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Mittleres Risiko

Backpacking Versicherung für Skandinavien

Backpacking durch Skandinavien mit Interrail oder Rucksack ist ein Abenteuer, aber die Lebenshaltungskosten in Norwegen, Schweden, Dänemark, Finnland und Island sind extrem hoch, und ein Arztbesuch ohne Reisekrankenversicherung kann dein gesamtes Budget sprengen.

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Zuletzt aktualisiert: 5. Mai 2026

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Das wichtigste in 30 Sekunden

  • Skandinavien ist teuer: Ein Arztbesuch kostet 40 bis 90 Euro Eigenanteil, ein Zahnarzt 150 bis 500 Euro.
  • Backpacker in Lappland oder auf Island sind in abgelegenen Gebieten unterwegs. Bergungskosten bis 35.000 Euro.
  • Eine günstige Reisekrankenversicherung für Backpacker kostet wenig und schützt dein knappes Reisebudget.

Typische Behandlungskosten in Skandinavien

Allgemeinarzt-Besuch40–90 €
Krankenhaus / Tag50–800 €
Notaufnahme200–500 €
Zahnbehandlung150–500 €
Ambulanzflug nach Deutschland15.000–40.000 €

Kosten konkret

Reisekrankenversicherung Standard für 4 Wochen Skandinavien zwischen 15 und 50 Euro je nach Aktivitäten. Backpacker-Tarif 3 Monate Skandinavien zwischen 50 und 150 Euro mit Aktivitäts-Klausel für Wandern, Klettern, Skifahren, Schneemobilen.

Im Schadensfall in staatlichem Krankenhaus mit EHIC: kostenfrei oder geringe Selbstbeteiligung (in Schweden 200-400 SEK pro Notaufnahme also etwa 18-37 Euro, in Dänemark gratis für Notfall-Behandlung, in Norwegen 200-400 NOK also 18-37 Euro, in Finnland 41 Euro Notaufnahme-Gebühr, in Island 1.200-2.400 ISK also 8-17 Euro).

Privatklinik-Niveau in Skandinavien begrenzt verbreitet weil staatliches System exzellent. Notaufnahme privat 300-700 Euro, Klinikbett pro Nacht 800-2.000 Euro, Intensivbett pro Nacht 3.000-6.000 Euro.

Knochenbruch-OP staatlich mit EHIC kostenfrei (außer 200-400 SEK Selbstbeteiligung), privat 5.000-15.000 Euro. Schädel-Hirn-Trauma mit Intensivbehandlung staatlich kostenfrei mit EHIC, privat 30.000-100.000 Euro.

Helikopter-Rettung von Trolltunga (Hardanger-Region) oder Lofoten 8.000-25.000 Euro, in Norwegen oft staatlich kostenfrei aus Sicherheits-Sicht (Norwegen-Helikopter-Rettung Luftambulansetjenesten als staatlicher Dienst seit 1988, kostenfrei für Patienten).

Helikopter-Rettung von Vatnajökull-Gletscher in Island 10.000-30.000 Euro durch ICE-SAR Icelandic Association for Search and Rescue.

Helikopter-Rettung von Spitzbergen Svalbard nach Tromsø 30.000-80.000 Euro bei kritischen Fällen.

Polarlicht-Tour-Stürze auf Eis: medizinische Behandlung in Tromsø oder Rovaniemi mit EHIC kostenfrei.

Eisbär-Angriff auf Spitzbergen: hohe Behandlungskosten 50.000-200.000 Euro mit Helikopter-Transfer.

Selbstbehalt 0 oder 50 Euro Premium, 100 Euro Standard, 250 Euro Budget.

Ein Zahnarztbesuch in Kopenhagen kostet Backpacker ohne Versicherung schnell 300 Euro, das ist mehr als eine Woche Reisebudget. Ein Hubschraubereinsatz vom isländischen Hochland kann das gesamte Reisesparmittel in einem Schlag auffressen. Eine Reisekrankenversicherung schützt davor für wenig Geld.

