Die Auslandskrankenversicherung Mittelmeer schützt dich bei längeren Aufenthalten auf griechischen Inseln, der türkischen Ägäis, in Marokko oder Ägypten – wo die EHIC nur in EU-Ländern gilt und ein Helikopter-Inseltransfer oder Druckkammerbehandlung schnell 10.000 € kostet.
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Die Kosten variieren stark je nach Land. Ein Privatarzt in der Türkei oder Griechenland kostet 60 bis 200 €. Ein Krankenhaustag in einer Privatklinik liegt bei 300 bis 1.200 €. Das erste Szenario, das teuer wird: Ein Helikopter-Inseltransfer von einer kleinen griechischen oder kroatischen Insel zu einem Festlandkrankenhaus kostet 3.000 bis 10.000 €. Das zweite teure Szenario: Eine Druckkammerbehandlung nach einem Tauchunfall am Roten Meer (Sharm el-Sheikh, Hurghada) kostet 5.000 bis 15.000 USD. Der Ambulanzflug nach Deutschland liegt bei 10.000 bis 25.000 €.
Bei Langzeitaufenthalten fällt nicht nur Akutmedizin an. Routine-Hausarztbesuche, Vorsorge, Zahnvorsorge und Augenarzt sind regelmäßige Posten.
In EU-Mittelmeerländern ist mit gültiger EHIC die Versorgung weitgehend abgedeckt.
In der Türkei kostet ein Hausarzt-Besuch in einer Privatklinik 40 bis 100 Euro.
In Ägypten und Marokko 20 bis 60 Euro im Privatbereich.
Eine Schwangerschaftsvorsorge mit Ultraschall, Bluttests und Geburtsvorbereitung kostet über 9 Monate je nach Land 800 bis 4.000 Euro im Privatbereich.
Eine Zahnvorsorge mit professioneller Zahnreinigung und Kontrolle 60 bis 200 Euro pro Termin.
Eine Augenarzt-Kontrolle mit Sehtest 50 bis 150 Euro.
Eine Frauenarzt-Vorsorge mit Krebsabstrich 60 bis 200 Euro.
Das Mittelmeer ist für Reisende mit längerem Aufenthalt aus Deutschland ein klassisches Ziel: mehrere Monate auf griechischen Inseln, die Türkei mit Istanbul und der Ägäisküste, Marokko mit Marrakech und den Atlasbergen, Ägypten für Taucher am Roten Meer. Die Auslandskrankenversicherung Mittelmeer deckt all diese Ziele ab – denn die medizinische Wirklichkeit ist komplex. In Griechenland, Spanien und Frankreich gilt die EHIC in Notfällen, aber Inselkrankenhäuser sind oft schlecht ausgestattet und ein Transfer auf die Athen oder das Festland kann teuer werden. In der Türkei, Marokko und Ägypten gilt die EHIC gar nicht. Und Tauchen am Roten Meer ist eines der beliebtesten Aktivitäten – mit dem entsprechenden Unfallrisiko.
Mittelmeerraum umfasst sehr unterschiedliche Versorgungsdichte und Kostenniveaus.
Bei Langzeitaufenthalten solltest du das Hauptaufenthaltsland genau prüfen, da Tarife je nach Land unterschiedliche Klauseln haben.
Für jedes Hauptland gibt es eine eigene Detailseite mit Klinikadressen, Notrufnummern und länderspezifischer Tarif-Checkliste.
Die Versorgungs-Spreizung in der Region ist groß, von Spitzenmedizin in Großstädten bis sehr dünn in ländlichen Regionen.
Im Mittelmeerraum gibt es mehrere typische Risikoklassen für Reisende mit längerem Aufenthalt. Taucher am Roten Meer sind durch Dekompressionskrankheit gefährdet. Motorroller- und Motorradunfälle sind auf griechischen Inseln und in Marokko häufig. In der Türkei und Marokko können Schlauchbootunfälle und Wasserfreizeitaktivitäten Verletzungen verursachen. In Ägypten sind Magen-Darm-Erkrankungen durch Lebensmittel klassisch. Im Atlasgebirge und auf dem korsischen oder griechischen Bergwanderwegen können Wanderunfälle passieren. Im Sommer (Juli–August) droht in allen Mittelmeerregionen extreme Hitze mit Hitzschlag-Risiko.
Bei Aufenthalten über mehrere Monate treten Risiken auf, die bei Kurzreisen kaum eine Rolle spielen.
Anpassungserkrankungen, Heimweh, Kulturschock führen zu Schlafstörungen, Angstzuständen und depressiven Episoden.
Burnout bei Au-Pair-Stellen, Praktikanten und Sprachreisenden ist dokumentiert.
Chronische Erkrankungen können sich verschlechtern, wenn Vorsorge oder Medikation unterbrochen wird.
Suchtprobleme treten bei Langzeitaufenthalten in fremden sozialen Kontexten häufiger auf.
Sexuell übertragbare Infektionen sind bei längeren Aufenthalten statistisch wahrscheinlicher.
Erasmus, Sprachreisen, Au-Pair-Stellen und Praktika sind klassische Langzeit-Formate in Mittelmeerraum.
