Die Backpacker-Route Lombok, Gili, Flores und Komodo ist eine der beliebtesten Asien-Routen. Was kaum jemand weiß: Diese Route führt durch Malaria-Gebiete. Ohne Reisekrankenversicherung bist du auf dieser Route finanziell und medizinisch schutzlos.
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Backpacker-Tarif für 6 Monate Südostasien (Indonesien eingeschlossen) kostet zwischen 320 und 580 Euro. Hanse Merkur Langzeit, ERV Auslandskranken Langzeit und Care Concept Travel Plus sind Marktführer. Standard-Reisekrankenversicherung für 4 Wochen Bali zwischen 30 und 80 Euro.
Im Schadensfall ohne Versicherung: eine 3-tägige Bali-Belly-Behandlung im BIMC kostet 5 bis 15 Mio Rupiah (300 bis 900 Euro), eine Knochenbruch-OP nach Roller-Sturz 25 bis 80 Mio Rupiah (1.500 bis 5.000 Euro), schwere Schädel-Hirn-Trauma-Fälle mit Intensivbehandlung 100 bis 300 Mio Rupiah (6.000 bis 18.000 Euro).
Singapur-Evakuierung bei kritischen Fällen plus 15.000 bis 25.000 USD, Behandlung in Mount Elizabeth Singapur 50.000 bis 200.000 USD (Schädel-Hirn-Trauma mit Intensivstation), plus Ambulanzflug nach Deutschland 50.000 bis 90.000 Euro.
Tollwut-PEP nach Affen- oder Hunde-Biss 200 bis 500 USD im BIMC oder Siloam. Druckkammer-Behandlung im BIMC nach Tauchunfall 800 bis 2.500 USD pro Sitzung.
Selbstbehalt im Tarif: 0 Euro Premium, 50 oder 100 Euro Standard. Bei einem 100-USD-Arztbesuch macht 100-Euro-Selbstbehalt fast die ganze Rechnung aus, lohnt sich also nicht für kleine Fälle.
Eine Backpacker-Reisekrankenversicherung kostet pro Monat einen Bruchteil dieser Beträge. Kein Backpacker, der sein Budget im Kopf hat, sollte darauf verzichten.
Indonesien ist mit 17.000 Inseln das größte Insel-Land der Welt und nach Thailand die zweitbeliebteste Backpacker-Destination Südostasiens. Über 6 Millionen Touristen jährlich kommen nach Bali allein, viele bleiben Wochen oder Monate. Visumsfrei für deutsche Pässe 30 Tage, verlängerbar.
Die typische Backpacker-Route Bali → Lombok → Gilis → Komodo → Flores dauert 3 bis 6 Wochen. Wer länger bleibt, kombiniert Sumatra (Bukit Lawang Orang-Utans, Mentawais Surfen) und Java (Yogyakarta, Mount Bromo). Sulawesi (Tana Toraja) ist Off-the-beaten-Path.
Lebenshaltungskosten sind günstig: Hostelbett auf Bali 80.000 bis 200.000 Rupiah (5 bis 12 Euro), Warung-Essen 25.000 bis 50.000 Rupiah (1,50 bis 3 Euro). Mit 30 bis 40 Euro pro Tag kommst du als Backpacker gut hin.
Das medizinische Niveau auf Bali ist hoch (BIMC, Siloam), in den Provinzen mittel bis niedrig. Schwere Fälle werden routinemäßig nach Singapur evakuiert, Mount Elizabeth Hospital ist die regionale Top-Adresse.
Sprache ist Bahasa Indonesia, Englisch in Touristen-Hotspots verbreitet, in Provinzkrankenhäusern oft nicht. In BIMC und Siloam arbeitet englischsprachiges Personal.
Roller-Unfälle sind der häufigste Schadensfall auf Bali. Canggu, Seminyak, Ubud sind Hotspots. Schlüsselbein-Bruch, Schürfwunden am ganzen Körper (Road Rash), Hand-Frakturen Standard. Royal-Helm und feste Schuhe sind Mindestausstattung.
Bali Belly trifft 30 bis 50 Prozent aller Bali-Backpacker in den ersten 2 Wochen. Bakterien im Trinkwasser und ungewaschenem Obst. Behandlung mit Hydrasol, bei Fieber oder blutigem Stuhl zur Klinik.
Tollwut-Risiko durch Affen-Biss am Monkey Forest in Ubud, Hunde-Biss in Dorfgebieten. Bali hatte 2008 bis 2015 Tollwut-Epidemie, mehrere hundert Tote. PEP innerhalb 24 Stunden in BIMC oder Siloam.
Tauchunfälle bei Komodo, Tulamben, Gili Trawangan. Druckkammer auf Bali (BIMC Hyperbaric Center) verfügbar. Mittelohr-Barotrauma häufig, Dekompressionsunfälle selten aber gefährlich.