Überblick

Skandinavien (Schweden 10,5 Millionen Einwohner und 450.000 km² Fläche, Norwegen 5,5 Millionen und 385.000 km², Dänemark 5,9 Millionen und 43.000 km², Finnland 5,5 Millionen und 338.000 km², Island 380.000 und 103.000 km²) gilt als einer der sichersten und teuersten Reise-Regionen weltweit. Über 30 Millionen Touristen jährlich besuchen skandinavische Länder, mit Schweden und Dänemark als Hauptzielen, Norwegen als Fjord- und Polarlicht-Destination, Finnland und Island als Naturwunder-Ziele.

Die typische Backpacker-Route Kopenhagen → Stockholm → Oslo → Bergen → Lofoten → Tromsø dauert 4-6 Wochen mit Zug- und Bus-Kombination. Mit Finnland (Helsinki, Turku, Lappland-Rovaniemi) und Lappland-Erweiterung 6-8 Wochen Komplett-Tour. Island als separate 1-2-Wochen-Tour mit Mietwagen-Ringstraße oder als Stop-Over auf Transatlantik-Route mit Icelandair. Spitzbergen Svalbard als Premium-Erweiterung 1 Woche mit Flug ab Tromsø/Oslo.

Lebenshaltungskosten sehr hoch, höchste in Europa: Hostelbett in Stockholm, Oslo, Kopenhagen 30-60 Euro, Mahlzeit in Restaurant 15-30 Euro, Bier 8-15 Euro (in Norwegen 10-18 Euro wegen Alkoholsteuer als höchste Europas), Kaffee 4-7 Euro, ÖPNV-Tagesticket 8-15 Euro. Mit 60-100 Euro pro Tag rechne als Backpacker, in Norwegen und Island sogar 80-130 Euro. Camping und Wildcampen (in Schweden, Norwegen, Finnland mit Allemannsrätt-Jedermannsrecht erlaubt) als günstige Alternative.

Sprachen: Schwedisch, Norwegisch (zwei offizielle Schriftvarianten Bokmål dominant und Nynorsk in West-Norwegen), Dänisch, Finnisch (eigene Sprachfamilie Finno-Ugrisch wie Ungarisch und Estnisch, völlig unverwandt mit anderen skandinavischen Sprachen), Isländisch (älteste lebende germanische Sprache mit minimalen Veränderungen seit 9. Jahrhundert), Sami (in Lappland Schweden, Norwegen, Finnland mit verschiedenen Dialekten). Englisch flächendeckend exzellent, Skandinavier haben einen der höchsten Englisch-Niveaus weltweit (Schweden und Niederlande regelmäßig auf Platz 1-2 im EF-Englisch-Index).

Das medizinische Niveau in Skandinavien ist westlich-westlich auf höchstem Level. Universitätskliniken in Stockholm (Karolinska als Top-Adresse weltweit), Oslo, Kopenhagen (Rigshospitalet), Helsinki (HUS), Reykjavík (Landspítali) gehören zu Top-Adressen Europas. Privatklinik-Niveau in Skandinavien begrenzt verbreitet wegen exzellentem staatlichem System.

Geographisch im hohen Norden: Schweden und Norwegen als Skandinavische Halbinsel mit 1.500 km Länge und 25.000 km Küstenlinie Norwegen mit über 1.000 Fjorden (UNESCO-Welt-Erbe-Fjorde Geirangerfjord und Nærøyfjord), Finnland mit 188.000 Seen und 75% Wald-Anteil (Land der tausend Seen), Dänemark als Halbinsel Jütland und über 400 Inseln, Island Vulkaninsel im Atlantik mit über 130 Vulkanen. Klima subarktisch bis arktisch im Norden (Lappland, Island), gemäßigt im Süden (Dänemark mit Buchenwäldern). Polarnacht im hohen Norden November-Januar (Tromsø Sonne 21. November bis 21. Januar nicht über Horizont), Mitternachtssonne Mai-Juli.

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Gesundheitsrisiken in Skandinavien

Spezifische Risiken im Detail

Wander-Stürze in Norwegen-Fjorden (Trolltunga 1.100 m über Hardangerfjord, Preikestolen 604 m über Lysefjord, Kjeragbolten-Felsblock 1.084 m über Lysefjord): Selfies an Felsklippen mit dokumentierten tödlichen Stürzen jährlich 1-3 Personen, oft Touristen ohne Erfahrung mit Höhen-Risiko.