Sabbatical-Aufenthalte mit Reisen über mehrere Länder sind verbreitet.
Volunteer-Aufenthalte (Sozial-, Umwelt-, Tierschutzprojekte) dauern 1 bis 6 Monate.
Digital-Nomad-Aufenthalte sind ein wachsendes Segment, vor allem in Hubs mit guter Infrastruktur.
Bei Mehr-Länder-Routen ist die geografische Deckung deines Tarifs der entscheidende Punkt.
In Reisewarnungs-Regionen schließen viele Tarife Behandlungen aus.
Das Mittelmeer umfasst sehr unterschiedliche Gesundheitssysteme. Griechenland, Spanien, Frankreich und Kroatien haben öffentliche Systeme mit EU-Niveau. Die Türkei hat ein gutes privates Krankenversicherungssystem mit modernen Privatkliniken (Acıbadem, Memorial). Marokko und Ägypten haben in den Touristenzentren Privatkliniken für internationale Patienten, aber in ländlichen Regionen ist die Versorgung schwächer. Mit einer Auslandskrankenversicherung hast du überall im Mittelmeer Zugang zu privaten Einrichtungen.
Bei Aufenthalten über 3 Monate solltest du dir vor Ort einen Hausarzt suchen.
Im Mittelmeerraum sind die EU-Länder durch EHIC und Privatkliniken auf europäischem Niveau abgedeckt. In Türkei (Acıbadem, Memorial) und Ägypten (Saudi German, El Gouna) Spitzenadressen für Touristen.
Die Direktabrechnung mit der Auslandskrankenversicherung funktioniert in den meisten Privatkliniken über den Letter of Guarantee.
Bei Hausarzt-Besuchen ist meist Vorkasse Standard. Erstattung in der Regel innerhalb von 4 Wochen.
Apotheken in deiner Stadt solltest du früh kennenlernen.
Die Notrufnummern variieren in Mittelmeerraum je nach Land. Notiere die universelle Nummer 112 für die meisten Länder, sonst 911 in Amerika oder regionale Nummern.
Bei Langzeitaufenthalten in Mittelmeerraum solltest du dir je nach Hauptaufenthaltsland einen Hausarzt suchen.
Im Krankheitsfall ruf zuerst die deutschsprachige 24/7-Notrufzentrale deines Tarifs an. Sie kennt die Verlegungs-Logik der Region.
Die Hauptländer dieser Region sind Spanien, Italien, Frankreich, Griechenland, Türkei, Ägypten, Marokko, Tunesien, Malta, Zypern, Kroatien. Für jedes gibt es eine eigene Detailseite mit Klinikadressen und länderspezifischen Notrufnummern.
Bei Mehr-Länder-Reisen speicherst du die Notrufzentrale deines Tarifs schon vor Abflug im Smartphone.
Ja – die EHIC ist im Mittelmeer nur in EU-Ländern (Griechenland, Spanien, Frankreich, Kroatien, Malta, Zypern, etc.) gültig und deckt selbst dort nur Notfälle im öffentlichen Bereich. Für die Türkei, Marokko, Ägypten, Tunesien, Israel und Jordanien gilt die EHIC gar nicht. Und selbst in EU-Ländern deckt die EHIC keinen Helikopter-Inseltransfer oder Tauchunfälle ab. Die gesetzliche Krankenversicherung hat für all diese Szenarien keine Leistung. Eine Auslandskrankenversicherung ist die richtige Wahl.
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Tarif findenAuslandskrankenversicherungen für Mittelmeerraum sind auf Aufenthalte zwischen 2 und 12 Monaten zugeschnitten.
Die Heilbehandlungssumme sollte unbegrenzt oder mindestens 1 Million Euro betragen. Bei Langzeitaufenthalten ist die Wahrscheinlichkeit für ernsthafte Behandlungen deutlich höher.
Vorsorge-Untersuchungen und Routine-Hausarzt-Besuche sollten ausdrücklich eingeschlossen sein.
Zahnbehandlung und Zahnersatz sind bei Langzeitaufenthalten besonders relevant.
Schwangerschaft und Geburt sind bei manchen Tarifen ausgeschlossen oder mit Wartezeit nach Vertragsbeginn.
Visumsnachweis und Sprachschulbescheinigung werden bei manchen Tarifen verlangt.
Das Mittelmeer ist medizinisch heterogen: Griechenland und Spanien sind EU mit EHIC-Schutz, die Türkei, Marokko, Ägypten und Tunesien nicht. Eine Auslandskrankenversicherung gibt dir überall im Mittelmeerraum Zugang zu privater Versorgung und deckt die teuren Sonderfälle – Inseltransfer, Tauchunfall – vollständig ab.
Innerhalb der EU (Griechenland, Spanien, Frankreich, Italien, Kroatien) können Deutsche ohne Visum für beliebig lange einreisen. Türkei: e-Visum oder Visum bei Einreise, 90 Tage. Marokko: 90 Tage visumfrei. Ägypten: Visum bei Einreise oder e-Visum. Tunesien: 90 Tage visumfrei. Eine Versicherungspflicht bei Einreise gibt es in diesen Ländern für touristische Einreisen meist nicht.
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