Auf Bali behandeln internationale Privatkliniken, die auf Touristen ausgerichtet sind, zu spürbar höheren Preisen als im übrigen Indonesien: Ein Krankenhaustag kostet rund 450 Euro, eine Blinddarm-OP rund 8.600 Euro. Das größte Risiko ist der gemietete Roller, und schwere Fälle werden nach Singapur verlegt.
Bali hat internationale Privatkliniken, die auf ausländische Urlauber ausgerichtet sind. Ihre Preise liegen über denen im übrigen Indonesien:
Auf Bali gehört der Motorroller zum Urlaub, und er ist die häufigste Ursache für Krankenhausaufenthalte von Touristen. Oft ohne Helm, ohne Fahrpraxis und im Linksverkehr enden Stürze regelmäßig mit Brüchen oder Schürfwunden, die versorgt werden müssen. Auch beim Tauchen an den Gili-Inseln oder bei Nusa Penida kann ein Unfall eine Behandlung in einer Druckkammer nötig machen.
Bei schweren Verletzungen oder Erkrankungen reicht die Ausstattung auf Bali oft nicht aus. Dann werden Patienten nach Singapur verlegt, wo die Versorgung deutlich besser ist. Diese Verlegung und der spätere Rücktransport nach Deutschland (rund 95.000 Euro) sollten in der Reisekrankenversicherung enthalten sein.
Wie Bali und Indonesien im weltweiten Vergleich abschneiden, zeigt der Überblick zu Behandlungskosten im Ausland.
Weil auf Bali internationale Privatkliniken behandeln, die auf zahlungskräftige Touristen ausgerichtet sind. Eine Blinddarm-OP kostet dort rund 8.600 Euro, im übrigen Indonesien deutlich weniger.
Der gemietete Motorroller. Rollerunfälle sind die häufigste Ursache für Krankenhausaufenthalte von Urlaubern, oft ohne Helm und Erfahrung im Linksverkehr.
Reicht die Ausstattung vor Ort nicht, werden Patienten nach Singapur verlegt. Diese Verlegung sollte in der Reisekrankenversicherung enthalten sein.
Rund 95.000 Euro. Er wird nur von einer Reisekrankenversicherung mit Rücktransport-Deckung übernommen.