Hypothermie in Lappland-Winter bei Temperaturen -30 bis -45 Grad: Erfrierungen an Fingern, Zehen, Nase, Ohren, Wangen häufige Verletzung. Im Februar 2023 in Vittangi Schweden -43,8 Grad als kältester gemessener Wert seit 1986. Trockenanzug-Pflicht für Outdoor-Aktivitäten unter -20 Grad.

Schneemobilen-Unfälle auf Eisseen in Lappland: Hochgeschwindigkeit Standard, Eis-Brüche bei nicht ausreichend dickem Eis (mindestens 15 cm für Schneemobil), Stürze bei Kollision mit Schneeverwehungen oder Bäumen, dokumentierte tödliche Schneemobilen-Unfälle jährlich.

Vulkan-Aktivität auf Island: Eruptions-Gase (Sulfur-Dioxid SO2 und Schwefelwasserstoff H2S), Aschewolken (Eyjafjallajökull 2010 legte Europa-Flugverkehr für 8 Tage lahm), Verbrühung in Geothermal-Quellen wie Blue Lagoon Geothermal-Bad (60 Grad Wasser-Temperatur Standard, ungesicherte Bereiche bis 80 Grad). Grindavík-Eruption seit 2023 mit Lava-Strömen.

Spaltensturz auf Island-Gletschern Vatnajökull, Sólheimajökull, Snæfellsjökull mit Spalten-Tiefen über 100 Meter (Steigeisen-Pflicht und Eispickel-Begleitung mit Guide).

Off-Piste-Lawinen-Risiko in Riksgränsen Schweden (Sommer-Skifahren bis Juli) und Narvik Norwegen (Heli-Ski populär), dokumentierte tödliche Lawinen jährlich besonders im März-April.

Eisklettern in Rjukan Norwegen mit über 200 gefrorenen Wasserfällen als Top-Eiskletter-Destination Europas mit Sturz-Risiko bei Eisbruch oder Schraub-Versagen.

Surfen in Lofoten Unstad mit Hypothermie wegen Wassertemperatur 4-12 Grad ganzjährig (Trockenanzug Drysuit Pflicht).

Verkehrsunfälle wegen Elche (in Schweden, Norwegen, Finnland zusammen über 5.000 Elch-Unfälle jährlich dokumentiert mit teilweise tödlichen Folgen besonders in Dämmerung) und Rentiere (in Lappland-Region) auf Straßen.

Stechmücken-Plage in Lappland-Sommer (Mai-August): Mücken Aedes communis, schwarze Fliegen Simuliidae mit aggressivem Stech-Verhalten besonders in Inari-Finnland und schwedischem Lappland.

Polarlicht-Tour-Stürze auf Eis in Tromsø, Abisko, Rovaniemi: Knöchelbrüche, Steißbein-Verletzungen.

Eisbären in Spitzbergen Svalbard 78° Nord: Pflicht zur Gewehr-Mitnahme außerhalb Siedlungen Longyearbyen, Barentsburg, Pyramiden, dokumentierte tödliche Eisbär-Angriffe (zuletzt August 2020 niederländischer Tourist in Longyearbyen).

Robben-Bisse in Norwegen-Fjorden selten relevant.

Rentier-Karambolagen mit Schneemobilen oder Autos häufig in Lappland.

Sonnenbrand und UV-Schäden in Polar-Schnee-Reflexion sehr stark, Sonnencreme LSF 50 und Schneebrille-Schutz Pflicht.

Typische Routen & Risiken in Skandinavien

Routen-Risiken in Skandinavien

Klassische Skandinavien-Backpacker-Route: Kopenhagen (Hauptstadt-Tour mit Nyhavn, Tivoli, Christiania, 2-3 Tage) → Stockholm (Gamla Stan UNESCO-würdige Altstadt, Vasa-Museum, ABBA-Museum, 3-4 Tage) → Oslo (Vigeland-Park, Munch-Museum, Operahuset, 2-3 Tage) → Bergen (Bryggen UNESCO-Holzhäuser, Fløibanen-Standseilbahn, Fjord-Tour-Start, 2-3 Tage) → Norwegische Fjorde (Hardangerfjord, Sognefjord als längster und tiefster Fjord Norwegens 1.308 m tief, Geirangerfjord UNESCO, 4-5 Tage) → Lofoten-Inseln (Reine, Henningsvær, Svolvær, Wandern und Kletter-Tour, 4-5 Tage) → Tromsø (Polarlicht-Hauptstadt September-März, Mitternachtssonne Mai-Juli, 2-3 Tage). Komplette Skandinavien-Tour 4-6 Wochen.

