Bei Mit-Versicherung von USA-Reisen während IEC etwa 100-300 Euro Aufpreis weil US-Krankenkosten sehr hoch sind. Sehr empfehlenswert wenn du Trips nach New York, Boston, Chicago oder San Francisco planst.
Im Schadensfall in Toronto General Hospital, Vancouver General Hospital oder CHUM Montreal als ausländischer Selbstzahler in den ersten 3 Monaten ohne provinzielle Versicherung: Notaufnahme 800-2.500 CAD je nach Aufwand, Klinikbett pro Nacht 2.500-5.000 CAD, Intensivbett 5.000-10.000 CAD pro Nacht.
Knochenbruch-OP nach Spielplatz-Sturz mit Kindern 8.000-25.000 CAD, Blinddarm-OP 12.000-30.000 CAD, Gallenblasen-OP 15.000-35.000 CAD je nach Komplexität. MRT-Untersuchung 800-2.500 CAD, CT 600-1.500 CAD.
Schädel-Hirn-Trauma mit Intensivbehandlung in Sunnybrook Health Sciences Centre Toronto oder Vancouver General 40.000-120.000 CAD je nach Liegedauer. In staatlichem System für ausländische Selbstzahler vor OHIP-Beantragung volle Selbstkosten.
Skiunfall in Whistler oder Blue Mountain mit Knochenbruch 6.000-20.000 CAD je nach Komplexität, Heliausflug bei Bergrettung in Banff oder Whistler-Backcountry 5.000-15.000 CAD zusätzlich. Aktivitäts-Klausel zwingend.
Erfrierungs-Behandlung im Winter bei Temperaturen unter minus 25 Grad 1.500-5.000 CAD ambulant, bei schweren Erfrierungen mit Hauttransplantation in Klinik 15.000-50.000 CAD.
Rückführung nach Deutschland Liegendtransport 8.000-15.000 Euro mit Air Canada oder Lufthansa via Frankfurt-Toronto, Vancouver oder Montreal (8-10 Stunden Direktflug), Charter-Ambulanzjet bei kritischen Fällen 30.000-60.000 Euro.
*IM EMPFOHLENEN TARIF · RICHTWERTE, ABHÄNGIG VON KLINIK UND REGION
Für ein 24-monatiges Au-pair-Jahr in Kanada ist eine Versicherung kein optionales Extra, sondern finanzielle Grundabsicherung. Die Kosten eines einzigen Krankenhausaufenthalts können den Verdienst mehrerer Monate übertreffen.
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FÜR REISEN NACH KANADA · EINZELPERSONEN & FAMILIEN
Kanada (Canada) mit etwa 40 Millionen Einwohnern und 9.984.670 km² Fläche ist nach Russland zweitgrößtes Land der Welt, Nicht-EU-Drittland, keine EU-Karte. Hauptstadt Ottawa, größte Stadt Toronto (Greater Toronto Area mit etwa 6,5 Millionen Einwohnern). Währung Kanadischer Dollar CAD, 1 Euro etwa 1,45-1,50 CAD. Zwei Amtssprachen Englisch und Französisch (Französisch dominant in Quebec und Teilen New Brunswick).
Au-Pair-Modell in Kanada: kein klassisches Au-Pair-Programm, das frühere Live-In Caregiver Program LCP wurde 2014 eingestellt. Übliche Alternative ist International Experience Canada IEC mit Working Holiday Visa für 18-35-Jährige aus Deutschland. Mit IEC-Open-Work-Permit darfst du 12-24 Monate in Kanada leben und arbeiten, viele finden über Vermittlungsagenturen wie GreatAuPair, AuPair.com, Cultural Care Canada oder Au Pair in Canada Gastfamilien für Childcare-Jobs mit Kost und Logis.
Beliebte Au-Pair-Regionen: Toronto und Greater Toronto Area mit reicher Suburbs wie Mississauga, Oakville, Markham als größter Au-Pair-Markt in Kanada, Vancouver und Lower Mainland mit British Columbia, Montreal mit französischsprachiger Umgebung gut für Sprachkombi Englisch-Französisch, Calgary und Edmonton in Alberta, Ottawa als zweisprachige Hauptstadt.
Taschengeld in Kanada üblich 800-1.200 CAD pro Monat plus Kost und Logis bei Gastfamilie inklusive, je nach Region und Stundenanzahl. 25-35 Stunden Childcare pro Woche typisch.
