Für 12 Monate zwischen 180 und 450 Euro mit umfassender Aktivitäts-Klausel und WWOOFing-Abdeckung.
Im Schadensfall in Hospital CIMA San Jose oder Hospital Clinica Biblica: Notaufnahme 100-350 Euro, Klinikbett pro Nacht 250-700 Euro mit westlichem Komfort, Intensivbett mit Beatmung 1.200-3.500 Euro pro Nacht.
Knochenbruch-OP nach Surf- oder Quad-Unfall 5.000-18.000 Euro je nach Komplexität, MRT-Untersuchung 300-600 Euro, CT-Scan 250-500 Euro.
Schlangenbiss-Behandlung mit Antivenin (Bothrops-Lanze Terciopelo, in tiefliegenden Regionen) 8.000-25.000 Euro je nach Schweregrad. Dengue-Behandlung mit Klinikaufenthalt 2.000-6.000 Euro. Malaria-Behandlung 1.500-4.000 Euro. Hai- oder Stachelrochen-Verletzung mit OP 5.000-15.000 Euro.
Schädel-Hirn-Trauma mit Intensivbehandlung 30.000-90.000 Euro nach Roller- oder Surf-Unfall.
Charter-Ambulanzflug Costa Rica nach Miami ca. 165.000 Euro mit Beatmung, nach Frankfurt ca. 165.000 Euro mit Arzt-Begleitung. Standard-Liegendtransport mit Lufthansa via San Jose-Frankfurt-Direktflug 4.000-10.000 Euro.
*IM EMPFOHLENEN TARIF · RICHTWERTE, ABHÄNGIG VON KLINIK UND REGION
Work-and-Travel in Costa Rica ohne angemessene Krankenversicherung ist ein finanzielles Risiko, das nicht eingegangen werden sollte. Die Jahrespolice ist die kosteneffizienteste Lösung für Aufenthalte ab drei Monaten.
Kein Vergleich von 50 Optionen. Wir empfehlen genau einen geprüften Tarif – abgeschlossen wird direkt beim Versicherer.
FÜR REISEN NACH COSTA RICA · EINZELPERSONEN & FAMILIEN
Costa Rica (Republica de Costa Rica) mit 5,2 Millionen Einwohnern und 51.100 km2 Fläche ist Mittelamerika-Republik mit Pazifik- und Karibikküste, Hauptstadt San Jose mit etwa 340.000 Einwohnern in der Stadt und 1,5 Millionen im Großraum. Costa Rica gilt als sicherstes und stabilstes Land Mittelamerikas mit abgeschaffter Armee seit 1948 und hohem Bildungsstandard.
Kein offizielles Working-Holiday-Abkommen mit Deutschland. WAT-Reisende nutzen das touristische 90-Tage-Visum bei Einreise (verlängerbar durch Border-Run nach Nicaragua oder Panama auf weitere 90 Tage) kombiniert mit Volunteer-Programmen. Klassische Optionen: WWOOFing Costa Rica auf Bio-Farmen mit etwa 100 zertifizierten Host-Farmen in Kaffee, Kakao, Permakultur-Projekten, Volunteer in Eco-Lodges und Wildlife-Sanctuaries (Faultier-Rettung in Cahuita, Schildkröten-Schutz in Tortuguero, Affen-Auffangstation in Manuel Antonio), Surf-Camp-Hospitality in Tamarindo, Santa Teresa, Nosara, Dominical mit kostenlosen Surfstunden gegen Mitarbeit.
Bezahlte Arbeit ohne Arbeitsvisum offiziell nicht erlaubt, in der Praxis bei Volunteer-Tausch mit Kost und Logis verbreitet und toleriert. Sprachschulen-Tausch in Heredia, Manuel Antonio, Monteverde sehr beliebt: Spanisch-Unterricht 4-6 Stunden pro Tag gegen Hospitality-Mitarbeit oder Familienunterkunft.
