Für 2 Semester 9-12 Monate Singapur zwischen 250 und 550 Euro mit umfassender Aktivitäts-Klausel und Tropen-Klausel.
Im Schadensfall ohne Versicherung in Singapur extrem teuer (oft auf US-Niveau): Notaufnahme in Singapore General Hospital oder National University Hospital 250-500 Euro für Erstuntersuchung, Klinikbett pro Nacht im 4-Bett-Saal 400-700 Euro, im Privatzimmer 800-1.500 Euro, Intensivbett 2.000-4.000 Euro pro Nacht.
In Mount Elizabeth Hospital, Raffles Hospital oder Gleneagles Premium-Privatklinik: Notaufnahme 500-1.200 Euro, Privatzimmer 1.500-3.000 Euro pro Nacht, Intensivbett 3.000-6.000 Euro pro Nacht.
Knochenbruch-Operation 8.000-30.000 Euro je nach Komplexität (Sportverletzungen häufig bei Erasmus-Studenten beim Wandern in MacRitchie oder Wochenend-Trips Malaysia-Tauchen), Blinddarm-OP 7.000-18.000 Euro, MRT-Untersuchung 500-1.000 Euro privat.
Schädel-Hirn-Trauma mit Intensivbehandlung 30.000-150.000 Euro, sehr ernste Fälle bis 300.000 Euro möglich (singapurische Klinik-Tagessätze gehören zu den höchsten weltweit nach den USA).
Dengue-Fieber-Behandlung mit stationärer Versorgung 3.000-10.000 Euro je nach Schwere und Klinik-Typ.
Rückführung nach Deutschland Liegendtransport mit Singapore Airlines, Lufthansa, Qatar Airways via Frankfurt-Singapur-Direktflug (12 Stunden) 9.000-22.000 Euro, Charter-Ambulanzjet bei kritischen Fällen 60.000-180.000 Euro (sehr teuer wegen langer Distanz).
*IM EMPFOHLENEN TARIF · RICHTWERTE, ABHÄNGIG VON KLINIK UND REGION
Ein einziger Dengue-Aufenthalt im Singapore General Hospital als ausländischer Student erzeugt Kosten, die ein halbes Jahres-BAFoeG auffressen würden. Eine Reisekrankenversicherung kostet einen Bruchteil davon.
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FÜR REISEN NACH SINGAPUR · EINZELPERSONEN & FAMILIEN
Singapur (Republic of Singapore) mit 5,9 Millionen Einwohnern und 728 km² Fläche als Stadtstaat ist Asiens viertreichstes Land pro Kopf, kein EU/EWR-Land, Student Pass erforderlich. Inselstaat am Südspitze der Malaiischen Halbinsel mit 63 Inseln, Hauptinsel Singapur mit über 95 Prozent der Bevölkerung. Multikulturelle Gesellschaft mit chinesischer 74 Prozent, malaiischer 13 Prozent, indischer 9 Prozent und sonstiger 4 Prozent Bevölkerung.
Top-Universitäten für Auslandssemester und Erasmus-ähnliche Programme: National University of Singapore NUS (älteste und prestigeträchtigste Universität Singapurs gegründet 1905 mit Wurzeln bis 1880, Top-1 Asien in vielen Rankings, etwa 40.000 Studierende, beliebte Fakultäten für internationale Studierende sind NUS Business School, NUS School of Computing, NUS Yong Loo Lin School of Medicine, NUS Yale-Kolleg als kombinierte Fakultät), Nanyang Technological University NTU (zweite Top-Universität Singapurs gegründet 1981 als Erbe der Nanyang University, Top für Ingenieurwesen und Naturwissenschaften, etwa 33.000 Studierende, Nanyang Business School und College of Engineering als Top-Fakultäten), Singapore Management University SMU (Wirtschafts-fokussierte Universität gegründet 2000, etwa 10.000 Studierende, Lee Kong Chian School of Business als Top-Fakultät).
Alle Programme an NUS, NTU und SMU sind komplett englischsprachig. Englisch-Sprachnachweis TOEFL iBT 85-100 oder IELTS 6.5-7.0 meist Standard.
NUS Scholarship und NTU Scholarship für internationale Top-Studierende verfügbar, MOE-Tuition-Grant der singapurischen Regierung mit 3-Jahres-Bond-Verpflichtung in Singapur zu arbeiten reduziert Studiengebühren erheblich. DAAD-Stipendien für Singapur verfügbar (Promos-Förderung, Kurzstipendien, Jahresstipendien).