Lappland-Erweiterungs-Tour: Stockholm → Abisko (Kungsleden-Trekking-Start mit 440 km bis Hemavan, oder Aurora Sky Station mit Polarlicht) → Kiruna (Eishotel ICEHOTEL als das ursprüngliche Eishotel der Welt seit 1989 jährlich neu gebaut, Kiruna-Mine als größte unterirdische Eisenerz-Mine der Welt mit 4 km Tiefe, Stadt wird wegen Mine seit 2014 verlegt) → Rovaniemi (Santa-Claus-Village mit offiziellem Postamt am Polarkreis 66°33-N) → Inari (Sami-Kultur-Zentrum mit Siida-Museum). Sami-Region in nordskandinavischen Lappland Schweden, Norwegen, Finnland, Russland.

Island-Tour separat: Reykjavík (Hauptstadt 2-3 Tage) → Golden Circle (Þingvellir UNESCO als historisches Parlament der Wikinger und kontinentale Spalte zwischen Eurasischer und Nordamerikanischer Platte, Geysir-Geothermal-Gebiet, Gullfoss-Wasserfall, Tagesausflug) → Süd-Küste (Vík mit schwarzem Strand Reynisfjara, Jökulsárlón-Gletscherlagune, Eishöhlen unter Vatnajökull, 3-4 Tage) → Westfjorde (entferntestes Island, 3-4 Tage) → Akureyri (zweitgrößte Stadt) → Mývatn-See (Geothermal-Gebiet mit Krafla-Kraterregion) → Ringstraße komplett 1.300 km in 7-10 Tagen.

In Kungsleden Wander-Stürze auf Schotter, Hypothermie bei plötzlichem Wetter-Umschwung, Schwimmen in eiskaltem See bei Bergquerung in Bergüberschreitungen.

Auf Lofoten Kletter-Stürze (Sea-Cliff-Klettern an Vågakallen direkt über Atlantik), Wander-Stürze auf Reinebringen (steile 1.978-Stufen-Treppe), Surfen-Hypothermie in Unstad Arctic Surf.

In Norwegen Fjord-Touren mit Wander-Stürzen: Trolltunga-Felssporn mit dokumentierten tödlichen Selfies-Unfällen, Preikestolen-Predigtstuhl 604 m hoch über Fjord mit Selfie-Stürzen, Kjeragbolten-Felsblock zwischen zwei Klippen mit Selfie-Stürzen und einigen tödlichen Fällen jährlich.

In Lappland-Winter Erfrierungen bei -30 bis -45 Grad Temperaturen (im Februar 2023 in Vittangi Schweden -43,8 Grad gemessen), Schneemobilen-Unfälle (Hochgeschwindigkeit auf Eisseen mit Eis-Brüchen), Hundeschlitten-Stürze (Husky-Touren in Lappland populär).

In Island Vulkan-Aktivität (Eyjafjallajökull-Aschewolke 2010, Fagradalsfjall-Eruption 2021, Grindavík-Eruption 2023-2024 mit Lava-Strömen und Evakuierungen), Geothermal-Quellen mit Verbrühung-Risiko (Wasser-Temperaturen bis 80 Grad in heißen Quellen), Sandstürme an Süd-Küste mit Aufschütten von feinem schwarzen Sand.

Verkehrsunfälle wegen Elche und Rentiere auf Lappland-Straßen häufig: in Schweden, Norwegen, Finnland zusammen über 5.000 Elch-Unfälle und über 4.000 Rentier-Unfälle jährlich dokumentiert mit teilweise tödlichen Folgen.

Stechmücken (Knott, schwarze Fliegen) im Sommer in Lappland sehr aggressiv (Mai-August Hochsaison, in Inari-Region und schwedischem Lappland besonders heftig), Mückenschutz-Netz für Kopf empfehlenswert.

Eisbären in Spitzbergen (Norwegen-Archipel Svalbard 78° Nord, Pflicht zur Gewehr-Mitnahme außerhalb Siedlungen Longyearbyen, Barentsburg, Pyramiden), dokumentierte tödliche Eisbär-Angriffe.