IEC-Visa-Voraussetzungen: 18-35 Jahre alt, deutscher Reisepass, Polizeiliches Führungszeugnis, Krankenversicherungs-Nachweis für gesamte Visa-Laufzeit, Finanzierungsnachweis 2.500 CAD, biometrische Daten beim VFS Global Berlin oder Düsseldorf. Bewerbung über IRCC-Online-Portal mit Lotterie-System Rounds of Invitations.
Sprachkurse: Englisch in Toronto, Vancouver an Sprachschulen wie ILSC, EC English, Kaplan oder direkt an Universitäten. Französisch in Montreal an UQAM oder McGill für Au-Pairs in Quebec sehr beliebt mit DELF/DALF-Zertifikat als Ziel. Medizinisches Niveau in Kanada westlich-westlich, Top-Universitätskliniken Toronto General und Vancouver General mit hohem Standard, Wartezeiten in OHIP und MSP teilweise lang.
Verletzungs-Risiken bei Kinderbetreuung: Stürze mit Kindern auf Spielplatz besonders im Winter bei Glatteis mit Knochenbrüchen (Handgelenk, Sprunggelenk, Schlüsselbein), Schnittverletzungen in Küche bei Mahlzeit-Vorbereitung mit Kindern und scharfen Messern, Verbrühungen mit heißem Wasser oder Kochtopf bei Suppe oder Pasta, Stürze von Treppen besonders in zweistöckigen Suburbs-Häusern in Mississauga oder Oakville, Bisse von Familien-Hund oder Katze.
Verkehrsunfälle als Fahrerin mit Kindern: in Kanada üblich dass Au-Pairs Familien-Auto fahren auf Schulweg oder zu Hockey-Training und Schwimmkurs, Linksverkehr existiert nicht (kanadischer Rechtsverkehr wie Deutschland) aber Winter-Fahrweise auf Schnee und Glatteis ungewohnt, Karambolagen bei Weißausschlag-Stürmen Whiteout, Hirsch- und Elch-Kollisionen besonders in ländlichen Regionen Ontarios und British Columbias.
Im kanadischen Winter Oktober-April: Erkältungswelle und Grippe sehr häufig durch ständigen Kontakt mit Kindergarten- und Schulkindern (5-8 Erkältungen pro Saison normal), Vitamin-D-Mangel durch wenig Sonnenlicht besonders in nördlichen Provinzen, sehr trockene Heizungsluft mit Atemwegs-Reizung, Erfrierungen bei Temperaturen unter minus 25 Grad in Toronto, Montreal und Calgary mit Wind-Chill teils minus 40 Grad (jährlich Notaufnahmen wegen Erfrierungen an Fingern, Zehen, Ohren, Nase), Stürze auf vereisten Gehwegen mit Knochenbrüchen, Skiunfälle bei Wochenend-Trips.
Im Sommer Juni-September: Sonnenstich bei Outdoor-Aktivitäten mit Kindern in Algonquin Park, Banff oder am Lake Ontario, Mücken- und Zeckenstiche in Wäldern (Lyme-Borreliose dokumentiert in Ontario, Quebec und Nova Scotia mit steigender Inzidenz, Zeckenkontrolle nach Wandertagen Pflicht), Wespenstiche bei Picknicks, Sonnenbrand bei wenig Sonnen-Toleranz nach langem Winter, Verkehrsunfälle bei Roadtrips zu Niagara oder Banff.
Stress-bedingte Krankheiten: Burn-out durch Kombination Childcare 25-35 Stunden plus Sprachkurs, Heimweh-Depressionen besonders im langen dunklen Winter mit nur 8 Stunden Tageslicht im Dezember und um Weihnachten weit von Familie, Konflikte mit Gastfamilie bei unklarer Aufgabenverteilung oder kulturellen Missverständnissen.
Sicherheits-Themen: Kanada gilt als sehr sicheres Land aber Vorsicht in Innenstadt-Bereichen Toronto, Vancouver Downtown Eastside, Montreal Centre-Sud nachts, Drogen-Risiken in Bars besonders bei Open-Air-Festivals.
Klassischer Au-Pair-Verlauf in Kanada (12 Monate IEC-Working-Holiday mit Childcare-Job): Ankunft mit Flug Frankfurt-Toronto, Vancouver oder Montreal (8-10 Stunden direkt mit Air Canada oder Lufthansa), Abholung am Flughafen durch Gastfamilie oder Vermittlungsagentur, Einzug in Gastfamilien-Haus mit eigenem Zimmer und Kost und Logis inklusive, SIN-Beantragung beim Service Canada Centre, Eröffnung kanadisches Bankkonto bei TD Bank, RBC oder Scotiabank.
