In Kenia ist die Behandlung sehr günstig: Ein Krankenhaustag kostet rund 75 Euro, ein Arztbesuch rund 15 Euro. Teuer wird es fernab der Städte. Wer auf Safari einen Notfall hat, muss oft per Flugzeug evakuiert werden, und der Rücktransport nach Deutschland kostet rund 160.000 Euro.
In Kenias privaten Kliniken, vor allem in Nairobi und Mombasa, ist die Versorgung solide und sehr günstig:
Das eigentliche Kostenrisiko liegt in der Entfernung. Wer in einem Nationalpark oder auf Safari einen Unfall oder eine schwere Erkrankung hat, ist weit von jeder gut ausgestatteten Klinik entfernt. Dann ist oft eine medizinische Luftevakuierung nötig, um schnell nach Nairobi zu kommen. Solche Evakuierungen sind teuer und sollten in der Reisekrankenversicherung enthalten sein.
Kenia ist Malariagebiet. Die Behandlung im Krankenhaus ist mit rund 40 Euro günstig, ein schwerer Verlauf kann aber einen längeren Aufenthalt bedeuten. Muss die Behandlung in Deutschland fortgesetzt werden, kommt der Rücktransport von rund 160.000 Euro dazu.
Wie Kenia im weltweiten Vergleich abschneidet, zeigt der Überblick zu Behandlungskosten im Ausland.
Sehr wenig: Ein Krankenhaustag liegt bei rund 75 Euro, eine Intensivstation bei rund 250 Euro pro Nacht. Eine Blinddarm-OP kostet rund 530 Euro.
Fernab der Städte ist oft eine medizinische Luftevakuierung nötig, um in eine gut ausgestattete Klinik zu kommen. Sie ist teuer und sollte in der Reisekrankenversicherung enthalten sein.
Ja. Die Behandlung im Krankenhaus ist mit rund 40 Euro günstig, ein schwerer Verlauf kann aber stationär behandelt werden müssen. Guter Mückenschutz und Vorsorge sind wichtig.
Rund 160.000 Euro. Trotz günstiger Behandlung vor Ort ist der Rückflug nach Deutschland der größte Kostenposten und wird von keiner gesetzlichen Kasse getragen.