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Hohes Risiko

Reisekrankenversicherung für Kambodscha

Eine Reisekrankenversicherung für Kambodscha ist kein Nice-to-have, sie ist dein wichtigstes Sicherheitsnetz, wenn du zwischen Angkor Wat und den Stränden von Koh Rong unterwegs bist. Das Gesundheitssystem außerhalb von Phnom Penh ist dünn, und schwere Fälle werden nach Bangkok evakuiert.

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Zuletzt aktualisiert: 4. Mai 2026

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Das wichtigste in 30 Sekunden

  • Medizinische Evakuierung nach Bangkok bei schweren Verletzungen, kostet ohne Versicherung bis zu 35.000 €
  • Dengue und Malaria in ländlichen Gebieten, Motorradunfälle und Landminengebiete. Kambodscha hat reale Risiken
  • Vor Reiseantritt abschließen, Deckung mindestens 500.000 €, gerade für Inseln wie Koh Rong unerlässlich

Typische Behandlungskosten in Kambodscha

Allgemeinarzt-Besuch30–60 €
Krankenhaus / Tag150–400 €
Notaufnahme100–350 €
Zahnbehandlung60–150 €
Ambulanzflug nach Deutschland15.000–35.000 €

Das kambodschanische Gesundheitssystem ist zweigeteilt: öffentliche Krankenhäuser sind in der Regel unterfinanziert und für Ausländer wenig empfehlenswert. Wer als Reisender krank wird, landet in privaten Kliniken oder internationalen Einrichtungen, und dort gelten westliche Preise. Ein Arztbesuch in einer Expat-Klinik in Phnom Penh kostet zwischen 30 und 60 Euro.

Was Reisende konkret zahlen

Ein stationärer Krankenhausaufenthalt schlägt mit 150 bis 400 Euro pro Tag zu Buche. Die Notaufnahme eines Privathauses kostet je nach Aufwand 100 bis 350 Euro. Zahnbehandlungen sind günstiger als in Deutschland, trotzdem fallen schnell 60 bis 150 Euro an.

Die wirklich teuren Fälle sind Evakuierungen: Wer aus Sihanoukville, Koh Rong oder einer ländlichen Region nach Bangkok oder Deutschland geflogen werden muss, zahlt ohne Versicherung 15.000 bis 35.000 Euro, bei schweren Verletzungen nach einem Motorradunfall oder einem Tauchunfall auf den Inseln ist das ein realistisches Szenario.

Diagnostik und typische Eingriffe im Detail

Diagnostik in kambodschanischen Privatkliniken kostet: Röntgen 25 bis 60 Euro, Ultraschall 40 bis 100 Euro, CT-Scan 150 bis 350 Euro, MRT 200 bis 450 Euro. Bei Verlegung nach Bangkok liegen die Preise auf thailändischem Niveau (deutlich höher).

Eine ambulante Wundnaht nach Roller-Sturz oder Korallenschnitt liegt bei 50 bis 180 Euro. Eine Tetanus-Auffrischung kostet 20 bis 40 Euro.

Eine Tollwut-Postexpositionsprophylaxe mit vier Impfungen plus Immunglobulin kostet 180 bis 400 Euro. Verfügbarkeit ist in Provinzkliniken nicht gesichert, oft nur in Phnom Penh und Siem Reap.

Eine Dengue-Behandlung mit drei bis fünf Tagen stationärer Aufnahme und Thrombozyten-Überwachung kostet 800 bis 2.500 Euro. Bei schwerer Verlaufsform mit Verlegung nach Bangkok deutlich höher.

Eine Malaria-Behandlung mit stationärer intravenöser Therapie kostet 1.000 bis 3.000 Euro. In Grenzregionen ist Plasmodium falciparum mit teils Artemisinin-Resistenz dokumentiert.

Bei Magen-Darm mit ambulanter Infusion und Stuhlkultur solltest du mit 60 bis 200 Euro rechnen. Stationäre Aufnahme über zwei Nächte 600 bis 1.800 Euro.