Lebenshaltungskosten teurer als andere mittelamerikanische Länder: WG-Zimmer San Jose 250-450 Euro pro Monat, Surfer-Hotspot 400-700 Euro pro Monat, Hostel-Bett 10-20 Euro pro Nacht, Soda-Casado-Mahlzeit 4-8 Euro. Mit Volunteer-Tausch inklusive Kost und Logis 200-400 Euro pro Monat, ohne Tausch 700-1.200 Euro pro Monat.
Sprachen: Spanisch (Espanol) als Amtssprache, in Tourist-Hotspots Englisch verbreitet, an Karibikküste in Cahuita und Puerto Viejo Mekatelyu (kreolisches Englisch) und teilweise Bribri (Indigenen-Sprache).
Klima tropisch mit Regenzeit (Invierno) Mai-November und Trockenzeit (Verano) Dezember-April. Pazifikküste trockener als Karibikküste. In Cordillera Central kühler mit Höhenlagen 1.000-3.800m.
Medizinisches Niveau in Privatkliniken San Jose CIMA und Clinica Biblica westlich-westlich, in staatlichen Caja-Kliniken solider Standard mit langen Wartezeiten.
Surf-Verletzungen sind das Haupt-Risiko bei WAT-Reisenden in Costa Rica. Riffschnitte an Reef-Breaks Mal Pais, Pavones, Witches Rock mit hohem Infektionsrisiko in tropischem Klima (Wundinfektion mit Staphylokokken oder Pseudomonas häufig). Schulterverrenkung und Bandscheibenvorfall bei Wipeouts in großen Wellen Playa Hermosa und Pavones (lange linke Welle weltweit berühmt). Knöchelbruch und Wirbelverletzung beim Bodysurfing mit hartem Shore-Break in Avellanas und Playa Grande. Stachelrochen-Stich beim Einsteigen in Sandbank-Spots mit starkem Schmerz und Vergiftungsreaktion. Krokodil-Begegnungen an Tamarindo-Estuary und Tarcoles-Fluss-Muendung selten aber dokumentiert.
Roller- und Quad-Risiken: Costa Rica hat hohe Verkehrstoten-Rate. Roller-Unfälle auf rutschiger Schotterpiste Nosara oder Santa Teresa sehr häufig bei WAT-Reisenden ohne lokale Erfahrung mit unbefestigten Straßen, ATV-Quad-Touren mit Schürfwunden bis Schädel-Hirn-Trauma. Helm Pflicht in Costa Rica.
WWOOFing-Risiken: Macheten-Verletzungen sehr häufig beim Kaffee-Pruning oder Kakao-Ernte (tiefe Schnittwunden Hand und Bein), Sturz von Höhe beim Baum-Pruning oder Pflueck-Leiter, Schlangenbiss durch Bothrops-Lanze Terciopelo in tiefliegenden Regionen Pazifikküste und Karibikküste (sehr giftig, Antivenin in allen großen Krankenhäusern vorhanden), Skorpion-Stiche, Spinnenbiss durch Bananen-Spinne Phoneutria selten aber dokumentiert.
Tropenkrankheiten: Dengue-Fieber Risiko ganzjährig in tiefliegenden Regionen (Aedes-aegypti-Muecke, peak Regenzeit Mai-November), keine Impfung verfügbar (Mückenschutz mit DEET 30+ Prozent Pflicht, lange Kleidung morgens und abends). Zika-Virus dokumentiert besonders relevant für Schwangere. Malaria-Risiko sehr gering aber in Limon-Provinz an Karibikküste vorhanden. Leishmaniose durch Sandfliegen in ländlichen Regionen.
Vulkan-Risiken: Schwefel-Gas-Inhalation an Vulkan Poas (zeitweise gesperrt wegen Aktivität), Verbrennungen an heißen Quellen Tabacon bei La Fortuna, Sturz beim Vulkan-Trekking auf Chirripo (höchster Berg Costa Ricas 3.820m mit anspruchsvollem Trail).
