Namibia ist ein Selbstfahrerland mit riesigen Distanzen. Die privaten Kliniken, vor allem in Windhuk, sind gut, ein Krankenhaustag kostet rund 180 Euro. Das Risiko liegt in der Weite: Bei einem Unfall im abgelegenen Busch kann die Rettung lange dauern und eine teure Luftevakuierung nötig machen.
Die privaten Kliniken in Windhuk sind gut ausgestattet und für deutsche Verhältnisse günstig:
Namibia bereist man meist im Mietwagen, und zwischen den Zielen liegen oft hunderte Kilometer einsame Piste. Bei einem Autounfall oder einer schweren Erkrankung fernab der Städte kann es lange dauern, bis Hilfe da ist. Häufig ist eine Luftevakuierung nach Windhuk nötig, die teuer ist und in der Reisekrankenversicherung enthalten sein sollte.
Muss die Behandlung in Deutschland fortgesetzt werden, kommt der Rücktransport von rund 160.000 Euro dazu. Für Namibia sollte die Reisekrankenversicherung Luftevakuierung und Rücktransport abdecken.
Wie Namibia im weltweiten Vergleich abschneidet, zeigt der Überblick zu Behandlungskosten im Ausland.
Die privaten Kliniken in Windhuk sind gut ausgestattet. Fernab der Städte ist die Versorgung dünn, dann ist oft eine Verlegung nötig.
Die großen Distanzen. Bei einem Unfall im abgelegenen Busch kann die Rettung lange dauern, und eine Luftevakuierung nach Windhuk wird nötig.
In einer privaten Klinik günstig: Krankenhaustag rund 180 Euro, Intensivstation rund 1.000 Euro pro Nacht, Blinddarm-OP rund 1.200 Euro.
Rund 160.000 Euro. Zusammen mit einer möglichen Luftevakuierung macht das eine Reisekrankenversicherung mit beidem wichtig.