Malaria in Thailand ist für die meisten Reisenden ein geringes Thema: In Bangkok, an den bekannten Stränden und auf den Inseln besteht praktisch kein Risiko. Ein Restrisiko gibt es vor allem in bewaldeten Grenzregionen.
Für die klassischen Reiseziele in Thailand ist Malaria kaum relevant. In Bangkok, in Pattaya, auf Phuket, Koh Samui und den meisten Inseln sowie in Chiang Mai besteht praktisch kein Risiko. Anders sieht es in einigen ländlichen, bewaldeten Grenzgebieten zu Myanmar, Kambodscha und Laos aus, wo ein Restrisiko bleibt.
Der wichtigste Schutz ist konsequenter Mückenschutz: Mückenschutzmittel auf die Haut, lange, helle Kleidung in der Dämmerung und ein Moskitonetz, wo nötig. Ob für eine Reise in ein Grenzgebiet zusätzlich eine medikamentöse Vorbeugung sinnvoll ist, entscheidet eine reisemedizinische Beratung anhand deiner konkreten Route.
Mückenschutz wirkt nicht nur gegen Malaria. In Thailand ist ganzjährig auch Denguefieber möglich, das ebenfalls durch Mücken übertragen wird. Wie du deine Reise gesundheitlich vorbereitest, liest du außerdem im Ratgeber zu Impfungen für Thailand.
Fieber während oder nach einer Reise in ein Risikogebiet solltest du ernst nehmen. Suche bei anhaltendem oder hohem Fieber ärztliche Hilfe und weise auf deine Reise hin. Das gilt auch noch Wochen nach der Rückkehr, denn Malaria kann verzögert ausbrechen.
Ja, aber sehr ungleich verteilt. In Städten, an den bekannten Stränden und auf den Inseln besteht praktisch kein Risiko. Relevant ist Malaria vor allem in bewaldeten Grenzgebieten zu Myanmar, Kambodscha und Laos.
Für die meisten Reisen zu den typischen Zielen ist keine medikamentöse Vorbeugung nötig. Nur für bestimmte Reisen in Grenzregionen kann sie sinnvoll sein. Das klärst du am besten reisemedizinisch anhand deiner Route.
Mit Mückenschutzmittel auf der Haut, langer und heller Kleidung in der Dämmerung und einem Moskitonetz, wo es nötig ist. Dieser Schutz hilft auch gegen Denguefieber, das in Thailand ganzjährig vorkommt.