Lebenshaltungskosten in Singapur sehr hoch (eine der teuersten Städte der Welt): WG-Zimmer in HDB-Wohnung 500-900 Euro pro Monat, eigenes Studio Condo 1.000-1.800 Euro pro Monat, Studentenwohnheim NUS UTown Residence oder NTU Hall of Residence etwa 400-700 Euro pro Monat begrenzt verfügbar. Mit 1.500-2.200 Euro pro Monat reichst du in Singapur aus.
Sprachen: Englisch als Hauptverwaltungs- und Unterrichtssprache flächendeckend, Mandarin, Malaiisch und Tamil als weitere Amtssprachen. Singlish als lokale englische Variante. Englisch-Niveau in Singapur generell auf sehr hohem Standard.
Medizinisches Niveau in Top-Privatkliniken Mount Elizabeth, Raffles, Gleneagles weltweit Spitze, Singapur ist Premium-Medizin-Tourismus-Hub Asiens.
Tropisches Klima ganzjährig in Singapur mit 25-35 Grad und 70-90 Prozent Luftfeuchtigkeit, kaum saisonaler Unterschied: Hitzschlag und Dehydratation ganzjährig Risiko bei Outdoor-Aktivitäten, Klimaanlagen-Erkältungen sehr häufig (extremer Temperatur-Wechsel zwischen klimatisierten Innenräumen MRT, Shopping-Malls, Universitäts-Gebäude 18-22 Grad und 32 Grad draußen).
Dengue-Fieber endemisch in Singapur mit regelmäßigen Ausbrüchen besonders nach Regenzeiten Oktober-Dezember und März-Mai (Aedes-aegypti-Mücken in städtischen Gebieten verbreitet), kein Impfschutz für Reisende verfügbar (Dengvaxia nur für vorab Infizierte), Mücken-Schutz mit DEET 30-50 Prozent Standard. Symptome plötzliches Fieber, starker Kopfschmerz, Muskelschmerzen, Hautausschlag. Schwere Verläufe mit Dengue-Hämorrhagisches-Fieber lebensbedrohlich. Andere Mücken-übertragene Krankheiten Zika-Virus, Chikungunya dokumentiert.
Hauterkrankungen durch hohe Luftfeuchtigkeit (Pilzinfektionen Tinea pedis, Tinea cruris, Schimmelpilz-Allergien in feuchten Wohnungen).
Atemwegs-Beschwerden bei Hitzewellen mit Haze-Smog Juli-Oktober wegen Indonesien-Brände in Sumatra und Kalimantan mit teilweise gefährlichen PSI Pollutant Standards Index Werten über 300 (sehr ungesund), Asthma-Verschlechterung dokumentiert, COPD-Patienten besonders gefährdet.
Verkehrsunfälle in Singapur eingeschränkt wegen sehr disziplinierter Verkehrs-Kultur und strikter Strafen (sehr hohe Bußgelder für Verkehrsdelikte, Trinken am Steuer mit Gefängnis-Strafe), aber Fahrradunfälle in Park-Connector-Network und auf Straße häufig, E-Scooter-Unfälle (PMD Personal Mobility Devices reguliert seit 2019 mit Helm-Pflicht).
Sport-Verletzungen bei Erasmus-Aktivitäten: Wanderstürze in MacRitchie-Reservoir-Park und Bukit-Timah-Naturreservat (kleine Waldgebiete in Singapur, Bukit-Timah-Hill als höchster Berg Singapurs mit 164 Metern), Tauchunfälle bei Wochenend-Trips zu Tioman-Insel Malaysia und Pulau-Hantu Singapur, Schnorchel-Unfälle vor Sisters Islands.
Reise-Unfälle bei Wochenend-Trips außerhalb Singapurs: Verkehrsunfälle in Malaysia (Causeway-Stau-Wochenende, weniger sicherer Verkehr), Tauchunfälle in Indonesien-Bintan-Batam-Bali, Motorrad-Unfälle in Thailand-Phuket-Bangkok als beliebtes Erasmus-Ziel mit dokumentierten schweren Verletzungen.
Stress-bedingte Krankheiten: extreme Burn-out-Kultur in singapurischer Studien-Welt mit Lernsessions bis 2-3 Uhr nachts dokumentiert, depressive Episoden bei Heimweh und Kultur-Schock, Suizidrate erhöht in OECD-Ländern aber niedrig im asiatischen Vergleich.