Au-Pair-Alltag: Kinderbetreuung 25-30 Stunden pro Woche mit Hausaufgabenhilfe, Mahlzeit-Vorbereitung, Bringen und Abholen von Kindergarten oder Elementary School, Begleitung zu Hockey-Training, Schwimmkurs, Music Lessons. Wochenend-Trips mit Gastfamilie oder mit anderen Au-Pairs zu Niagara-Fällen, Algonquin Park, Whistler, Banff, Quebec City. Sprachkurse Englisch oder Französisch nebenher empfehlenswert (FSWE-CELPIP oder TEF Canada).
Risiken im Au-Pair-Alltag: Stürze mit Kindern auf Spielplatz besonders im Winter bei Glatteis und Schnee mit Knochenbrüchen, Schnittverletzungen in Küche bei Mahlzeit-Vorbereitung mit Kindern, Verbrühungen mit heißem Wasser, Verkehrsunfälle als Fahrerin mit Kindern auf Schulweg oder zu Hockey-Training (in Kanada üblich Au-Pairs fahren Familien-Auto, Linksverkehr existiert nicht aber Winter-Fahrweise auf Schnee ungewohnt).
Im kanadischen Winter Oktober-April: Erkältungswelle und Grippe durch ständigen Kontakt mit Schulkindern, sehr trockene Heizungsluft, Vitamin-D-Mangel durch wenig Sonnenlicht besonders in nördlichen Provinzen, Erfrierungen bei Temperaturen unter minus 25 Grad in Toronto, Montreal und Calgary mit Wind-Chill teils minus 40 Grad, Stürze auf vereisten Gehwegen, Skiunfälle bei Wochenend-Trips nach Whistler oder Blue Mountain.
Im Sommer Juni-September: Sonnenstich bei Outdoor-Aktivitäten mit Kindern in Algonquin Park oder am Lake Ontario, Mücken- und Zeckenstiche in Wäldern (Lyme-Borreliose dokumentiert in Ontario und Nova Scotia), Wespenstiche bei Picknicks, Verkehrsunfälle bei Roadtrips.
Stress-bedingte Krankheiten: Burn-out durch Kombination Childcare und Sprachkurs, Heimweh-Depressionen besonders im langen dunklen Winter und um Weihnachten, Konflikte mit Gastfamilie bei unklarer Aufgabenverteilung.
Kanada hat zweigeteiltes Gesundheitssystem: provinzielles staatliches System Medicare mit kostenloser Grundversorgung für kanadische Staatsbürger und Permanent Residents (OHIP in Ontario, MSP in British Columbia, AHCIP in Alberta, RAMQ in Quebec) das nach 3 Monaten Wartezeit auch für IEC-Working-Holiday-Inhaber gilt. Privates System für Lücken wie Zahnbehandlung, Brillen, Medikamente außerhalb der Klinik, Physiotherapie, Psychotherapie die staatlich nicht abgedeckt sind.
Top-Universitätskliniken in Toronto: Toronto General Hospital als Teil des University Health Network UHN (eines der führenden akademischen Krankenhäuser Kanadas mit allen Fachabteilungen, Schwerpunkt Transplantationsmedizin und Onkologie), Mount Sinai Hospital in Downtown Toronto, Sunnybrook Health Sciences Centre als großes Trauma-Center mit modernster Notfall-Medizin, St Michael Hospital im Stadtkern, Hospital for Sick Children SickKids als weltweit anerkannte Kinderklinik direkt relevant für Au-Pair-Notfälle mit Gastkindern.
In Vancouver Vancouver General Hospital als Hauptklinik der University of British Columbia mit allen Fachabteilungen, St Paul Hospital in Downtown bekannt für HIV/AIDS-Forschung, BC Children Hospital für pädiatrische Notfälle. In Montreal Centre hospitalier de l Université de Montréal CHUM, McGill University Health Centre MUHC mit Royal Victoria Hospital, Montreal Children Hospital. In Calgary Foothills Medical Centre und Alberta Children Hospital.
Walk-in Clinics flächendeckend in allen Großstädten als günstige Erstversorgung für nicht-lebensbedrohliche Beschwerden ohne Termin und mit kürzeren Wartezeiten als Notaufnahmen. Family Doctor (GP) oft schwer zu finden mit langen Wartelisten in Ontario und British Columbia.
