Malaria · Kambodscha
Malaria in Kambodscha betrifft vor allem ländliche und bewaldete Regionen, etwa in den Grenzgebieten. In Phnom Penh, in der Stadt Siem Reap und rund um die Tempel von Angkor ist das Risiko dagegen sehr gering.
Wer die klassischen Ziele besucht, muss sich um Malaria kaum sorgen. In Phnom Penh, in der Stadt Siem Reap und rund um die Tempelanlagen von Angkor ist das Risiko sehr gering. Höher ist es in ländlichen und bewaldeten Regionen, vor allem in den Grenzgebieten zu den Nachbarländern.
In der Region gibt es zudem Malaria-Erreger, die gegen manche Medikamente unempfindlich sind. Umso wichtiger ist es, die Vorbeugung für eine Reise ins Risikogebiet reisemedizinisch abzustimmen.
Der wichtigste Schutz ist konsequenter Mückenschutz: Mückenschutzmittel auf die Haut, lange, helle Kleidung in der Dämmerung und ein Moskitonetz, wo nötig. Ob für eine Reise ins ländliche Risikogebiet zusätzlich eine medikamentöse Vorbeugung oder ein Notfallmedikament sinnvoll ist, entscheidet eine reisemedizinische Beratung anhand deiner Route.
Zur gesundheitlichen Vorbereitung gehört auch der Impfschutz. Was empfohlen wird, liest du im Ratgeber zu Impfungen für Kambodscha.
Fieber während oder nach einer Reise in ein Risikogebiet solltest du ernst nehmen. Suche bei anhaltendem oder hohem Fieber rasch ärztliche Hilfe und weise auf deine Reise hin. Das gilt auch noch Wochen nach der Rückkehr.