Eine Reisekrankenversicherung für Kreuzfahrten ist für Atlantik-Routen über Lissabon und Funchal/Madeira unverzichtbar – Schiffsarzt-Konsultationen kosten bis zu 800 Euro, Krankenhausbehandlungen in Landkliniken sind extra.
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An Bord eines Kreuzfahrtschiffs entstehen Kosten auf einem separaten Abrechnungssystem. Eine Konsultation beim Schiffsarzt liegt je nach Reederei zwischen 200 und 800 Euro.
Behandlungen, Infusionen, EKGs und Medikamente kommen obendrauf – eine Nacht in der Krankenstation an Bord kann 1.500 Euro und mehr kosten. Wenn ein Passagier in Lissabon oder Funchal von Bord muss und ins Krankenhaus eingeliefert wird, fallen dort private Behandlungskosten an: Notaufnahme 350 bis 600 Euro, Krankenhaustag 350 bis 700 Euro.
Muss der Passagier nach Deutschland zurückgeflogen werden, kommt ein Ambulanzflug für 15.000 bis 30.000 Euro hinzu. Der Einzel-Rückflug nach Deutschland mit Begleitung und der Wechsel auf ein anderes Schiff sind ebenfalls Kostenpunkte, die eine gute Kreuzfahrt-Police abdeckt.
Kreuzfahrten führen die Liste der teuersten medizinischen Notfälle an, wenn man Schiffsarzthonorare, Landkosten und Rücktransport zusammenrechnet. Ohne Versicherung sind Gesamtschäden von 10.000 bis 50.000 Euro möglich – keine Ausnahme, sondern dokumentierte Realität.
Lissabon ist einer der bedeutendsten Kreuzfahrthäfen Europas. Von hier aus starten viele Atlantik-Routen Richtung Madeira, Kanarische Inseln und weiter Richtung Karibik. Funchal auf Madeira ist ebenfalls ein klassischer Stopp für Mittelmeer- und Atlantik-Kreuzfahrten.
Passagiere gehen hier von Bord, erkunden die Stadt, machen Ausflüge in die Lavaformationen der Insel oder wandern auf Madeiras Levada-Pfaden. Kreuzfahrten erscheinen vielen Reisenden als besonders sicher – doch das Gesundheitsrisiko an Bord wird oft unterschätzt. Der Schiffsarzt ist eine kommerzielle Einrichtung, keine Notfallversorgung: Konsultationen kosten bis zu 800 Euro pro Besuch, Medikamente und Untersuchungen werden extra berechnet.
Muss jemand von Bord medizinisch versorgt werden, fallen Kosten wie in einem privaten Krankenhaus vor Ort an – plus die Herausforderung, das Schiff wieder zu erreichen oder die Reise abzubrechen.
Für Kreuzfahrtreisende auf Atlantik-Routen gibt es spezifische Risiken. Tender-Unfälle passieren beim Transfer zwischen Schiff und Land in Funchal oder kleineren Azoren-Häfen: Das Einsteigen in das Schlauchboot auf bewegter See ist gefährlicher als es aussieht. Stürze auf dem Schiffsdeck bei nassem Untergrund und Seekrankheit mit Komplikationen sind häufige Bordprobleme.
An Land auf Madeira führen Levada-Wanderungen auf schmalen Pfaden über Steilhänge – ein Sturz dort ist gefährlich und ein Rettungshubschrauber-Einsatz teuer. In Lissabon ist Taschendiebstahl bei Kreuzfahrt-Tagesausflüglern ein bekanntes Problem. Ältere Passagiere sind bei Herzproblemen auf See besonders gefährdet – eine sofortige Einweisung am nächsten Hafen kann lebensrettend sein.
Wenn ein Kreuzfahrtpassagier in Lissabon oder Funchal von Bord muss, ist die medizinische Versorgung gut. In Lissabon stehen Hospital da Luz (Tel. +351 21 710 4400, 24h) und Hospital CUF Descobertas zur Verfügung – beide international ausgerichtet und erfahren im Umgang mit Kreuzfahrtpatienten.
In Funchal ist das Hospital da Luz Madeira die beste Privatoption; das öffentliche Hospital Dr. Nélio Mendonça ist die Alternative. Auf den Azoren ist die Versorgung auf der Hauptinsel São Miguel (Ponta Delgada) gut – auf kleineren Inseln nur Erstversorgung. Der Rücktransport von den Azoren nach Deutschland per Ambulanzflug ist besonders teuer.
Wer eine Kreuzfahrt mit Anlauf in Lissabon oder Funchal bucht, sollte unbedingt eine spezialisierte Reisekrankenversicherung abschließen. Die gesetzliche Krankenversicherung deckt über die EHIC nur Notfälle im öffentlichen SNS an Land – aber nicht die Schiffsarzt-Kosten an Bord, nicht Behandlungen in Privatkliniken und nicht den Rücktransport.
Eine Kreuzfahrt-Police deckt Behandlungen an Bord und an Land, Landtransfer-Kosten und den Rücktransport nach Deutschland ab.
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Tarif findenAtlantik-Kreuzfahrten führen regelmäßig über Lissabon und Funchal (Madeira) – zwei der attraktivsten Häfen Europas. An Bord entstehen bei einem medizinischen Notfall sofort hohe Kosten: Schiffsärzte rechnen pro Konsultation bis zu 800 Euro ab, Medikamente und Behandlungen kommen obendrauf. Muss jemand von Bord und in ein Krankenhaus, entstehen Kosten wie an Land – plus Rücktransport. Eine spezialisierte Reisekrankenversicherung deckt all das ab.
Kreuzfahrtpassagiere aus Deutschland benötigen für Stops in Portugal (Lissabon, Funchal, Azoren) als EU-Bürger kein Visum. Für Mitreisende aus Drittstaaten mit Schengen-Visumspflicht ist die Reisekrankenversicherung bereits als Visum-Voraussetzung erforderlich.
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