Apotheken (Pharmacy) flächendeckend, große Ketten Shoppers Drug Mart, Rexall, London Drugs in jeder Stadt mit verlängerten Öffnungszeiten und 24-Stunden-Filialen in Toronto, Vancouver und Montreal. Antibiotika rezeptpflichtig.
Bei lebensbedrohlichen Notfällen ist Behandlung in Toronto General, Sunnybrook, Vancouver General oder CHUM medizinisch ausreichend mit westlichem Standard und englischsprachiger Kommunikation (in Quebec auch Französisch). Bei extrem kritischen Fällen Verlegung nach Deutschland per Lufthansa-Liegendtransport oder Charter-Ambulanzjet möglich.
Notruf 911 für alle Notfälle (Krankenwagen, Polizei, Feuerwehr) als nordamerikanischer Standard. Englisch flächendeckend, in Quebec auch Französisch erforderlich aber Englisch in Kliniken meist verfügbar.
In Toronto sind die Top-Adressen für medizinische Behandlung Toronto General Hospital als Teil des University Health Network UHN (eines der führenden akademischen Krankenhäuser Kanadas mit allen Fachabteilungen und renommierter Forschung), Mount Sinai Hospital in Downtown Toronto, Sunnybrook Health Sciences Centre als großes Trauma-Center, St Michael Hospital im Stadtkern, Hospital for Sick Children SickKids als weltweit anerkannte Kinderklinik direkt relevant für Au-Pair-Notfälle mit Gastkindern.
In Vancouver Vancouver General Hospital als Hauptklinik der University of British Columbia, St Paul Hospital in Downtown, BC Children Hospital für pädiatrische Notfälle. In Montreal Centre hospitalier de l Université de Montréal CHUM, McGill University Health Centre MUHC mit Royal Victoria Hospital, Montreal Children Hospital. In Calgary Foothills Medical Centre und Alberta Children Hospital.
Walk-in Clinics flächendeckend in allen Großstädten als günstige Erstversorgung für nicht-lebensbedrohliche Beschwerden, oft ohne Termin und mit kürzeren Wartezeiten als Notaufnahmen. Apotheken (Pharmacy oder Drugstore) Shoppers Drug Mart, Rexall, London Drugs in jeder Stadt mit verlängerten Öffnungszeiten, viele 24-Stunden-Filialen.
Notruf 911 für alle Notfälle (Krankenwagen, Polizei, Feuerwehr) als nordamerikanischer Standard. Englisch flächendeckend, in Quebec auch Französisch erforderlich aber Englisch in Kliniken meist verfügbar.
Bei Auslandskrankenversicherung Direktrechnung mit mehreren spezialisierten Anbietern an Toronto General, Vancouver General und großen Privatkliniken bei vorheriger telefonischer Zusage über die 24/7-Notrufzentrale oft möglich. Sonst Vorkasse per Kreditkarte und englische Original-Belege für Erstattung in Deutschland.
Ärztliche Versorgung in ländlichen Regionen besonders in Yukon, Nunavut und Northwest Territories eingeschränkt, längere Anfahrtswege zu nächster Klinik. Provinzielle Krankenversicherung OHIP, MSP, AHCIP nach 3 Monaten Wartezeit beantragen mit SIN, Reisepass, IEC-Work-Permit und kanadischer Wohnadresse beim provinziellen Service Centre.
Als Au-pair im Caregiver-Programm ist eine Versicherung Voraussetzung für den Work Permit. Aber auch unabhängig von der formalen Pflicht: Als Privatpatient in Kanada bist du ohne Versicherung einem enormen finanziellen Risiko ausgesetzt. Deine deutsche gesetzliche Krankenversicherung (GKV) zahlt außerhalb der EU grundsätzlich keine Leistungen.
EU-Karte gilt NICHT in Kanada als Nicht-EU-Drittland ohne Sozialversicherungs-Abkommen mit Deutschland. Auslandskrankenversicherung mit Au-Pair-Tarif ist Pflicht für 12 Monate. IRCC verlangt Krankenversicherungs-Nachweis bereits bei der Einreise mit IEC-Working-Holiday-Visa für die gesamte Visa-Laufzeit.
Mindest-Deckungssumme 1 Million Euro Heilbehandlung empfohlen, in Kanada wegen sehr teurer Krankenhausbehandlung besser 2 Millionen Euro. Notaufnahme allein kostet 800-2.500 CAD, einfache OP schnell 15.000-30.000 CAD.
