Kuba gehört zu den besten Tauchzielen der Karibik, und eine Reisekrankenversicherung mit Tauchdeckung ist Pflicht, denn Kuba verlangt bei Einreise bereits einen Versicherungsnachweis.
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Ein Taucherunfall kann in Kuba zu erheblichen Kosten führen. Die Behandlung in der Druckkammer, die in Varadero verfügbar ist, kostet je nach Dauer und Schwere des Dekompressionsunfalls 1.000 bis 5.000 Euro.
Ein Helikopter-Transfer von den Jardines de la Reina nach Varadero oder Havanna kann 3.000 bis 8.000 Euro kosten, da die Jardines ein sehr abgelegenes Schutzgebiet ohne feste medizinische Infrastruktur sind. Ein stationärer Krankenhausaufenthalt nach einem Taucherunfall liegt bei 300 bis 700 Euro pro Tag in einer Touristen-Klinik.
Der Ambulanzflug nach Deutschland für eine spezialmedizinische Versorgung in einer Tauchmedizin-Klinik kostet 20.000 bis 45.000 Euro. Alle diese Kosten werden nur dann von der Versicherung übernommen, wenn Tauchen in der Police explizit eingeschlossen ist.
Ein Dekompressionsunfall auf den Jardines de la Reina kann schnell mit einem Helikopter-Transfer und einer Druckkammer-Behandlung in einen fünfstelligen Bereich gehen. Ohne Tauchdeckung in der Police trägst du alle Kosten selbst, in einem Land, in dem Bargeld und ausländische Kreditkarten nicht immer zuverlässig funktionieren.
Kuba ist für Taucher eines der faszinierendsten Ziele der westlichen Hemisphäre. Die Jardines de la Reina, ein Archipel im Süden Kubas, gelten als eines der besterhaltenen Korallenriffsysteme der Welt. Hier taucht man mit Haien, Schildkröten und Muränen in einer Unterwasserwelt, die aufgrund der geografischen Isolation der Insel und strikter Naturschutzregeln nahezu unberührt geblieben ist. Varadero bietet ebenfalls gute Tauchmöglichkeiten mit gut ausgestatteten Tauchbasen und einem vergleichsweise einfachen Zugang für Anfänger und Fortgeschrittene.
Was Taucher in Kuba immer im Kopf haben sollten: Das Land schreibt seit 2010 bei Einreise einen gültigen Versicherungsnachweis vor, und dieser Nachweis muss einen Taucherunfall abdecken. Standardpolicen ohne Sportklausel oder mit Tauchhöhen-Begrenzungen können bei einem Unfall in den Jardines de la Reina wertlos sein.
Die Reisekrankenversicherung mit expliziter Tauchdeckung ist für jeden Kuba-Taucher das wichtigste Dokument neben dem Tauchbrevett.
Das größte spezifische Risiko für Taucher in Kuba ist ein Dekompressionsunfall in einer abgelegenen Region. Die Jardines de la Reina liegen mehrere Stunden Bootsfahrt von der Küste entfernt, medizinische Einrichtungen gibt es dort nicht.
Bei einem ernsten Taucherunfall muss der Transfer zur nächsten Druckkammer in Varadero oder Havanna organisiert werden, was Zeit kostet, die bei einer Dekompressionserkrankung kritisch ist. Auch die Tauchbedingungen in Kuba können trügerisch sein: Starke Strömungen und tiefe Tauchgänge an den Außenriffen der Jardines können auch erfahrene Taucher überfordern. Meeresbewohner wie Stachelrochen und Feuerfische sind ebenfalls ein Risiko.
In Varadero ist das Risiko durch die Nähe zur Druckkammer überschaubarer, die Jardines erfordern aber eine besonders sorgfältige Vorbereitung.
In Varadero gibt es eine Druckkammer, die für Taucherunfälle ausgelegt ist. Die Clínica Internacional in Varadero und die Clínica Internacional Cira García in Havanna sind die relevanten medizinischen Anlaufstellen für Taucher. Beide Kliniken rechnen direkt mit internationalen Versicherern ab.
Auf den Jardines de la Reina gibt es keine permanente medizinische Infrastruktur, Tauchboote führen zwar Grundausstattung mit, aber bei ernsthaften Taucherunfällen ist ein Transfer nötig. Für Taucher ist die Nähe zur Druckkammer in Varadero ein wichtiges Argument, Tauchprogramme dort zu starten oder zumindest die ersten Tauchgänge als Aufwärmphase zu absolvieren.
Ja, ohne Diskussion. Kuba verlangt bei Einreise einen Versicherungsnachweis, und als Taucher brauchst du zusätzlich eine Police, die Taucherunfälle explizit einschließt. Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) zahlt keine Leistungen in Kuba.
Ein Dekompressionsunfall oder eine Tauchverletzung in einem abgelegenen Riff ohne Versicherungsdeckung kann dich in eine existenzielle finanzielle Situation bringen. Die Druckkammerbehandlung und der anschließende Ambulanzflug nach Deutschland kosten leicht 30.000 Euro und mehr. Für Taucher in Kuba gibt es keine vernünftige Alternative zu einer vollständigen Police mit Tauchdeckung.
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Tarif findenDie Jardines de la Reina und die Riffe rund um Varadero machen Kuba zu einem der aufregendsten Tauchziele der Karibik. Aber gerade für Taucher ist eine spezialisierte Police entscheidend: Kuba verlangt bei Einreise einen Versicherungsnachweis, und im Falle eines Dekompressionsunfalls oder Taucherunfalls in einem abgelegenen Riff zählen Minuten. Deine Police muss Tauchen explizit einschließen.
Deutsche Taucher benötigen für Kuba eine Touristenkarte (Tarjeta del Turista), die oft im Flugticket inklusive ist. Zusätzlich ist ein Versicherungsnachweis bei Einreise Pflicht.
Für Tauchprogramme auf den Jardines de la Reina werden in der Regel separate Genehmigungen von den Tauchoperatoren eingeholt, da das Gebiet ein Naturschutzgebiet ist. Deine Versicherung sollte die gesamte Reisedauer inklusive der Tauchtage abdecken.
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