Griechenland ist EU-Land, die EU-Karte deckt also die staatliche Behandlung. Auf den Inseln wird es trotzdem heikel: Kleine Inselkliniken können schwere Fälle nicht versorgen, dann ist eine Verlegung aufs Festland oder nach Deutschland nötig. Und die zahlt die EU-Karte nicht.
Als EU-Land ist Griechenland über die EU-Karte grundsätzlich abgesichert: Sie übernimmt die medizinisch notwendige Behandlung im staatlichen System. In privaten Kliniken, wie sie in Touristenorten häufig sind, zahlst du dagegen selbst:
Griechenlands Reiz sind die Inseln, und genau dort liegt das Risiko. Kleine Inselkrankenhäuser können schwere Verletzungen oder Notfälle oft nicht behandeln. Dann muss der oder die Betroffene aufs Festland nach Athen oder direkt nach Deutschland verlegt werden. Diese Verlegung und den Rücktransport nach Deutschland (rund 18.000 Euro) übernimmt die EU-Karte nicht.
Eine Reisekrankenversicherung deckt private Kliniken, die Verlegung vom Insel-Krankenhaus und den Rücktransport nach Deutschland. In der EU ist sie die sinnvolle Ergänzung zur EU-Karte.
Wie Griechenland im Vergleich zu Fernreisezielen dasteht, zeigt der Überblick zu Behandlungskosten im Ausland.
Für die staatliche Grundversorgung ja. Sie deckt aber keine privaten Kliniken, keine Verlegung von einer Insel aufs Festland und keinen Rücktransport nach Deutschland. Dafür ist eine Reisekrankenversicherung nötig.
Kleine Inselkrankenhäuser können schwere Fälle oft nicht versorgen. Dann ist eine Verlegung aufs Festland oder nach Deutschland nötig, die die EU-Karte nicht bezahlt.
Ein Arztbesuch rund 100 Euro, ein Krankenhaustag rund 500 Euro, eine Blinddarm-OP rund 2.000 Euro.
Rund 18.000 Euro, da Griechenland vergleichsweise nah liegt. Die EU-Karte übernimmt ihn trotzdem nicht, nur eine Reisekrankenversicherung.