Whitewater-Rafting-Risiken auf Pacuare- und Reventazon-Fluss mit Class IV-V-Stromschnellen: Kentern, Ertrinken, Schlag gegen Felsen, Hypothermie nach längerem Wasserkontakt.
Stress-bedingte Themen: Anpassungsstörungen, Heimweh, Magen-Darm-Probleme bei Wechsel auf tropische Ernährung mit ungewohnten Erregern (Reisedurchfall sehr häufig in ersten 2-4 Wochen).
Klassische WAT-Route Costa Rica 3-12 Monate: Ankunft in San Jose Flughafen Juan Santamaria, ein paar Tage Akklimatisierung in San Jose Innenstadt oder Hostel in Alajuela, dann Spanisch-Sprachkurs 2-4 Wochen in Heredia oder Manuel Antonio mit Familienunterkunft.
Volunteer-Phase: WWOOFing auf Kaffee-Farm in Monteverde-Nebelwald, Kakao-Farm in Talamanca an der Karibikküste, Permakultur-Projekt in Osa-Halbinsel oder Eco-Lodge-Hospitality in Drake Bay. Surf-Camp-Tausch in Tamarindo, Santa Teresa, Nosara, Dominical mit kostenlosen Surfstunden gegen Reception- oder Hospitality-Arbeit.
Reise-Phase: Vulkan Arenal in La Fortuna mit heißen Quellen Tabacon, Vulkan Poas und Irazu in Cordillera Central, Monteverde-Nebelwald mit Canopy-Zip-Lining, Manuel Antonio Nationalpark mit Kapuziner-Affen und Fauleltier-Sichtungen, Corcovado Nationalpark auf Osa-Halbinsel als artenreichster Ort der Welt, Tortuguero an Karibikküste für Schildkroeten-Nest-Beobachtung Juli-Oktober, Cahuita und Puerto Viejo an Karibikküste mit Reggae-Vibe.
Surf-Risiken: Riffschnitte an Reef-Breaks mit Infektionsrisiko (Mal Pais, Pavones, Witches Rock), Schulterverrenkung bei Wipeouts in großen Wellen (Playa Hermosa, Pavones), Knöchelbruch beim Bodysurfing mit Shore-Break (Avellanas, Playa Grande), Stachelrochen-Stich beim Einsteigen in Sandbank-Spots, Krokodile in Flüssen nahe Tamarindo selten aber dokumentiert.
Roller- und Quad-Risiken: Roller-Unfälle auf rutschiger Schotterpiste in Nosara oder Santa Teresa sehr häufig, ATV-Unfälle bei Touristen-Touren mit Schürfwunden bis Schädel-Hirn-Trauma. Helm Pflicht. Internationaler Führerschein erforderlich.
WWOOFing-Risiken: Macheten-Verletzungen beim Kaffee- oder Kakao-Pruning, Sturz von Höhe beim Baum-Pruning, Schlangenbiss durch Bothrops-Lanze (Terciopelo) in tiefliegenden Regionen (Antivenin in jedem Krankenhaus vorhanden), Skorpion-Stiche, Tropenkrankheiten Dengue ganzjährig.
Verkehrs-Risiken: Bus-Unfälle auf engen Bergstraßen, Pickup-Unfälle als Tramp-Mitfahrgelegenheit, Stürze in unebenem Gelände. Sicherheits-Themen: Taschendiebstahl in San Jose-Innenstadt, Strand-Diebstahl in Touristen-Hotspots, ansonsten Costa Rica relativ sicher.
Costa Rica hat universelles staatliches Gesundheitssystem (Caja Costarricense de Seguro Social CCSS, kurz Caja) auf solidem Niveau und gilt als bestes Gesundheitssystem Mittelamerikas. Caja deckt alle einheimischen Versicherten ab, Touristen ohne Caja-Beitrag haben eingeschränkten Zugang für Notfälle in staatlichen Caja-Kliniken (Behandlung erfolgt im Notfall, Rechnung wird nachträglich gestellt).
