Die Schweiz hat die teuerste Behandlung Europas. Eine Intensivstation kostet rund 3.500 Euro pro Nacht, eine Blinddarm-OP rund 8.200 Euro. Die EU-Karte wird zwar auch hier für Notfälle anerkannt, doch private Behandlung und alles, was darüber hinausgeht, zahlst du selbst.
Die Schweiz ist bei den Behandlungskosten europaweit Spitze. Schon alltägliche Leistungen sind teuer:
Die Schweiz ist kein EU-Land, nimmt aber am System der EU-Karte teil. Für medizinisch notwendige Notfallbehandlungen im öffentlichen System wird sie deshalb anerkannt. Nicht abgedeckt sind private Behandlung, nicht dringende Leistungen und der Rücktransport. Diese Lücken schließt eine Reisekrankenversicherung.
Anders als bei Fernzielen ist der Rücktransport aus der Schweiz wegen der Nähe mit rund 2.400 Euro günstig, oft bodengebunden. Das eigentliche Kostenrisiko ist hier also die teure Behandlung selbst, nicht der Heimweg.
Wie die Schweiz im weltweiten Vergleich dasteht, zeigt der Überblick zu Behandlungskosten im Ausland.
Die Schweiz hat das höchste Preisniveau Europas. Eine Intensivstation kostet rund 3.500 Euro pro Nacht, eine Blinddarm-OP rund 8.200 Euro.
Ja, für medizinisch notwendige Notfälle im öffentlichen System, da die Schweiz am EU-Karte-System teilnimmt. Private Behandlung und der Rücktransport sind nicht gedeckt.
Rund 790 Euro, eine Intensivstation rund 3.500 Euro pro Nacht. Damit ist die Schweiz das teuerste Land Europas für Behandlungen.
Wegen der Nähe günstig, rund 2.400 Euro und oft bodengebunden. Das größere Risiko ist die teure Behandlung selbst.