Eine Roller-Unfallversorgung mit OP, dreitägiger stationärer Aufnahme und Physiotherapie summiert sich auf 2.500 bis 7.000 Euro in Kambodscha. Bei Schädel-Hirn-Trauma erfolgt fast immer eine Verlegung nach Bangkok, dort summieren sich Kosten auf 30.000 bis 100.000 Euro.

Ein Ambulanzflug Phnom Penh-Bangkok kostet 8.000 bis 18.000 Euro, ein Liegendtransport per Linienflug mit Begleitung 4.000 bis 9.000 Euro.

Ein typischer Schadensfall in Kambodscha, sagen wir, eine Magen-Darm-Infektion mit zwei Tagen stationärer Behandlung, kostet schnell 600 bis 900 Euro aus eigener Tasche.

Wer einen schweren Unfall auf dem Motorrad oder beim Trekking in den Cardamom Mountains hat und nach Bangkok evakuiert wird, kann mit Kosten von 20.000 Euro und mehr rechnen.

Kambodscha zieht deutsche Reisende mit einem der beeindruckendsten Tempelkomplexe der Welt an: Angkor Wat bei Siem Reap ist für viele der Hauptgrund der Reise. Dazu kommen die entspannte Küste um Sihanoukville, die fast unberührten Inseln Koh Rong und Koh Rong Sanloem sowie die lebhafte Hauptstadt Phnom Penh mit ihren Märkten und der Kolonialarchitektur. Wer mehr vom Land sehen will, fährt in die Cardamom Mountains oder durch ländliche Provinzen, dort beginnt ein anderes Kambodscha, fernab jeder touristischen Infrastruktur.

Was Reisende erwartet

Genau diese Bandbreite macht eine Reisekrankenversicherung für Kambodscha so wichtig: In Phnom Penh gibt es mit dem Royal Phnom Penh Hospital und der Naga Clinic ordentliche Anlaufstellen für Ausländer. In Siem Reap hilft das Royal Angkor International Hospital weiter. Aber auf den Inseln, in den Bergen oder in abgelegenen Tempelregionen bist du im Notfall komplett auf dich gestellt, bis zur nächsten brauchbaren Klinik können Stunden vergehen.

Eine Reisekrankenversicherung für Kambodscha ist deshalb nicht Luxus, sondern Grundausstattung für jeden, der das Land wirklich erkunden will.

Saisonalität und regionale Unterschiede

Kambodscha hat zwei Hauptsaisonen. Die Trockenzeit (November bis April) ist Hauptreisezeit für Angkor. Die Temperaturen steigen März bis Mai auf 35 bis 40 Grad, mit Spitzen bis 42 Grad.

Die Regenzeit (Mai bis Oktober) bringt heftige Nachmittagsschauer, der Tonle Sap schwillt auf das Vierfache seiner Trockenzeitfläche an. Mücken-Population und Dengue-Fälle steigen sprunghaft.

Die Hauptferiensaison aus DACH-Ländern (November bis Februar) deckt sich mit der angenehmsten Klimazeit (28 bis 32 Grad, geringe Luftfeuchtigkeit). Die Royal Angkor Klinik in Siem Reap meldet in dieser Zeit die höchste Auslastung.

An der Küste (Sihanoukville, Kep, Inseln) ist die Trockenzeit November bis April die beste Reisezeit. In der Regenzeit sind Bootsverbindungen zu den Inseln teils ausgesetzt.

Im Cardamom-Gebirge und in Mondulkiri ist das Klima kühler. Höhenlagen bis 1.500 Meter, nachts kann es unter 15 Grad fallen.

Beim Versicherungsschutz solltest du Kambodscha in drei Versorgungs-Stufen denken. Phnom Penh hat das beste medizinische Angebot mit mehreren internationalen Privatkliniken. Siem Reap hat eine internationale Adresse (Royal Angkor). An der Küste und in den Provinzen ist die Versorgung dünn, ernste Fälle werden nach Phnom Penh oder direkt nach Bangkok verlegt.