Top-Privatkliniken in San Jose: Hospital CIMA San Jose in Escazu als JCI-akkreditierte Privatklinik mit westlichem Standard, vielen englischsprachigen Ärzten und modernster Diagnostik (CT, MRT, Katheterlabor), sehr beliebt bei US-Medizintouristen und Expats. Hospital Clinica Biblica in San Jose-Innenstadt seit 1929 mit exzellentem Ruf in Innerer Medizin, Chirurgie, Tropenmedizin und Notfallversorgung. Hospital La Catolica in Guadalupe als weitere Privatklinik-Option mit gutem Standard.
Top-staatliche Caja-Kliniken: Hospital Mexico in San Jose-La Uruca als großes Universitätsklinikum, Hospital San Juan de Dios in San Jose-Innenstadt seit 1845 als historisches Krankenhaus, Hospital Calderon Guardia mit Spezialisierung in Onkologie und Kardiologie. Hospital Nacional de Ninos für Kinder.
In Liberia an der Nordpazifikkueste Hospital San Rafael Arcangel als private Option für die Surf-Hotspots Tamarindo und Playa Grande, Hospital Enrique Baltodano als staatliche Caja-Klinik. In Quepos nahe Manuel Antonio Hospital Maximiliano Peralta. In Puerto Limon an der Karibikküste Hospital Tony Facio. In Perez Zeledon Hospital Escalante Pradilla für Suedpazifikkueste.
Bei lebensbedrohlichen Notfällen ist Behandlung in CIMA San Jose oder Clinica Biblica medizinisch ausreichend mit westlichem Standard und meist vorhandener englischsprachiger Kommunikation.
Apotheken (Farmacia mit grünem Kreuz) flächendeckend, Hauptkette Farmacia Fischel mit vielen Filialen, Farmacia La Bomba ebenfalls verbreitet. In Großstadt San Jose 24-Stunden-Notdienst-Apotheken vorhanden. Antibiotika oft rezeptfrei erhältlich was die Selbstmedikation fördert (mit Vorsicht zu genießen).
Notruf 911 zentral seit 1994. Cruz Roja Costarricense (Rotes Kreuz) als Hauptbetreiber des Krankenwagen-Systems mit unterschiedlichem Standard je nach Region, in San Jose und Tourist-Hotspots gut, in ländlichen Regionen lange Anfahrtszeiten.
In San Jose sind die Top-Adressen für medizinische Behandlung Hospital CIMA San Jose in Escazu als JCI-akkreditierte Privatklinik mit westlichem Standard und vielen englischsprachigen Ärzten, sehr beliebt bei US-Medizintouristen und Expats. Hospital Clinica Biblica in San Jose-Innenstadt seit 1929 mit exzellentem Ruf in Innerer Medizin, Chirurgie, Tropenmedizin und Notfallversorgung. Hospital La Catolica in Guadalupe als weitere Privatklinik-Option. Staatliche Caja-Kliniken Hospital Mexico, Hospital San Juan de Dios, Hospital Calderon Guardia mit eingeschränktem Zugang für Touristen ohne Caja-Beitrag.
In Liberia an der Nordpazifikkueste Hospital San Rafael Arcangel als private Option für die Surf-Hotspots Tamarindo und Playa Grande, Hospital Enrique Baltodano als staatliche Caja-Klinik. In Quepos nahe Manuel Antonio Hospital Maximiliano Peralta. In Puerto Limon an der Karibikküste Hospital Tony Facio.
Apotheken (Farmacia) flächendeckend, Hauptkette Farmacia Fischel mit vielen Filialen in San Jose und Tourist-Hotspots, in Großstadt 24-Stunden-Notdienst-Apotheken vorhanden. Antibiotika oft rezeptfrei erhältlich.
