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Geringes Risiko

Auslandskrankenversicherung Studenten für Schweiz

Die Schweiz hat das teuerste Gesundheitssystem Europas und verlangt Krankenversicherungs-Pflicht (KVG) für alle Studenten mit längerem Aufenthalt. Eine deutsche Auslandskrankenversicherung Studenten kann unter bestimmten Voraussetzungen die KVG-Pflicht erfüllen oder ergänzen.

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Das Wichtigste in 30 Sekunden

  • Bachelor, Master oder PhD bis zu 5 Jahre durchgehend abgesichert
  • Mögliche KVG-Befreiung mit deutscher Auslandspolice
  • Englische Versicherungsbestätigung für ETH, EPFL, HSG

Wichtig: KVG-Pflicht ab 3 Monaten Aufenthalt – ohne Befreiung musst du Schweizer Grundversicherung abschließen (300–500 CHF/Monat). Antrag auf Befreiung kann mit deutscher Auslandspolice gestellt werden.

Typische Behandlungskosten in Schweiz

Allgemeinarzt-Besuch150–300 €
Krankenhaus / Tag800–3.000 €
Notaufnahme500–2.000 €
Zahnbehandlung200–1.000 €
Ambulanzflug nach Deutschland5.000–20.000 €

Was kostet die Auslandskrankenversicherung für die Schweiz?

Studenten-Tarife mit KVG-Befreiungs-Eignung für die Schweiz starten bei 60 bis 80 Euro pro Monat für Basis-Absicherung mit allen KVG-Pflichtleistungen. Komfort-Tarife mit Privatklinik Hirslanden, Mental Health und Zahn-Modul liegen bei 90 bis 130 Euro pro Monat. Ein gesamtes Bachelor-Studium über drei Jahre liegt bei 2.200 bis 4.700 Euro.

Im Vergleich: Schweizer KVG kostet 3.000 bis 5.400 CHF pro Jahr (etwa 3.100 bis 5.600 Euro), über drei Jahre also 9.000 bis 17.000 Euro. Die Ersparnis durch deutsche Auslandskrankenversicherung mit Befreiungsantrag liegt bei 6.000 bis 12.000 Euro über drei Jahre.

Lebenshaltungskosten in Zürich liegen bei 2.000 bis 2.500 CHF monatlich (WG-Zimmer 800 bis 1.300 CHF, Essen 500 bis 700 CHF, GA-Bahn-Abo 3.860 CHF pro Jahr oder Halbtax 185 CHF plus Streckenabos). In Lausanne, Bern, Basel sind es 1.700 bis 2.200 CHF.

Studiengebühren: ETH Zürich 1.460 CHF pro Jahr, EPFL 1.520 CHF, UZH 1.500 CHF, HSG St.Gallen 2.860 CHF, USI Lugano 4.000 CHF. Im Vergleich zu deutschen Privat-Hochschulen WHU oder ESMT (15.000 bis 35.000 Euro) sind Schweizer Studiengebühren ein Schnäppchen für Top-Bildung.

Realistisches Schadens-Szenario: Eine Sportverletzung mit Knie-OP und drei Tagen Krankenhaus kostet 18.000 bis 35.000 CHF – Schweiz ist hier doppelt so teuer wie Deutschland. Mit deutschem Studententarif vollständig gedeckt, ohne Selbstbehalt.

Mit der Auslandskrankenversicherung Studenten kannst du die teure Schweizer Grundversicherung umgehen und sparst über 5 Jahre Studium oft 15.000 bis 25.000 CHF.

Auslandskrankenversicherung für ein Vollstudium in der Schweiz

Die Schweiz ist mit ETH Zürich (Top 10 weltweit), EPFL Lausanne (Top 30), UZH, Universität Bern, Universität Basel und HSG St.Gallen ein extrem attraktives Studienziel für deutsche Bachelor-, Master- und PhD-Studierende. Studiengebühren sind für In- und Ausländer gleich und mit 1.460 bis 2.860 CHF pro Jahr fair. Lebenshaltung und Krankenversicherung sind dagegen die teuersten in Europa.