Aktivitäts-Klausel umfassend: Skifahren und Snowboarden in Whistler, Blue Mountain, Banff, Lake Louise zwingend (Wintersport in Kanada Standard für Au-Pairs mit Gastfamilie), Eishockey und Eislaufen, Whitewater-Rafting in British Columbia, Bärenbeobachtungs-Touren, Wandern in Rocky Mountains.
Heimreise-Klausel: viele Au-Pair-Tarife decken Heimreisen nach Deutschland 1-2 Mal pro Jahr automatisch ab oder mit moderatem Aufpreis.
Rückführung nach Deutschland zwingend: Liegendtransport mit Air Canada oder Lufthansa via Frankfurt-Toronto, Vancouver oder Montreal (8-10 Stunden Direktflug) bei medizinischer Notwendigkeit, Charter-Ambulanzjet bei kritischen Fällen.
USA-Abdeckung: viele Au-Pairs reisen während IEC zu New York, Chicago, Boston oder San Francisco, USA-Tarif-Erweiterung gegen Aufpreis sehr empfehlenswert (US-Krankenkosten extrem hoch, Notaufnahme schnell 5.000-10.000 USD).
Lücken-Füller: provinzielle Krankenversicherung OHIP, MSP oder AHCIP greift erst nach 3 Monaten Wartezeit, deine Auslandskrankenversicherung deckt diese Wartezeit komplett und füllt danach Lücken in OHIP wie Zahnbehandlung, Brillen, Medikamente, Physiotherapie.
Das kanadische Caregiver-Programm ermöglicht deutschen Au-pairs einen legalen Aufenthalt und Arbeit in Kanada für bis zu 24 Monate. Die Bewerbung erfordert einen gültigen Versicherungsnachweis. Als Privatpatient zahlst du in Kanada ohne Versicherung für jeden Arztbesuch und jede Behandlung den vollen Preis.
Das Caregiver-Programm läuft unter dem Home Child Care Provider Pilot und Home Support Worker Pilot. Für den Work Permit ist ein Versicherungsnachweis Pflicht. Die Aufenthaltsdauer beträgt typischerweise 12–24 Monate mit der Option auf permanenten Aufenthalt danach.
Anderes Land prüfen im Visa-CheckeTA für Flugreisen vorab online beantragen, nur über die offizielle kanadische Regierungsseite.
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E-VISUMCANNein, die deutsche gesetzliche Krankenkasse reicht für ein Au-Pair-Jahr in Kanada nicht aus. Kanada ist Nicht-EU-Drittland ohne Sozialversicherungs-Abkommen mit Deutschland, EU-Karte gilt nicht. Im Notfall musst du in kanadischer Klinik Vorkasse leisten, oft mehrere tausend kanadische Dollar. Die provinzielle Krankenversicherung wie OHIP in Ontario oder MSP in British Columbia greift erst nach 3 Monaten Wartezeit, in dieser Zeit bist du komplett auf private Auslandskrankenversicherung angewiesen. IRCC (Immigration Refugees and Citizenship Canada) verlangt für IEC-Working-Holiday Krankenversicherungs-Nachweis für die gesamte Visa-Laufzeit bereits bei der Einreise.
Nein, ein klassisches Au-Pair-Programm wie in den USA oder Frankreich existiert in Kanada nicht. Das frühere Live-In Caregiver Program LCP wurde 2014 eingestellt und durch Caregiver-Pilotprogramme für ausgebildete Pflegekräfte ersetzt, das ist kein Au-Pair-Modell. Die übliche Alternative für deutsche Au-Pairs ist das International Experience Canada Programm IEC mit Working Holiday Visa Subclass für 18-35-Jährige aus Deutschland. Damit darfst du 12-24 Monate in Kanada leben und arbeiten, viele finden über Vermittlungsagenturen wie GreatAuPair, AuPair.com oder Cultural Care Canada Gastfamilien für Childcare-Jobs mit Kost und Logis.
International Experience Canada IEC ist ein bilaterales Abkommen zwischen Deutschland und Kanada für Jugendmobilität. Working Holiday Subclass erlaubt 18-35-Jährigen Deutschen 12-24 Monate Aufenthalt mit offener Arbeitserlaubnis. Bewerbung über das Online-Portal IRCC mit Profil-Erstellung, dann zufällige Auswahl aus Pool durch Lotterie-System (Rounds of Invitations mehrmals pro Jahr). Bearbeitungszeit nach Invitation 4-8 Wochen. Erforderlich: Reisepass mit Restgültigkeit, Polizeiliches Führungszeugnis, biometrische Daten beim VFS Global Berlin oder Düsseldorf, Krankenversicherungs-Nachweis, Finanzierungsnachweis 2.500 CAD. Visa-Gebühr 261 CAD plus 100 CAD Open-Work-Permit-Gebühr.
