Skifahren auf Island in den Gebieten Bláfjöll oder Hlíðarfjall ist ein besonderes Erlebnis, aber auch ein echtes Risiko: Hubschrauberrettungen vom Berghang sind nicht EU-Karte-gedeckt und kosten bis zu 20.000 Euro.
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Die Behandlungskosten nach einem Skiunfall auf Island folgen dem allgemeinen isländischen Muster mit islandspezifischen Zusatzkosten. Eine Notaufnahme im Landspítali nach einem Sturz kostet 200 bis 500 Euro. Ein Knochenbruch mit Operation und mehrtägigem stationären Aufenthalt kostet 3.000 bis 8.000 Euro.
Physiotherapie und Nachsorge kommen dazu. Was die Kosten auf Island aber weit über das alpines Niveau treiben kann, ist die Hubschrauberrettung durch SAR Iceland: 5.000 bis 20.000 Euro für einen Einsatz. In alpinen Skigebieten gibt es oft organisierte Bergrettungen, die günstiger oder kostenlos sind.
Auf Island ist SAR Iceland die einzige Option, und die Rechnung geht an dich, wenn du keine Versicherung hast.
Ein Skiunfall in den isländischen Bergen kann zwischen Erstbehandlung, stationärem Aufenthalt und SAR-Rettung schnell 10.000 bis 25.000 Euro kosten. Die Reisekrankenversicherung mit Wintersportschutz ist die einzige vernünftige Reaktion darauf.
Skifahren auf Island ist ein Nischenprodukt, das aber immer mehr Outdoor-Enthusiasten anzieht. Bláfjöll, etwa 30 Kilometer südöstlich von Reykjavik in der Nähe des Bláfjöll-Hochlandes, ist das am leichtesten erreichbare Skigebiet für Reykjavik-Besucher. Hlíðarfjall bei Akureyri im Norden hat etwas mehr Ausdehnung und gilt als das beste Skigebiet des Landes.
Beide sind kleine, bodenständige Anlagen ohne internationalen Resort-Charakter, aber mit echter isländischer Atmosphäre. Was Islands Skigebiete von alpinen Destinationen unterscheidet: Die Rettungsinfrastruktur ist rudimentärer, das Wetter extremer und die Gelände gehen oft nahtlos in offenes Hochland über. Ein Sturz abseits der markierten Pisten kann schnell zur SAR-Aktion werden.
Die Reisekrankenversicherung für Skifahren auf Island muss diese islandspezifischen Bedingungen explizit abdecken.
Das isländische Skigelände ist von besonderen Risiken geprägt. Bláfjöll und Hlíðarfjall liegen in einer Landschaft, in der Wetterumschläge innerhalb von Minuten passieren können. Isländisches Wetter kann von Sonnenschein zu Schneesturm in unter einer Stunde wechseln, mit Windgeschwindigkeiten von über 100 km/h und gefühlten Temperaturen von -30 Grad. Abseits der markierten Pisten gibt es keine Sicherungssysteme. Lawinengefahr ist in bestimmten Hanglagen gegeben. Verletzungen durch Stürze auf Eis statt auf Pulverschnee sind häufig und oft schwerer.
Wer außerhalb der gesicherten Bereiche fährt oder bei schlechter Sicht unterwegs ist, gefährdet sich und die Retter, die ihn holen müssen.
Das Landspítali in Reykjavik ist für ernste Verletzungen die erste und in vielen Fällen einzige Adresse. Das Regionalkrankenhaus in Akureyri ist für Unfälle im Norden, also beim Hlíðarfjall-Gebiet, die nächste Option. Beide Einrichtungen sind auf orthopädische Notfälle eingestellt und haben moderne Operationssäle.
Der Transport dorthin nach einem Bergunfall erfolgt per Hubschrauber durch SAR Iceland, was die bereits genannten Kosten verursacht. Mit einer Reisekrankenversicherung, die diese Kosten trägt, ist die medizinische Versorgungsqualität auf Island sehr gut.
Ja, und ein Standard-Tarif reicht für Skifahren auf Island oft nicht. Viele Basispolicen für Reisekrankenversicherungen schließen Wintersport oder Extremsport aus oder limitieren die Deckung.
Prüf explizit, ob dein Tarif Skifahren auf Island abdeckt, und ob SAR-Rettungseinsätze eingeschlossen sind. Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt über das EWR-Abkommen nur Basisbehandlungen, keine Hubschrauberrettungen und keine Zahnarztkosten.
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Tarif findenSkifahren auf Island ist kein Après-Ski-Rummel in den Alpen. Die Skigebiete Bláfjöll südlich von Reykjavik und Hlíðarfjall bei Akureyri sind kleine, authentische Gebiete mit echter isländischer Wildnis drum herum. Rettungseinsätze dauern länger als in den Alpen, und SAR Iceland nimmt die Arbeit per Hubschrauber auf, wenn jemand verletzt nicht mehr selbst absteigen kann. Diese Hubschrauberrettungen sind von der EU-Karte komplett ausgeschlossen. Eine Reisekrankenversicherung mit explizitem Wintersport-Einschluss für Island ist die einzige vernünftige Absicherung.
Als Deutsche reist du visafrei nach Island ein. Für Skiurlaub auf Island gelten keine besonderen Einreisebedingungen. Ein Nachweis über Krankenversicherung ist nicht vorgeschrieben, bei einem ernsteren Unfall wird aber dein Versicherungsnachweis im Krankenhaus benötigt.
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