Eine Auslandskrankenversicherung für Malta ist für alle sinnvoll, die länger als ein paar Wochen bleiben. Das EU-Mitglied bietet gute Medizin auf Englisch, aber wer als Reisender mit längerem Aufenthalt, Remote Worker oder im Rahmen des Citizenship-by-Investment-Programms auf Malta lebt, braucht umfassenden Krankenversicherungsschutz jenseits der EU-Karte.
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Was kostet Medizin auf Malta ohne Versicherung? Ein Allgemeinarzt-Besuch im öffentlichen System kostet mit EU-Karte nur 0 bis 30 Euro Eigenanteil. Für Reisender mit längerem Aufenthalt ohne maltesische Sozialversicherung werden im öffentlichen System jedoch volle Kosten berechnet: 50 bis 150 Euro pro Konsultation. Im Privaten liegt der Facharztbesuch bei 80 bis 250 Euro. Ein Tag im Krankenhaus kostet im öffentlichen System 50 bis 200 Euro, in einer Privatklinik wie dem St. James Hospital in Floriana 300 bis 800 Euro pro Tag. Eine Notaufnahme kostet 20 bis 100 Euro im öffentlichen, bis zu 400 Euro im privaten Bereich. Zahnbehandlung, die von der EU-Karte nicht gedeckt wird, kostet 80 bis 300 Euro pro Behandlung. Der Ambulanzflug nach Deutschland, falls nötig, kostet 8.000 bis 20.000 Euro. Die Auslandskrankenversicherung übernimmt all diese Kosten und gibt dir die Wahl, ob du ins Mater Dei oder in eine der Privatkliniken gehst.
Bei Langzeitaufenthalten fällt nicht nur Akutmedizin an. Routine-Hausarztbesuche, Vorsorge, Zahnvorsorge und Augenarzt sind regelmäßige Posten.
In Malta kostet ein Hausarzt-Besuch in einer Privatpraxis 40 bis 100 Euro.
Eine Vorsorge-Untersuchung 100 bis 300 Euro im Privatbereich.
Ein MRT 200 bis 500 Euro im Privatbereich.
Eine Zahnreinigung 40 bis 130 Euro.
Mit gültiger EHIC im staatlichen System weitgehend gedeckt.
Eine Schwangerschaftsvorsorge mit Ultraschall, Bluttests und Geburtsvorbereitung kostet über 9 Monate je nach Land 800 bis 4.000 Euro im Privatbereich.
Eine Zahnvorsorge mit professioneller Zahnreinigung und Kontrolle 60 bis 200 Euro pro Termin.
Eine Augenarzt-Kontrolle mit Sehtest 50 bis 150 Euro.
Eine Frauenarzt-Vorsorge mit Krebsabstrich 60 bis 200 Euro.
Malta ist kleines EU-Land mit großer Anziehungskraft für deutschsprachige Reisende mit längerem Aufenthalt. Valletta, die Hauptstadt mit UNESCO-Welterbestatus, Sliema und St. Julian's sind lebendige Städte mit guter Infrastruktur, schnellem Internet und einer wachsenden internationalen Community. Das Citizenship-by-Investment-Programm zieht wohlhabende Reisende mit längerem Aufenthalt an, und die niedrige Körperschaftssteuer macht Malta für Unternehmer attraktiv. Für Sprachlehrer, Remote Worker und alle, die den Mittelmeer-Winter einem deutschen überziehen wollen, ist Malta eine der zugänglichsten Optionen in Europa. Die Auslandskrankenversicherung deckt dieses Szenario ab: nicht nur akute Notfälle, sondern auch planbare Behandlungen, Facharztbesuche und chronische Erkrankungen, die während des Aufenthalts auftreten. Das Mater Dei Hospital in Msida ist medizinisch kompetent, aber als Nicht-Malteser ohne lokale Sozialversicherung ist der Zugang zum öffentlichen System für Reisender mit längerem Aufenthalt eingeschränkter als für kurzzeitige EU-Touristen. Eine Auslandskrankenversicherung löst dieses Problem und gibt dir freie Klinikwahl zwischen öffentlichem und privatem System.
Malta ist EU-Mitglied, EHIC voll gültig.
Hauptreisezeit Mai bis Oktober.
Sprachreisen ganzjährig möglich.
Beim Versicherungsschutz solltest du Malta in zwei Versorgungs-Regionen denken. Hauptinsel mit Mater Dei (staatlich) und St James (privat). Auf Gozo Erstversorgung mit Verlegung nach Mater Dei.
Das größte Gesundheitsrisiko auf Malta für Reisender mit längerem Aufenthalt ist die Sommerhitze. Von Juli bis September herrschen 38 bis 42 Grad Celsius, und wer nicht aufpasst, riskiert Hitzschlag, schwere Dehydrierung oder Herz-Kreislauf-Probleme. Das Mater Dei ist in diesen Monaten an seine Kapazitätsgrenzen gebracht. Für Reisender mit längerem Aufenthalt, die aktiv sind, Mopedausflüge nach Gozo oder Tauchen am Blue Hole machen, kommen Verkehrsunfälle und Tauchunfälle als relevante Risiken hinzu. Malta hat Linksverkehr, und Deutschen aus DE fällt die Umgewöhnung erfahrungsgemäß schwer, gerade auf engen Gassen in Valletta und Rabat. Wer auf Gozo lebt oder arbeitet, muss wissen, dass die medizinische Infrastruktur dort noch eingeschränkter ist als auf Malta selbst: bei schweren Fällen Fähre oder Helikopter zum Mater Dei.
Bei Aufenthalten über mehrere Monate treten Risiken auf, die bei Kurzreisen kaum eine Rolle spielen.