Die provinzielle Krankenversicherung greift in Ontario OHIP, British Columbia MSP, Alberta AHCIP und den meisten anderen Provinzen erst nach 3 Monaten Wartezeit ab Ankunft. In dieser Zeit bist du komplett auf deine private Auslandskrankenversicherung angewiesen. Eine deutsche Auslandskrankenversicherung mit Au-Pair-Tarif für 12 Monate übernimmt diese 3 Monate vollständig und läuft auch danach parallel weiter, weil OHIP oder MSP viele Leistungen wie Zahnbehandlung, Brillen, Medikamente, Physiotherapie und Rückführung nach Deutschland nicht abdeckt. Diese Lücken füllt deine deutsche Auslandskrankenversicherung dauerhaft.
In Toronto, Vancouver, Montreal, Calgary oder Ottawa ist die Behandlung in Privatkliniken und Notaufnahmen für ausländische Selbstzahler sehr teuer: Notaufnahme-Erstkontakt 800-2.500 CAD je nach Aufwand, Klinikbett pro Nacht 2.500-5.000 CAD, Intensivbett 5.000-10.000 CAD pro Nacht. Knochenbruch-OP nach Sturz mit Kindern beim Spielplatz-Aufenthalt 8.000-25.000 CAD, Blinddarm-OP 12.000-30.000 CAD, MRT-Untersuchung 800-2.500 CAD. Ohne Versicherung musst du Vorkasse per Kreditkarte leisten, Direktrechnung mit deutschen Versicherern ist bei großen Krankenhäusern in Toronto und Vancouver oft möglich.
Ja, die Social Insurance Number SIN ist Pflicht für jeden der in Kanada arbeitet, auch als Au-Pair mit IEC-Working-Holiday-Visa. Beantragung kostenfrei nach Ankunft beim Service Canada Centre in deiner Stadt mit Reisepass, IEC-Work-Permit und kanadischer Wohnadresse, Ausgabe sofort vor Ort. Ohne SIN darfst du legal nicht arbeiten und bekommst kein kanadisches Bankkonto bei TD Bank, RBC oder Scotiabank. Die SIN ist auch Voraussetzung für die Beantragung der provinziellen Krankenversicherung OHIP in Ontario oder MSP in British Columbia nach 3 Monaten Wartezeit.
Verletzungs-Risiken bei Kinderbetreuung sind in Kanada real und vielfältig: Stürze beim Spielplatz-Aufenthalt mit Knochenbrüchen besonders im Winter bei Glatteis und Schnee, Schnittverletzungen in Küche bei Mahlzeit-Vorbereitung, Verbrühungen mit heißem Wasser oder Kochtopf, Verkehrsunfälle als Fahrerin mit Kindern auf Schulweg oder zu Hockey-Training (in Kanada üblich, Au-Pairs fahren oft Familien-Auto), Erkältungen und Grippe durch ständigen Kontakt mit Kindergarten- und Schulkindern besonders im langen kanadischen Winter Oktober-April. Eine Au-Pair-Auslandskrankenversicherung mit umfassender Aktivitäts-Klausel deckt all diese Verletzungen ab.
Mindest-Deckungssumme 1 Million Euro empfohlen, in Kanada wegen sehr teurer Krankenhausbehandlung besser 2 Millionen Euro. Wichtig sind Aktivitäts-Klausel für Wintersport (Skifahren in Whistler oder Banff), Heimreise-Klausel und Rückführung nach Deutschland.
Während des Au-Pair-Jahres planen die meisten Reisen innerhalb Kanadas und in die USA: Niagara-Fälle, Banff und Lake Louise in den Rocky Mountains, Whistler zum Skifahren im Winter, Quebec City für Französisch-Erlebnis, Vancouver Island, Toronto-Wochenende, Roadtrip durch Atlantic Provinces. USA-Trips zu New York, Chicago oder Boston sind beliebt, dafür brauchst du ESTA-Genehmigung und deine Auslandskrankenversicherung sollte USA-Abdeckung haben (oft Aufpreis). Aktivitäts-Klausel zwingend prüfen für Skifahren, Snowboarden, Eishockey, Whitewater-Rafting und Bärenbeobachtungs-Touren in British Columbia.
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