Sicherheits-Themen: Singapur sehr sicher mit niedrigster Kriminalitätsrate weltweit, Taschendiebstahl selten, Gewaltverbrechen sehr selten. Strikte Strafen für Drogen-Besitz (lebenslange Haft oder Todesstrafe) und Vandalismus (Caning Stockschläge dokumentiert) wichtig zu beachten.
Klassischer Auslandssemester-Verlauf in Singapur (1 Semester 4-6 Monate Special Term Mai-Juli oder reguläres Semester August-Dezember oder Januar-Mai, oder zwei Semester 9-10 Monate akademisches Jahr): Ankunft mit Flug Frankfurt-Singapur Changi mit Lufthansa, Singapore Airlines, Qatar Airways via Doha direkt in 12 Stunden, Student Pass-Abholung innerhalb 2 Wochen bei ICA Building mit Biometrie-Erfassung, Anmeldung bei der Universität mit Welcome-Orientation, Suche WG in HDB-Wohnung über Roomies-Singapore oder ESN-Buddy-Programm (sehr aufwendig in Singapur mit hohen Mieten und beschränktem Angebot), oder Studentenwohnheim Bewerbung über NUS UTown Residence, NTU Hall of Residence (begrenzt verfügbar mit Bewerbungs-Verfahren).
Erstellung EZ-Link-IC-Karte für ÖPNV-Standard mit MRT, Bus, Taxi-Cashless-Bezahlung. NETS-Card für Cashless-Bezahlung in Geschäften.
Erasmus-Studenten in Singapur sehr aktiv: NUSSU NUS Students Union, NTU SU, ESN-Singapore organisieren wöchentliche Events, Wochenend-Trips zu Sentosa-Insel mit Universal Studios und Beach-Resorts, Marina Bay Sands mit Gardens by the Bay, Botanic Gardens UNESCO, Little India und Chinatown für Kultur-Exploration, Pulau Ubin als ländliche Insel mit Kampong-Tradition.
Tagestrips nach Johor Bahru Malaysia (über Causeway-Brücke 1-2 Stunden) sehr beliebt für günstigeres Shopping und Essen, Wochenend-Trips nach Kuala Lumpur, Bali, Bangkok, Phuket mit Budget-Airlines AirAsia, Scoot, Jetstar.
Risiken im Studentenalltag: Verkehrsunfälle in Singapur eingeschränkt wegen sehr disziplinierter Verkehrs-Kultur und strikter Strafen (sehr hohe Bußgelder für Verkehrsdelikte), aber Fahrradunfälle in Park-Connector-Network und auf Straße häufig, E-Scooter-Unfälle (PMD Personal Mobility Devices reguliert seit 2019).
Tropisches Klima mit ganzjährig 25-35 Grad und 70-90 Prozent Luftfeuchtigkeit: Hitzschlag und Dehydratation ganzjährig Risiko, Klimaanlagen-Erkältungen sehr häufig.
Dengue-Ausbrüche regelmäßig nach Regenzeiten, Mücken-Schutz Standard.
Hitzewellen mit Smog Juli-Oktober wegen Indonesien-Brände mit Atemwegs-Beschwerden.
Singapur hat hybrides Gesundheitssystem mit MediShield Life als universelle Basis-Krankenversicherung für Singapurer und Permanent Residents, MediSave als Pflicht-Spar-Konto für Gesundheits-Ausgaben, MediFund als staatlicher Sicherheits-Netz-Fond. Für ausländische Studierende ist keine staatliche Versicherung verfügbar, Behandlung erfolgt komplett über private Auslandskrankenversicherung (deutsche Police).
Top-Universitätskliniken und öffentliche Krankenhäuser: Singapore General Hospital SGH in Outram-Bezirk als ältestes und größtes Krankenhaus Singapurs (gegründet 1821 mit über 200 Jahren Tradition) mit allen Fachabteilungen einschließlich seltener Krankheiten und Onkologie auf Spitzen-Niveau und SingHealth-Verbund mit National Cancer Centre, National Heart Centre, KK Womens und Childrens Hospital, Singapore National Eye Centre, National Dental Centre.
National University Hospital NUH in Kent Ridge-Bezirk verbunden mit NUS Yong Loo Lin School of Medicine als Universitätsklinikum mit allen Fachrichtungen und englischsprachigem Service Standard, mit angeschlossenem National University Cancer Institute Singapore NCIS, National University Heart Centre Singapore NUHCS.