Das Gesundheitssystem

Gesundheitssystem

Skandinavien hat in allen fünf Ländern universelles staatliches Gesundheitssystem auf höchstem westlichem Niveau, finanziert durch hohe Steuern. Mit EHIC können EU-Bürger staatliche Notfall- und Akut-Behandlung kostenfrei oder mit geringer Selbstbeteiligung nutzen (in Schweden 200-400 SEK, in Dänemark gratis, in Norwegen 200-400 NOK, in Finnland 41 Euro, in Island 1.200-2.400 ISK pro Notaufnahme).

Top-Universitätskliniken: Karolinska Stockholm (in enger Verbindung zu Nobel-Preis Medizin seit 1901, da Karolinska Institutet Nobel-Preis-Komitee Medizin betreibt, internationale Top-Adresse mit Spezialisierung in Kardiologie, Onkologie, Neurologie), Oslo Universitetssykehus mit Rikshospitalet, Ullevål, Aker, Radiumhospitalet als Norwegens Top-Adresse, Rigshospitalet Kopenhagen als größtes Krankenhaus Dänemarks mit 1.000 Betten und führende Universitätsklinik Skandinaviens, HUS Helsinki mit Meilahti und Töölö als finnische Top-Adresse, Landspítali Reykjavík als nationales Universitätskrankenhaus Islands.

Privatklinik-Niveau in Skandinavien begrenzt verbreitet weil staatliches System exzellent. In Stockholm Sophiahemmet (privat seit 1889 als Schwesternschule der Königlichen Familie), Capio S:t Görans Sjukhus (semi-privat). In Oslo Volvat Medisinske Senter und Aleris Helse als Privatklinik-Ketten. In Kopenhagen Privathospitalet Hamlet und Privathospitalet Mølholm. In Helsinki Mehiläinen und Terveystalo. In Reykjavík Læknastöðin.

In Lappland (Schweden, Norwegen, Finnland) und Westfjorden (Island) Niveau begrenzt mit kleineren Krankenhäusern (Lapin keskussairaala Rovaniemi, Universitetssykehuset Nord-Norge UNN Tromsø, Allgemeines Krankenhaus Kiruna), bei kritischen Fällen Helikopter-Transfer in Hauptstadt-Universitätsklinik notwendig.

Bei lebensbedrohlichen Notfällen ist Behandlung in Skandinavien medizinisch ausreichend, oft sogar besser als in Deutschland (besonders Schweden mit Karolinska als Weltklasse-Adresse). Rückführung nach Deutschland nur bei spezifischen Indikationen wie Versicherungs-Wunsch oder familiäre Gründe, Skandinavien ist nah (Flug 1-3 Stunden mit SAS Scandinavian Airlines, Lufthansa, Norwegian, Icelandair).

Apotheken (Apotek in Schweden/Norwegen/Dänemark, Apteekki in Finnland, Apótek in Island) flächendeckend in Städten und Mittelstädten, in ländlichen Lappland-Regionen und Westfjorden Islands eingeschränkt. Norwegen-Apotheken sind sehr teuer (Norwegen hat eines der teuersten Medikamenten-Niveaus weltweit, doppelt bis dreifach so teuer wie in Deutschland). Original-Markenware Standard exzellent.

Notruf 112 in allen fünf Ländern (zentralisiert EU-weit für Schweden, Dänemark, Finnland, sowie Norwegen und Island).

Bergrettung in Norwegen exzellent organisiert (Røde Kors Hjelpekorps mit über 50 Helikopter-Stützpunkten landesweit, Luftambulansetjenesten als staatlicher Helikopter-Dienst seit 1988 mit kostenfreier Rettung), in Schweden Fjällräddningen, in Island ICE-SAR Icelandic Association for Search and Rescue als Freiwilligen-Organisation seit 1928 mit über 100 Stützpunkten landesweit.

Im Notfall vor Ort

Vor Ort in Skandinavien

In Stockholm Karolinska Universitetssjukhuset Solna (staatlich, +46 8 517 700 00) ist eines der größten Universitätsklinika Europas mit Forschungsschwerpunkt und enger Verbindung zum Nobel-Komitee Medizin (Karolinska Institutet als Stiftungs-Nobel-Komitee vergibt Nobel-Preis Medizin seit 1901, Karolinska Universitetssjukhuset als zugehörige Klinik). Södersjukhuset und Danderyds sjukhus weitere staatliche Adressen mit Notaufnahme. Sophiahemmet und Capio S:t Görans Sjukhus als private/semi-private Optionen.

