Für die Einreise nach Griechenland brauchst du als Deutsche oder Deutscher kein Visum. Personalausweis oder Reisepass reichen. Auf den Inseln ist die Klinik oft der engere Punkt als der Ausweis. Die EU-Karte zahlt den Rücktransport nicht.

Nein. Deutsche Staatsangehörige reisen ohne Visum ein. Das Auswärtige Amt akzeptiert Reisepass, vorläufigen Reisepass, Personalausweis und Kinderreisepass. Der vorläufige Personalausweis muss während der Reise gültig sein.
Griechenland ist Vertragspartei des Europäischen Übereinkommens vom 13. Dezember 1957. Reisepass, Personalausweis, vorläufiger Reisepass und Kinderreisepass dürfen seit höchstens einem Jahr abgelaufen sein. Der vorläufige Personalausweis nicht.
Fluglinien sind oft strenger. Der Rückflug nach Deutschland klappt in der Praxis nur mit einem gültigen Reisepass oder Personalausweis, oder mit einem Passersatz der deutschen Vertretung in Griechenland.
Reist ein Kind allein oder nur mit einem Elternteil, empfiehlt das Auswärtige Amt eine Einverständniserklärung des anderen Sorgeberechtigten. Alleinreisende Minderjährige brauchen unter Umständen eine amtlich beglaubigte Erklärung.
Pfefferspray, auch wenn du es in Deutschland frei kaufen kannst, solltest du nicht mitnehmen. Besitz und Gebrauch sind in Griechenland verboten. Dasselbe gilt für Waffen und große Messer. Steine oder Fundstücke von archäologischen Stätten mitzunehmen ist strafbar.
Mit einem in Deutschland zugelassenen Pkw darfst du dich in einem Kalenderjahr sechs Monate in Griechenland aufhalten, am Stück oder in Teilen. Danach muss das Auto sechs Monate außer Landes, unter Zollverschluss, oder griechisch zugelassen werden. Sonst drohen Stilllegung und Bußgeld.
Der deutsche Führerschein reicht. Ein deutscher Sportbootführerschein mit der Bezeichnung Internationales Zertifikat wird nicht anerkannt. Wer mit dem eigenen Boot von außerhalb des Schengen-Raums kommt, etwa aus der Türkei, darf nur gekennzeichnete Eingangshäfen anlaufen.
Eine Pflichtimpfung gibt es nicht. Empfohlen sind der Standardimpfschutz, besonders Masern, und Hepatitis A. Bei langem Aufenthalt oder besonderer Exposition auch Hepatitis B und, im Norden, FSME. Eine Malariaprophylaxe wird nicht empfohlen. Das Risiko ist keins oder höchstens minimal, von April bis November. 2026 sind die Fallzahlen von West-Nil-Fieber erhöht.
Gesetzlich Versicherte haben Anspruch auf dringend nötige Behandlung bei zugelassenen Ärzten und Krankenhäusern. Nachweis ist die EU-Karte. Auf dem Festland ist die Versorgung im Allgemeinen gut. Auf Inseln kann sie mangelhaft sein. Rettungswagen brauchen dort länger, und die Ausstattung entspricht nicht immer dem deutschen Standard.
Genau deshalb reicht die EU-Karte auf einer Insel nicht. Welcher Tarif zur Dauer passt, steht auf Welche Reiseversicherung brauche ich. Eine Inselwoche ist die kurze Police. Länger als 56 Tage nicht.
Was Verlegung und Heimflug kosten, steht bei den Behandlungskosten Griechenland.
Stand dieser Angaben: 27. Oktober 2026, Auswärtiges Amt. Regeln können sich ändern. Prüfe die Seite vor der Abreise noch einmal.
Nach Griechenland reicht der Personalausweis. Auf den Inseln ist die Klinik der engere Punkt als die Einreise. Die EU-Karte zahlt den Heimflug nicht.
Die Einreise klappt mit dem Ausweis. Auf einer Insel zahlt die EU-Karte weder die Verlegung noch den Heimflug. Die Reisekrankenversicherung für Griechenland deckt beides.
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Ja. Deutsche Staatsangehörige können mit Personalausweis oder Reisepass einreisen. Ein Visum ist nicht nötig. Der vorläufige Personalausweis muss noch gültig sein.
Wenn das Kind allein oder nur mit einem Elternteil reist, empfiehlt das Auswärtige Amt eine Einverständniserklärung des anderen Sorgeberechtigten. Alleinreisende Minderjährige brauchen unter Umständen eine amtlich beglaubigte Erklärung.
Ein relevantes Risiko für Urlauber besteht nicht. Das Auswärtige Amt nennt kein oder höchstens ein minimales Risiko von April bis November und empfiehlt keine Prophylaxe. West-Nil-Fieber hatte 2026 erhöhte Fallzahlen.
Nein. Sie weist die dringend nötige staatliche Behandlung nach. Den Heimflug zahlt sie nicht. Auf Inseln ist die Versorgung oft dünner und der Rettungswagen später als auf dem Festland.