Tan Tock Seng Hospital TTSH in Novena-Bezirk als zweitgrößtes Krankenhaus Singapurs mit angeschlossener Lee Kong Chian School of Medicine. Khoo Teck Puat Hospital in Yishun, Changi General Hospital im Osten, Ng Teng Fong General Hospital im Westen mit Jurong Community Hospital.
Privatklinik-Optionen mit Premium-Standard: Mount Elizabeth Hospital in Orchard-Bezirk und Mount Elizabeth Novena Hospital als Top-Privatklinik mit englischsprachigem Service als beliebte Anlaufstelle für Ausländer und vielen deutschen Medizin-Touristen, Raffles Hospital in Bugis-Bezirk als integrierte Privat-Klinikkette mit umfassendem Service einschließlich Hotel-ähnlichen Privatzimmern, Gleneagles Hospital in Tanglin-Bezirk als private Premium-Option mit deutscher Klientel-Tradition seit 1957, Parkway East Hospital, Thomson Medical Centre.
Universitäten haben eigene Health-Centers: NUS University Health Centre UHC in Kent Ridge als Erst-Anlaufstelle für NUS-Studierende sehr günstig mit subventionierten Konsultationen 5-15 SGD pro Besuch (etwa 3-10 Euro), NTU Medical Centre in Yunnan-Garden, SMU Medical Centre in Bras-Basah als Erst-Anlaufstelle für Studierende.
Bei lebensbedrohlichen Notfällen ist Behandlung in Singapur medizinisch ausreichend, oft sogar besser als in Deutschland (eines der besten Gesundheitssysteme weltweit, Singapur ist Premium-Medizin-Tourismus-Hub Asiens). Rückführung nach Deutschland nur bei spezifischen Indikationen oder Wunsch des Patienten.
Apotheken (Pharmacy mit grünem Kreuz) flächendeckend, Hauptketten Guardian Pharmacy, Watsons Pharmacy, Unity Pharmacy, NTUC Healthcare in MRT-Stationen, Shopping-Malls und Universitäts-Campussen, in Orchard und Marina Bay 24-Stunden-Apotheken verfügbar.
Notruf 995 für Krankenwagen und Feuerwehr (singapur-spezifisch, nicht europäische 112), 999 für Polizei. SCDF Singapore Civil Defence Force als zentrale Notfall-Organisation mit hochmoderner Ausstattung, Englisch-Standard.
In Singapur sind Top-Adressen für medizinische Behandlung Singapore General Hospital SGH in Outram-Bezirk als ältestes und größtes Krankenhaus Singapurs (gegründet 1821 mit über 200 Jahren Tradition) mit allen Fachabteilungen einschließlich seltener Krankheiten und Onkologie auf Spitzen-Niveau und SingHealth-Verbund mit National Cancer Centre, National Heart Centre, KK Womens und Childrens Hospital, National University Hospital NUH in Kent Ridge-Bezirk verbunden mit NUS Yong Loo Lin School of Medicine als Universitätsklinikum mit allen Fachrichtungen und englischsprachigem Service Standard, Tan Tock Seng Hospital TTSH in Novena-Bezirk als zweitgrößtes Krankenhaus Singapurs mit angeschlossener Lee Kong Chian School of Medicine.
Privatklinik-Optionen mit Premium-Standard: Mount Elizabeth Hospital in Orchard-Bezirk und Mount Elizabeth Novena Hospital als Top-Privatklinik mit englischsprachigem Service als beliebte Anlaufstelle für Ausländer und vielen deutschen Medizin-Touristen, Raffles Hospital in Bugis-Bezirk als integrierte Privat-Klinikkette mit umfassendem Service, Gleneagles Hospital in Tanglin-Bezirk als private Premium-Option mit deutscher Klientel-Tradition seit 1957, Parkway East Hospital, Thomson Medical Centre.
Universitäten haben eigene Health-Centers: NUS University Health Centre UHC in Kent Ridge als Erst-Anlaufstelle für NUS-Studierende sehr günstig mit subventionierten Konsultationen 5-15 SGD pro Besuch, NTU Medical Centre in Yunnan-Garden, SMU Medical Centre in Bras-Basah als Erst-Anlaufstelle für Studierende.