Die Schweiz schreibt das KVG vor, das innerhalb von drei Monaten nach Anmeldung in der Gemeinde abzuschließen ist. Schweizer KVG-Prämien liegen bei 250 bis 450 CHF pro Monat. Es gibt aber eine wichtige Befreiungs-Option: Wer mit einer gleichwertigen Auslandskrankenversicherung aus Deutschland kommt, kann beim Kanton einen Befreiungsantrag stellen.

Eine deutsche Studenten-Auslandskrankenversicherung mit KVG-Äquivalenz kostet 60 bis 120 Euro pro Monat statt 250 bis 450 CHF und deckt alle KVG-Pflichtleistungen ab plus Rücktransport, Privatkliniken und Mental Health. Über drei Bachelor-Jahre sparst du damit oft 8.000 bis 12.000 CHF gegenüber einer Schweizer KVG.

Wichtig: Der Befreiungsantrag muss aktiv und fristgerecht beim kantonalen Versicherungsamt gestellt werden, sonst wirst du in eine teure Schweizer KVG zwangsversichert. Nicht alle deutschen Tarife sind KVG-äquivalent. Tarife mit ausdrücklicher KVG-Zertifizierung wählen.

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Gesundheitsrisiken in Schweiz

Häufigste Behandlungsanlässe in der Schweiz: Sportverletzungen aus Wintersport in den Alpen (Skifahren, Snowboarden), Wanderunfälle in den Bergen, Verkehrsunfälle als Radfahrer, mentale Belastungen durch das hohe akademische Niveau.

Saisonale Risiken: Lawinen-Gefahr im Hochwinter, Höhenkrankheit beim schnellen Aufstieg in die Alpen, kalte Temperaturen in den Bergen ganzjährig, gelegentliche Föhn-Stürme im Süden.

Typische Gesundheitsrisiken im Studium in der Schweiz

Skifahren und Snowboarden in den Alpen Zermatt, St.Moritz, Davos, Verbier oder den Hausbergen Zürichs (Hoch-Ybrig, Flumserberg) sind das größte Verletzungs-Risiko für Studierende. Knieverletzungen Kreuzbandriss, Schädelhirntrauma und Wirbelsäulen-Frakturen sind die häufigsten Befunde in Chur, Visp und Lausanne-Notaufnahmen.

Helikopter-Bergrettung der Rega kostet ohne Gönner-Mitgliedschaft 3.000 bis 8.000 CHF, eine Helikopter-Verlegung in eine Spezialklinik nochmal 5.000 bis 12.000 CHF. Eine Knie-OP mit Bandrekonstruktion am Universitätsspital Zürich USZ liegt bei 25.000 bis 45.000 CHF inklusive Krankenhausaufenthalt.

Bergsteigen, Klettern, Mountainbiken in den Schweizer Alpen sind beliebt. Stürze, Frakturen und Höhenkrankheit über 3.000 Meter sind echte Risiken. Eine medizinische Erstversorgung in Visp oder Chur und Verlegung nach USZ Zürich oder CHUV Lausanne kostet schnell fünfstellig.

Mental Health: Die Schweiz hat extrem hohe Studien-Anforderungen, gerade an ETH und EPFL. Burnout, Anpassungsprobleme und Studien-Druck sind weit verbreitet bei deutschen Studierenden. Privattherapie in Zürich kostet 180 bis 280 CHF pro Sitzung. Psychiatrie-Aufenthalte in der Klinik Sonnenhalde Riehen oder Privatklinik Meiringen liegen bei 1.200 bis 2.500 CHF pro Tag. Eine Versicherung mit Mental-Health-Modul ist Pflicht.

KVG-Pflicht ab 3 Monaten

Schweizer Grundversicherung 300–500 CHF/Monat. Befreiung möglich mit deutscher Auslandspolice.

