Malaria · Kolumbien
Malaria in Kolumbien betrifft vor allem ländliche Tieflandregionen, etwa an der Pazifikküste und im Amazonasgebiet. Im hoch gelegenen Bogotá und in den großen Städten besteht dagegen kein Risiko.
Das Malariarisiko hängt stark von Höhe und Region ab. Im hoch gelegenen Bogotá besteht kein Risiko, und auch in den großen Städten ist es sehr gering. Relevant wird Malaria vor allem in ländlichen Tieflandregionen, etwa an der feuchten Pazifikküste und im Amazonasgebiet.
Wer Städtereisen und das Hochland verbindet, muss sich kaum sorgen. Wer in ländliche Tieflandgebiete reist, sollte das Thema ernster nehmen.
Der wichtigste Schutz ist konsequenter Mückenschutz: Mückenschutzmittel auf die Haut, lange, helle Kleidung in der Dämmerung und ein Moskitonetz, wo nötig. Ob für eine Reise in ein ländliches Tieflandgebiet zusätzlich eine medikamentöse Vorbeugung sinnvoll ist, entscheidet eine reisemedizinische Beratung anhand deiner Route.
Zur gesundheitlichen Vorbereitung gehört auch der Impfschutz, gerade Gelbfieber. Was empfohlen wird, liest du im Ratgeber zu Impfungen für Kolumbien.
Fieber während oder nach einer Reise in ein Tiefland-Risikogebiet solltest du ernst nehmen. Suche bei anhaltendem oder hohem Fieber rasch ärztliche Hilfe und weise auf deine Reise hin, auch noch Wochen nach der Rückkehr.