Malaria · Vietnam
Malaria in Vietnam ist stark regional. In den großen Städten, an der Küste und in den bekannten Touristenzielen ist das Risiko sehr gering; in ländlichen, bewaldeten und bergigen Gebieten kann es höher sein. Denguefieber ist dagegen im ganzen Land ein Thema.
Für die meisten Vietnam-Reisen ist Malaria kein großes Thema. In Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt, an der Küste, in der Halong-Bucht und in den typischen Touristenzielen ist das Risiko sehr gering. Höher ist es in ländlichen, bewaldeten und bergigen Regionen, etwa im zentralen Hochland, in Teilen des Südens und in einigen Grenzgebieten.
Wer eine klassische Route mit Städten, Küste und Halong-Bucht bereist, muss sich um Malaria kaum sorgen. Wer abseits davon in ländliche Regionen reist, sollte das Thema ernster nehmen.
Der wichtigste Schutz ist konsequenter Mückenschutz: Mückenschutzmittel auf die Haut, lange, helle Kleidung in der Dämmerung und ein Moskitonetz, wo nötig. Ob für eine Reise in ländliche Risikogebiete zusätzlich eine medikamentöse Vorbeugung sinnvoll ist, entscheidet eine reisemedizinische Beratung anhand deiner Route.
Mückenschutz wirkt nicht nur gegen Malaria. Landesweit ist Denguefieber ein Thema, auch in den Städten. Wie du deine Reise gesundheitlich vorbereitest, liest du im Ratgeber zu Impfungen für Vietnam.
Fieber während oder nach einer Reise in ein Risikogebiet solltest du ernst nehmen. Suche bei anhaltendem oder hohem Fieber ärztliche Hilfe und weise auf deine Reise hin. Das gilt auch noch Wochen nach der Rückkehr, denn Malaria kann verzögert ausbrechen.