Die Philippinen sind eines der besten Tauchziele der Welt: Tubbataha Reef, Coron Wracks, Malapascua mit Thresher Sharks und Moalboal. Aber Druckkammern gibt es nur in Manila, Cebu und Subic Bay. Eine Versicherung mit Tauchklausel ist absolut notwendig.
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Die Kosten bei einem Tauchunfall auf den Philippinen sind mehrschichtig. Eine Druckkammerbehandlung kostet 400 bis 1.500 Euro.
Hinzu kommt der Transport zur Druckkammer: Von Tubbataha oder Malapascua nach Cebu oder Manila per Speedboat und Kleinflugzeug kostet 3.000 bis 15.000 Euro. Stationäre Nachbehandlung nach einem Dekompressionsunfall: 1.000 bis 5.000 Euro. Bei schweren Schäden ist ein Ambulanzflug nach Deutschland für weitere Behandlung nötig: 40.000 bis 80.000 Euro. Ein teurer Liveaboard-Platz, der wegen eines Tauchunfalls vorzeitig abgebrochen werden muss, ist in der Regel nicht rückerstattbar. Diese Gesamtrechnung rechtfertigt eine gute Tauchversicherung.
Ein Tauchunfall auf den Philippinen kann schnell Gesamtkosten von 20.000 bis 80.000 Euro verursachen, wenn Transport, Behandlung und Rücktransport zusammenkommen. Im Verhältnis dazu ist eine umfassende Tauchversicherung mit expliziter Klausel erschwinglich.
Wer tauchen will und das Beste der Welt sehen möchte, kommt an den Philippinen nicht vorbei. Das Tubbataha Reef in der Sulu See ist UNESCO-Weltnaturerbe und gilt als eines der unberührtesten Korallenriffe weltweit. Es ist ausschließlich per Liveaboard erreichbar und liegt mehrere Stunden von der nächsten Druckkammer in Manila oder Cebu entfernt.
Coron auf Palawan beherbergt einige der beeindruckendsten Wracktaucherlebnisse der Welt: Versunkene japanische Kriegsschiffe aus dem Zweiten Weltkrieg bieten Tiefgänge von bis zu 40 Metern. Malapascua, eine kleine Insel nördlich von Cebu, ist der einzige Ort weltweit, an dem Thresher Sharks regelmäßig anzutreffen sind, in Tiefen von 20 bis 30 Metern früh morgens auf dem Tauchberg Monad Shoal. Sogod Bay auf Leyte ist bekannt für Walhaie und eine der besten Artenvielfalt Asiens.
Moalboal auf Cebu ist berühmt für riesige Sardinenschwärme und atemberaubendes Rifftauchen. Alle diese Spots sind weit von Druckkammern entfernt. Manila hat eine Druckkammer im The Medical City, Cebu hat eine im Vicente Sotto Memorial Medical Center, Subic Bay hat ebenfalls eine.
Das bedeutet: Wer auf Tubbataha, Malapascua oder Sogod Bay taucht, muss bei einem Dekompressionsunfall Stunden bis zur nächsten Behandlung überbrücken. Eine Reiseversicherung mit expliziter Tauchklausel ist unter diesen Umständen keine Vorsichtsmaßnahme, sondern die einzige vernünftige Entscheidung.
Die häufigsten Tauchrisiken auf den Philippinen sind Dekompressionserkrankungen durch zu schnelles Auftauchen, Stickstoffnarkose bei Tieftauchgängen und Überanstrengung in starker Strömung. Coron und Tubbataha haben ausgeprägte Strömungen, die unerfahrene Taucher in Gefahr bringen können. Gifttiere wie Steinfische, Feuerwürmer und Kegelschnecken sind in philippinischen Riffen präsent.
Korallenkontakt führt zu tiefen Schnittwunden, die sich in tropischen Gewässern schnell infizieren. Erschöpfung durch lange Bootsfahrten zu den Spots und anschließende Mehrfach-Tauchgänge erhöht das Fehlerrisiko. Die Abgelegenheit vieler Spots verlängert die Reaktionszeit bei jedem Notfall erheblich.
Druckkammern gibt es auf den Philippinen in Manila (The Medical City), Cebu (VSMMC) und Subic Bay. Alle anderen Tauchziele liegen weit entfernt von diesen Einrichtungen.
Bei einem schweren Dekompressionsunfall auf Tubbataha oder Malapascua ist der Transport zur Kammer ein medizinischer Notfall, der schnell mehrere Stunden dauert. Ein Assistance-Service, der diesen Transport koordinieren kann, ist deshalb genauso wichtig wie die eigentliche Versicherungsleistung.
Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) zahlt auf den Philippinen grundsätzlich nichts. Für Taucher gilt zusätzlich: Ohne explizite Tauchklausel ist auch eine private Reisekrankenversicherung bei einem Tauchunfall wertlos. Prüfe die Versicherungsbedingungen sorgfältig.
Bei Liveaboards auf Tubbataha oder Coron bist du tagelang weit von jeder Klinik entfernt. Eine Police mit Tauchklausel, hoher Deckungssumme und starkem Assistance-Service ist die einzig sinnvolle Absicherung.
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Tarif findenDie Philippinen sind Tauch-Paradies und Tauch-Risikogebiet zugleich. Weltklasse-Spots wie Tubbataha, Coron und Malapascua liegen Stunden von der nächsten Druckkammer entfernt. Ohne explizite Tauchklausel in der Police bist du bei einem Dekompressionsunfall im schlimmsten Fall unversichert.
Deutsche reisen visumfrei ein und erhalten 30 Tage Aufenthaltsgenehmigung, verlängerbar auf bis zu 59 Tage. Für Liveaboard-Trips zu Tubbataha ist das Tubbataha Reef Naturpark-Permit erforderlich, das der Liveaboard-Veranstalter in der Regel organisiert. Einen Versicherungsnachweis verlangen die philippinischen Behörden nicht, aber gute Liveaboard-Betreiber empfehlen oder verlangen eine Tauchversicherung.
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