In Göteborg Sahlgrenska universitetssjukhus (eines der größten Krankenhäuser Nord-Europas mit 17.000 Mitarbeitern). In Malmö Skånes universitetssjukhus (SUS) als universitätskliniks für Süd-Schweden zusammen mit Lund. In Uppsala Akademiska sjukhuset.

In Oslo Oslo Universitetssykehus mit Rikshospitalet (Hauptstandort für hochspezialisierte Behandlung), Ullevål (Trauma-Center mit Notaufnahme rund um die Uhr für Großraum Oslo), Aker (geriatrische und kardiologische Spezialisierung), Radiumhospitalet (Onkologie). In Bergen Haukeland universitetssykehus als zweitgrößtes Krankenhaus Norwegens. In Trondheim St. Olavs hospital. In Tromsø Universitetssykehuset Nord-Norge UNN für Lappland-Region.

In Kopenhagen Rigshospitalet (staatlich, das größte Krankenhaus Dänemarks mit 1.000 Betten und führende Universitätsklinik Skandinaviens, +45 35 45 35 45) und Bispebjerg Hospital, Hvidovre Hospital. In Århus Aarhus Universitetshospital. In Odense Odense Universitetshospital OUH.

In Helsinki HUS Helsingin yliopistollinen sairaala (Meilahti-Komplex als Hauptstandort, Töölö-Standort als Trauma-Center). In Tampere Tampereen yliopistollinen sairaala TAYS. In Turku Turun yliopistollinen keskussairaala TYKS. In Rovaniemi (Lappland) Lapin keskussairaala als regionale Adresse für finnisches Lappland.

In Reykjavík Landspítali (nationales Universitätskrankenhaus Islands mit 700 Betten als zentrales Krankenhaus für ganz Island, Standort Hringbraut und Fossvogur). Auf Akureyri Sjúkrahúsið á Akureyri als zweites großes Krankenhaus Islands.

Apotheken (Apotek in Schweden/Norwegen/Dänemark, Apteekki in Finnland, Apótek in Island) flächendeckend in Städten und Mittelstädten, in ländlichen Lappland-Regionen und Westfjorden Islands eingeschränkt. Norwegen-Apotheken sind sehr teuer (Norwegen hat eines der teuersten Medikamenten-Niveaus weltweit). 24-Stunden-Apotheken in Hauptstädten verfügbar.

Notruf 112 EU-weit zentralisiert in Schweden, Dänemark, Finnland, in Norwegen und Island ebenfalls 112. 1177 in Schweden für medizinische Beratung (rund um die Uhr). 116 117 in Norwegen für Allgemeinarzt-Beratung außerhalb Sprechzeiten.

Brauche ich eine Backpacking Versicherung?

Ja, als Backpacker in Skandinavien brauchst du eine Reisekrankenversicherung. Gerade weil das Reisebudget knapp ist, kann ein unerwarteter Arztbesuch die gesamte Finanzplanung über den Haufen werfen. Die EU-Karte hilft in Schweden, Dänemark und Finnland zwar bei Basisleistungen, aber Zahnarzt, Hubschrauber und Eigenanteile sind nicht gedeckt.

In Norwegen und Island ist der Schutz noch schwächer. Die GKV übernimmt im Ausland maximal das, was sie in Deutschland zahlen würde, das reicht für skandinavische Preise nicht. Eine Reisekrankenversicherung für Backpacker ist die günstigste Absicherung mit dem größten Effekt auf dein Reisebudget.

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Worauf du beim Tarifvergleich achten solltest

Worauf achten beim Tarif

EHIC reicht für staatliche Behandlung in allen fünf skandinavischen Ländern (Schweden, Norwegen, Dänemark, Finnland, Island) kostenfrei oder mit geringer Selbstbeteiligung. Reisekrankenversicherung deckt Selbstbeteiligung-Erstattung, Privatklinik-Komfort, Sprach-Service (Englisch in skandinavischen Kliniken Standard exzellent, Skandinavier haben einen der höchsten Englisch-Niveaus weltweit), Rückführung nach Deutschland.

