Die Auslandskrankenversicherung Nordamerika ist für alle, die mehrere Monate in den USA, Kanada oder Mexiko verbringen – und das teuerste Gesundheitssystem der Welt nicht aus eigener Tasche bezahlen wollen. Ein Krankenhaustag in den USA kostet 1.000–5.000 €, ein Ambulanzflug nach Deutschland bis zu 120.000 €.
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Die Kostenspanne in Nordamerika ist gewaltig. In den USA kostet ein Allgemeinarztbesuch 100 bis 300 €, in Kanada und Mexiko ist er günstiger. Der Krankenhausaufenthalt in den USA liegt bei 1.000 bis 5.000 € pro Tag – international absolut Spitzenklasse. Die Notaufnahme in einem US-amerikanischen Hospital: 500 bis 2.000 €. Zahnbehandlungen: 150 bis 500 €. In Mexiko und Kanada sind die Kosten deutlich moderater, aber für Ausländer ohne lokale Krankenversicherung trotzdem erheblich. Und dann ist da noch das Worst-Case-Szenario: Ein medizinischer Rücktransport von New York oder Los Angeles nach Deutschland kostet 60.000 bis 120.000 € – das ist kein Schreibfehler.
Bei Langzeitaufenthalten fällt nicht nur Akutmedizin an. Routine-Hausarztbesuche, Vorsorge, Zahnvorsorge und Augenarzt sind regelmäßige Posten.
In den USA kostet ein Hausarzt-Besuch 100 bis 300 USD ohne Versicherung.
Eine Vorsorge-Untersuchung in den USA 200 bis 500 USD.
Ein MRT 1.500 bis 7.000 USD in den USA, deutlich günstiger in Kanada (500 bis 1.500 CAD).
Eine Schwangerschaftsvorsorge mit Ultraschall, Bluttests und Geburtsvorbereitung kostet über 9 Monate je nach Land 800 bis 4.000 Euro im Privatbereich.
Eine Zahnvorsorge mit professioneller Zahnreinigung und Kontrolle 60 bis 200 Euro pro Termin.
Eine Augenarzt-Kontrolle mit Sehtest 50 bis 150 Euro.
Eine Frauenarzt-Vorsorge mit Krebsabstrich 60 bis 200 Euro.
Nordamerika – USA, Kanada und Mexiko – ist für viele Reisende mit längerem Aufenthalt aus Deutschland ein Traumziel: Roadtrips durch die USA, Skiurlaub in Kanada, Reisende mit längerem Aufenthalt in Mexico City oder Playa del Carmen. Die Auslandskrankenversicherung Nordamerika ist dabei das wichtigste Dokument, das du einpackst. Die USA haben das teuerste Gesundheitssystem der Welt: Eine einfache Notaufnahme-Behandlung kostet 500 bis 2.000 €, ein Krankenhaustag 1.000 bis 5.000 €. Kanada ist günstiger, aber für Ausländer ohne Provinz-Gesundheitsversicherung trotzdem teuer. Mexiko ist mit Privatärzten moderat – aber für schwere Fälle benötigst du Zugang zu guten Privatkliniken. Der Ambulanzflug nach Deutschland kostet aus Nordamerika bis zu 120.000 € – der höchste Wert weltweit.
Nordamerika umfasst sehr unterschiedliche Versorgungsdichte und Kostenniveaus.
Bei Langzeitaufenthalten solltest du das Hauptaufenthaltsland genau prüfen, da Tarife je nach Land unterschiedliche Klauseln haben.
Für jedes Hauptland gibt es eine eigene Detailseite mit Klinikadressen, Notrufnummern und länderspezifischer Tarif-Checkliste.
Die Versorgungs-Spreizung in der Region ist groß, von Spitzenmedizin in Großstädten bis sehr dünn in ländlichen Regionen.
In den USA ist das Hauptrisiko nicht die medizinische Qualität (die ist exzellent), sondern die Kosten: Jede Behandlung wird einzeln abgerechnet, und die Rechnungen für ausländische Patienten ohne US-Versicherung sind extrem hoch. In Mexiko kommen tropische Krankheiten wie Dengue-Fieber in touristischen Regionen dazu. In Kanada sind Outdoor-Unfälle in den Rocky Mountains und beim Skifahren häufig. Naturkatastrophen (Hurrikane in Florida/Texas, Erdbeben in Kalifornien) können zu Massenunfällen führen und Rettungskapazitäten überlasten.
Bei Aufenthalten über mehrere Monate treten Risiken auf, die bei Kurzreisen kaum eine Rolle spielen.
Anpassungserkrankungen, Heimweh, Kulturschock führen zu Schlafstörungen, Angstzuständen und depressiven Episoden.
Burnout bei Au-Pair-Stellen, Praktikanten und Sprachreisenden ist dokumentiert.
Chronische Erkrankungen können sich verschlechtern, wenn Vorsorge oder Medikation unterbrochen wird.
Suchtprobleme treten bei Langzeitaufenthalten in fremden sozialen Kontexten häufiger auf.