Apotheken (Pharmacy mit grünem Kreuz im Schaufenster) flächendeckend, Hauptketten Guardian Pharmacy, Watsons Pharmacy, Unity Pharmacy, NTUC Healthcare in MRT-Stationen, Shopping-Malls und Universitäts-Campussen. Antibiotika rezeptpflichtig, viele Medikamente die in Deutschland Standard sind in Singapur verfügbar (importiert aus UK, USA, Australien).
Notruf 995 für Krankenwagen und Feuerwehr (singapur-spezifisch, nicht europäische 112), 999 für Polizei. Englisch in allen Singapur-Kliniken Standard und überall flächendeckend in Apotheken, Verwaltung, Tourismus.
Bei Auslandskrankenversicherung Direktrechnungsstellung mit mehreren spezialisierten Anbietern an Mount Elizabeth Hospital, Raffles Hospital, Gleneagles Hospital, National University Hospital, Singapore General Hospital meist sehr gut etabliert, Singapur ist Premium-Medizin-Tourismus-Hub mit standardisierten Direktrechnungs-Verfahren.
Ja, klar. Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) aus Deutschland leistet in Singapur fast gar nichts, da kein Sozialversicherungsabkommen besteht.
Die Uni-eigene Pflichtversicherung der NUS und NTU deckt nur Grundleistungen ab, mit Obergrenzen, die bei einem ernsthaften Krankheitsfall schnell erreicht sind. Eine eigene Reisekrankenversicherung für das Auslandssemester in Singapur ist die intelligente Erweiterung, die dich für das gesamte Semester vollständig absichert.
EU-Karte gilt nicht in Singapur (kein EU/EWR-Land). Es existiert kein Sozialversicherungsabkommen für Krankheit zwischen Deutschland und Singapur, Behandlungskosten musst du komplett selbst tragen oder über private Auslandskrankenversicherung. Singapur hat eines der teuersten Gesundheitssystem Asiens (oft auf US-Niveau), eine umfassende Auslandskrankenversicherung mit Studenten-Tarif für 4-12 Monate ist absolut Pflicht.
Mindest-Deckungssumme 1 Million Euro Heilbehandlung empfohlen wegen sehr teurer Singapur-Klinik-Kosten, NUS und NTU verlangen Versicherungs-Nachweis als Visa-Voraussetzung mit Mindest-Deckung 50.000 SGD (etwa 35.000 Euro) Krankenhaus-Behandlung.
Aktivitäts-Klausel umfassend für studentisches Freizeitprogramm: Wandern in MacRitchie-Reservoir-Park und Bukit-Timah-Naturreservat (kleine Waldgebiete in Singapur), Schnorcheln und Tauchen vor Pulau Hantu und Sisters Islands, Kayak in Sungei-Buloh-Wetland-Reserve, Klettern an Universitäts-Klettern-Anlagen.
Wochenend-Trip-Klausel für Aktivitäten in Malaysia (Tioman-Insel-Tauchen, Cameron Highlands, Kuala Lumpur), Indonesien (Bintan-Insel, Batam, Bali-Tauchen), Thailand (Bangkok, Phuket, Koh Samui), Vietnam (Ho-Chi-Minh-City, Hanoi). Aktivitäts-Klausel für Tauchen, Surfen, Höhentrekking sollte Trip-übergreifend gelten.
Tropen-Klausel: Dengue-Fieber endemisch in Singapur, Mücken-übertragene Krankheiten teilweise als Tropen-Krankheit ausgeschlossen in günstigen Tarifen, Tropen-Klausel oder umfassende Heilbehandlung empfehlenswert.
Heimreise-Klausel: viele Studenten-Tarife decken Heimreisen nach Deutschland 1-2 Mal pro Semester automatisch ab.
Ein Auslandssemester in Singapur an der NUS oder NTU ist akademisch eine Top-Entscheidung und lebenspraktisch ein Traumjahr. Aber medizinisch bist du ohne eigene Versicherung auf sich allein gestellt. Eine Reisekrankenversicherung für das Auslandssemester schließt die Lücken der Uni-Pflichtversicherung und sorgt dafür, dass kein Dengue-Fieber das Semester kaputtmacht.
Für das Auslandssemester an einer singapurischen Universität benötigst du einen Student Pass, den du über die Immigration & Checkpoints Authority (ICA) beantragen musst. Das International Students Office der Uni unterstützt bei der Beantragung. Manche Unis verlangen einen Nachweis über Krankenversicherungsschutz als Teil des Bewerbungsverfahrens.