Notruf 911 zentral, Cruz Roja Costarricense (Rotes Kreuz) als Hauptbetreiber des Krankenwagen-Systems mit unterschiedlichem Standard je nach Region.
Englisch in Privatkliniken San Jose und Tourist-Hotspots Tamarindo, Santa Teresa, Manuel Antonio meist gut, in Caja-Kliniken und ländlichen Regionen Spanisch-Kenntnisse hilfreich oder Dolmetscher-Service der Versicherung erforderlich.
Bei Auslandskrankenversicherung Vorlage der Versicherungs-Karte oder Direktrechnungsstellung mit mehreren spezialisierten Anbietern an Hospital CIMA San Jose und Hospital Clinica Biblica oft möglich. Sonst Vorkasse mit Original-Belegen Factura für Erstattung.
Die GKV zahlt außerhalb der EU nichts. Für Work-and-Travel-Aufenthalte von drei bis zwölf Monaten ist eine Auslandskrankenversicherung mit entsprechender Laufzeit die beste Wahl. Viele Organisationen, die Freiwilligenprogramme in Costa Rica anbieten, verlangen beim Einschreiben einen Versicherungsnachweis.
Auch wenn das nicht der Fall ist, solltest du niemals ohne vollständigen Versicherungsschutz abreisen.
Auslandskrankenversicherung für Langzeit-Aufenthalte 4-12 Monate mit umfassender Aktivitäts-Klausel ist Pflicht. EU-Karte gilt nicht in Costa Rica. Mindest-Deckungssumme 250.000-500.000 Euro Heilbehandlung empfohlen wegen Privatklinik-Pflicht und potenzieller Charter-Ambulanzflug-Kosten.
Aktivitäts-Klausel umfassend: Surfen, Bodyboarden, SUP, Tauchen vor Cocos Island UNESCO (sehr beliebt bei Hammerhai-Sichtung), Schnorcheln in Cahuita-Nationalpark, Wandern in Corcovado und Chirripo (höchster Berg Costa Ricas 3.820m), Vulkan-Trekking auf Arenal, Poas, Irazu, Canopy-Zip-Lining in Monteverde, Whitewater-Rafting auf Pacuare- und Reventazon-Fluss, Quad-Touren, Roller-Fahren mit Aktivitäts-Klausel für Motorrad/Roller separat absichern.
Tropen-Klausel mit Dengue-, Zika-, Malaria-Behandlung sowie Schlangenbiss-Antivenin und Tropen-Antibiotika abgedeckt.
Manuelle-Taetigkeit-Klausel für WWOOFing auf Kaffee-, Kakao-, Permakultur-Farmen mit Macheten-Arbeit und Hoehen-Arbeit. Standard-Tarife schließen körperliche Arbeit häufig aus, WAT-spezifische Tarife decken WWOOFing oft ab.
Rückführung Liegendtransport bei medizinischer Notwendigkeit nach Deutschland abgedeckt. Charter-Ambulanzflug Costa Rica nach Miami oder Frankfurt 40.000-130.000 Euro.
Direktrechnungsstellung mit mehreren spezialisierten Anbietern bei Hospital CIMA San Jose und Hospital Clinica Biblica oft möglich, sonst Vorkasse mit Erstattung gegen Factura.
Costa Rica zieht deutsche Work-and-Travel-Reisende in großer Zahl an. Organisationen wie ARCAS, das Ara Project, Proyecto Asis und diverse Küstenschutzprogramme bieten sinnvolle Freiwilligenprojekte in einzigartiger Natur. Wer in Wäldern arbeitet, Tiere pflegt oder in ländlichen Schulen unterrichtet, ist aber anderen Risiken ausgesetzt als ein Städtetourist. Eine Reisekrankenversicherung mit ausreichender Laufzeit ist unverzichtbar.
Deutsche reisen visumfrei für bis zu 90 Tage nach Costa Rica ein. Unbezahlte Freiwilligenarbeit ist unter dem Touristenvisum für bis zu 90 Tage erlaubt.