Anpassungserkrankungen, Heimweh, Kulturschock führen zu Schlafstörungen, Angstzuständen und depressiven Episoden.
Burnout bei Au-Pair-Stellen, Praktikanten und Sprachreisenden ist dokumentiert.
Chronische Erkrankungen können sich verschlechtern, wenn Vorsorge oder Medikation unterbrochen wird.
Suchtprobleme treten bei Langzeitaufenthalten in fremden sozialen Kontexten häufiger auf.
Sexuell übertragbare Infektionen sind bei längeren Aufenthalten statistisch wahrscheinlicher.
Sprachreisen (Englisch) in St. Julian's, Sliema und Valletta 2 bis 6 Monate (sehr verbreitet).
Studienaufenthalte (University of Malta) 5 bis 12 Monate.
Au-Pair-Stellen 6 bis 12 Monate.
Tauch-Aufenthalte (Comino, Gozo) 1 bis 6 Monate.
Praktika in Malta (Tourismus, Gaming-Industrie) 3 bis 6 Monate.
Sabbatical wegen kompakter Insel und mediterranem Klima.
Das maltesische Gesundheitssystem ist nach europäischen Standards gut aufgestellt. Das Mater Dei Hospital in Msida ist das einzige öffentliche Krankenhaus des Landes und medizinisch kompetent, hat aber nur begrenzte Kapazitäten für eine Insel mit 500.000 Einwohnern und stark schwankenden Touristenzahlen. Privatkliniken wie das St. James Hospital in Floriana, das Karin Grech Hospital und das Boffa Hospital bieten schnellere Behandlung und moderne Ausstattung. Englisch ist Amtssprache, die Kommunikation mit dem medizinischen Personal ist auf beiden Systemen problemlos. Für Tauchunfälle gibt es die Hyperbaric Unit in Valletta unter +356 2137 3700, eine der wenigen Druckkammern im Mittelmeerraum. Eine Auslandskrankenversicherung gibt dir freie Klinikwahl und übernimmt die Kosten in beiden Systemen.
Bei Aufenthalten über 3 Monate solltest du dir vor Ort einen Hausarzt suchen.
In Malta ist Mater Dei Hospital die staatliche Hauptklinik. St James Hospital, Capua Palace Hospital und Saint Thomas Hospital ergänzen privat. Tauch-Druckkammer am Mater Dei.
Die Direktabrechnung mit der Auslandskrankenversicherung funktioniert in den meisten Privatkliniken über den Letter of Guarantee.
Bei Hausarzt-Besuchen ist meist Vorkasse Standard. Erstattung in der Regel innerhalb von 4 Wochen.
Apotheken in deiner Stadt solltest du früh kennenlernen.
Im Notfall wählst du in Malta 112 (universell).
Bei Langzeitaufenthalten ist Mater Dei Hospital (staatlich) oder St James Hospital (privat) Hauptanlaufstelle.
Direktdurchwahlen: Mater Dei Hospital +356 2545 0000, St James Hospital Sliema +356 2329 1000, Capua Palace Hospital Sliema +356 2348 0000.
Apotheken in Valletta und Sliema 24 Stunden.
Die deutsche Botschaft in Valletta (+356 2333 5800).
Ja, wenn du länger als ein paar Wochen auf Malta bleibst oder dort als Remote Worker lebst, brauchst du eine Auslandskrankenversicherung. Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) aus Deutschland endet in der Regel nach drei bis sechs Monaten im Ausland oder wird ruhend gestellt. Die EU-Karte deckt nur Notfälle im öffentlichen System ab, nicht planbare Arztbesuche, Facharzttermine oder chronische Behandlungen. Für Kurzurlaube bis zwei Wochen reicht die EU-Karte, für alles darüber hinaus brauchst du echten Schutz. Malta ist EU-Land, aber das schützt dich nicht vor hohen Privatarzt-Rechnungen oder einem teuren Ambulanzflug.
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Tarif findenAuslandskrankenversicherungen für Malta sind auf Aufenthalte zwischen 2 und 12 Monaten zugeschnitten.
Die Heilbehandlungssumme sollte unbegrenzt oder mindestens 1 Million Euro betragen. Bei Langzeitaufenthalten ist die Wahrscheinlichkeit für ernsthafte Behandlungen deutlich höher.
Vorsorge-Untersuchungen und Routine-Hausarzt-Besuche sollten ausdrücklich eingeschlossen sein.
Zahnbehandlung und Zahnersatz sind bei Langzeitaufenthalten besonders relevant.
Schwangerschaft und Geburt sind bei manchen Tarifen ausgeschlossen oder mit Wartezeit nach Vertragsbeginn.
Visumsnachweis und Sprachschulbescheinigung werden bei manchen Tarifen verlangt.
Malta ist als Reisender mit längerem Aufenthalt oder Remote-Worker-Destination sehr beliebt, das Klima ist angenehm und Englisch ist Amtssprache. Wer aber länger als ein paar Monate bleibt oder ohne maltesische Sozialversicherung lebt, braucht eine Auslandskrankenversicherung, die auch Routineversorgung, Facharztbesuche und planbare Behandlungen abdeckt.
Als EU-Bürger brauchst du kein Visum für Malta. Es gibt keine Versicherungspflicht bei der Einreise. Für Aufenthalte über 90 Tage gilt eine Meldepflicht beim maltesischen Einwohnermeldeamt (Identity Malta). Für das Citizenship-by-Investment-Programm oder eine Niederlassungserlaubnis ist ein Nachweis über Krankenversicherungsschutz in der Regel erforderlich.
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