Aktivitäts-Klausel umfassend: Wandern (Kungsleden, Lofoten, Trolltunga, Preikestolen, Kjeragbolten, isländische Ringstraße-Wanderungen), Klettern (Lofoten-Granit, Bohuslän-Sport, isländische Sea-Cliffs), Skifahren (Åre als größtes Skigebiet Schwedens, Trysil als größtes Skigebiet Norwegens, Hemsedal, Levi und Ylläs in finnisch-Lappland), Off-Piste/Heli-Ski (Riksgränsen Schweden mit Sommer-Skifahren bis Juli, Narvik Norwegen), Eisklettern (Rjukan in Norwegen mit über 200 gefrorenen Wasserfällen als Top-Eiskletter-Destination Europas), Gletscher-Wandern (Norwegen Jostedalsbreen als größter Gletscher Europas außerhalb Russland mit 487 km², Island Vatnajökull, Sólheimajökull, Snæfellsjökull) mit Steigeisen-Pflicht, Schneemobilen (Lappland), Hundeschlitten-Touren (finnisches und norwegisches Lappland populär), Surfen (Lofoten Unstad Arctic Surf), Kayak (norwegische Fjorde, isländische Gletscher-Lagune Jökulsárlón).

Vulkan-Klausel für Island: Gas-Vergiftung in Eruptions-Zonen mit Sulfur-Dioxid SO2 und Schwefelwasserstoff H2S (besonders gefährlich im Krafla-Gebiet, Hverir Mývatn, Reykjanes-Halbinsel mit Grindavík-Eruption 2023-2024), Verbrühung in Geothermal-Quellen mit Wasser-Temperaturen über 80 Grad bei einigen Top-Hot-Pots wie Stóri Geysir-Bereich.

Fjord-Selfies-Klausel: Trolltunga, Preikestolen, Kjeragbolten haben dokumentierte tödliche Stürze. Standard-Tarif deckt Stürze, aber bewusst riskante Selfies in unmittelbarer Klippen-Nähe können in Premium-Tarif-Bedingungen ausgeschlossen sein.

Spitzbergen-Klausel für Svalbard 78° Nord: spezifische Polar-Region-Klausel mit Eisbär-Risiko, eingeschränkte medizinische Versorgung (Longyearbyen-Krankenhaus mit über 100 Betten als nördlichstes Krankenhaus der Welt), Helikopter-Transfer nach Tromsø/Oslo bei kritischen Fällen.

Direktrechnungsstellung mit Karolinska Stockholm, Oslo Universitetssykehus Rikshospitalet, Rigshospitalet Kopenhagen bei Hanse Merkur, ERV und Allianz Standard.

Backpacking durch Skandinavien ist günstig machbar mit Interrail und Camping, aber medizinische Kosten sind es nicht. Ein Zahnarztbesuch in Kopenhagen oder ein Arzttermin in Oslo frisst schnell das Budget einer ganzen Woche. Die Reisekrankenversicherung ist für Backpacker die günstigste Absicherung mit dem größten Effekt.

Skandinavien-Tarife 2026

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Quick Facts

Versicherungspflicht
Nein
Empf. Deckung
500.000 €+ inkl. Bergungskosten
GKV-Leistung
Eingeschränkt (EU-Karte mit Eigenanteilen; NO/IS kaum gedeckt)
Impfungen
FSME bei Waldcamping (SE/FI); Tetanus aktuell für Outdoor-Aktivitäten
Notfallnummer
SE/DK/FI/IS: 112 | NO: 113 (medizinisch)

Unser Tipp

Für Backpacking-Routen durch mehrere skandinavische Länder wähle einen Europa- oder Skandinavien-Tarif, der alle fünf Länder inklusive Norwegen und Island abdeckt.

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Visa & Versicherungspflicht

Für alle fünf skandinavischen Länder brauchen deutsche Backpacker kein Visum. Es gibt keine Einreisebedingungen, die eine Versicherung vorschreiben.

Trotzdem ist sie für die Backpacking-Route durch Skandinavien dringend empfohlen, gerade wenn du auch nach Norwegen und Island weiterreist, wo die EU-Karte nur eingeschränkt gilt.

Häufige Fragen

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