Für längere Aufenthalte gibt es keine explizite Work-and-Travel-Visumkategorie, viele Reisende mit längerem Aufenthalt verlassen Costa Rica kurz, um ihr Visum zu erneuern (sogenannte Visa-Runs nach Panama oder Nicaragua). Eine offizielle Arbeitserlaubnis ist für bezahlte Tätigkeiten erforderlich.
Anderes Land prüfen im Visa-CheckRück- oder Weiterreiseticket und Finanzierungsnachweis bei Einreise vorlegen; die volle Dauer ist nicht garantiert.
OHNE GEWÄHR · STAND 2026-07-23 · VOR DER REISE OFFIZIELL PRÜFEN
EINREISE OKCRINein, die deutsche gesetzliche Krankenkasse reicht für Work and Travel in Costa Rica nicht aus. Costa Rica ist Nicht-EU-Land in Mittelamerika, EU-Karte gilt nicht. TK, AOK, Barmer, DAK leisten in Costa Rica nicht oder nur in stark eingeschränktem Notfall-Umfang nach Vorkasse-Erstattung mit langer Bearbeitungszeit. Eine Auslandskrankenversicherung für Langzeit-Aufenthalte 4-12 Monate ist absolute Pflicht. Die staatlichen Caja-Kliniken haben für Touristen ohne Caja-Beitrag eingeschränkten Zugang, Privatklinik-Behandlung in Hospital CIMA San Jose oder Hospital Clinica Biblica ist Standard für ausländische WAT-Reisende.
Nein, Costa Rica hat aktuell kein offizielles Working-Holiday-Abkommen mit Deutschland. Die meisten WAT-Reisenden nutzen das touristische 90-Tage-Visum bei Einreise (verlängerbar durch Border-Run nach Nicaragua oder Panama auf weitere 90 Tage) und kombinieren es mit Volunteer-Programmen. Klassische Optionen: WWOOFing Costa Rica auf Bio-Farmen (Kaffee, Kakao, Permakultur), Volunteer in Eco-Lodges, Surf-Camp-Hospitality an der Pazifikküste, Sprachschulen-Tausch (Spanisch lernen gegen Mithilfe). Bezahlte Arbeit ohne Arbeitsvisum ist offiziell nicht erlaubt, in der Praxis aber bei Volunteer-Tausch mit Kost und Logis verbreitet.
Auslandskrankenversicherung für Langzeit 4-12 Monate mit Aktivitäts-Klausel, Tropen-Klausel und manueller Tätigkeit. WWOOFing auf Kaffee- oder Kakao-Farmen in Monteverde, San Vicente, Turrialba zählt versicherungsrechtlich oft als gefahrgeneigte Tätigkeit (Macheten-Arbeit, Hoehen-Arbeit beim Pruning, Tier-Kontakt). Surf-Camp-Hospitality in Tamarindo, Santa Teresa, Nosara mit Surf-Aktivität eingeschlossen. Mindest-Deckung 250.000-500.000 Euro Heilbehandlung empfohlen.
Costa Rica ist teurer als andere mittelamerikanische Länder. WG-Zimmer in San Jose 250-450 Euro pro Monat, in Surfer-Hotspots Tamarindo oder Santa Teresa 400-700 Euro pro Monat. Hostel-Bett 10-20 Euro pro Nacht. Soda-Essen (lokales Tagesmenu Casado) 4-8 Euro pro Mahlzeit, Cafe in San Jose-Innenstadt oder Tourist-Hotspots 6-12 Euro. Bus-Ticket landesweit günstig 2-15 Euro lange Strecken. Mit Volunteer-Tausch (WWOOFing oder Hostel-Hospitality) inklusive Kost und Logis kommst du mit 200-400 Euro pro Monat aus. Ohne Tausch eher 700-1.200 Euro pro Monat.
