Indien hat einige der günstigsten Behandlungspreise weltweit. Ein Arztbesuch kostet rund 15 Euro, ein Krankenhaustag etwa 140 Euro. Der Kontrast zum Rücktransport ist nirgends größer: Der Heimflug nach Deutschland kostet rund 200.000 Euro, ein Vielfaches eines Klinikaufenthalts.
In Indiens privaten Krankenhäusern, etwa in Delhi, Mumbai oder Bangalore, ist die Versorgung gut und im internationalen Vergleich sehr günstig:
Reisende landen in Indien am häufigsten wegen Magen-Darm-Infekten im Krankenhaus, oft durch Wasser oder Essen ausgelöst. In der Regenzeit kommt Dengue-Fieber dazu. Beides ist vor Ort günstig behandelbar, kann im schweren Verlauf aber einen stationären Aufenthalt nötig machen.
Nirgends klaffen Behandlung und Rücktransport so weit auseinander wie in Indien. Während ein Klinikaufenthalt einige hundert Euro kostet, schlägt der medizinisch begleitete Rückflug nach Deutschland mit rund 200.000 Euro zu Buche. Genau dieser Posten macht eine Reisekrankenversicherung mit Rücktransport-Deckung auch im günstigen Indien unverzichtbar.
Wie Indien im weltweiten Vergleich abschneidet, zeigt der Überblick zu Behandlungskosten im Ausland.
In einer privaten Klinik rund 15 Euro. Ein Krankenhaustag liegt bei etwa 140 Euro, eine Intensivstation bei rund 240 Euro pro Nacht.
In den privaten Krankenhäusern der großen Städte ja. Sie sind auf internationale Patienten eingestellt und behandeln zu einem Bruchteil der deutschen Kosten. Auf dem Land ist die Versorgung dünner.
Weil der Rücktransport nach Deutschland rund 200.000 Euro kostet, unabhängig davon, wie günstig die Behandlung vor Ort war. Diesen Betrag übernimmt keine gesetzliche Kasse.
Nein. Es gibt kein Sozialversicherungsabkommen. Ohne private Reisekrankenversicherung bist du in Indien Selbstzahler.