Malaria · Südafrika
Malaria in Südafrika betrifft nur den Nordosten des Landes: den Krüger-Nationalpark und die Grenzregionen in Limpopo und Mpumalanga sowie den Norden von KwaZulu-Natal. Kapstadt, die Garden Route und Johannesburg sind malariafrei.
Für die meisten Südafrika-Reisen ist Malaria kein Thema. Kapstadt, die Weinregionen, die Garden Route und Johannesburg liegen außerhalb des Risikogebiets. Relevant wird Malaria erst im Nordosten: im Krüger-Nationalpark und den angrenzenden Gebieten in Limpopo und Mpumalanga sowie im Norden von KwaZulu-Natal.
Das Risiko schwankt mit der Jahreszeit. In der wärmeren, feuchten Zeit ist es höher als in der trockenen, kühlen Zeit. Wer eine Safari im Krügergebiet plant, sollte das Thema ernst nehmen.
Der wichtigste Schutz ist konsequenter Mückenschutz: Mückenschutzmittel auf die Haut, lange, helle Kleidung in der Dämmerung und ein Moskitonetz, wo nötig. Ob für eine Reise ins Risikogebiet zusätzlich eine medikamentöse Vorbeugung sinnvoll ist, entscheidet eine reisemedizinische Beratung anhand deiner Route und Reisezeit.
Zur Reisevorbereitung gehört auch der Impfschutz. Was empfohlen wird, liest du im Ratgeber zu Impfungen für Südafrika.
Fieber während oder nach einer Reise ins Risikogebiet solltest du ernst nehmen. Suche bei anhaltendem oder hohem Fieber ärztliche Hilfe und weise auf deine Reise hin. Das gilt auch noch Wochen nach der Rückkehr, denn Malaria kann verzögert ausbrechen.