Die Einreisebestimmungen der USA verlangen von deutschen Reisenden zwei Dinge: einen elektronischen Reisepass und ein gültiges ESTA. Beides brauchst du vor dem Abflug. Ein vorläufiger Reisepass reicht nicht aus.
ESTA ist die elektronische Einreisegenehmigung für das Visa Waiver Program. Ohne ESTA kommst du ohne Visum nicht in die USA. Beantragen musst du es online vor dem Abflug.
Die Gebühr liegt seit dem 1. Januar 2026 bei rund 40 US-Dollar. Bis September 2025 waren es 21 US-Dollar, die Gebühr hat sich also fast verdoppelt. Eine einmal erteilte Genehmigung gilt zwei Jahre und erlaubt beliebig viele Einreisen.
Das Auswärtige Amt empfiehlt, ESTA mindestens 72 Stunden vor Reiseantritt zu beantragen. Plane lieber mehr Zeit ein. Wird der Antrag abgelehnt, brauchst du ein reguläres Visum über das US-Konsulat, und das dauert deutlich länger.
Du brauchst einen elektronischen Reisepass mit Chip. Er muss für die gesamte Dauer deines Aufenthalts gültig sein. Der deutsche Personalausweis wird für die Einreise in die USA nicht akzeptiert.
Wichtig für Familien und für Kurzentschlossene: Ein vorläufiger Reisepass und ein Kinderreisepass reichen für ESTA nicht aus. Mit diesen Dokumenten kommst du nur mit einem regulären Visum in die USA. Wer den Pass kurz vor Abflug verliert, hat damit ein echtes Problem.
Das Visa Waiver Program erlaubt Aufenthalte von höchstens 90 Tagen. Wie lange du tatsächlich bleiben darfst, entscheidet der Grenzbeamte bei der Einreise. Das erlaubte Enddatum wird als "admitted until" in deinen Pass gestempelt.
Prüfe diesen Stempel noch am Flughafen. Maßgeblich ist das eingetragene Datum, nicht die 90 Tage aus der Broschüre. Wer länger bleibt als erlaubt, riskiert Einreisesperren bei der nächsten Reise.
Ein Rück- oder Weiterflugticket musst du vorweisen können. Halte die Buchung erreichbar, auch wenn nicht bei jeder Einreise danach gefragt wird.
Das Visa Waiver Program schließt bestimmte Reisebiografien aus. Wer sich seit März 2011 in Iran, Irak, Nordkorea, Syrien, Sudan, Libyen, Jemen oder Somalia aufgehalten hat, kann ESTA nicht nutzen.
Dasselbe gilt für Aufenthalte in Kuba seit dem 12. Januar 2021. Diese Regel trifft überraschend viele deutsche Urlauber, die Kuba als reines Reiseziel besucht haben. In diesen Fällen führt der Weg über ein reguläres Visum beim US-Konsulat.
Bei der Einreise werden biometrische Daten erfasst, also Foto und Fingerabdrücke. Du musst außerdem die Adresse deiner ersten Unterkunft angeben. Halte sie griffbereit, ein Hotelname allein genügt nicht immer.
Grenzbeamte dürfen elektronische Geräte durchsuchen, auch Laptop und Smartphone. Rechne bei der Ankunft mit längeren Wartezeiten und plane bei Anschlussflügen mindestens drei Stunden Puffer ein.
Die Einreise ist die eine Hürde, die Gesundheitsversorgung vor Ort die andere. Wie teuer Arztbesuch, Klinik und Rücktransport in den USA wirklich sind, zeigt der Ratgeber zu den Behandlungskosten in den USA.
Für touristische Aufenthalte bis 90 Tage in der Regel nicht. Statt eines Visums brauchst du ein ESTA über das Visa Waiver Program und einen elektronischen Reisepass. Ein reguläres Visum wird nötig, wenn ESTA abgelehnt wird oder du vom Programm ausgeschlossen bist.
Seit dem 1. Januar 2026 kostet ESTA rund 40 US-Dollar. Zuvor waren es 21 US-Dollar. Die Genehmigung gilt zwei Jahre und erlaubt in diesem Zeitraum beliebig viele Einreisen von jeweils höchstens 90 Tagen.
Nein. Für die visumfreie Einreise mit ESTA brauchst du einen elektronischen Reisepass mit Chip. Mit einem vorläufigen Reisepass oder einem Kinderreisepass kommst du nur mit einem regulären Visum in die USA.
Höchstens 90 Tage pro Einreise. Die tatsächlich erlaubte Dauer legt der Grenzbeamte fest und stempelt sie als "admitted until" in den Pass. Maßgeblich ist dieses Datum, nicht die 90-Tage-Obergrenze.
Ja. Wer seit dem 12. Januar 2021 in Kuba war, kann das Visa Waiver Program nicht mehr nutzen und braucht ein reguläres Visum. Dasselbe gilt für Aufenthalte in Iran, Irak, Nordkorea, Syrien, Sudan, Libyen, Jemen oder Somalia seit März 2011.