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Gesundheitsrisiken in Kambodscha

Das größte unterschätzte Risiko in Kambodscha sind Motorradunfälle. Tuktuk und Moped gehören zum Reisealltag, Straßen außerhalb der Städte sind oft in schlechtem Zustand, Nachtfahrten besonders gefährlich. Wer stürzt, braucht sofortige Versorgung, und die nächste brauchbare Klinik kann weit entfernt sein.

Wenn der Ernstfall eintritt

Landminen sind ein weiteres ernstzunehmendes Risiko in ländlichen Gebieten: Kambodscha gehört zu den am stärksten von Landminen betroffenen Ländern der Welt; niemals solltest du abseits markierter Wege gehen, besonders in Grenzregionen und weniger touristischen Provinzen. Dengue-Fieber ist ganzjährig endemisch und erfordert bei schwerem Verlauf stationäre Überwachung. Malaria wiederum ist außerhalb von Phnom Penh und Siem Reap in ländlichen und bewaldeten Regionen wie den Cardamom Mountains oder Mondulkiri vorhanden.

Deine Reisekrankenversicherung springt in all diesen Fällen ein: Sie übernimmt die Behandlungskosten in privaten Kliniken, organisiert den Rücktransport und koordiniert im Notfall die medizinische Evakuierung nach Bangkok oder Deutschland.

Verkehr, Tropenkrankheiten und Hitze

Verkehrsunfälle sind die häufigste Notfallursache für Touristen in Kambodscha. Das Land hat laut WHO eine der höchsten Verkehrstoten-Raten in Südostasien. Roller-Mieten ohne Führerscheinkontrolle sind Standard, Helmpflicht wird kaum durchgesetzt.

Tuk-Tuk-Unfälle sind in Phnom Penh und Siem Reap dokumentiert. Bei nächtlichen Fahrten in Sihanoukville sind Überfälle gemeldet worden.

Hitzschlag an Angkor Wat ist ein Dauerthema. Bei Sonnenaufgangs-Touren mit anschließendem Tempel-Marathon (Bayon, Ta Prohm, Banteay Srei) ohne Pause kommen Touristen regelmäßig in die Notaufnahme. Mindestens vier Liter Wasser pro Tag, Pausen alle zwei Stunden, Sonnenschutz Pflicht.

Dengue-Fieber ist in Kambodscha ganzjährig endemisch, mit Höhepunkt in der Regenzeit Juni bis Oktober. 2019 wurden landesweit über 70.000 Fälle gemeldet.

Malaria-Risiko besteht in den Cardamom-Bergen, in Mondulkiri und Ratanakiri sowie entlang der thailändischen Grenze (Pailin, Battambang). In Grenzgebieten ist Artemisinin-Resistenz ein wachsendes Problem.

Japanische Enzephalitis ist saisonal in Reisanbaugebieten dokumentiert. Eine Impfung wird für längere Aufenthalte empfohlen.

Tollwut ist in Kambodscha endemisch, vor allem durch streunende Hunde. Schätzungsweise 800 Tollwut-Tote jährlich. Bei Tier-Kontakt mit Hautverletzung Postexpositionsprophylaxe innerhalb 24 Stunden.

Landminen-Restrisiko abseits markierter Pfade besteht trotz jahrzehntelanger Räumarbeit weiter. Kambodscha hat noch immer einen der höchsten Minen-Bestände weltweit. Touristen sollten ausschließlich auf gekennzeichneten Wegen wandern.

Methanol-Fälle durch gepanschten Alkohol auf den Inseln (Koh Rong) sind dokumentiert. 2024 mehrere internationale Todesfälle in der Region durch Bucket-Drinks.

Typische Routen & Risiken in Kambodscha

Risikoprofil pro Region und Aktivität

Die typischen Reiseziele in Kambodscha unterscheiden sich stark im Risikoprofil und in der Versorgungsdichte.