Sexuell übertragbare Infektionen sind bei längeren Aufenthalten statistisch wahrscheinlicher.
Erasmus, Sprachreisen, Au-Pair-Stellen und Praktika sind klassische Langzeit-Formate in Nordamerika.
Sabbatical-Aufenthalte mit Reisen über mehrere Länder sind verbreitet.
Volunteer-Aufenthalte (Sozial-, Umwelt-, Tierschutzprojekte) dauern 1 bis 6 Monate.
Digital-Nomad-Aufenthalte sind ein wachsendes Segment, vor allem in Hubs mit guter Infrastruktur.
Bei Mehr-Länder-Routen ist die geografische Deckung deines Tarifs der entscheidende Punkt.
In Reisewarnungs-Regionen schließen viele Tarife Behandlungen aus.
Die USA haben private Spitzenkliniken wie die Mayo Clinic, Johns Hopkins und Cleveland Clinic, die weltweit Maßstäbe setzen. Kanadas öffentliches Gesundheitssystem ist für Einwohner der jeweiligen Provinz kostenlos und qualitativ hervorragend – für Ausländer entstehen aber erhebliche Kosten. In Mexiko gibt es in den großeren Städten und touristischen Zentren (Cancún, Mexico City) gute Privatkliniken mit internationalem Standard. Mit einer Auslandskrankenversicherung hast du in ganz Nordamerika Zugang zu den besten Einrichtungen.
Bei Aufenthalten über 3 Monate solltest du dir vor Ort einen Hausarzt suchen.
In den USA ist HCA Healthcare die größte Klinikkette mit über 180 Krankenhäusern. In Kanada Toronto General, Vancouver General, McGill University Health Centre Montreal und Calgary Foothills.
Die Direktabrechnung mit der Auslandskrankenversicherung funktioniert in den meisten Privatkliniken über den Letter of Guarantee.
Bei Hausarzt-Besuchen ist meist Vorkasse Standard. Erstattung in der Regel innerhalb von 4 Wochen.
Apotheken in deiner Stadt solltest du früh kennenlernen.
Die Notrufnummern variieren in Nordamerika je nach Land. Notiere die universelle Nummer 112 für die meisten Länder, sonst 911 in Amerika oder regionale Nummern.
Bei Langzeitaufenthalten in Nordamerika solltest du dir je nach Hauptaufenthaltsland einen Hausarzt suchen.
Im Krankheitsfall ruf zuerst die deutschsprachige 24/7-Notrufzentrale deines Tarifs an. Sie kennt die Verlegungs-Logik der Region.
Die Hauptländer dieser Region sind USA und Kanada. Für jedes gibt es eine eigene Detailseite mit Klinikadressen und länderspezifischen Notrufnummern.
Bei Mehr-Länder-Reisen speicherst du die Notrufzentrale deines Tarifs schon vor Abflug im Smartphone.
Ja – in Nordamerika mehr als in jedem anderen Teil der Welt. Das liegt an zwei Faktoren: den extremen Behandlungskosten in den USA und dem hohen Rücktransportkostenrisiko (bis zu 120.000 €). Die gesetzliche Krankenversicherung hat in den USA, Kanada und Mexiko keinerlei Leistung. Eine Auslandskrankenversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 1 Million € ist für jeden Nordamerika-Aufenthalt ab drei Monaten das Minimum.
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Tarif findenAuslandskrankenversicherungen für Nordamerika sind auf Aufenthalte zwischen 2 und 12 Monaten zugeschnitten.
Die Heilbehandlungssumme sollte unbegrenzt oder mindestens 1 Million Euro betragen. Bei Langzeitaufenthalten ist die Wahrscheinlichkeit für ernsthafte Behandlungen deutlich höher.
Vorsorge-Untersuchungen und Routine-Hausarzt-Besuche sollten ausdrücklich eingeschlossen sein.
Zahnbehandlung und Zahnersatz sind bei Langzeitaufenthalten besonders relevant.
Schwangerschaft und Geburt sind bei manchen Tarifen ausgeschlossen oder mit Wartezeit nach Vertragsbeginn.
Visumsnachweis und Sprachschulbescheinigung werden bei manchen Tarifen verlangt.
Nordamerika ist medizinisch exzellent – aber für unversicherte Ausländer einer der teuersten Orte der Welt. Eine Auslandskrankenversicherung mit hoher Deckungssumme (mindestens 1 Million €) ist für jeden USA- oder Kanada-Aufenthalt ab drei Monaten absolut unverzichtbar.
In den USA können Deutsche bis zu 90 Tage visumfrei mit dem ESTA einreisen. Für längere Aufenthalte (Reisende mit längerem Aufenthalt, Working Holiday) gibt es verschiedene Visaoptionen (B-1/B-2, J-1, O-1). Eine Versicherungspflicht gibt es nicht formal, aber für manche Visatypen wird ein Nachweis erwartet. In Kanada gilt das Electronic Travel Authorization (eTA) für Flüge und bis zu 6 Monate. Mexiko: 180 Tage visumfrei.
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