Hohe Behandlungskosten

Ein Krankenhaustag 1.000–3.000 CHF. Ohne Versicherung schnell vier- bis fünfstellige Rechnungen.

Wintersport-Verletzungen

Skifahren in Verbier, Zermatt, Davos. Knie- und Schulter-OPs gehören zu den häufigsten Behandlungsanlässen.

Mentale Gesundheit

ETH und EPFL produzieren hohen Leistungsdruck. Therapeut-Wartezeiten in Schweiz oft 4–8 Wochen.

Typische Routen & Risiken in Schweiz

Typische Routen und Risiken in der Schweiz

Beliebte Wochenend-Trips von Zürich: Zürichsee-Schifffahrt, Rhein-Wanderungen, Hoch-Ybrig oder Flumserberg im Winter. Von Lausanne: Genfer See, Lavaux-Weinberge, Crans-Montana. Skiferien in Zermatt, St.Moritz, Davos, Verbier, Saas-Fee oder Engelberg sind das Highlight des Studi-Lebens.

Skifahren und Snowboarden ist das größte Verletzungs-Risiko. Knieverletzungen Kreuzbandriss, Schienbein-Frakturen, Schulterausrenkungen und Schädelhirntrauma sind häufig. Helikopter-Bergrettung Rega kostet 3.000 bis 8.000 CHF ohne Gönner-Mitgliedschaft.

Wandern in den Alpen ist Volkssport. Routen Eiger-Trail, Matterhorn-Glacier-Trail, Hardergrat oder Aletsch-Panoramaweg ziehen Studierende an. Stürze, Höhenkrankheit über 3.000 Meter und Wettersturz mit Unterkühlung sind Risiken. Bergrettung-Modul ist Pflicht.

Festivals: Zurich Openair im August, Paléo Festival in Nyon, Montreux Jazz Festival, Greenfield Festival in Interlaken, Streetparade Zürich. Hitze-Erschöpfung, Alkohol-bedingte Stürze und Drogen-Notfälle sind in Schweizer Notaufnahmen extrem teuer wegen hoher Tagessätze.

Das Gesundheitssystem

Gesundheitssystem Schweiz für Studierende

Die Schweiz hat das beste Gesundheitssystem der Welt nach OECD-Rankings, aber auch das teuerste in Europa pro Kopf. KVG-Pflichtversicherung mit Mindestleistungen, jährlicher Franchise von 300 bis 2.500 CHF (selbst gewählt) und Selbstbehalt von 10 Prozent bis 700 CHF jährlich.

Top-Universitätskliniken: Universitätsspital Zürich USZ als größtes Schweizer Krankenhaus mit allen Fachabteilungen und Lehrkrankenhaus der UZH und ETH-Medizin, Inselspital Bern als Universitätsspital mit Trauma-Center und Top-Onkologie, Centre hospitalier universitaire vaudois CHUV in Lausanne als Lehrkrankenhaus der UNIL und EPFL-Medizin, Universitätsspital Basel USB als Lehrkrankenhaus der Universität Basel mit Top-Forschung, Hôpitaux universitaires de Genève HUG als Top-Krankenhaus der Westschweiz.

In der italienischen Schweiz Ospedale Regionale di Lugano als wichtigstes Spital im Tessin. In St.Gallen Kantonsspital St.Gallen KSSG als Lehrkrankenhaus der HSG-nahen Medizin-Programme.

Privatklinik-Optionen: Hirslanden-Gruppe als größter Schweizer Privat-Konzern mit Klinik Hirslanden Zürich (Witellikerstraße), Klinik Im Park Zürich, Klinik St.Anna Luzern und Klinik Beau-Site Bern für Premium-Versorgung mit deutschsprachigem Service. Genolier-Gruppe in der Westschweiz mit Clinique de Genolier nahe Genfersee für internationale Patienten. Privatklinik Bethanien Zürich und Klinik Im Park Zürich als Top-Adressen für privat versicherte Studierende.