In Phnom Penh dominieren Verkehrsunfälle (chaotisch, Roller-Schwemme, kaum Verkehrsregeln), Magen-Darm und Hitzeerschöpfung. Royal Phnom Penh und Sunrise Japan Hospital sind innerhalb von 30 Minuten erreichbar.

In Siem Reap und an den Tempeln von Angkor sind Hitzschlag, Dehydrierung, Stürze auf Tempel-Stufen (Pre Rup, Phnom Bakheng) und Magen-Darm typisch. Das Royal Angkor International Hospital ist die einzige internationale Adresse vor Ort.

Tagestouren mit Sonnenaufgang an Angkor Wat starten oft um 4 Uhr morgens. Bei Tagestemperaturen von 35 bis 40 Grad und ohne Schatten am Bayon, Ta Prohm und Banteay Srei kommen Touristen regelmäßig in den Hitze-Notfall.

In Sihanoukville und auf Koh Rong, Koh Rong Sanloem und Koh Ta Kiev sind Bootsunfälle, Korallenschnitte, Sonnenstich und Drogen-Notfälle (Magic Mushroom Shakes auf Koh Rong) dokumentiert. Die Versorgung auf den Inseln ist auf Erstversorgung ausgelegt.

Am Tonle Sap (Großer See) sind Bootstouren in den schwimmenden Dörfern Kompong Phluk und Chong Khneas riskant durch unzureichende Sicherheitsausstattung der Boote.

Im Cardamom-Gebirge und in Mondulkiri sind Trekking-Touren mit Elefanten populär. Stürze, Bisse, Tropenkrankheiten und Malaria sind dokumentiert.

In Kampot und Kep sind Roller-Touren auf der Bokor-Bergstraße (1.080 Meter) bei Nebel und Regen riskant. Der Bokor Hill Station hat keine medizinische Versorgung.

Landminen-Restrisiko besteht abseits der ausgeschilderten Pfade in den Provinzen Battambang, Pailin und entlang der thailändischen Grenze. Kambodscha hat eines der höchsten Minen-Aufkommen weltweit.

Das Gesundheitssystem

In Phnom Penh arbeiten die besten Einrichtungen des Landes: Das Royal Phnom Penh Hospital ist international zertifiziert und auf Expats und Reisende eingestellt. Die Naga Clinic hat einen 24-Stunden-Notfall und gilt als erste Adresse für Ausländer in der Hauptstadt. In Siem Reap versorgt das Royal Angkor International Hospital die meisten touristischen Fälle zuverlässig.

Privat vs. öffentlich

Außerhalb dieser beiden Städte wird es schnell eng: Sihanoukville hat eine sehr eingeschränkte Versorgung, auf Koh Rong und Koh Rong Sanloem gibt es faktisch keine medizinische Infrastruktur. Bei schweren Erkrankungen oder Verletzungen ist die Evakuierung nach Bangkok Standard, mit dem Flugzeug etwa eine Stunde, mit dem Auto drei bis vier Stunden.

Englisch wird in privaten Kliniken gesprochen, in öffentlichen Einrichtungen ist die Verständigung schwieriger. Mit einer Reisekrankenversicherung hast du freie Klinikwahl und kannst direkt in die beste verfügbare Einrichtung, statt in das nächste öffentliche Krankenhaus.

Internationale Kliniken und Verlegung nach Bangkok

Kambodschas Gesundheitssystem ist das schwächste in Südostasien neben Laos und Myanmar. Das öffentliche System ist für Touristen wegen Hygieneproblemen, fehlender Geräte und Sprachbarriere praktisch nicht nutzbar.

Die internationalen Privatkliniken in Phnom Penh und Siem Reap sind die einzige sinnvolle Option. Royal Phnom Penh Hospital und Royal Angkor International Hospital gehören zur Bangkok Dusit Medical Services-Gruppe (BDMS) und arbeiten eng mit Bangkok Hospital zusammen.

Sunrise Japan Hospital Phnom Penh ist seit 2016 eine japanisch geführte Klinik mit hohem hygienischem Standard und englischem Personal. Spezialgebiete sind Innere Medizin und Kardiologie.