Prüfe das frühzeitig. Die Einreise erfolgt am Changi Airport, visafrei für die erste Einreise, danach mit gültigem Student Pass.
Anderes Land prüfen im Visa-CheckAlle Reisenden müssen vor Antritt der Reise online die SG Arrival Card ausfüllen.
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EINREISE OKSGPNein, die deutsche gesetzliche Krankenkasse reicht für ein Auslandssemester in Singapur nicht aus. Singapur ist nicht EU/EWR, EU-Karte gilt hier gar nicht. Es existiert kein Sozialversicherungsabkommen für Krankheit zwischen Deutschland und Singapur, Behandlungskosten musst du komplett selbst tragen oder über private Auslandskrankenversicherung. Singapur hat eines der teuersten Gesundheitssystem Asiens (oft auf US-Niveau), eine umfassende Auslandskrankenversicherung mit Studenten-Tarif für 4-12 Monate ist absolut Pflicht. Mindest-Deckungssumme 1 Million Euro Heilbehandlung empfohlen wegen sehr teurer Singapur-Klinik-Kosten.
Für die National University of Singapore NUS (älteste und prestigeträchtigste Universität Singapurs gegründet 1905, Top-1 Asien in vielen Rankings, etwa 40.000 Studierende), Nanyang Technological University NTU (zweite Top-Universität Singapurs gegründet 1981, Top für Ingenieurwesen und Naturwissenschaften, etwa 33.000 Studierende), Singapore Management University SMU (Wirtschafts-fokussierte Universität gegründet 2000, etwa 10.000 Studierende) brauchst du eine Auslandskrankenversicherung mit Studenten-Tarif. NUS und NTU verlangen Versicherungs-Nachweis als Visa-Voraussetzung mit Mindest-Deckung.
Ja, deutsche Studierende brauchen für Singapur ein Student Pass STP bei Aufenthalt über 30 Tagen für reguläres Studium. Voraussetzungen: In-Principle Approval IPA-Letter von ICA Immigration and Checkpoints Authority Singapur (das beantragt die Universität für dich nach Annahme), Antrag online über SOLAR Student Pass Online Application and Registration. Erforderlich: Reisepass, Lichtbild, Finanz-Nachweis, Annahme-Bescheid der Universität, Health-Examination-Report. Bei Ankunft in Singapur musst du innerhalb 2 Wochen das Student Pass bei ICA Building abholen mit Biometrie-Erfassung.
Singapur ist offiziell viersprachig (Englisch, Mandarin, Malaiisch, Tamil) mit Englisch als Hauptunterrichtssprache an allen Universitäten. Alle Programme an NUS, NTU und SMU sind komplett englischsprachig. Englisch-Sprachnachweis für deutsche Studierende: TOEFL iBT 85-100 oder IELTS 6.5-7.0 meist Standard. Bei Erasmus-Austausch über bilaterale Verträge oft Englisch-Nachweis der Heimat-Universität ausreichend. NUS Special Programme in Science SPS, NTU CN Yang Scholars Programme als Premium-Programme mit hohen Anforderungen.
Singapur gehört zu den teuersten Städten der Welt: WG-Zimmer in HDB-Wohnung 500-900 Euro pro Monat, eigenes Studio Condo 1.000-1.800 Euro pro Monat besonders Orchard Road, Marina Bay, Holland Village teurer, Studentenwohnheim NUS UTown Residence oder NTU Hall of Residence etwa 400-700 Euro pro Monat (begrenzt verfügbar mit Bewerbungs-Verfahren). Mensa-Essen Hawker-Center 4-7 Euro pro Mahlzeit (sehr beliebt und günstig im Singapur-Vergleich), Kopitiam-Café 5-8 Euro, Restaurant 12-20 Euro. ÖPNV: MRT mit EZ-Link-Karte etwa 0,80-2,50 SGD pro Fahrt (0,55-1,75 Euro), Monatsticket Studenten-Rabatt etwa 35 Euro. Mit 1.500-2.200 Euro pro Monat reichst du in Singapur aus.
