Malaria · Indonesien
Malaria in Indonesien ist stark regional. Auf Bali, Java und in den bekannten Touristenzentren ist das Risiko sehr gering, im Osten des Landes, vor allem in Papua, ist es hoch. Denguefieber ist dagegen im ganzen Land ein Thema.
Indonesien ist riesig, und das Malariarisiko unterscheidet sich von Insel zu Insel stark. Auf Bali, auf Java mit Jakarta und Yogyakarta sowie in den großen Städten und typischen Touristenzentren ist das Risiko sehr gering. Deutlich höher ist es im Osten des Landes, vor allem in Papua und Westpapua, aber auch auf Inseln wie Flores, Sumba und Teilen von Lombok.
Wer nur Bali und die klassischen Ziele bereist, muss sich um Malaria kaum sorgen. Wer in den Osten reist oder abgelegene Inseln ansteuert, sollte das Thema ernst nehmen.
Der wichtigste Schutz ist konsequenter Mückenschutz: Mückenschutzmittel auf die Haut, lange, helle Kleidung in der Dämmerung und ein Moskitonetz, wo nötig. Ob für eine Reise in die östlichen Risikogebiete zusätzlich eine medikamentöse Vorbeugung sinnvoll ist, entscheidet eine reisemedizinische Beratung anhand deiner Route.
Mückenschutz wirkt nicht nur gegen Malaria. Landesweit, auch auf Bali, ist Denguefieber ein Thema. Wie du deine Reise gesundheitlich vorbereitest, liest du im Ratgeber zu Impfungen für Indonesien.
Fieber während oder nach einer Reise in ein Risikogebiet solltest du ernst nehmen. Suche bei anhaltendem oder hohem Fieber ärztliche Hilfe und weise auf deine Reise hin. Das gilt auch noch Wochen nach der Rückkehr, denn Malaria kann verzögert ausbrechen.