Medizinische Behandlungen auf Kreuzfahrtschiffen in der Skandinavien-Route sind teuer. Schiffsarzt-Konsultationen kosten 100 bis 300 Euro, kleinere Eingriffe an Bord 500 bis 2.000 Euro.
Wenn du in einem Fjordhafen in Norwegen Erste Hilfe brauchst und nicht an Bord behandelt werden kannst, wird ein Helikoptertransfer zur nächsten Klinik organisiert: 8.000 bis 35.000 Euro, nie durch die EU-Karte gedeckt. Ein stationärer Krankenhausaufenthalt im norwegischen Fjordgebiet kostet 300 bis 800 Euro täglich. Und falls du die Kreuzfahrt vorzeitig abbrechen oder nach Deutschland zurücktransportiert werden musst: Ambulanzflug ca. 15.000 Euro.
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Eine einzige Notarztbehandlung an Bord oder ein Helikoptertransfer vom Fjord kostet ohne Versicherung 5.000 bis 35.000 Euro. Bei Kreuzfahrten, wo Viele schon Tausende Euro investiert haben, ist eine Reisekrankenversicherung der einzige Weg, dieses finanzielle Risiko zu begrenzen.
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Skandinavien-Kreuzfahrten gehören zu den beliebtesten Reiseformen überhaupt. Die Fjordkreuzfahrt entlang der norwegischen Küste von Bergen über Flåm nach Geirangerfjord bietet atemberaubende Naturerlebnisse. Die Ostsee-Kreuzfahrt mit Stopps in Stockholm, Helsinki und Kopenhagen verbindet drei nordische Hauptstädte auf See.
Was viele Reisende unterschätzen: Auf Kreuzfahrtschiffen gilt weder die EU-Karte noch die normale staatliche Krankenversicherung. Der Schiffsarzt rechnet als Privatarzt ab, Behandlungen an Bord kosten schnell mehrere Hundert Euro. Bei einem schwerwiegenderen Notfall in den Fjorden Norwegens, abseits von Krankenhäusern, kann ein Helikoptertransfer an Land nötig werden.
Eine Reisekrankenversicherung für Kreuzfahrten in Skandinavien schützt dich an Bord, in den Häfen und während der Ausflüge an Land.
Kreuzfahrten in Skandinavien haben spezifische Risiken. In den norwegischen Fjorden ist die medizinische Infrastruktur an Land dünn. Bei einem Herzinfarkt, Schlaganfall oder schweren Sturz auf dem Deck kann nur ein Helikoptertransfer helfen. An Bord können Magen-Darm-Epidemien (Norovirus) ausbrechen, die intensive Behandlung erfordern.
Kreuzfahrtpassagiere sind im Schnitt älter, was die Wahrscheinlichkeit kardialer Ereignisse erhöht. Hafenausflüge in Bergen, Ålesund oder Tromsø können mit Stürzen auf nassen Steinpflastern oder Treppen enden. Die Ostsee-Route durch die winterliche See birgt bei schlechtem Wetter zusätzliche Risiken auf Deck.
Die Kreuzfahrtschiffe verfügen über eigene medizinische Einrichtungen, aber diese sind für die Erstversorgung ausgelegt, nicht für komplexe Eingriffe. In den Anlaufhäfen Bergen, Tromsø, Stockholm, Helsinki und Kopenhagen gibt es exzellente Krankenhäuser.
Das Problem sind die Häfen und Fjordstops dazwischen: In Geirangerfjord oder auf den Lofoten gibt es keine großen Kliniken. Mit einer Reisekrankenversicherung hast du 24/7-Notfallservice, der die Koordination zwischen Schiff, Helikopter und Krankenhaus übernimmt.
Ja, bei Kreuzfahrten in Skandinavien ist die Reisekrankenversicherung besonders wichtig. Die EU-Karte gilt auf Schiffen nicht, und Behandlungen an Bord sind Privatleistungen.
Gerade in den Fjordgebieten Norwegens sind die Bergungskosten enorm. Die GKV zahlt für Auslandsbehandlungen maximal das, was sie in Deutschland zahlen würde, das ist nicht annähernd genug für einen Schiffsarzt oder einen Helikopter aus dem Hardangerfjord.
Eine Fjordkreuzfahrt von Bergen nach Geirangerfjord oder eine Ostsee-Rundreise durch Stockholm, Helsinki und Kopenhagen ist ein Erlebnis für die Ewigkeit. Damit es das auch finanziell bleibt, brauchst du eine Reisekrankenversicherung, die an Bord und in den Häfen vollständig greift.
Für die Häfen der Skandinavien-Kreuzfahrten brauchen Deutsche kein Visum. Es gibt keine Einreisepflicht für eine Kreuzfahrt-Reisekrankenversicherung.
Trotzdem ist sie angesichts der hohen Kosten auf See und in den Fjordgebieten unerlässlich.
Anderes Land prüfen im Visa-CheckNein. Auf Kreuzfahrtschiffen gilt die EU-Karte nicht, der Schiffsarzt rechnet als Privatarzt ab. In den Anlaufhäfen innerhalb der EU (Stockholm, Kopenhagen, Helsinki) gilt die Karte an Land, aber in Norwegen nur eingeschränkt und nicht für Bergungskosten.
Eine Konsultation beim Schiffsarzt kostet 100 bis 300 Euro, Medikamente und kleinere Eingriffe kommen obendrauf. Bei einem ernsthaften Notfall können es schnell 2.000 Euro an Bord werden, bevor der Helikoptertransfer an Land überhaupt beginnt.
Das nennt sich medizinische Evakuierung. Je nach Lage per Schiffsarzt, Helikopter oder beim nächsten Hafenanlass. Eine Reisekrankenversicherung übernimmt alle damit verbundenen Kosten und organisiert bei Bedarf den Rücktransport nach Deutschland.
Ja, eine gute Reisekrankenversicherung deckt dich sowohl an Bord als auch bei Landausflügen in den Häfen ab. Prüfe beim Tarifvergleich, dass kein expliziter Ausschluss für Hafenaufenthalte besteht.
Nein. Eine gute Reisekrankenversicherung deckt die gesamte Reise ab, egal ob du auf dem Schiff bist, im Hafen bist oder einen Städtetrip anhängst. Achte darauf, dass das Reisegebiet alle Länder der Route einschließt.
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