Studierende haben Zugang zum Gesundheitsdienst der jeweiligen Hochschule (Studierenden-Beratung an ETH, EPFL und HSG kostenlos für Erst-Beratung). Apotheken sind dicht verteilt mit grünem Plus-Symbol. Notruf 144 für Sanität, 1414 für Rega-Bergrettung, 112 allgemein.

Eine deutsche Auslandskrankenversicherung mit KVG-Äquivalenz und Privatklinik-Modul ermöglicht den Zugang zu Hirslanden-Gruppe mit Direktabrechnung statt Vorkasse, was bei Schweizer Preisen entscheidend ist (Vorkasse von 30.000 bis 80.000 CHF ist für Studierende nicht stemmbar).

Privatklinik / Hochschulambulanz

  • Top-Versorgungsqualität in Hirslanden, USZ, CHUV, Inselspital
  • Direktabrechnung mit deutscher Versicherung in den meisten Kliniken
  • Mehrsprachiges Personal (Deutsch, Französisch, Englisch, Italienisch)
  • Schnelle Diagnostik und kurze Wartezeiten
  • Spezialisierung in Sportmedizin und Höhenmedizin

Staatliches System

  • Obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) – Pflicht ab 3 Monaten
  • Befreiung möglich mit ausländischer Versicherung (Antrag im Kanton)
  • Selbstbehalt 300–2.500 CHF pro Jahr
  • Hausarzt-System (Arzt der Wahl)
  • Notrufnummer 144 (Sanität) / 112 EU-weit

Im Notfall vor Ort

Praktisch vor Ort in der Schweiz

Nach der Ankunft musst du dich innerhalb von 14 Tagen bei der Einwohnerkontrolle der Wohngemeinde anmelden mit Pass, Mietvertrag und Studienbescheinigung. Innerhalb von drei Monaten musst du eine KVG-Krankenversicherung abschließen oder den Befreiungsantrag mit deutscher Auslandskrankenversicherung beim kantonalen Versicherungsamt stellen. Dann beantragst du beim Migrationsamt die Aufenthaltsbewilligung B Studium mit Studienplatz, Wohnsitz, Krankenversicherung und finanziellem Mittel-Nachweis.

Ein Schweizer Bankkonto bei UBS, Credit Suisse (jetzt UBS), Postfinance, ZKB Zürcher Kantonalbank oder einer Online-Bank wie Neon oder Yuh ist sinnvoll für Mietzahlungen, Studiengebühren und Nebenjob-Lohn. Viele Vermieter und Universitäten verlangen ein Schweizer Konto.

Transport: Die Schweiz hat das beste ÖV-Netz Europas. SBB-Halbtax-Karte für 185 CHF pro Jahr halbiert alle Bahnpreise. GA-Generalabonnement für 3.860 CHF pro Jahr (junge Erwachsene unter 25) erlaubt unbegrenzte Nutzung von Bahn, Bus, Schiff. In Zürich und Basel sind ZVV- und TNW-Studenten-Abonnements für 600 bis 800 CHF pro Jahr Standard.

Sicherheit: Die Schweiz ist eines der sichersten Länder der Welt. Diebstahl ist selten, aber teure Velos und E-Bikes werden in Zürich und Lausanne gestohlen. Im Berg-Sport ist Selbst-Verschulden bei Lawinen, Sturz und Höhenkrankheit das Hauptrisiko, nicht Kriminalität.

Brauche ich eine Auslandskrankenversicherung Studenten?

Ja – auf zweifache Weise. Erstens: Die Schweiz verlangt KVG-Pflicht ab 3 Monaten Aufenthalt. Ohne Befreiung musst du eine Schweizer Grundversicherung abschließen (300 bis 500 CHF pro Monat). Zweitens: Wer von KVG befreit wird, braucht trotzdem einen umfassenden Schutz – die deutsche Auslandskrankenversicherung Studenten erfüllt beide Funktionen.