Khema International Polyclinic ist eine kleinere internationale Klinik mit Standorten in Phnom Penh und Siem Reap. Französische Anbindung, gute Erstversorgung.

In Sihanoukville sind CT Polyclinic und Sihanoukville International Hospital lokale Häuser. Komplexe Fälle werden nach Phnom Penh oder direkt nach Bangkok verlegt.

Auf den Inseln (Koh Rong, Koh Rong Sanloem) gibt es keine Kliniken. Erstversorgung erfolgt durch Resort-Personal, Verlegung per Boot zum Festland und dann per Krankenwagen oder Flug.

Bei komplexen Eingriffen (Neurochirurgie, Onkologie, schwere Polytraumen) erfolgt eine Verlegung nach Bangkok. Die Distanz ist mit 700 Kilometern überschaubar, Charterflüge dauern 90 Minuten.

Die Direktrechnungsstellung an deutsche Tarife funktioniert bei Royal Phnom Penh, Royal Angkor und Sunrise Japan Hospital routinemäßig. Bei kleineren Häusern wird sie über die Notrufzentrale deines Tarifs koordiniert.

Apotheken sind in Phnom Penh und Siem Reap gut ausgestattet (U-Care, Pharmacie de la Gare, Pharmacie Surya). In Provinzen ist die Auswahl begrenzt, Originalpräparate seltener.

Im Notfall vor Ort

Notruf-Reihenfolge in Kambodscha

Im Notfall wählst du in Kambodscha 119 (Krankenwagen), 117 (Polizei) oder 118 (Feuerwehr). Die Notrufnummern funktionieren in Phnom Penh und Siem Reap auf Englisch eingeschränkt, an der Küste oft nicht zuverlässig.

Die schnellste Versorgung erreichst du, indem du direkt eine internationale Privatklinik anrufst und einen privaten Krankentransport organisierst. Staatliche Krankenwagen sind in Kambodscha nicht der Standardweg.

Im Krankheitsfall ruf zuerst die deutschsprachige 24/7-Notrufzentrale deines Tarifs an. Sie organisiert die Kostenzusage (Letter of Guarantee), sonst wird Vorkasse in US-Dollar oder per Kreditkarte verlangt. US-Dollar sind in Kambodscha Zweitwährung und in Kliniken Standard.

Direktdurchwahlen in Phnom Penh: Royal Phnom Penh Hospital +855 23 991 000, Sunrise Japan Hospital Phnom Penh +855 23 432 1000, Khema International Polyclinic +855 23 223 152, Calmette Hospital +855 23 426 948 (öffentlich, mit französischer Kooperation).

In Siem Reap: Royal Angkor International Hospital +855 63 761 888, Khema International Polyclinic Siem Reap +855 63 936 666. In Sihanoukville: CT Polyclinic +855 34 933 666, Sihanoukville International Hospital +855 34 933 911.

Bei ernsten Fällen erfolgt die Verlegung nach Bangkok (Bumrungrad, Bangkok Hospital) oder nach Singapur. Die Royal-Gruppe ist Tochter der Bangkok Dusit Medical Services und organisiert Verlegungen routinemäßig.

Apotheken heißen Pharmacie, in Phnom Penh und Siem Reap gibt es 24-Stunden-Apotheken (U-Care, Pharmacie de la Gare). Antibiotika werden meistens ohne Rezept abgegeben.

Die deutsche Botschaft in Phnom Penh erreichst du unter +855 23 216 381. Honorarkonsulat gibt es in Siem Reap.

Brauche ich eine Reisekrankenversicherung?

Ja, eine Reisekrankenversicherung für Kambodscha ist für jeden Reisenden sinnvoll, der nicht riskieren will, im Notfall auf Zehntausenden Euro Behandlungskosten sitzen zu bleiben. Die gesetzliche Krankenversicherung bietet im außereuropäischen Ausland keinen Schutz; wer privat versichert ist, sollte prüfen, ob Auslandsbehandlung und vor allem Evakuierungskosten gedeckt sind.

