalt von bis zu einem Jahr und die Arbeit in Südkorea für mindestens einen Monat. Du brauchst einen gültigen Reisepass, einen Finanznachweis und in der Regel eine Krankenversicherung.
Wer bereits Südkorea mit einem anderen Visum besucht hat, sollte prüfen, ob er noch WHV-berechtigt ist.
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