Den Befreiungsantrag stellst du beim Kantonsgesundheitsamt – mit englischer Versicherungsbestätigung deiner Auslandspolice und Antrag auf Equivalenz. Der Antrag muss innerhalb von 3 Monaten nach Einzug gestellt werden.

Außerdem: Die deutsche Police enthält den medizinisch begleiteten Rücktransport nach Deutschland – die Schweizer KVG nicht. Bei schwerer Verletzung in den Alpen ist das ein erheblicher Vorteil.

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Worauf du beim Tarifvergleich achten solltest

Worauf bei der Auslandskrankenversicherung achten

Erstens: KVG-Äquivalenz muss explizit zertifiziert sein, sonst akzeptiert das kantonale Versicherungsamt den Befreiungsantrag nicht. Tarife mit Hinweis KVG-konform oder KVG-äquivalent sind Pflicht.

Zweitens: Befreiungsantrag muss innerhalb von drei Monaten nach Anmeldung in der Gemeinde gestellt werden. Versicherer mit Studenten-Service, der den Antrag unterstützt, sind sehr wertvoll.

Drittens: Bergrettung mit Helikopter-Rega-Einsatz und Mindestsumme 25.000 CHF ist Pflicht für jeden Studi, der in der Schweiz wohnt. Selbst bei Wandern in den Alpen kann ein Sturz teuer werden.

Viertens: Privatklinik-Direktabrechnung mit Hirslanden-Gruppe oder Genolier in der Westschweiz ist sehr wertvoll, da Schweizer Vorkasse von 30.000 bis 80.000 CHF für Studierende nicht stemmbar ist.

Fünftens: Mental-Health-Modul mit ambulanter Psychotherapie (mindestens 15 Sitzungen pro Jahr) ist essentiell, da Studien-Druck an ETH, EPFL und HSG extrem hoch ist und Privattherapie in Zürich 200 bis 280 CHF pro Sitzung kostet.

Sechstens: Verlängerungs-Option ohne neue Gesundheitsprüfung über die gesamte Bachelor- oder Master-Studiendauer plus Pufferzeit für Praktikum oder Diplomarbeit-Verlängerung.

Schweizer Grundversicherung kostet 300 bis 500 CHF pro Monat. Mit deutscher Auslandskrankenversicherung Studenten kannst du dich ggf. befreien lassen – sparst monatlich Hunderte Franken.

Schweiz-Tarife 2026

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Quick Facts

KVG-Pflicht
Ja, ab 3 Monaten Aufenthalt
Befreiung möglich
Mit ausländischer Police im Kanton
Empf. Deckung
500.000 CHF+ inkl. Rücktransport
Notrufnummer
144 (Sanität) / 1414 (REGA)
Schweizer Grundvers.
300–500 CHF/Monat (Vergleich)
Sprache
DE / FR / IT / EN je nach Region

Unser Tipp

Stelle den KVG-Befreiungsantrag innerhalb von 3 Monaten nach Einzug – sonst riskierst du, rückwirkend Beiträge zur Schweizer Grundversicherung zahlen zu müssen. Mit englischer Versicherungsbestätigung läuft der Antrag in der Regel problemlos durch.

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Unsere Empfehlung

Vollständiger Schutz für Schweiz

Für ein Studium in der Schweiz empfehlen wir die Auslandskrankenversicherung Studenten als Alternative zur teuren Schweizer Grundversicherung. Du kannst dich von der KVG-Pflicht befreien lassen und sparst monatlich Hunderte Franken.

Befreiungsantrag innerhalb von 3 Monaten nach Einzug stellen, mit englischer Versicherungsbestätigung im Anhang.