In San Jose sind die Top-Privatkliniken Hospital CIMA San Jose in Escazu (JCI-akkreditiert mit westlichem Standard, beliebt bei Expats und US-Medizintouristen) und Hospital Clinica Biblica in San Jose-Innenstadt (gegründet 1929, exzellenter Ruf). Hospital Mexico und Hospital San Juan de Dios als große staatliche Caja-Kliniken. In Liberia Hospital San Rafael Arcangel als private Option für die Pazifikküste, in Quepos Hospital Maximiliano Peralta. Bei kritischen Fällen Verlegung nach San Jose oder Charter-Ambulanzflug nach Miami (3 Stunden) zur definitiven Behandlung. Notruf 911 zentral.
In Hospital CIMA San Jose oder Hospital Clinica Biblica: Notaufnahme 100-350 Euro, Klinikbett pro Nacht 250-700 Euro, Intensivbett mit Beatmung 1.200-3.500 Euro pro Nacht. Knochenbruch-OP nach Surf- oder Quad-Unfall 5.000-18.000 Euro, MRT 300-600 Euro. Schlangenbiss-Behandlung mit Antivenin (Bothrops-Lanze in tiefliegenden Regionen) 8.000-25.000 Euro, Dengue-Behandlung mit Klinikaufenthalt 2.000-6.000 Euro. Schädel-Hirn-Trauma mit Intensivbehandlung 30.000-90.000 Euro. Charter-Ambulanzflug nach Miami 40.000-80.000 Euro, nach Frankfurt 70.000-130.000 Euro mit Arzt-Begleitung.
Surfen ist die Top-Aktivität bei WAT in Costa Rica: Tamarindo und Playa Grande in Guanacaste, Santa Teresa und Mal Pais auf Nicoya-Halbinsel, Pavones in Puntarenas (lange linke Welle, eine der längsten weltweit), Dominical und Uvita an der Suedpazifikkueste. Surf-Verletzungen sehr häufig: Riffschnitte mit Infektionsrisiko, Schulterverrenkung, Knöchelbruch beim Wipeout, Hai-Begegnungen sehr selten aber Stachelrochen-Stiche an Sandstränden. Aktivitäts-Klausel für Surfen, Bodyboarden, SUP, Tauchen vor Cocos Island Pflicht. Auch Canopy-Zip-Lining in Monteverde, Vulkan-Wandern auf Arenal, Quad-Touren in Aktivitäts-Liste prüfen.
Empfohlene Impfungen: Hepatitis A und B, Typhus, Tetanus-Diphterie-Polio aktuell, Tollwut bei längerem Aufenthalt mit Tier-Kontakt (WWOOFing-Farmen mit Hunden und Pferden). Gelbfieber-Impfung erforderlich nur bei Einreise aus Endemie-Gebieten Südamerika oder Afrika. Dengue-Fieber Risiko ganzjährig in tiefliegenden Regionen Pazifikküste und Karibikküste, keine Impfung verfügbar (Mückenschutz mit DEET 30+ Prozent Pflicht). Malaria-Risiko sehr gering aber in Limon-Provinz an Karibikküste vorhanden. Zika-Virus dokumentiert. Tropen-Klausel in Reisekrankenversicherung Pflicht.
Spanisch ist offizielle Landessprache und in der Praxis sehr hilfreich. In Tourist-Hotspots Tamarindo, Santa Teresa, Manuel Antonio sprechen viele Englisch wegen Tourismus, in Volunteer-Sprachschulen-Tausch lernst du Spanisch während du arbeitest. Für WWOOFing auf ländlichen Farmen, in Caja-Kliniken bei Notfall, in öffentlichen Buessen und mit lokalen Tico-Familien sind Spanisch-Grundkenntnisse A2-B1 sehr wichtig. Sprachschulen in San Jose, Heredia, Manuel Antonio bieten günstige Intensivkurse 200-400 Euro pro Woche oft mit Familienunterkunft kombiniert. Pura Vida als Lebenseinstellung lernst du am besten direkt vor Ort.
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