Vulkan-Trekking auf Mount Rinjani (3.726 m) und Mount Agung (3.142 m): Höhenkrankheit, Sturz im Krater, Wetterumschwung. Trek nur mit lokalem Guide, mindestens 2 Tage. Aktivitäts-/Höhen-Klausel im Tarif Pflicht.
Surf-Verletzungen auf Lombok, Mentawais, Nias: Reef-Cuts mit Korallenfäulnis, Schulterausrenkung, Kopfprellung. Antibiotika-Vorrat (Cefuroxim, Doxycyclin) im Hostel-Kit empfehlenswert, ärztliche Behandlung bei Verschlechterung.
Quallen, Steinfische, Seeigel an der Westküste Balis und auf Lombok. Steinfisch-Stich extrem schmerzhaft, sofort heißes Wasser (45 Grad) auf den Stich, dann zur Klinik wegen Antiserum.
Die Standard-Bali-Route führt von Kuta/Seminyak (Ankunft) nach Ubud (Reisterrassen, Yoga, Affen-Wald), dann nach Canggu (Surf, Cafés), Uluwatu (Cliff-Surf-Spots) und auf die Gili-Inseln. Wer länger bleibt, verbindet Lombok (Mount Rinjani, Surfen Kuta Lombok), Komodo (Drachen, Tauchen) und Flores.
Auf der Strecke zwischen Bali und Ubud durch das Hinterland sind Roller-Stürze häufig. Enge Straßen, viele LKW, Asphalt-Schäden. Ubud-Stadtmitte hat chaotischen Verkehr, vor allem auf der Jalan Hanoman und Monkey Forest Road.
Auf Gili Trawangan ist die Vollmond-Party-Atmosphäre Risiko-Faktor: Methanol-Vergiftung durch gepanschte Cocktails dokumentiert, Sturz vom Pferdekarren oder Fahrrad. Auf Gili Trawangan gibt es keine motorisierten Fahrzeuge, also Klinik-Transport mit Pferdekarren oder Boot.
Auf Mount Rinjani (3.726 m) sind Trekking-Verletzungen häufig: Sprunggelenk-Verstauchung, Höhenkrankheit, Sturz im Vulkan-Krater. Mindestens 2 Tage Aufstieg, kein Helikopter-Notdienst. Trek nur mit lizenziertem Guide, niemals allein.
In den Mentawais (West-Sumatra) und auf Nias ist die nächste Privatklinik in Padang oder Singapur. Surf-Verletzungen (Reef-Cuts mit Korallenfäulnis, Kopfprellungen) sind häufig, Antibiotika-Vorrat im Hostel-Kit Pflicht.
Komodo-Drachen sind echte Gefahr, Bisse selten aber tödlich durch bakterielle Infektion. Trek nur mit Park-Ranger, niemals zu nah an die Tiere. Im Park-Office gibt es Notfall-Antiseptikum.
Indonesien hat ein Zwei-Klassen-System: staatliche Krankenhäuser für Locals (günstig, niedriger Standard, oft kein Englisch) und Privatkliniken für Touristen und Mittelschicht. BIMC und Siloam sind die zwei großen Privatklinik-Ketten, BIMC ist auf Touristen spezialisiert.
Auf Bali ist BIMC Hospital Kuta die erste Adresse für deutsche Touristen, BIMC Nusa Dua ist neuer und in der Nähe der großen Hotels. Siloam Hospital Denpasar hat die größte Notaufnahme auf der Insel.
In Jakarta sind Siloam Hospitals Kebon Jeruk und Pondok Indah Hospital die zwei verlässlichen Privatkliniken mit JCI-Akkreditierung. Beide haben deutschsprachige Notrufzentralen-Anbindung.
Bei komplexen Fällen (Schädel-Hirn-Trauma, Schlaganfall, schwere Operationen) ist die Evakuierung nach Singapur (Mount Elizabeth Hospital) medizinisch sinnvoll. Flug 2 Stunden, Mount Elizabeth ist eine der besten Kliniken Asiens. Ambulanzflug-Klausel im Tarif Pflicht.
Apotheken (Apotek Kimia Farma, Guardian, Watsons) sind in jeder Stadt zahlreich. In Bali und Jakarta gibt es Original-Markenware, in Provinzen Fälschungen dokumentiert. Wichtige Medikamente (Asthma-Spray, Allergie-Tabletten) aus Deutschland mitbringen.
Notruf-Nummer ist 118 (Krankenwagen) und 110 (Polizei). Bali Tourist Police 0361 224 111. Bei einem Roller-Sturz oder anderen Notfall ist die deutschsprachige Versicherungsnotrufzentrale der bessere erste Anruf, sie organisiert Taxi zur Klinik und Kostenübernahme.
Zahnbehandlung auf Bali günstig (Wurzelbehandlung 1 bis 3 Mio Rupiah, also 60 bis 180 Euro), Backpacker-Tarife decken Schmerz-Behandlung, kosmetische Zahnmedizin nicht.