  • Bis zu 5 Jahre Laufzeit für Bachelor, Master, PhD
  • KVG-Befreiungs-tauglich mit englischer Bestätigung
  • Wintersport in Alpen abgedeckt
  • Bergrettung und REGA-Lufttransport optional
  • Direktabrechnung in Hirslanden, USZ, CHUV
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Visa & Versicherungspflicht

Als EU-Bürger brauchst du für ein Studium in der Schweiz kein Visum. Du musst dich aber nach Einzug bei der Gemeinde anmelden (Aufenthaltsbewilligung B oder L) und ggf. von der KVG-Pflicht befreien lassen.

Für Nicht-EU-Studenten ist eine Aufenthaltsbewilligung nötig – Krankenversicherungs-Nachweis dabei verpflichtend. Die Auslandskrankenversicherung Studenten erfüllt diese Anforderung.

Häufige Fragen

  • Brauche ich für die Schweiz eine eigene Krankenversicherung?
    Ja, die Schweiz schreibt das KVG Bundesgesetz über die Krankenversicherung für alle Personen mit Wohnsitz in der Schweiz vor, das innerhalb von drei Monaten nach Anmeldung in der Gemeinde abzuschließen ist. Das gilt auch für Studierende. Die Prämien sind sehr hoch (250 bis 450 CHF pro Monat). Es gibt aber Befreiung für EU-Studierende, die mit einer gleichwertigen Auslandskrankenversicherung aus Deutschland kommen, die KVG-äquivalent ist. Diese Befreiung muss aktiv beim Kanton beantragt werden, sonst zahlst du automatisch die teure Schweizer KVG-Prämie.
  • Was kostet ein Studium an der ETH oder EPFL?
    Studiengebühren in der Schweiz sind für In- und Ausländer gleich und sehr fair: ETH Zürich 730 CHF pro Semester (1.460 CHF pro Jahr), EPFL Lausanne 760 CHF pro Semester, Universität Zürich UZH 750 CHF pro Semester, HSG St.Gallen 1.430 CHF pro Semester. Lebenshaltungskosten in Zürich oder Lausanne sind aber sehr hoch: 1.800 bis 2.500 CHF monatlich (WG-Zimmer 700 bis 1.200 CHF, Essen 500 bis 700 CHF, ÖV-Halbtax-Karte 185 CHF pro Jahr plus Streckenabo 60 bis 120 CHF). KVG-Krankenversicherung 250 bis 450 CHF zusätzlich. Insgesamt 22.000 bis 32.000 CHF pro Jahr.
  • Welche Schweizer Universitäten sind im internationalen Ranking führend?
    Die ETH Zürich ist Top 10 weltweit und die beste Universität Kontinental-Europas mit Stärken in Naturwissenschaften, Ingenieurwesen und Informatik. Die EPFL École polytechnique fédérale de Lausanne ist Top 30 weltweit und die französischsprachige Schwester der ETH. Universität Zürich UZH ist führend in Medizin, Recht und Wirtschaft. HSG St.Gallen ist eine der besten BWL-Hochschulen Europas. Universität Bern und Universität Basel haben starke Medizin- und Pharmazie-Programme. Universität Lausanne ist Partner der EPFL und stark in Lebenswissenschaften.
  • In welcher Sprache findet das Studium statt?
    Die Schweiz hat vier Landessprachen, aber für das Studium sind drei relevant. Deutsch ist Unterrichtssprache an ETH Zürich (viele Master auf Englisch), UZH, Universität Bern, Universität Basel, HSG St.Gallen. Französisch dominiert an EPFL Lausanne (viele Master auf Englisch), Universität Lausanne, Universität Genf, Universität Neuchâtel, Universität Freiburg (deutsch-französisch). Italienisch nur an Università della Svizzera italiana USI in Lugano. Bachelor-Studium ist meist in der Landessprache, Master oft auf Englisch. CEFR C1 in der entsprechenden Sprache wird erwartet.
