Neuseeland ist ein Sonderfall: Unfallverletzungen werden über das staatliche Unfallsystem auch bei Touristen übernommen. Krankheiten dagegen nicht, und der Rücktransport schon gar nicht. Der ist mit rund 375.000 Euro einer der teuersten der Welt, weil kein Land weiter entfernt liegt.
Neuseeland hat ein staatliches Unfallsystem, das Unfallverletzungen übernimmt, und zwar auch bei Touristen. Wer sich beim Wandern das Bein bricht, dessen Behandlung ist dadurch weitgehend gedeckt. Das ist eine echte Besonderheit unter den Reiseländern.
Das Unfallsystem greift aber nur bei Unfällen. Erkrankungen, etwa ein Blinddarm, eine Lungenentzündung oder ein Herzinfarkt, sind nicht gedeckt und werden für Reisende teuer:
Und der Rücktransport nach Deutschland ist grundsätzlich nicht erfasst.
Wie aus Australien ist der Rücktransport aus Neuseeland mit rund 375.000 Euro einer der teuersten überhaupt, weil kein beliebtes Reiseland weiter von Deutschland entfernt liegt. Eine Reisekrankenversicherung sollte deshalb Krankheit und einen ungedeckelten Rücktransport einschließen, auch wenn Unfälle vor Ort abgesichert sind.
Wie Neuseeland im weltweiten Vergleich abschneidet, zeigt der Überblick zu Behandlungskosten im Ausland.
Ja. Neuseelands staatliches Unfallsystem übernimmt Unfallverletzungen auch bei Reisenden. Ein beim Wandern gebrochenes Bein ist dadurch weitgehend abgedeckt.
Krankheiten wie ein Blinddarm oder eine Lungenentzündung und der Rücktransport nach Deutschland. Dafür brauchst du eine private Reisekrankenversicherung.
Rund 375.000 Euro, einer der teuersten der Welt, weil kein Reiseland weiter entfernt liegt. Keine gesetzliche Kasse übernimmt ihn.
Ja. Auch wenn Unfälle über das staatliche System gedeckt sind, bleiben Krankheiten und der sehr teure Rücktransport offen. Genau die deckt die Versicherung.