Auf Bali sind BIMC Hospital Kuta (+62 361 761 263) und BIMC Nusa Dua (+62 361 3000 911) die zwei internationalen Privatkliniken mit englischsprachigem Personal und Direktrechnungsstellung. Siloam Hospital Denpasar (+62 361 779 900) ist die größte indonesische Privatklinik mit Notaufnahme rund um die Uhr.
In Jakarta die Anlaufstelle ist Siloam Hospitals Kebon Jeruk (+62 21 530 0888) oder Pondok Indah Hospital (+62 21 765 7525). In Yogyakarta JIH Yogyakarta, in Surabaya Siloam Hospitals Surabaya. Auf Lombok BIMC Mataram, auf den Gilis nur First-Aid-Stations, schwere Fälle mit Schnellboot nach Bali.
In jeder Apotheke (Apotek Kimia Farma, Guardian, Watsons) gibt es Pedialyte oder Oralite (orale Rehydratation, 25.000 Rupiah), Paracetamol, Loperamid, Insektenspray mit DEET. Apotheken in Bali und Jakarta geben viele Medikamente rezeptfrei, in Provinzen ist die Qualität schwankend.
Roller mietest du auf Bali für 50.000 bis 100.000 Rupiah pro Tag (3 bis 6 Euro). Vermieter verlangen den Pass als Pfand — gib niemals den Original-Pass, biete eine Kopie und 1 Mio Rupiah Bar-Pfand an. Helm wird mitvermietet, ist aber meist Plastik. Royal-Helm im Decathlon Denpasar oder Carrefour für rund 250.000 Rupiah.
Polizeikontrollen auf Bali häufig (Canggu, Seminyak, Ubud), Strafe für fehlenden internationalen Führerschein 250.000 bis 500.000 Rupiah. Wichtiger: ohne gültigen Führerschein zahlt keine Versicherung bei einem Sturz, weil dein Roller-Schutz an die Führerscheinklausel gebunden ist.
Die GKV zahlt nicht. Ohne eigene Reisekrankenversicherung bist du in Indonesien unversichert. Das gilt auch für Backpacker mit kleinem Budget. Gerade weil das Budget begrenzt ist, macht eine günstige Backpacker-Police besonders Sinn: Sie schützt vor Kosten, die das Budget komplett sprengen würden.
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Tarif findenHeilbehandlungssumme mindestens 500.000 Euro, Backpacker-Tarif 3 bis 12 Monate. Indonesien hat in Backpacker-Hochburgen wie Bali gute Privatkliniken (BIMC, Siloam), in den Provinzen ist das Niveau niedriger. Bei schweren Fällen ist Singapur-Evakuierung medizinisch sinnvoll, Ambulanzflug-Klausel im Tarif Pflicht.
Roller-Klausel mit Abdeckung über 50 ccm und gültigem internationalen Führerschein. Bali ist Roller-Hotspot Südostasiens, ohne Roller-Klausel ist der Tarif für Bali unbrauchbar.
Tauch-Klausel bis 40 Meter, falls du Komodo, Gili Trawangan, Tulamben oder Bali Pemuteran planst. Druckkammer auf Bali (BIMC Hyperbaric), bei Wracktauchen oder Tec-Tauchen separate Klausel.
Aktivitäts-Klausel sollte Surfen, Trekking, Klettern, Bungee, Whitewater-Rafting (Ayung River) einschließen. Vulkan-Besteigung über 3.000 Meter (Rinjani, Mount Agung) braucht oft Höhen-Klausel.
Inseln-übergreifende Klausel: Bei Notfall auf den Gilis, Komodo oder den Mentawais muss die Versicherung Boot-Transfer oder Helikopter zur nächsten Privatklinik zahlen. Standard bei großen deutschen Tarifen.
Direktrechnungsstellung mit BIMC Hospital, Siloam Hospital, Mount Elizabeth Singapur ist bei Hanse Merkur, ERV und Allianz Standard. Mount Elizabeth Singapur ist die regionale Top-Klinik, dahin werden schwere Fälle aus ganz Indonesien evakuiert.
Die Backpacker-Route durch Indonesien ist für Abenteuerlustige mit kleinem Budget und großer Reiselust perfekt. Aber die Route von Lombok über Gili nach Flores und Komodo führt durch mehrere Malaria-Gebiete, an Orten vorbei, die keine medizinische Infrastruktur haben, und auf Boote und Schnellfähren ohne Rettungsdienst. Eine Backpacker-Reisekrankenversicherung ist die günstigste Absicherung für den teuersten Notfall.
Das Visum on Arrival für 30 Tage ist der Standard für Backpacker. Es kann einmal auf 60 Tage verlängert werden.
Wer mehr als 60 Tage in Indonesien bleibt, braucht das Social/Cultural Visa B211A oder muss ausreisen und neu einreisen. Für viele Backpacker ist eine kurze Ausreise nach Singapur oder Timor-Leste und wieder Einreise eine Option.
Andere Versicherungstypen für deine Reise nach Indonesien – passend kombinierbar zur Backpacking Versicherung.
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