  • Brauche ich als Deutscher eine Aufenthaltserlaubnis für die Schweiz?
    Ja, als deutscher EU-Bürger brauchst du nach drei Monaten in der Schweiz eine Aufenthaltsbewilligung B (Studium) vom kantonalen Migrationsamt. Voraussetzung: Studienplatz-Nachweis, Wohnsitzbestätigung von der Gemeinde, Krankenversicherungs-Nachweis (KVG oder gleichwertige Auslandsversicherung mit Befreiungsantrag), finanzielle Mittel-Nachweis von etwa 21.000 CHF pro Jahr (Bankauszug oder Bürgschaft der Eltern). Die Bewilligung B ist während des Studiums verlängerbar und ermöglicht Nebenjobs bis 15 Stunden pro Woche.
  • Wie ist der Wohnungsmarkt in Zürich und Lausanne?
    Zürich hat einen extrem angespannten und teuren Wohnungsmarkt. WG-Zimmer in zentralen Vierteln (Kreis 4, 5, Wiedikon, Oerlikon) kosten 800 bis 1.300 CHF. Studentenwohnheime der Stiftung Studentisches Wohnen Zürich oder ETH-Wohnheime im Hönggerberg liegen bei 600 bis 950 CHF und sind stark begrenzt. In Lausanne sind WG-Zimmer 600 bis 950 CHF, EPFL-Wohnheime in Renens und Ecublens 500 bis 800 CHF. Plattformen WGzimmer.ch, Ronorp.net und Comparis.ch sind Standard. Anmeldung bei der Gemeinde Einwohnerkontrolle innerhalb von 14 Tagen Pflicht.
  • Wie funktioniert das Schweizer Gesundheitssystem?
    Die Schweiz hat eines der besten, aber auch teuersten Gesundheitssysteme der Welt. KVG-Pflichtversicherung mit Mindestleistungen ist Pflicht, dazu kommt jährliche Selbstbeteiligung Franchise von mindestens 300 CHF und Selbstbehalt von 10 Prozent bis 700 CHF. Hausarzt-Modell oder freie Arztwahl je nach Tarif. Universitätskliniken USZ Zürich und CHUV Lausanne sind Top-Adressen. Privatkliniken Hirslanden und Genolier-Gruppe bieten Premium-Komfort. Eine deutsche Auslandskrankenversicherung mit KVG-Befreiung schützt vor den extrem hohen Schweizer Prämien.
  • KVG oder deutsche Auslandskrankenversicherung mit Befreiung?
    Die deutsche Auslandskrankenversicherung mit KVG-Befreiungsantrag ist meist die deutlich günstigere Option. KVG-Schweizer-Versicherer wie CSS, Helsana oder Swica kosten 250 bis 450 CHF pro Monat (3.000 bis 5.400 CHF pro Jahr). Eine deutsche Studenten-Auslandsversicherung kostet 60 bis 120 Euro pro Monat (720 bis 1.440 Euro pro Jahr) und deckt fast alle KVG-Pflichtleistungen ab. Wichtig: Befreiungsantrag innerhalb von drei Monaten beim Kanton stellen, sonst wirst du automatisch in eine teure Schweizer KVG eingewiesen. Nicht alle deutschen Tarife sind KVG-äquivalent zertifiziert.
  • Was passiert bei einem Notfall in der Schweiz?
    Bei einem medizinischen Notfall rufst du 144 für Sanität oder 112 allgemein. Notaufnahmen Notfallzentrum am USZ Zürich, am Inselspital Bern oder am CHUV Lausanne sind auf Top-Niveau. Schweizer Behandlungskosten sind die höchsten in Europa: ein Notarzt-Einsatz mit Krankenwagen kostet 500 bis 1.500 CHF, ein Krankenhaustag 800 bis 1.800 CHF, eine OP nach Skiunfall mit Krankenhausaufenthalt schnell 30.000 bis 80.000 CHF. Helikopter-Rega-Bergrettung kostet ohne Gönner-Mitgliedschaft 3.000 bis 8.000 CHF. Ohne Versicherung sind diese Kosten existenzbedrohend.

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