In Singapur sind Top-Adressen Singapore General Hospital SGH in Outram als ältestes und größtes Krankenhaus Singapurs (gegründet 1821) mit allen Fachabteilungen, National University Hospital NUH in Kent Ridge verbunden mit NUS Yong Loo Lin School of Medicine als Universitätsklinikum mit allen Fachrichtungen, Tan Tock Seng Hospital TTSH in Novena als zweitgrößtes Krankenhaus Singapurs, Mount Elizabeth Hospital in Orchard als Top-Privatklinik mit englischsprachigem Service als beliebte Anlaufstelle für Ausländer, Raffles Hospital in Bugis als private Premium-Option, Gleneagles Hospital in Tanglin als private Premium-Option mit deutscher Klientel-Tradition. Notruf 995 für Krankenwagen und Feuerwehr (singapur-spezifisch, nicht europäische 112), 999 für Polizei. Englisch in allen Singapur-Kliniken Standard und überall flächendeckend.
Sehr teuer (oft auf US-Niveau): Notaufnahme in Singapore General Hospital oder National University Hospital 250-500 Euro für Erstuntersuchung, Klinikbett pro Nacht im 4-Bett-Saal 400-700 Euro, im Privatzimmer 800-1.500 Euro, Intensivbett 2.000-4.000 Euro pro Nacht. In Mount Elizabeth Hospital oder Raffles Hospital Premium-Privatklinik: Notaufnahme 500-1.200 Euro, Privatzimmer 1.500-3.000 Euro pro Nacht, Intensivbett 3.000-6.000 Euro pro Nacht. Knochenbruch-Operation 8.000-30.000 Euro je nach Komplexität, Blinddarm-OP 7.000-18.000 Euro, Schädel-Hirn-Trauma mit Intensivbehandlung 30.000-150.000 Euro, sehr ernste Fälle bis 300.000 Euro möglich. MRT-Untersuchung 500-1.000 Euro privat. Auslandskrankenversicherung mit Direktrechnung an Mount Elizabeth, Raffles, Gleneagles, NUH, SGH meist möglich.
An NUS und NTU für internationale Studierende ohne MOE-Tuition-Grant etwa 25.000-45.000 SGD pro Jahr (etwa 17.000-30.000 Euro), je nach Fakultät (Medizin und Zahnmedizin am teuersten, Geisteswissenschaften günstiger). Mit MOE-Tuition-Grant und 3-Jahres-Bond-Verpflichtung in Singapur zu arbeiten reduziert sich Gebühr auf etwa 17.000-30.000 SGD pro Jahr. Für Erasmus-Austauschstudierende über bilaterale Verträge sind Studiengebühren oft erlassen (NUS und NTU haben viele bilaterale Verträge mit deutschen Universitäten TU Berlin, RWTH Aachen, TU München). DAAD-Stipendien für Singapur verfügbar, NUS Scholarship und NTU Scholarship für internationale Top-Studierende.
Singapur hat tropisches Klima mit ganzjährig 25-35 Grad und 70-90 Prozent Luftfeuchtigkeit. Gesundheitsrisiken: Dengue-Fieber endemisch in Singapur mit regelmäßigen Ausbrüchen besonders nach Regenzeiten (Aedes-aegypti-Mücken), kein Impfschutz für Reisende verfügbar (Dengvaxia nur für vorab Infizierte), Mücken-Schutz mit DEET 30-50 Prozent Standard. Hitzschlag und Dehydratation ganzjährig Risiko, Klimaanlagen-Erkältungen sehr häufig (extremer Temperatur-Wechsel zwischen klimatisierten Innenräumen 18-22 Grad und 32 Grad draußen). Hauterkrankungen durch hohe Luftfeuchtigkeit (Pilzinfektionen, Schimmelpilz-Allergien). Hitzewellen mit Smog im Juli-Oktober wegen Indonesien-Brände mit Atemwegs-Beschwerden.
Eine Auslands-Haftpflichtversicherung ist sehr empfehlenswert für Singapur. Mietsachschäden in HDB-Wohnung oder Studentenwohnheim, Schäden in Universitätsbibliotheken oder Laboren (besonders teuer bei Naturwissenschaften und Ingenieurwesen an NUS, NTU mit teurem Equipment), Fahrradunfälle in Singapur (gut ausgebautes Park-Connector-Network) können teuer werden. Singapurische Gerichte sprechen hohe Schadenersatz-Forderungen zu, Klima von Rechtssicherheit und strikten Strafen. Viele deutsche Privathaftpflichtversicherungen decken weltweite Auslandsaufenthalte bis 12 Monate automatisch mit, prüfe deinen Vertrag. Studenten-Auslandshaftpflicht 30-70 Euro für ein Semester separat erhältlich.
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