Eine Reisekrankenversicherung für Kambodscha schließt diese Lücke: Sie übernimmt stationäre und ambulante Behandlung in Privateinrichtungen wie dem Royal Phnom Penh Hospital, organisiert im Ernstfall den Rücktransport und zahlt für die medizinische Evakuierung nach Bangkok, wenn das Land selbst nicht die nötige Versorgung bieten kann. Gerade für Reisende, die Inseln besuchen, Motorrad fahren oder in ländliche Regionen vordringen, ist der Schutz unverzichtbar.

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Worauf du beim Tarifvergleich achten solltest

Tarif-Checkliste für Kambodscha

Die Heilbehandlungssumme sollte mindestens 500.000 Euro betragen, plus separate Übernahme des medizinisch sinnvollen Rücktransports nach Deutschland oder zur nächsten qualifizierten Klinik in Bangkok (Ambulanzflug Phnom Penh-Bangkok 8.000 bis 18.000 Euro, nach Deutschland 15.000 bis 35.000 Euro).

Direct-Billing mit Royal Phnom Penh, Royal Angkor, Sunrise Japan Hospital und Bangkok-Verlegung über Bangkok Dusit Medical Services ist Standard bei großen deutschen Tarifen.

Die Klausel zur Verlegung in ein qualifizierteres Drittland (Bangkok, Singapur) ist besonders wichtig. Komplexe Eingriffe (Neurochirurgie, Onkologie, schwere Polytraumen) werden in Kambodscha kaum durchgeführt.

Roller-Klausel ist in Kambodscha entscheidend. Empfehlenswert sind Tarife, die Roller bis 125 ccm ohne deutsche Führerscheinpflicht und größere Maschinen mit gültigem Klasse-A1- oder A-Führerschein abdecken. Kambodscha hat eine der höchsten Verkehrstoten-Quoten Südostasiens.

Tropenkrankheiten wie Dengue, Malaria (Cardamom, Mondulkiri, Grenzgebiete), Japanische Enzephalitis und Tollwut müssen ohne Selbstbehalt eingeschlossen sein.

Eine Klausel zum Storno bei Reisewarnung in Grenzregionen (Thailand-Grenze um Preah Vihear) ist sinnvoll.

Eine Klausel zur Helikopter-Evakuierung von den Inseln (Koh Rong) und aus dem Cardamom-Gebirge ist sinnvoll. Standard sind diese Posten nicht überall.

Kambodscha fasziniert mit Angkor Wat und türkisem Wasser rund um Koh Rong, aber abseits der Städte ist das Gesundheitssystem kaum vorhanden. Deine Reisekrankenversicherung sichert dich ab, wenn aus einem Motorradausflug ein medizinischer Notfall wird. Schließ sie ab, bevor du ins Flugzeug steigst.

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Quick Facts

Versicherungspflicht
Nein
Empf. Deckung
500.000 €+
GKV-Leistung
Keine
Impfungen
Hepatitis A/B, Typhus, Tollwut (bei Tierkonakt), Malariaprophylaxe für ländliche Gebiete
Notfallnummer
119 (Polizei), Naga Clinic: +855 23 211 300

Unser Tipp

Auf den Inseln Koh Rong und Koh Rong Sanloem gibt es keine nennenswerte medizinische Versorgung, achte darauf, dass dein Tarif explizit Notfall-Evakuierung per Boot und Hubschrauber abdeckt.

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Visa & Versicherungspflicht

Kambodscha verlangt bei der Einreise keinen Nachweis einer Reisekrankenversicherung. kh für 30 US-Dollar beantragt. Versicherungsnachweis ist dabei kein Pflichtbestandteil.

Alternativ gibt es Visa on Arrival am Flughafen Phnom Penh und Siem Reap zum gleichen Preis. gibt es Visa on Arrival am Flughafen Phnom Penh und Siem Reap zum gleichen Preis. Dennoch solltest du die Versicherung vor Reiseantritt abschließen, da der Schutz ab dem Abflugdatum gilt.

Häufige Fragen

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